{"id":57,"date":"2017-05-30T09:00:01","date_gmt":"2017-05-30T09:00:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=57","title":{"rendered":"Graceful Explosion Machine"},"content":{"rendered":"<p>Vor nicht allzu langer Zeit stellte ich euch einen Shooter vor, der zwar nett ausschaut, aber eigentlich fast nur in Frustmomente ausartet. Die Makel eines Asbach uralten <i>Alpha Mission II<\/i>-Revivals gibt es zum Gl\u00fcck in <b>Graceful Explosion Machine<\/b> aus dem Hause Vertex Pop nicht, der Seitw\u00e4rts-Shooter ist n\u00e4mlich so ziemlich das Gegenteil wenn es um den reinen Spielspa\u00df geht. Warum das so ist und was f\u00fcr Schw\u00e4chen auch dieses Shoot \u2018em Up aufweist, das erfahrt ihr im folgenden Kurztest.<\/p>\n<p><b>Alles bunt und eckig!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72664.jpg\" alt=\"Bild 72664\" style=\"float: right;\">Wenn man sich dieses Spiel anschaut, f\u00e4llt zu Beginn vor allem eines auf: der unglaublich verspielte Look. In <i>Graceful Explosion Machine<\/i> bewegt man sich n\u00e4mlich in einer extrem bunten Welt, die gr\u00f6\u00dftenteils aus geometrischen Formen besteht. Das Design scheint zwar pr\u00e4destiniert f\u00fcr epileptische Anf\u00e4lle, doch genau das macht das Abenteuer im GEM Fighter auch so unverwechselbar und spa\u00dfig. Durch die simple, aber knallige Darstellung gelang den Entwicklern eine Punktlandung auf dem schmalen Grat zwischen guter Erkennbarkeit und farbkr\u00e4ftigen Effekten.<\/p>\n<p>Der Spieler \u00fcbernimmt die Kontrolle \u00fcber die \u201eGraceful Explosion Machine\u201c, kurz GEM. Dieses kleine, flinke Weltraumvehikel muss sich \u00fcber 30 Level auf vier verschiedenen Planeten stellen. Dort gilt es, sich m\u00f6glichst fehlerfrei durch hordenweise Aliens zu ballern. Was das angeht, gl\u00e4nzt der Titel mindestens genauso sehr wie mit der Optik. Die Gegnervielfalt kann sich n\u00e4mlich in Hinblick auf den Umfang des Spiels durchaus sehen lassen. Bis zum Ende f\u00fchren die Macher immer und immer wieder neue Gegnertypen vor, auf die man sich jedes Mal aufs Neue einstellen muss.<\/p>\n<p>Die wechselnden Gegnertypen und Konstellationen sind aber auch das einzige, was an den diversen Abschnitten einzigartig ist. An sich sehen die Umgebungen n\u00e4mlich allesamt recht gleich aus. Bis auf kleinere Form\u00e4nderungen und wechselnde Orte f\u00fcr st\u00f6rende Laserbarrieren gleichen sich die Umgebungen beinahe bis aufs Haar, da h\u00e4tte etwas mehr Vielfalt gut getan. Immerhin: Hat man alle Level eines Planeten gemeistert, spielt man nochmal zwei Bonuslevel frei. Dabei handelt es sich um das finale Level in einer schwereren Ausf\u00fchrung, sowie ein Highscorejagd-Modus, in dem man alle Abschnitte eines Planeten hintereinander weg bew\u00e4ltigen muss.<\/p>\n<p><b>Waffensysteme auf 100 Prozent, Captain!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72662.jpg\" alt=\"Bild 72662\" style=\"float: left;\">Trotz einer gewissen Monotonie in der Gestaltung zieht einen die <i>Graceful Explosion Machine<\/i> aber trotzdem recht erfolgreich in seinen Bann. Woran das genau liegt, bleibt mir ein R\u00e4tsel, es ist aber wohl letztlich eine subtile Kombination aus der Grafik, den Sounds, dem Gameplay und der besonderen Levelaufteilung. Jede regul\u00e4re Stage wird n\u00e4mlich nochmals in drei Phasen aufgeteilt, in denen jeweils immer unterschiedliche Gegnerwellen auf den Spieler losgehen. Schafft man eine Phase mal nicht, kann man gl\u00fccklicherweise ganz bequem von dort wieder loslegen. Ein Feature, das einem jede Menge Frust erspart. Auch ist <i>Graceful Explosion Machine<\/i> zwar fordernd, aber nicht unfair schwer. Man hat stets das Gef\u00fchl, Herr der Lage zu sein, auch wenn man quasi um 360\u00b0 von Aliens aus der Kristallwelt belagert wird.<\/p>\n<p>Ein Punkt wurde aber bislang in diesem Kurztest str\u00e4flichst vernachl\u00e4ssigt, n\u00e4mlich das Gameplay. Doch wie sagt man so sch\u00f6n? Das Beste kommt zum Schluss! Das Gameplay ist n\u00e4mlich letztlich der schwerwiegendste Punkt eines Videospiels und das ist den Entwicklern in diesem Testsubjekt hervorragend gelungen. Mit dem linken Analogstick bewegt man den GEM Fighter. Mit den Schultertasten kann man au\u00dferdem sein Raumschiff nach links und rechts schwenken sowie bis zu zweimal in kurzer Folge durch Gegnermassen hindurch ausweichen. Auf den vier Aktionstasten liegt jeweils eine bestimmte Waffenart, an die man als Spieler sachte herangef\u00fchrt wird. Mit Y wird etwa zum Energieschwert gegriffen, eine Waffe, die rund um das Raumschiff einmal kurz leichten Schaden austeilt. Damit kann man sich nicht nur oft aus der Patsche retten, sondern auch gegnerischen Geschosse neutralisieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72661.jpg\" alt=\"Bild 72661\" style=\"float: right;\">Mit der X-Taste l\u00e4sst man hingegen einen Raketenschwarm los, eine der wohl wichtigsten Waffen im Spiel. Mit dem linken Analog kann man bestimmten, in welche Richtung der zielsuchende Schwarm fliegen soll. H\u00e4lt man die Taste gedr\u00fcckt, darf man sogar im Dauerfeuer austeilen. Die perfekte Waffe, um schnell viele kleine oder sehr schnelle Gegner loszuwerden. Mit der A-Taste feuert man die dritte Spezialwaffe ab, und zwar einen konzentrierten Energiestrahl mit extrem hoher St\u00e4rke und Reichweite. Hiermit fokussiert man vor allem die dickeren Widersacher. Allerdings frisst der Strahl, wie auch die anderen Spezialwaffen, reichlich Energie. Diese f\u00fcllt man auf, indem man kleine Power-Ups von besiegten Gegnern aufsammelt. Als Standardwaffe dient das normale Feuer auf der B-Taste. Zwar verbraucht diese keine Energie, \u00fcberhitzt daf\u00fcr aber sehr schnell. Mit diesem gelungenen Mix aus Energiemanagement, verschiedenen Gegnern und Cooldown ist man quasi gezwungen, stets alle Waffensysteme zu kombinieren, was das Spiel letztlich so feierlich macht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor nicht allzu langer Zeit stellte ich euch einen Shooter vor, der zwar nett ausschaut, aber eigentlich fast nur in Frustmomente ausartet. Die Makel eines Asbach uralten Alpha Mission II-Revivals gibt es zum Gl\u00fcck in Graceful Explosion Machine aus dem Hause Vertex Pop nicht, der Seitw\u00e4rts-Shooter ist n\u00e4mlich so ziemlich das Gegenteil wenn es um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":20435,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-57","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/20435"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}