{"id":495,"date":"2022-07-20T16:00:20","date_gmt":"2022-07-20T16:00:20","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=495","title":{"rendered":"Fire Emblem Warriors: Three Hopes"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85265.jpg\" alt=\"Bild 85265\" style=\"float: right;\">Nachdem <i>Hyrule Warriors<\/i> auf der Switch um einen Nachfolger bereichert wurde, ist dieses Jahr nun <i>Fire Emblem Warriors<\/I> an der Reihe. Und ganz wie beim <i>Zelda<\/i>-Pendant handelt es sich bei <b>Fire Emblem Warriors: Three Hopes<\/b> nicht um ein markenumspannendes Zusammentreffen von Helden diverser Spiele, sondern um eine fokussierte Geschichte in der Welt des j\u00fcngsten Serienablegers \u2013 in diesem Fall <i>Fire Emblem: Three Houses<\/i>. Das hat nat\u00fcrlich Vor- und Nachteile, die mitunter in einem etwas anderen <i>Warriors<\/i>-Erlebnis resultieren. Dass die Schlachten immer noch Laune machen und was das Spiel vom \u00fcblichen Action-Trott des Entwicklerteams von Omega-Force abhebt, das verrate ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><b>Was w\u00e4re, wenn \u2026<\/b><br \/>\nStatt irgendwelche Vorgeschichten oder Fortsetzungen zu liefern, bietet <I>Three Hopes<\/i> eine alternative Handlung, die parallel zu <i>Three Houses<\/I> verl\u00e4uft. Dabei verfolgt ihr das Schicksal der S\u00f6ldnerin bzw. des S\u00f6ldners Shez \u2013 in meinem Fall entschied ich mich f\u00fcr die weibliche Version des Protagonisten, wobei die Wahl keinerlei Auswirkungen auf den Spielablauf hat. Zu Beginn der Geschichte wird ihre S\u00f6ldnergruppe w\u00e4hrend eines Auftrags in einen Konflikt mit Jeralts S\u00f6ldnern verwickelt. Wo Jeralt eingreift, ist dessen Z\u00f6gling Byleth nat\u00fcrlich nicht weit. Der sogenannte Bleiche D\u00e4mon erledigt prompt die Kompanie, mit der Shez durch die Lande zog, und die neue Hauptfigur selbst w\u00e4re Byleth ebenfalls zum Opfer gefallen, g\u00e4be es da nicht eine \u00fcbersinnliche Intervention. Ein mysteri\u00f6ses Wesen namens Arval rettet eure Haut und verleiht euch die Kraft, Byleth zumindest vor\u00fcbergehend in die Flucht zu schlagen. F\u00fcr Arval und Shez ist klar: Der Bleiche D\u00e4mon muss fallen! Ein kurioses Detail hierbei ist \u00fcbrigens, dass <i>Three Hopes<\/i> eure Spieldaten aus <I>Three Houses<\/I> liest und f\u00fcr den Gegenspieler, dessen Geschlecht ihr hier ebenfalls nach eigenen Vorlieben bestimmen k\u00f6nnt, euren gew\u00e4hlten Namen aus besagtem Strategie-Rollenspiel als Standardnamen vorschl\u00e4gt. Kein gewichtiges Feature, aber nett!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85250.jpg\" alt=\"Bild 85250\" style=\"float: left;\">Shez irrt nach diesen Ereignissen auch nicht lange ziellos umher. Die S\u00f6ldnerin trifft n\u00e4mlich schnell auf die altbekannten Studenten von Garreg Mach, die sich gerade auf einer Exkursion befinden und die fremde K\u00e4mpferin direkt f\u00fcr einen Kampf gegen Banditen anheuern. Und da sie vom kirchlichen Institut aus vermutlich bessere Chancen hat, Byleth erneut ausfindig zu machen, wird sie prompt in die Schule eingeschrieben. Dankenswerterweise h\u00e4lt diese in <i>Three Houses<\/i> recht langatmige Phase nicht lange an: Ein paar Gefechte nach Wahl eurer Verb\u00fcndeten \u2013 es stehen wieder einmal das Haus der Schwarzen Adler, das der Blauen L\u00f6wen und das der Goldenen Hirsche zur Auswahl \u2013 springt das Geschehen mehrere Jahre voran und es herrscht Krieg im Lande F\u00f3dlan. Von da an erlebt ihr, je nach gew\u00e4hlter Fraktion, unterschiedliche Geschichten, die teilweise verpasste Chancen aus <i>Three Houses<\/i> aufholen. So stellt die Handlung um die eisenharte Edelgard den Konflikt mit einer geheimnisvollen Gruppierung deutlicher in den Vordergrund, w\u00e4hrend der im Hauptspiel noch vergleichsweise gutm\u00fctige und fast schon heldenhafte Claude in seiner Geschichte vermehrt mit Moralfragen geplagt wird und auch seine weniger glorreichen Z\u00fcge zeigt. Leider zieht die mit je 30 bis 35 Stunden Spielzeit pro Route anst\u00e4ndig umfangreiche Kampagne nicht in allen F\u00e4llen gleichm\u00e4\u00dfig gut. Die Geschichte um die Goldenen Hirsche leidet zum Beispiel vor allem im ersten Teil darunter, dass wenig tats\u00e4chliche Fortschritte erzielt werden und der sprichw\u00f6rtliche Stein erst im zweiten Teil wirklich ins Rollen kommt. Wenn euch bei einer Erz\u00e4hlung starke Charaktere wichtiger sind als die weltpolitischen Ereignisse, die sie bewegen, k\u00f6nnen diverse Passagen dezent z\u00e4h wirken.<\/p>\n<p><b>Zur\u00fcck auf dem Schlachtfeld<\/b><br \/>\nDaf\u00fcr unterhalten die eigentlichen Gefechte immer noch wie eh und je. Viele der Kapitel unterteilen sich dabei in eine Hauptschlacht und eine Reihe von Nebenk\u00e4mpfen. Die Bezeichnung Letzterer ist dabei eigentlich nicht ganz korrekt, m\u00fcsst ihr von den auf einer Karte angeordneten Schlachten doch mindestens alle bew\u00e4ltigen, die zwischen euch und der Hauptmission stehen. Warum es sich trotzdem lohnt, akribisch alle Missionen zu erf\u00fcllen, erl\u00e4utere ich sp\u00e4ter noch einmal. Hinter den Nebengefechten verbergen sich jedenfalls ma\u00dfgeblich K\u00e4mpfe auf kleineren Raum mit schnell erf\u00fcllten Zielen. So wollen etwa mehrere hundert Gegner auf die Matte geschickt, bestimmte Zielpersonen gerettet oder Festungen erobert werden. Wirklich komplex werden diese Aufgaben nie, daf\u00fcr sind sie ideal f\u00fcr eine kurze Runde zwischendurch. Die Kapitelabschlussk\u00e4mpfe wiederum bieten das \u00fcbliche linearere <i>Warriors<\/i>-Programm: Ihr m\u00fcsst dem Schlachtverlauf entsprechend diverse Aufgaben erf\u00fcllen, mit pl\u00f6tzlichen Ereignissen klarkommen und euch so Schritt f\u00fcr Schritt zur Schl\u00fcsselfigur der Gegenseite durchk\u00e4mpfen, die ihr dann auf die Matte zu schicken habt. Alternativ wollen auch gern mal Fluchtpunkte erreicht oder NPCs eskortiert werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85259.jpg\" alt=\"Bild 85259\" style=\"float: right;\">Zu diesem Zweck metzelt ihr euch in bew\u00e4hrter <i>Warriors<\/i>-Manier durch Horden von Gegnern. Leichte Angriffe lassen sich dabei zu l\u00e4nger werdenden Kombos verketten, starke Angriffe schlie\u00dfen diese auf unterschiedliche Art ab. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt jede Charakterklasse \u00fcber einen pers\u00f6nlichen Skill, der durch einen einfachen starken Angriff ausgel\u00f6st wird. Diverse Faustk\u00e4mpfer laden beispielsweise Energie f\u00fcr einen verteidigungsbrechenden Schlag auf, w\u00e4hrend Zauberer einen konzentrierten Strom an Magiekugeln verschie\u00dfen. Allein das sorgt bereits f\u00fcr ein reichhaltiges Moverepertoire. Aber als w\u00e4re das noch nicht genug, k\u00f6nnt ihr vor der Schlacht noch zwei aktive F\u00e4higkeiten ausr\u00fcsten, die sich \u00fcber die rechte Schultertaste in Kombination mit den regul\u00e4ren Angriffstasten ausl\u00f6sen lassen. Das k\u00f6nnen Heilzauber sein, aber auch Elementarangriffe oder St\u00e4rkungsf\u00e4higkeiten finden sich hier. All diese Man\u00f6ver erlernen eure Sch\u00fctzlinge durch Meisterung der vielf\u00e4ltigen Charakterklassen. So gibt es zwar f\u00fcr jede Figur einen empfohlenen Karrierepfad, es hindert euch jedoch auch nicht daran, etwa die zur\u00fcckhaltende Magierin Marianne in eine dicke Ritterr\u00fcstung zu stecken und mit \u00c4xten sowie Lanzen \u00fcber das Schlachtfeld zu fegen. Das mag erst einmal wie eine schlechte Idee klingen, die bei Levelaufstiegen ausgesch\u00fctteten Werteupgrade sind allerdings auf die Klasse zugeschnitten \u2013 mit ein wenig Zeit und Geduld klappt also alles. Umgekehrt kann die Stufe dankenswerterweise auch auf 1 zur\u00fcckgesetzt und mit reichlich Geldmitteln wieder schnell auf ein wettbewerbsf\u00e4higes Niveau hochgeholt werden, solltet ihr euch beim Charakteraufbau mal komplett verzettelt haben.<\/p>\n<p><b>Knochenbruch mit K\u00f6pfchen<\/b><br \/>\nUnd all diese M\u00f6glichkeiten werdet ihr brauchen. Bereits auf der mittleren der drei anf\u00e4nglichen Schwierigkeitsstufen f\u00e4llt <i>Three Hopes<\/I> gerade in den ersten Spielstunden angenehm fordernd aus, ohne \u00fcberm\u00e4\u00dfig schwer zu werden. Fordernd sind dabei weniger die Konfrontationen mit den zahlreichen Fu\u00dfsoldaten \u2013 die Kleingegner dienen im Prinzip wieder nur zur Speisung eurer Spezialangriffsanzeige. Offiziere und Gegner mit Rang und Namen k\u00f6nnen hingegen schon gef\u00e4hrlicher werden, gerade wenn eure gew\u00e4hlte Einheit \u00fcber einen Waffennachteil verf\u00fcgt. Dennoch kam ich im von mir gespielten klassischen Modus, bei dem gefallene Einheiten auch tats\u00e4chlich f\u00fcr den Rest der Geschichte ausscheiden, nie in die Bedr\u00e4ngnis, auch nur ein Teammitglied zu verlieren. Vielmehr sind es die Niederlagebedingungen der Missionen, die mir gerne mal den Schwei\u00df auf die Stirn trieben. Nicht selten m\u00fcsst ihr an mehreren Stellen zugleich eingreifen, um beispielsweise Katapultbesch\u00fcsse zu unterbinden oder belagerte Positionen freizuk\u00e4mpfen. Das kann gerne mal in Stress ausarten, ist jedoch genau die Art von Stress, die ich an <I>Warriors<\/i>-Spielen sch\u00e4tze.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85261.jpg\" alt=\"Bild 85261\" style=\"float: left;\">Und <i>Fire Emblem Warriors<\/i> w\u00e4re nicht <i>Fire Emblem Warriors<\/i>, wenn es sich allein auf die direkten Eingriffe ins Schlachtgeschehen beschr\u00e4nken w\u00fcrde. In der Regel stehen vier Einheiten unter eurem direkten Kommando, die ihr durch einen Druck auf das Steuerkreuz spielen k\u00f6nnt. Mit der Plus-Taste ruft ihr zudem die Taktikkarte auf, \u00fcber die ihr eure Charaktere befehligen d\u00fcrft. Anders als bei bisherigen <I>Warriors<\/i>-Titeln stehen euch hier sogar reichlich Optionen zur Verf\u00fcgung. Ihr k\u00f6nnt verb\u00fcndete Einheiten an bestimmte Positionen beordern, ihnen Angriffsauftr\u00e4ge erteilen oder ihnen befehlen, bestimmte Festungen oder NPCs zu verteidigen. Wenn die H\u00fctte richtig brennt, k\u00f6nnt ihr sogar einen Befehl f\u00fcr eure komplette aktive Kompanie ausrufen, um etwa eine wichtige Stellung zu retten oder einen fl\u00fcchtenden Boss aufzuhalten. Auf diese Weise behielt ich selbst in den hitzigsten Momenten stets einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Lage, zumal bei den Hauptschlachten nicht nur eure vier aktiven Mitstreiter herumkommandiert werden k\u00f6nnen, sondern auch weitere, nicht direkt spielbare Figuren. Das bedeutet nat\u00fcrlich auch, dass die Truppe einigerma\u00dfen gleichm\u00e4\u00dfig aufgezogen werden will \u2013 nicht dass ihr irgendwann mal in die ungem\u00fctliche Situation geratet, eine Level-22-Einheit in eine Schlacht mit Level-35-Gegnern zu schicken. Leider hat diese eigentlich l\u00f6bliche Taktikkomponente auch einen Nachteil: Sie bremst das Spielgeschehen nat\u00fcrlich ziemlich aus. Auf mittlerer Kartenzoomstufe, die f\u00fcr die meisten gezielten Aktionen am n\u00fctzlichsten ist, dauert es gef\u00fchlt viel zu lang, den Cursor von einem Kartenende zum anderen zu bewegen. Immerhin k\u00f6nnt ihr f\u00fcr eure Mitstreiter auch einfache Generaldenkmuster einstellen, damit sie einigerma\u00dfen kompetent eigenst\u00e4ndig agieren. Gezielt bekommt ihr auf diese Weise jedoch nichts zustande.<\/p>\n<p>Speziell die Hauptk\u00e4mpfe eines jeden Kapitels kommen zudem mit einer weiteren Mechanik daher: Strategien. So k\u00f6nnt ihr vor Start der Schlacht diverse Modifikatoren aktivieren, die euch zum Sieg verhelfen sollen. Auf diese Weise k\u00f6nnt ihr sogar diverse Einheiten aus anderen H\u00e4usern oder die verstreuten Silberw\u00f6lfe aus dem <I>Three Houses<\/i>-DLC-Szenario f\u00fcr eure Truppe gewinnen. Wollt ihr jedoch das bestm\u00f6gliche aus den Strategien herausholen, m\u00fcsst ihr zwangsweise praktisch alle Nebengefechte eines Kapitels abschlie\u00dfen. Diese bringen euch n\u00e4mlich nicht nur gerne mal zus\u00e4tzliche Optionen ein, sondern liefern auch die zur Aktivierung notwendigen Strategiepunkte. Aus diesem Grund sprach ich davon, dass die eigentlich eher als Nebenbesch\u00e4ftigung gedachten Aufgaben indirekt Pflicht sind: Auf die hilfreiche Unterst\u00fctzung wollte ich n\u00e4mlich nie so recht verzichten.<\/p>\n<p><b>Gemeinsam sind wir stark<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85260.jpg\" alt=\"Bild 85260\" style=\"float: right;\">Ganz wie in <i>Three Houses<\/i> gibt es abseits der Schlachten nat\u00fcrlich auch wieder eine Basis, die ihr erkunden d\u00fcrft. Das Lager ist jedoch bedeutend kleiner als Garreg Mach, was zumindest das Ablaufen aller wichtigen Stationen merklich angenehmer macht und diese Phase des Spiels bedeutend beschleunigt. Hier nehmt ihr ma\u00dfgeblich Feinjustierungen vor: Ihr unterhaltet euch mit euren Gef\u00e4hrtinnen und Gef\u00e4hrten, kocht St\u00e4rkungseffekte spendierende Speisen, lasst eure Truppe neue Charakterklassen erlernen und levelt ihre passiven F\u00e4higkeiten auf. Viele dieser M\u00f6glichkeiten stehen euch jedoch erst offen, wenn ihr die daf\u00fcr notwendigen Einrichtungen aufger\u00fcstet habt. Dieser Vorgang erfordert wiederum Ressourcen, die ihr entweder durch Abschluss von Nebengefechten oder dem Eintausch von anderen Objekten erhaltet. Geschenkt wird euch jedenfalls nichts! Auch k\u00f6nnt ihr hier die zahlreichen Unterst\u00fctzungsgespr\u00e4che eurer Charaktere einsehen. Ganz wie bei <I>Fire Emblem<\/i> \u00fcblich, kn\u00fcpfen eure Figuren n\u00e4mlich durch gemeinsames K\u00e4mpfen, Speisen und Trainieren Kontakte und freunden sich so gegenseitig an. Das resultiert h\u00e4ufig \u2013 wenn auch nicht immer \u2013 in kurzen Gespr\u00e4chssequenzen, welche die Charakterz\u00fcge eurer Einheiten besser zur Schau stellen. Das Anb\u00e4ndeln hat jedoch auch im Kampf einen Nutzen: Schlie\u00dft ihr vertraute Charaktere im Gefecht zu einem Verbund zusammen, werden ihre Werte bedeutend erh\u00f6ht. Gef\u00fchlt \u00fcberm\u00e4chtig wie im ersten <I>Fire Emblem Warriors<\/i> werden sie dadurch zwar nicht, doch der kleine Schub kann bei stabileren Gegnern bereits einen bemerkbaren Unterschied ausmachen.<\/p>\n<p>Stichwort Verbund: <i>Three Hopes<\/i> bietet nat\u00fcrlich wieder einen Koop-Modus f\u00fcr zwei Spieler, der allerdings auch dieses Mal wieder nur lokal an der selben Konsole l\u00e4uft. Daf\u00fcr bietet er die meiner Einsch\u00e4tzung nach bisher rundeste Erfahrung aller Nintendomarken-<i>Warriors<\/i>. So waren in meinen Testrunden im vierten und f\u00fcnften Kapitel des Spiels stets auf beiden Bildschirmh\u00e4lften ausreichend Gegner auf dem Screen zu sehen, ohne dass wichtige Figuren pl\u00f6tzlich verschwanden und dann wieder auftauchten, und selbst an der Bildsch\u00e4rfe und Framerate \u00e4nderte sich gef\u00fchlt wenig. Die Erfahrung mit <i>Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung<\/I> war auf jeden Fall bedeutend schlimmer! Dennoch eignet sich <i>Three Hopes<\/i> leider nur bedingt f\u00fcr spontane Koop-Runden, da es schlussendlich doch sehr storylastig ist und daher viel passiert, ohne dass Spieler 2 gro\u00dfartig eingreifen kann. Solltet ihr jedoch jemanden mit ins Boot holen k\u00f6nnen, der ebenfalls an der Geschichte interessiert ist, steht unterhaltsamen Koop-Abenden zumindest in technischer Hinsicht nichts im Wege!<\/p>\n<p><B>Kein optischer Leckerbissen, aber daf\u00fcr sauber<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85257.jpg\" alt=\"Bild 85257\" style=\"float: left;\">Dass <i>Three Hopes<\/i> im Multiplayer so rund l\u00e4uft, liegt vermutlich aber auch daran, dass es nicht gerade besonders aussieht. Der Look ist eindeutig stark an <i>Fire Emblem: Three Houses<\/i> angelehnt, das als Strategiespiel nat\u00fcrlich nicht unbedingt mit bis ins kleinste Detail ausstaffierten Umgebungen brillieren musste. Da Koei Tecmo an der Entwicklung besagten Spiels mitbeteiligt war, \u00fcberrascht die recht direkte Umsetzung des Stils umso weniger. Dennoch k\u00f6nnen sich gerade die bildgewaltigen Spezialangriffe der Figuren nach wie vor sehen lassen und mir pers\u00f6nlich ist es in diesem Fall sogar lieber, dass ich selbst im Handheld-Modus der Switch jederzeit ein scharfes Bild vor Augen habe, als mit der h\u00e4ufigen Verwaschenheit von <i>Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung<\/i> k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen. In musikalischer Hinsicht f\u00e4hrt Omega-Force wiederum die bew\u00e4hrte Formel auf: Als Basis und Inspiration dienen die Hintergrundmelodien von <I>Three Houses<\/i>, die mit rockigen Remixes f\u00fcr die actionreichen Gefechte neu aufgelegt werden. Das geht direkt ins Ohr und begeistert bei den aufbrausenden Schlachten. Ebenfalls begr\u00fc\u00dfenswert ist, dass die Dialoge inklusive des Kampfgeplauders komplett vertont sind \u2013 wenn auch leider nur in englischer und japanischer Sprache. Solltet ihr diese jedoch verstehen k\u00f6nnen, erleichtert dies das Verfolgen der Ereignisse w\u00e4hrend des Kampfes ungemein. Das war ein Problem, mit dem ich gerade bei <i>Hyrule Warriors<\/i> regelm\u00e4\u00dfig zu ringen hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Hyrule Warriors auf der Switch um einen Nachfolger bereichert wurde, ist dieses Jahr nun Fire Emblem Warriors an der Reihe. 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