{"id":469,"date":"2021-10-19T12:00:00","date_gmt":"2021-10-19T12:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=469","title":{"rendered":"Hot Wheels Unleashed"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84687.jpg\" alt=\"Bild 84687\" style=\"float: right;\">Bis heute d\u00fcrfte vermutlich in jedem Kinderzimmer zumindest ein Hot Wheels-Auto zu finden sein, seien es neue aus der W\u00fchlkiste im 1\u20ac-Laden oder alte, die eine Generation weitergereicht wurden. Ein Rennspiel mit den Plastikkarossen herauszubringen d\u00fcrfte demnach heutzutage schon eine Pflicht sein. Dennoch war der letzte Ausflug der Spielzeugflitzer in die virtuelle Welt ein Crossover in <i>Forza Horizon 3: Hot Wheels<\/i> in 2016. Mit <b>Hot Wheels Unleashed<\/b> d\u00fcrfte sich das Problem aber inzwischen wieder gegessen haben und machte bei mir in ersten Trailern und Nintendo Direct-Auftritten schonmal einen guten Eindruck, den ich in diesem Kurztest gerne best\u00e4tigen will.<\/p>\n<p><b>Auf den ersten Blick<\/b><br \/>\nEigentlich verliere ich erst gegen Test-Ende ein paar Worte \u00fcber die technische Leistung, aber \u00fcber die Grafik muss ich hier gleich vorweg ein paar Worte verlieren. Was gleich zu Beginn auff\u00e4llt, ist die Pr\u00e4sentation der Fahrzeuge, denn diese sehen selbst auf der heruntergeschraubten Grafikleistung der Switch immer noch wie Spielzeugautos aus Plastik aus. Das macht schon mal neugierig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84691.jpg\" alt=\"Bild 84691\" style=\"float: left;\">Jene Autos werden aus lootbox\u00e4hnlichen \u00dcberraschungskisten gewonnen, die sich aber gl\u00fccklicherweise nur erspielen lassen, gegen Echtgeld kann man hingegen DLC-Fahrzeuge erwerben. In meinem Fall hatte ich gleich zu Beginn das Gl\u00fcck das Fahrzeug \u201cWinning Formula\u201d zu gewinnen, welches beinahe alle Attribute, also Geschwindigkeit, Beschleunigung und Handling, fast auf dem Maximum voreingestellt hatte, auf Kosten der Bremsleistung. Nach ein paar Rennen hatte ich jedoch genug Zahnr\u00e4der zusammengespart, um das Fahrzeug auf die Legend\u00e4r-Klasse aufzuwerten, wodurch kaum eine Eigenschaft zu kurz kommt. Durch die gewonnene Leistung sind Rennsiege aber nicht automatisch geschenkt, eher kann man sich somit zwischendurch einen Fehler erlauben, zumindest auf mittlerer Schwierigkeitsstufe.<br \/>\nWas die Rennen selbst angeht kann ich mich \u00e4u\u00dferst zufrieden geben. Erste Anlaufstelle daf\u00fcr d\u00fcrfte das Hot Wheels City Rumble sein, der Story-Modus des Spiels, bei dem der Storyteil h\u00f6chst rudiment\u00e4r ist. Aber auch ohne das unterliegende Narrativ zu verfolgen macht es spa\u00df, Teile der Weltkarte nacheinander freizuschalten.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn im Tutorial-Rennen bekommt man schnell ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Steuerung und das Fahrverhalten, welches erfreulich responsiv ist und etwas beim Driften unterst\u00fctzt. Trotzdem lassen sich die eigenen Fahrk\u00fcnste in weiteren Rennen verfeinern, denn obwohl das Spiel einen im Drift durch die Kurve geleitet, ist doch noch ein gewisser Anspruch da um auf der Strecke zu bleiben, besonders auf den sp\u00e4teren Kursen, auf denen Fahrabschnitte ohne Banden existieren. Die Strecken selbst sind nat\u00fcrlich aus orangefarbenen Hot Wheels-Teilen konstruiert und in R\u00e4umlichkeiten wie unter anderem ein Keller oder eine Universit\u00e4t untergebracht. Die Layouts sind selten langweilig und geschm\u00fcckt mit Kurven, Abzweigungen, Boostern, Loopings, magnetisierte Antigravitationspassagen und viele sonstige Hindernisse, die teilweise aber auch nur mit Gl\u00fcck \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Hin und wieder st\u00f6\u00dft man auf ein Bossrennen, welche sich durch ein bestimmtes Gimmick wie Boost-Blocker und Rundenzeiten von zwei Minuten auszeichnen. Als nettes Detail l\u00f6sen verschiedene Interaktionen auf der Rennstrecke bestimmte Soundeffekte in der Hintergrundmusik aus.<br \/>\nNeben klassischen Rennen gegen elf andere Fahrer sind auch Zeitfahren-Events vorhanden, die besonders interessant sein k\u00f6nnen. Da Checkpoints relativ sparsam verteilt sind, ist es m\u00f6glich mit einem gewissen Ma\u00df an Mut und Kreativit\u00e4t einiges an Zeit in waghalsigen und riskanten Abk\u00fcrzungen herauszuholen, indem man weite Streckenabschnitte umf\u00e4hrt oder -fliegt.<\/p>\n<p><b>Neben der Strecke<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84692.jpg\" alt=\"Bild 84692\" style=\"float: right;\">Neben der Hauptattraktion der Rennaction gibt es noch mehr zu tun als man erwarten w\u00fcrde. Angefangen mit dem Streckeneditor, welcher mit viel Auswahl und noch mehr Flexibilit\u00e4t allerlei Kreationen erm\u00f6glicht. Diese werden auch im Onlinemodus gespielt und sind manchmal leider jenseits jeden guten Menschenverstands. Weniger Schaden richtet daf\u00fcr der Lackierungseditor an. Dieser bietet eine massive Auswahl an Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, von Stickern bis zu Lackarten von individuellen Fahrzeugteilen. Das Beste hierbei ist die Galerie von nutzergenerierten Lackierungen die auch f\u00fcr die eigenen Fahrzeuge heruntergeladen werden k\u00f6nnen. Interessanterweise l\u00e4sst sich sogar die Einrichtung des Kellers, in dem Rennen ausgetragen werden, gestalten. Ein Fotomodus darf nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Was wiederum leider nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, aber dennoch zu finden ist, ist ein Splitscreen-Modus f\u00fcr zwei Spieler an einer Konsole.<\/p>\n<p>Technisch kann die Switch-Version den anderen Plattformen selbstverst\u00e4ndlich nicht das Wasser reichen, aber dennoch kann sie sich sehen lassen, vor allem wenn man ber\u00fccksichtigt was sich andere Switch-Titel erlauben. Insgesamt ist die Switch-Version recht gut optimiert und hat nur in wirklich anspruchsvollen Situationen, wo beispielsweise alle Fahrzeuge auf einem Haufen zu sehen sind, die auff\u00e4lligsten Ruckler. Auch die Ladezeiten sind nach dem ersten initialen Laden angemessen. Nur bei der deutschen \u00dcbersetzung mancher Men\u00fcpunkte wurde an manchen Stellen geschlampt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis heute d\u00fcrfte vermutlich in jedem Kinderzimmer zumindest ein Hot Wheels-Auto zu finden sein, seien es neue aus der W\u00fchlkiste im 1\u20ac-Laden oder alte, die eine Generation weitergereicht wurden. Ein Rennspiel mit den Plastikkarossen herauszubringen d\u00fcrfte demnach heutzutage schon eine Pflicht sein. 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