{"id":49,"date":"2017-05-11T09:00:59","date_gmt":"2017-05-11T09:00:59","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=49","title":{"rendered":"Wonder Boy: The Dragon&#8217;s Trap"},"content":{"rendered":"<p>Zugegeben, vor diesem Spiel habe ich noch nie auch nur eine Ahnung von der <i>Wonder Boy<\/i>-Spielreihe gehabt. Der nun erschienene Ableger <b>Wonder Boy: The Dragon\u2019s Trap<\/b> versteht sich dabei als Remake des dritten Teils, welcher damals f\u00fcr unter anderem auf Segas Master System erschien. Nun haben alte Spiele ja oftmals das Problem, dass sie zwar ihren eigenen Charme haben, das Gameplay aber in den meisten F\u00e4llen sehr altbacken und sperrig wirkt. Ob das im Falle des Switch-Remakes auch so ist und wie mein Erstkontakt mit der Serie so verlaufen ist, das zeige ich euch im folgenden Kurztest.<\/p>\n<p><b>Die R\u00fcckkehr eines Klassikers<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73090.jpg\" alt=\"Bild 73090\" style=\"float: right;\">Der Wunderjunge ist zur\u00fcck, allerdings anders als damals. Im Kern ist das Spiel zwar dasselbe wie damals, das Remake bekam allerdings ein komplett neues Aussehen sowie einen neuen Soundtrack und deutsche Bildschirmtexte. Der Grafikstil wei\u00df durchaus zu \u00fcberzeugen, da er mit seinem putzigen Comic-Stil durch die Bank weg stimmig wirkt und das Thema des Originals perfekt einf\u00e4ngt. Hintergr\u00fcnden und Gegnern, denen man damals erst mithilfe der Fantasie Leben einhauchen musste, haben nun ab Werk einen richtigen Charakter und man wei\u00df sofort, womit man es zu tun hat. Beim Soundtrack verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich, wobei dieser schon damals der reinste Ohrwurm war.<\/p>\n<p>Woher aber wei\u00df ich das wohl, wenn ich doch das Original nie selbst gespielt habe? Nun, in <i>Wonder Boy: The Dragon\u2019s Trap<\/i> ist quasi das Urspiel fast komplett enthalten. Der Clou: Man sogar zwischen der alten und neuen Version wechseln \u2013 und das sogar nahtlos mitten im Spiel! Getestet wurde nat\u00fcrlich im wesentlich angenehmeren neuen Stil, doch oft ertappte ich mich, wie ich in diversen Situation die Grafik (per ZR-Taste) und\/oder die Musik (per Druck auf den rechten Analog-Stick) wechselte. Oft ist es einfach interessant zu sehen, an welchen Stellen geschraubt wurde und wie sehr eine halbwegs moderne Optik das Spielgeschehen bereichern kann, ohne es zu beeinflussen. Um es nochmal zu betonen: Im Hintergrund l\u00e4uft das Spiel wirklich 1:1 so wie damals ab, Puristen k\u00f6nnen den Titel also je nach Pr\u00e4ferenz also auch komplett im \u201eRetro-Modus\u201c durchspielen.<\/p>\n<p><b> Wer bin ich, oder was bin ich?<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73088.jpg\" alt=\"Bild 73088\" style=\"float: left;\">So einfach ist diese Frage gar nicht zu beantworten. Der Hauptprotagonist ist nat\u00fcrlich der namensgebende Recke namens Wonder Boy. Als Alternative dazu kann man in der neuen Fassung auch als Wonder Girl ins Abenteuer starten. Diese Gestalt w\u00e4hrt allerdings nicht sonderlich lange, denn der Fluch des b\u00f6sen Meka-Drachen hat den Wunderknaben, beziehungsweise das Wunderm\u00e4del in einen menschlich anmutenden Drachen verwandelt. In dieser Form kann man sich auf die Distanz mit kleinen Feuerst\u00f6\u00dfen verteidigen und noch dazu ducken um feindlichen Geschossen auszuweichen. Im Laufe des Abenteuers nimmt man \u00fcbrigens noch einige andere Formen an \u2013 wenn auch h\u00f6chst unfreiwillig. So ist man stellenweise etwa als Mausling unterwegs und kann sogar an speziellen Bl\u00f6cken die W\u00e4nde oder sogar die Decke entlanglaufen. Oder als Piranhaling, der nat\u00fcrlich vor allem unter Wasser seine St\u00e4rken ausspielt, sich aber nicht ducken kann und recht gro\u00df ist. Ist man im Abenteuer etwas weiter fortgeschritten, hat man auf bestimmten magischen Podesten sogar die M\u00f6glichkeit, frei zwischen den tierischen Formen zu wechseln. So erschlie\u00dft man sich nach und nach immer wieder neue unerforschte Gebiete. Leider ist man dabei oft auch auf Backtracking angewiesen, das teils verwirrende Weltdesign ist daher eine der gro\u00dfen Schw\u00e4chen des Spiels.<\/p>\n<p>Umso besser gelungen ist daf\u00fcr das herrliche Retro-Gameplay. Im Kern beschr\u00e4nkt sich dieses aufs Springen und Schlagen, hin und wieder sammelt man allerdings zuf\u00e4llige Power-Ups ein. Diese kann man bequem mit den oberen Schultertasten ausw\u00e4hlen und mit der A-Taste abfeuern. Diese kleinen Hilfen erledigen etwa im Falle des Blitzes alle sichtbaren Gegner, oder man schaltet etwa per Pfeil den Gegner direkt \u00fcber der Spielfigur aus. Man selbst kann n\u00e4mlich nur nach vorn schlagen oder schie\u00dfen. Mit der X-Taste wird ein simples Men\u00fc aufgerufen, in welchem man seine Ausr\u00fcstung wie Schwerter, R\u00fcstungen und Schilde begutachten und w\u00e4hlen kann. Davon gebraucht macht man aber letztlich im seltensten Falle, da neu erworbene \u2013 und meist st\u00e4rkere Teile \u2013 eh automatisch angelegt werden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8yAyk0ctIzk\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zugegeben, vor diesem Spiel habe ich noch nie auch nur eine Ahnung von der Wonder Boy-Spielreihe gehabt. Der nun erschienene Ableger Wonder Boy: The Dragon\u2019s Trap versteht sich dabei als Remake des dritten Teils, welcher damals f\u00fcr unter anderem auf Segas Master System erschien. 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