{"id":489,"date":"2022-06-13T14:00:21","date_gmt":"2022-06-13T14:00:21","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=489","title":{"rendered":"Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba &#8211; The Hinokami Chronicles"},"content":{"rendered":"<p>Nur weil <i>Naruto: Ultimate Ninja Storm<\/i> mit dem vierten nummerierten Spiel seinen Abschluss fand, muss die Kampfspielsparte von CyberConnect2 nicht gleich die Segel streichen. Dieses Mal unter dem Banner von Sega anstelle von Bandai Namco kam n\u00e4mlich bereits im vergangenen Jahr <b>Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba &#8211; The Hinokami Chronicles<\/B> f\u00fcr die PS4, PS5, Xbox und den PC heraus &#8211; und nun ist das bildgewaltige Kampfspektakel auch f\u00fcr die Switch verf\u00fcgbar. Dies dankenswerterweise mitsamt der zwischenzeitlich ver\u00f6ffentlichten Updates, die unter anderem das sehr schwache Charakteraufgebot aufstockten, doch ob der Titel nun auf der Switch auch zu \u00fcberzeugen wei\u00df, das verrate ich euch im folgenden Test!<\/p>\n<p><b>Die Reise eines jungen D\u00e4monenj\u00e4gers<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85150.jpg\" alt=\"Bild 85150\" style=\"float: right;\">Die erste Anlaufstelle auf eurer Reise sollte (und wird) der Story-Modus sein, in dem ihr die Handlung der Vorlage verfolgt und Charaktere f\u00fcr Versus-Partien freilegt. Dabei wird grob der Stoff der ersten Anime-Staffel inklusive des Films <I>Mugen Train<\/i> adaptiert. Ihr erlebt das Abenteuer also vom anf\u00e4nglichen Training des Protagonisten Tanjiro Kamado an, welcher nach dem f\u00fcr den Tod seiner Familie verantwortlichen D\u00e4monen sucht und zus\u00e4tzlich ein Heilmittel f\u00fcr seine in eine D\u00e4monin verwandelte Schwester Nezuko sucht. Die Geschichte wird dabei ma\u00dfgeblich von eindrucksvollen Zwischensequenzen und sp\u00e4rlicher animierten, aber nicht minder hervorragend in Szene gesetzten Gespr\u00e4chen vorangetrieben. Gelegentlich m\u00fcsst ihr auch mal kleinere Schaupl\u00e4tze durchstreifen, die Erkundungsausfl\u00fcge fallen jedoch generell linear aus. Hier und da gibt es h\u00f6chstens eine Hand voll Interaktionspunkte, an denen Tanjiro beispielsweise die Situation kommentiert, wirklich freie Hand wird euch hier jedoch nicht gegeben. Sowohl bei diesen kleinen M\u00e4rschen als auch an Knackpunkten der Handlung kommt es aber nat\u00fcrlich auch zu K\u00e4mpfen &#8211; <i>The Hinokami Chronicles<\/i> versteht sich immerhin als Kampfspiel.<\/p>\n<p>Ganz wie bei den eingangs erw\u00e4hnten <i>Naruto<\/i>-Spielen finden die Konfrontationen in kreisrunden Arenen statt, in denen ihr euch frei bewegen d\u00fcrft. Mit der Y-Taste entfesselt ihr einfache Kombos, von denen jeder Charakter nur eine Hand voll mit identischen Eingaben hat, w\u00e4hrend die X-Taste f\u00fcr die Nutzung von Techniken vorgesehen ist. So k\u00f6nnt ihr Tanjiro bei Schwertschw\u00fcngen Wassermassen leiten lassen, w\u00e4hrend der mit einer Wildschweinmaske herumlaufende Berserker Inosuke zu Sturmangriffen ansetzt. Allerdings lassen sich die Sonderfertigkeiten nicht beliebig einsetzen, sondern werden mit einer sich automatisch aufladenden blauen Leiste am oberen Bildrand gespeist. Bl\u00f6cke, W\u00fcrfe und Kraftangriffe vervollst\u00e4ndigen das grundlegende Move-Repertoire. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen menschliche Charaktere entweder eine Partnerfigur f\u00fcr einen Hilfsangriff herbeirufen bzw. diese einwechseln lassen und typische Spezialattacken, die im Rahmen einer kurzen Sequenz eine m\u00e4chtige Delle in die Energieleiste eures Gegners schlagen, gibt es nat\u00fcrlich ebenfalls.<\/p>\n<p><b>Wenig Tiefe, wenig Umfang<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85153.jpg\" alt=\"Bild 85153\" style=\"float: left;\">Das klingt nach einem soliden Fundus f\u00fcr ein brauchbares Kampfsystem und ist es im Prinzip auch, z\u00fcndete bei mir jedoch nicht so sehr wie es beispielsweise die <I>Naruto: Ultimate Ninja Storm<\/i>-Spiele tun. So gibt es kaum M\u00f6glichkeiten, aus einer laufenden Kombo zu entkommen, auch wenn <i>The Hinokami Chronicles<\/i> dank rapide sinkendem Schadenspotenzial bei \u00fcberlangen Kombos zumindest indirekt dazu ermutigt, dem Gegen\u00fcber mal etwas Luft zu g\u00f6nnen. Die flie\u00dfend verkettbaren, aber eben auch recht gleichstr\u00f6migen Techniken lassen zudem auf Dauer etwas an Abwechslung vermissen. Und da das K\u00e4mpferfeld mit gerade mal elf einzigartigen menschlichen Charakteren sowie sechs D\u00e4monen recht \u00fcberschaubar ist, stehen Wiederholungen bei den Zweispieler-Partien recht schnell an der Tagesordnung. Zwar sind f\u00fcr die Zukunft noch sieben weitere Neuzug\u00e4nge im Charakteraufgebot geplant, doch selbst unter denen sind augenscheinlich nur drei wirklich neue Figuren dabei.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass es abseits der Story und dem Versus-Modus nichts zu tun gibt. Die Handlung selbst l\u00e4sst sich locker in unter zehn Stunden bew\u00e4ltigen und die nach vielen Kapiteln freigelegten Kampfherausforderungen verl\u00e4ngern die Spielzeit auch nicht bedeutend. H\u00f6chstens eine gewaltige Menge an freischaltbaren Profilbildern und Zitaten f\u00fcr eure Online-ID k\u00f6nnte noch f\u00fcr Motivation sorgen, doch f\u00fcr die m\u00fcsst ihr entweder gezielt auf die t\u00e4glichen, w\u00f6chentlichen und saisonalen Missionsboni abzielen oder wirklich viele Onlinepartien bestreiten, um die daf\u00fcr n\u00f6tigen Kimetsu-Punkte zu sammeln. Und daf\u00fcr liefen die Matches zumindest w\u00e4hrend meiner Testpartien um den Launch der Switchversion herum bei weitem nicht so sauber, wie mir das lieb w\u00e4re. Eingabeverz\u00f6gerungen geh\u00f6rten da leider zur Norm.<\/p>\n<p><b>Ein Fest f\u00fcr die Sinne<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/85151.jpg\" alt=\"Bild 85151\" style=\"float: right;\">Was <i>The Hinokami Chronicles<\/i> in spielerischer Hinsicht vermissen l\u00e4sst, macht es aber auf jeden Fall allein durch die Pr\u00e4sentation wieder wett. Mimik, Gestik und allgemeine Animationen lassen die Charaktere wie aus einem Anime entsprungen wirken und gerade die teils schr\u00e4gen Gesichter und Bewegungsmuster des talentierten Feiglings Zen&#8217;itsu kommen hervorragend her\u00fcber. Auch die K\u00e4mpfe warten mit allerlei bildgewaltigen Momenten auf, die mich gerade bei den abschlie\u00dfenden Todesst\u00f6\u00dfen gegen Kapitelbosse nicht selten ins Staunen versetzten. \u00c4hnlich nah an den \u201espielbarer Anime\u201c-Look kommt h\u00f6chstens Arc System Works (<i>Guilty Gear<\/i>, <i>Dragon Ball FighterZ<\/i>) heran. Die Switch-Umsetzung l\u00e4uft dabei stabil, sieht aber nat\u00fcrlich etwas verwaschener aus als das Gegenst\u00fcck f\u00fcr st\u00e4rkere Plattformen &#8211; was im von mir ma\u00dfgeblich gespielten Handheld-Modus praktisch nie ins Gewicht fiel. Kurioser ist hingegen, dass w\u00e4hrend meines Story-Durchlaufs in zwei K\u00e4mpfen die Bodentextur nicht geladen wurde und die Duelle daher in der Luft erfolgten. Nach je einmal Neuladen war das Problem behoben, ganz unerw\u00e4hnt wollte ich das Ph\u00e4nomen jedoch trotzdem nicht lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur weil Naruto: Ultimate Ninja Storm mit dem vierten nummerierten Spiel seinen Abschluss fand, muss die Kampfspielsparte von CyberConnect2 nicht gleich die Segel streichen. 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