{"id":80,"date":"2017-08-20T10:00:19","date_gmt":"2017-08-20T10:00:19","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=80","title":{"rendered":"Strikers 1945"},"content":{"rendered":"<p>Dank der flei\u00dfigen Port-Arbeiten von Hamster haben wir bereits zahlreiche Arcade-Klassiker in ihren NeoGeo-Inkarnationen im eShop. Doch nat\u00fcrlich gibt es noch so viel mehr. Zum Beispiel die Titel des ehemaligen Entwicklungsstudios Psikyo, von denen zwei k\u00fcrzlich dank Publisher Zerodiv ihren Weg auf die Switch gefunden haben. <b>Strikers 1945<\/b> sollte dabei der Bekanntere von den beiden sein, wobei wir es euch nicht ver\u00fcbeln k\u00f6nnen, wenn euch der Titel so gar nichts sagt. Und angesichts des nicht gerade besonderen Looks auch nicht gerade anspricht. Dass das kurzweilige Shoot &#8218;em Up aber zumindest eine Chance verdient hat, das zeige ich euch in meinem Test.<\/p>\n<p><b>Kriegsreste<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/74588.jpg\" alt=\"Bild 74588\" style=\"float: right;\">Nur weil der zweite Weltkrieg vorbei ist, enden noch lange nicht alle Konflikte. Eine stattliche Armee von Soldaten formiert sich unter dem Banner der CANY und bl\u00e4st erneut zum Gro\u00dfangriff. Es steht au\u00dfer Frage, dass ihr das zu verhindern habt. Dabei wird zu Beginn aus insgesamt sechs Flugmaschinen eine gew\u00e4hlt, wobei die Wahl eures gefl\u00fcgelten Untersatzes sich dezent auf eure Waffensysteme auswirken. Klar ballern alle Maschinen geradewegs voraus, manche tun dies allerdings mit einem konzentrierten, schmalen Schuss, w\u00e4hrend andere einen breiter gef\u00e4cherten Kugelhagel von sich geben. Weitaus bedeutungsvoller sind die Unterschiede bei den Subwaffen. Im Spielverlauf eingesammelte Power-Ups stellen eurem Flieger Drohnen zur Seite, die per gedr\u00fcckt gehaltener Y-Taste in einer Sonderformation aufgestellt werden k\u00f6nnen. Sei es nun ein wirbelnder Kugelschild, Zielsuchgesch\u00fctze oder einfach nur Dauerfeuer aus allen Richtungen, w\u00e4hrend ihr euch in Ruhe aufs Ausweichen konzentrieren k\u00f6nnt \u2013 f\u00fcr Variation ist jedenfalls gesorgt. Das kommt gerade dem Zwei-Spieler-Modus zugute, bei dem ihr und euer Kumpane euch gegenseitig R\u00fcckendeckung geben k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Und das ist angesichts der schnellen Action auch bitter n\u00f6tig. So durchschnittlich das generelle Grafikdesign auch wirkt, hat es <i>Strikers 1945<\/i> doch faustdick hinter den Ohren. Bereits nach wenigen Stufen, die in der ersten H\u00e4lfte zudem in zuf\u00e4lliger Reihenfolge abgespielt werden, zieht der Schwierigkeitsgrad rapide an und ihr befindet euch im allerfeinsten Kugelhagel. Dann sind ruhige Nerven und viel Geduld Pflicht, Genre-Einsteiger sollten jedenfalls mit reichlich Bildschirmtoden zu \u00dcbungszwecken rechnen. Das macht sich auch bei den abschlie\u00dfenden, ebenfalls im ersten Spielteil zuf\u00e4llig durchgemischten Bossk\u00e4mpfen bemerkbar, deren H\u00e4rtegrad je nach eurem Spielfortschritt angepasst wird. Soll hei\u00dfen: Je sp\u00e4ter ihr auf ihn trefft, desto komplexer wird sein Schussmuster. Das verleiht dem leider doch recht kurzen Action-Trip durchaus eine gewisse W\u00fcrze und reizt auch zu erneuten Anl\u00e4ufen, auch wenn sich das Grundprinzip nat\u00fcrlich nie \u00e4ndert. Dank des in sieben Stufen regelbaren Schwierigkeitsgrads und der Option zum Einschalten von unendlich Continues k\u00f6nnt ihr euch mit etwas Geduld und Ausdauer auch weitestgehend durchsterben \u2013 nur in den letzten Leveln setzt euch der Einsatz eines Credits wieder an den Anfang der Stufe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Was mich zu den leider recht \u00fcberschaubaren Einstellungsm\u00f6glichkeiten und Extras der Switch-Version bringt. Wom\u00f6glich bin ich da von den <I>ACA NeoGeo<\/i>-Titeln etwas verw\u00f6hnt, doch <i>Strikers 1945<\/i> bedient im Prinzip nur die Basisfunktionen. Ihr k\u00f6nnt zwischen drei Grafikfiltern ausw\u00e4hlen, die Lautst\u00e4rke anpassen und die Anzahl der Leben pro Credit sowie das Continue-Limit an sich \u00e4ndern \u2013 das war es auch schon. Online-Ranglisten oder \u00e4hnliche Boni vermisst man. Angesichts der Hochkant-Spielfl\u00e4che dachte Zerodiv aber zumindest an einen passenden Bildmodus, der die Action entsprechend auf eurem Switch-Display ausrichtet. Eine Controller-Option l\u00e4sst euch sogar die Joy-Con-Eingaben drehen, um der neuen Ansicht im Handheld-Modus entgegenzukommen. Nur leider vers\u00e4umte es das Team, dabei auch die Aktionstasten auf den linken Controller-Fl\u00fcgel umzulegen \u2013 stattdessen muss man f\u00fcr alle Aktionen abseits der Bewegung immer noch ungem\u00fctlich zum rechten Joy-Con greifen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NNSSw7POaI0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank der flei\u00dfigen Port-Arbeiten von Hamster haben wir bereits zahlreiche Arcade-Klassiker in ihren NeoGeo-Inkarnationen im eShop. Doch nat\u00fcrlich gibt es noch so viel mehr. 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