{"id":492,"date":"2022-07-11T10:00:00","date_gmt":"2022-07-11T10:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=492","title":{"rendered":"Monster Hunter Rise: Sunbreak (DLC)"},"content":{"rendered":"<p>Die Marke <i>Monster Hunter<\/i> ist in westlichen Gefilden schon lange kein kleiner Name mehr, das sollte sp\u00e4testens nach dem letzten gro\u00dfen Ableger <I>World<\/i> f\u00fcr PC und Konsolen klar sein. Dieser verkaufte sich n\u00e4mlich so gut wie noch kein anderer Teil der Serie zuvor und \u00f6ffnete die T\u00fcr f\u00fcr Unmengen neuer Spieler weltweit, was das Franchise endg\u00fcltig aus der einstigen Nische bef\u00f6rderte und direkt zu Capcoms profitabelster Marke machte. Wie auch sein Vorg\u00e4nger mit der riesigen <i>Iceborn<\/i>-Erweiterung, erh\u00e4lt nun auch das f\u00fcr Switch und PC erh\u00e4ltliche <i>Monster Hunter Rise<\/i> sein gro\u00dfes Add-On <b>Sunbreak<\/b>, um das es auch heute in diesem DLC-Test gehen soll. Wobei \u201egro\u00df\u201c dem eigentlich nicht gerecht wird, so viel kann man schon mal vorwegnehmen. Selbst Capcom hat in der Werbung stets von einer \u201egigantischen Erweiterung\u201c gesprochen. Ob das jedoch ma\u00dflos \u00fcbertrieben ist oder voll der Wahrheit entspricht, das erfahrt ihr jetzt!<\/p>\n<p><b>Vom Eis ins Zwielicht<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85187.jpg\" alt=\"Bild 85187\" style=\"float: left;\">Wie auch in der Einleitung komme ich beim Thema \u201eErweiterung\u201c nicht um eine kleine Geschichtsstunde herum. Damals, so ganz oder halb ohne Internet, war es n\u00e4mlich noch gang und g\u00e4be, dass Spiele zwar inhaltlich erweitert werden, jedoch als vollst\u00e4ndig neuer Release. Diese bekamen dann Namenszus\u00e4tze wie <i>G<\/i> in Japan oder <i>Unite<\/i> und <i>Ultimate<\/i> bei uns und brachten neben einer neuen Schwierigkeitsstufe f\u00fcr Quests auch reichlich neue Monster, Ausr\u00fcstungen und vor allem Endgame-Mechaniken mit. Das Paket war dann stets komplett und wurde maximal noch durch ein paar w\u00f6chentliche Event-Quests per Download verfeinert. Heutzutage sieht es da etwas anders aus, da quasi jedes Spiel mit Internetfunktionen im Prinzip als \u201eGame as a Service\u201c vermarktet wird. <i>Sunbreak<\/i> nimmt sich da den <i>World<\/i>-DLC <i>Iceborne<\/i> als Beispiel und bringt zwar erstmal massenhaft neuen Stoff, wird aber sp\u00e4ter noch per gro\u00dfen \u201eTitle Updates\u201c um zahlreiche Inhalte erweitert. Diese sind \u00fcbrigens schon bis in Jahr 2023 angek\u00fcndigt, wovon das erste bereits im August erscheinen soll.<\/p>\n<p>Nun kann man von dieser Vorgehensweise halten was man will, aber <i>Sunbreak<\/i> wird seinem Ruf als \u201egigantischer\u201c DLC schon vor den Updates mehr als Gerecht, egal wie man spielt. Ist man halbwegs vom Fach und ballert in einer geraden Linie durch die \u201eStory\u201c zum Endboss, ist man trotzdem locker 10 bis 20 Stunden besch\u00e4ftigt. <i>Monster Hunter<\/i>-Fans sind aber (meistens) ganz anders gestrickt und stecken bereitwillig hunderte Stunden in die Spiele. Schon im Basisspiel verbrachte ich bis zu den 100% an die 500 Spielstunden damit, Monster zu verhauen. Nun nach Erscheinen der Erweiterung habe ich schon wieder fast 100 Stunden draufgepackt und es werden nochmal 100 mehr werden, da bin ich sicher. Irgendetwas muss Capcom also richtig gemacht haben. Dabei ist das Rezept so wie immer. Es gibt einen neuen \u201eMeister\u201c-Rang, der die Angriffskraft und Lebenspunkte der Monster geh\u00f6rig anhebt und ihnen neue F\u00e4higkeiten verpasst. Es gibt eine eher belanglose und immergleiche Rahmenhandlung die \u00fcber das Pr\u00e4dikat \u201enett\u201c nicht hinauskommt, und es gibt Neuzug\u00e4nge bei den Monstern sowie neue Quests, Ausr\u00fcstung und die neue Hubwelt sowie zwei neue gro\u00dfe Jagdgr\u00fcnde. Im Grunde arbeitet man in frischer Umgebung also auch hier wieder nur listenweise Quests ab, was durchaus als \u201egrindy\u201c bezeichnet werden darf. Aber eben das macht auch den Charme aus, da man sich auf jede Situation vorbereiten muss, seine Ausr\u00fcstungen aufmotzt, und einfach nur das geniale Kampfsystem genie\u00dft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85188.jpg\" alt=\"Bild 85188\" style=\"float: right;\">Letzteres ist n\u00e4mlich quasi das Steckenpferd der Reihe. Nach jedem Titel denkt man: \u201eDas kann doch nicht noch besser werden!\u201c Doch Capcom hat es erneut geschafft, Neuerungen geschickt einzuweben, ohne dass alles \u00fcberladen wirkt. Ihr d\u00fcrft nun n\u00e4mlich verschiedene Sets an Waffenfertigkeiten ausr\u00fcsten und \u201eon-the-fly\u201c wechseln, was sogar als brauchbarer Ausweichmove f\u00fcr sonst eher beh\u00e4bige Waffenarten wie die Gewehrlanze taugt. Das ist zwar anfangs noch recht ungewohnt, stellt sich aber schnell als enormer Gewinn heraus, da man sich nun auch innerhalb von Quests schnell neuen Situationen anpassen kann.<\/p>\n<p>Auch die neue Hubwelt namens Elgado macht mit ihrem mittelalterlichen Stil einen tollen Eindruck. Gepaart mit charmanten neuen Charakteren und neuer subtiler Lore wird der klassische Monster-J\u00e4ger hier gl\u00fccklich &#8211; sogar mit einer Baby-Schnee-Eule darf man sich anfreunden! Selbes gilt auch f\u00fcr die Neuzug\u00e4nge unter den Monstern. Malzeno und Co. haben alle ihre eigenen Twists und fordern gut, selbst wenn die Anzahl der puren Newcomer gro\u00dfer h\u00e4tte sein d\u00fcrfen. Das kommt aber wie erw\u00e4hnt alles noch im Laufe der Zeit per Updates nach.<\/p>\n<p><b>Wo Sonne ist, ist auch Schatten<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85189.jpg\" alt=\"Bild 85189\" style=\"float: left;\">Irgendwie ist <i>Sunbreak<\/i> f\u00fcr mich dennoch ein zweischneidigen Schwert. Einerseits darf man nun erstmals einen global synchronen Launch auf PC und Switch genie\u00dfen, keine Partei muss also lange warten und weinend zuschauen wie andere Spielen, andererseits fehlen aber auch noch Funktionen wie Cross-Play und Cross-Save. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wie j\u00fcngst bei <i>Fall Guys<\/i> egal auf welcher Plattform weiterzuspielen. <i>Rise<\/i> auf dem Steam Deck in PC-Grafik und 60 FPS macht n\u00e4mlich einen verdammt guten Eindruck, wie die Demo zeigte! Doch solche Features sind wohl erst f\u00fcr das n\u00e4chste gro\u00dfe Spiel eingeplant. Optisch macht <i>Sunbreak<\/i> aber wie das Grundspiel schon auch auf der Switch eine sehr gute Figur und geh\u00f6rt mit zu dem Sch\u00f6nsten was die Konsole zu bieten hat. Einbr\u00fcche bei der Bildrate braucht man nur zu bef\u00fcrchten, wenn vier Spieler samt Tierbegleiter und ein oder zwei Monster nur so Effekte raushauen dass es nicht mehr feierlich ist. Sobald sich die Lage beruhigt hat, l\u00e4uft wieder alles wunderbar rund. Solche effektbedingten Ruckler hat \u00fcbrigens schon <i>Monster Hunter World<\/i> gezeigt, und das auf weit st\u00e4rker PS4-Hardware. Au\u00dferdem lassen sich die optisch auch sehr aufdringlichen Effekte in den Einstellung nun eind\u00e4mmen, von einem wahren Manko kann man hier also kaum sprechen.<\/p>\n<p>Zum Endgame kann und will ich wenig sagen, aber es ist vorhanden und wird mit kommenden Updates zudem noch erweitert. An die Tiefe von <i>Generations Ultimate<\/i> kommt es aber leider noch nicht heran, daf\u00fcr bringen die Monster aber einen neuen Twist ins Spiel, der erneut zum Umdenken und zur Vorsicht anregt. Auch neu sind die sogenannten \u201eFollower-Quests\u201c, bei denen man alte und neue Bekannte mit auf Quests nehmen kann, welche dann fast wie ein echter Mensch agieren. Die KI ist sogar so gut, dass ich hin und wieder die NPC-Mitstreiter den teils nervigen \u201eRandoms\u201c vorziehen w\u00fcrde. Sie legen n\u00e4mlich praktische Fallen, buffen, heilen und haben sogar je nach Konstellation einzigartige Dialoge denen man nebenbei lauschen kann. Hier hat Capcom einen tollen Weg gefunden, den Einzelspieler-Modus gekonnt lebendiger wirken zu lassen, auch wenn die Begleiter auch bisher ausschlie\u00dflich auf Solo-Quests angeheuert werden d\u00fcrfen. Doch auch im Mehrspieler findet man quasi zu jeder Zeit jagdwillige Mitspieler, was schon immer ein Merkmal der eingefleischten Community war. Fun fact am Rande: Kurz nach Release von <i>Sunbreak<\/i> waren allein auf Steam noch \u00fcber 30.000 Spieler aktiv dabei, <i>Monster Hunter World: Iceborne<\/i> unsicher zu machen. Auch das mittlerweile zwei Generationen und zwei gro\u00dfe Erweiterungen zur\u00fcckliegende <I>Generations Ultimate<\/i> wird auf der Switch noch immer gut besucht. \u00c4hnlich oder besser sieht es also auch beim aktuellen Ableger aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Marke Monster Hunter ist in westlichen Gefilden schon lange kein kleiner Name mehr, das sollte sp\u00e4testens nach dem letzten gro\u00dfen Ableger World f\u00fcr PC und Konsolen klar sein. 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