{"id":463,"date":"2021-09-10T17:00:28","date_gmt":"2021-09-10T17:00:28","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=463","title":{"rendered":"Dice Legacy"},"content":{"rendered":"<p>Ein alter K\u00f6nig begibt sich auf seine wohl letzte Reise. Doch es l\u00e4uft nicht alles wie geplant und so landet sein Schiff samt Besatzung auf einer fremden Insel. Die Gestrandeten errichten schnell eine neue Bleibe und \u2026 was ist das? W\u00fcrfel bauen Rohstoffe ab, k\u00e4mpfen in Schlachten und konstruieren Geb\u00e4ude? Eigentlich wird jede Aktion in <b>Dice Legacy<\/b> durch geworfene Augen bestimmt, die die m\u00f6glichen Optionen ausw\u00fcrfeln. Was dieses Konzept noch zu bieten hat, wie sich das Spiel seit der Version vom Juli entwickelt hat (<a href=\"https:\/\/www.planetswitch.de\/test\/457-preview-dice-legacy.html\">zur Preview<\/a>) und wie sich die Umsetzung f\u00fcr Nintendo Switch schl\u00e4gt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.<\/p>\n<p><b>Mit viel Gl\u00fcck in eine neue Welt<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84504.jpg\" alt=\"Bild 84504\" style=\"float: right;\">Als besagter K\u00f6nig f\u00fchre ich nun die neuen Siedler an, doch der Zufall entscheidet, welche M\u00f6glichkeiten sich mir bieten. So kann ich erst ein neues Haus bauen, wenn ich alle Baustoffe vorr\u00e4tig habe, aber zus\u00e4tzlich wird noch eine bestimmte Anzahl an W\u00fcrfeln ben\u00f6tigt, die die Bauen-Seite zeigen und aktiv sind. Werden diese nun f\u00fcr die Aktion eingesetzt, vergeht eine gewisse Zeit und die W\u00fcrfel werden deaktiviert. Jetzt m\u00fcssen sie neu gew\u00fcrfelt werden, um sie wieder einsetzen zu k\u00f6nnen. Mit jedem Wurf verbrauchen sich aber alle beteiligten W\u00fcrfel langsam, sodass diese hin und wieder in der Kantine zu neuen Kr\u00e4ften kommen m\u00fcssen. Werden die W\u00fcrfel n\u00e4mlich \u00fcber ihren Zenit hinaus beansprucht oder in K\u00e4mpfen und Erkundungen zu sehr besch\u00e4digt, werden sie zerst\u00f6rt. Das senkt die Produktivit\u00e4t und tr\u00fcbt au\u00dferdem noch die Stimmung der jeweiligen Klasse. Unterschiedliche Klassen bieten verschiedene W\u00fcrfelseiten: So k\u00f6nnen Bauern eigentlich alles, was einfaches K\u00e4mpfen, Bauen von Geb\u00e4uden, Erkunden und den Abbau von Ressourcen anbelangt. B\u00fcrger besch\u00e4ftigen sich dagegen nicht mehr mit dem Sammeln von Rohstoffen und k\u00fcmmern sich stattdessen um deren Verarbeitung und auch die Forschung. H\u00e4ndler k\u00f6nnen zudem noch mit fremden Lagern handeln, M\u00f6nche dagegen diese missionieren und Soldaten jene angreifen. Letztere vernichten die Bauten, bei einer friedlichen L\u00f6sung k\u00f6nnen dort Ressourcen erhandelt werden, allerdings belegt das fremde Volk weiterhin wichtigen Platz und muss mit regelm\u00e4\u00dfigen Geschenken bei Laune gehalten werden.<\/p>\n<p>Die bereits angesprochene Stimmung der Klassen gew\u00e4hrt je nach dem aktuellen Stand verschiedene Vor- und Nachteile. So k\u00f6nnen gut gelaunte Soldaten rebellierende Bauern in Schach halten oder w\u00fctende B\u00fcrger einzelne Geb\u00e4ude bestreiken, die dann f\u00fcr einige Zeit nicht mehr nutzbar sind. Neben dem \u201eTod\u201c durch Verhungern oder Verletzungen kann die allgemeine Meinung einer Klasse auch durch neue W\u00fcrfel, durch Feste und durch neue Verordnungen beeinflusst werden. Komplett neue W\u00fcrfel lassen sich durch H\u00e4user und einer Kombination aus zwei Bauern-W\u00fcrfel gewinnen. Diese lassen sich durch weitere Geb\u00e4ude wie Schulen und Kasernen zu W\u00fcrfel anderer Klassen weiterbilden, was die Stimmung bei der alten Klasse verschlechtert und bei der neuen verbessert. Feste lassen sich auf Marktpl\u00e4tzen und viel Bier ausrichten, was die Meinung der ausgew\u00e4hlten Gruppe anhebt. Neue Verordnungen k\u00f6nnen halbj\u00e4hrlich jeweils zum Wechsel von Sommer auf Winter und umgekehrt erlassen werden. Dabei bringen die aktiven Klassen drei Vorschl\u00e4ge ein, aus denen einer gew\u00e4hlt werden kann. Diese umfassen meist Vorteile, die im Umfeld von Bezirken der jeweiligen Klasse aktiv sind. So k\u00f6nnen dort beispielsweise dann Felder im Winter bebaut werden oder Bauern m\u00fcssen nicht mehr in der N\u00e4he ihrer Bezirke frieren. Einfrieren ist tats\u00e4chlich eine reelle Gefahr in <i>Dice Legacy<\/i>, denn mit Anbruch der K\u00e4lte steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der eingesetzte W\u00fcrfel nach Abschluss seiner Aufgabe in Eis geh\u00fcllt wird. Dieser Zustand h\u00e4lt dann bis zum Ende des Winters an oder wird vorzeitig durch aktives Auftauen beendet. Hier kann ein Bier im Wirtshaus helfen oder die F\u00e4higkeit des Anf\u00fchrers \u201eder gestrandete K\u00f6nig\u201c, der bei einer bestimmten Kombinationen von gew\u00fcrfelten Seiten alle W\u00fcrfel auf einen Schlag auftaut. Andere Charaktere, die sich vor Spielstart w\u00e4hlen lassen, haben indes andere F\u00e4higkeiten, wie \u201edie Inkarnation\u201c mit der F\u00e4higkeit alle Bedrohungen und Gefahren bei der richtigen W\u00fcrfelkombo sofort zu l\u00f6sen. Bevor ich aber mit einem neuen Charakter starten kann, muss ich zuerst diesen freispielen, wof\u00fcr es jeweils andere Voraussetzungen zu erf\u00fcllen gilt.<\/p>\n<p><b>Expansionspl\u00e4ne und ein aggressiver Nachbar<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84505.jpg\" alt=\"Bild 84505\" style=\"float: left;\">Ist der erste Winter \u00fcberstanden, kann ich mich ersten Expansionspl\u00e4nen widmen. Denn im Startgebiet ersch\u00f6pfen sich schnell die Ressourcen, da jeder Rohstoff nur begrenzt oft abgebaut werden kann. Um den m\u00f6glichen Baubereich zu vergr\u00f6\u00dfern m\u00fcssen neue Bezirke errichtet werden, \u00fcber die das weitere Gebiet, was zuvor in Nebel geh\u00fcllt war, mit der Erkunden-Seite der W\u00fcrfel aufgedeckt werden kann. Anschlie\u00dfend kann die Zugeh\u00f6rigkeit des Bezirks mit einem weiteren W\u00fcrfel einer entsprechenden Klasse und zwei Goldst\u00fccken gew\u00e4hlt werden, wodurch dann die Boni aus den Verordnungen Anwendung finden. Da das komplette Spiel auf einer Ringwelt spielt, gibt es auch nur eine Richtung, in die vorgesto\u00dfen werden kann: Vorw\u00e4rts! Nach einiger Zeit sto\u00dfe ich auf ein weiteres Volk, das sich nicht mit l\u00e4ppischen Lagern zufrieden gibt, sondern eine ganze Stadt hochgezogen hat und je nach Schwierigkeitsgrad fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Angriffe startet. Je n\u00e4her ich deren Bebauungen komme, desto k\u00fcrzer werden die Abst\u00e4nde zwischen den Angriffen und umso schwerer sind sie abzuwehren. Der Gegner rennt n\u00e4mlich in Form von Fackeltr\u00e4gern, Dieben, Gifttr\u00e4gern oder Nahk\u00e4mpfern auf meine eigenen Geb\u00e4ude zu und versucht sie in Brand zu stecken, dort Ressourcen zu stehlen, die Arbeiter dort zu vergiften oder alles einzurei\u00dfen. Abhilfe schaffen da die Kampf-Seiten der W\u00fcrfel oder T\u00fcrme, die automatisch die Angreifer bis zu einer gewissen St\u00e4rke und Reichweite abwehren. F\u00fcr einen Gegenangriff muss ich erst in Reichweite der Stadt kommen, um dort den Hafen &#8211; das Ziel der Begierde, das regelm\u00e4\u00dfig seine Krieger gegen meine Siedlung entsendet &#8211; zu zerst\u00f6ren. In meinen ersten Versuchen wandelte ich noch verzweifelt meine auf zw\u00f6lf W\u00fcrfel beschr\u00e4nkte Bev\u00f6lkerung vollst\u00e4ndig in Soldaten-W\u00fcrfel um &#8211; was nebenbei meine Wirtschaft vollst\u00e4ndig in die Knie zwang &#8211; wodurch mich irgendwann die immer besser werdenden Gegner zur Aufgabe zwangen. Das Spiel bietet dabei auch eine relativ einfache Alternative: Katapulte, die die gegnerischen Geb\u00e4ude ohne einen gro\u00dfen Kampf und das Risiko auf Verwundung dem Boden gleich machen k\u00f6nnen. Diese Installation muss wie die T\u00fcrme allerdings erst erforscht werden, wof\u00fcr B\u00fcrger mit der Forschen-Seite in eine Werkstatt gesetzt und die daraus entstandenen Forschungspunkte in die jeweilige Technologie gesteckt werden m\u00fcssen. Au\u00dferdem bietet der Technologiebaum noch verschiedene Stufen, die mit Ressourcen freigeschaltet werden, und dann Verbesserungen f\u00fcr die Erfindungen gegen weitere Punkte anbieten. So wird die Reichweite der Geb\u00e4ude erh\u00f6ht, die Kosten f\u00fcr verschiedene Aktionen gesenkt und neue W\u00fcrfel mit st\u00e4rkeren W\u00fcrfelseiten ausgestattet.<\/p>\n<p>Neben den beiden Milit\u00e4rgeb\u00e4uden lassen sich noch viel mehr Bauten freischalten, darunter auch die Verbesserungskammer. Diese kann nach Eingabe von Kr\u00e4utern und Gold die aktuelle Seite eines W\u00fcrfels verst\u00e4rken, wodurch dann entweder der Ertrag durch die Aktion gr\u00f6\u00dfer wird, beispielsweise werden zwei Nahrungseinheiten anstelle von nur einer abgebaut, oder es wird ein W\u00fcrfel weniger f\u00fcr einen Einsatz ben\u00f6tigt, beispielsweise sind dann beim Forschen nur noch zwei B\u00fcrgerw\u00fcrfel mit den Forschungsseiten anstelle von drei vonn\u00f6ten. Im Bereich der Manipulation ist das aber nicht das einzige Mittel, das hier zur Wahl steht: Eine Schmiede erm\u00f6glicht es gleich zwei W\u00fcrfel zu einem sogenannten Konstruktw\u00fcrfel zu verschmelzen und ein Labor kann gleich sechs W\u00fcrfel aufnehmen, deren aktuelle Seite auf einen neuen W\u00fcrfel gepresst werden, aber alle Beteiligten anschlie\u00dfend ihr Leben lassen. Nat\u00fcrlich ist das Volk \u00fcber das Opfer nicht gerade gl\u00fccklich, doch dieser besondere W\u00fcrfel ist erheblich st\u00e4rker als die Gew\u00f6hnlichen und erh\u00e4lt au\u00dferdem eine Eigenschaft, durch die der W\u00fcrfel beispielsweise deutlich l\u00e4nger durchhalten kann &#8211; aber auch hier sind negative Attribute m\u00f6glich. Ist ein besonders machtvoller W\u00fcrfel entstanden, bietet es sich an, diesen an einem Obelisken aufsteigen zu lassen. Der W\u00fcrfel kann nun in einem neuen Spiel gleich zu Beginn als Startw\u00fcrfel verwendet werden, was besonders auf der letzten Schwierigkeitsstufe empfehlenswert ist. Mit dem verbesserten Katapult ist es dann ein Leichtes die feindliche Stadt aus der Ferne zu beschie\u00dfen und die Angreifer mit stark aufger\u00fcsteten T\u00fcrmen aufzuhalten &#8211; au\u00dfer beim letzten Schwierigkeitsgrad, doch dazu sp\u00e4ter mehr. Sobald der Hafen nun f\u00e4llt, endet das Spiel und ein neues Schiff legt ab in Richtung Horizont. Der Kreis scheint sich zu schlie\u00dfen \u2026<\/p>\n<p><b>\u2026 doch vorher noch ein Wort zum Port!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84507.jpg\" alt=\"Bild 84507\" style=\"float: right;\">Ansich w\u00fcrde ich gerne das Review an dieser Stelle enden lassen. Doch ich muss auch ein paar Worte \u00fcber die Technik und die Umsetzung f\u00fcr Nintendo Switch verlieren. In meiner Preview zum Spiel fragte ich mich bereits, wie die Entwickler wohl diesen Titel auf den Handheld hieven wollen. Das Spiel macht auf dem PC dank der Unreal Engine einen grafisch sehr h\u00fcbschen Eindruck und die Steuerung ist auch recht eing\u00e4ngig. Doch die Switchumsetzung hat beim Thema Steuerung deutlich mehr Probleme: Im Men\u00fc kann nur per Steuerkreuz navigiert werden, was sich recht altbacken anf\u00fchlt. Im Spiel selbst gibt es dann einen Cursor, der mit dem linken Analogstick \u00fcber die Karte gef\u00fchrt wird. Gl\u00fccklicherweise kann dessen Tempo noch angepasst werden, wodurch sich halbwegs schnell reagieren l\u00e4sst. Trotzdem habe ich auf h\u00f6heren Schwierigkeitsgraden zwangsweise das Nachsehen, da dort Pausieren nicht mehr m\u00f6glich ist und die ungenaue Steuerung gezielte Eingaben herausz\u00f6gert. So kam es einige Male vor, dass ich meine Abwehrtruppen nicht rechtzeitig auf die gegnerischen Einheiten ziehen konnte und so hilflos mitansehen musste, wie eines meiner Geb\u00e4ude zusammenst\u00fcrzt, obwohl ich die Mittel zur Verteidigung hatte. W\u00e4hrend auf dem PC das Mausrad f\u00fcr das Bewegen der Kamera zust\u00e4ndig ist, m\u00fcssen auf Nintendo Switch die beiden Trigger unter den Schultertasten bem\u00fcht werden. Die linke Schultertaste dient zum W\u00fcrfeln, der Rechte kann einzelne W\u00fcrfel sperren, um die gew\u00fcrfelte Seite beim n\u00e4chsten Wurf nicht zu ver\u00e4ndern. Der rechte Analogstick steuert \u00fcbrigens die aktuelle Auswahl des W\u00fcrfels im Inventar, was dank der automatischen Platzierungsm\u00f6glichkeit nicht sonderlich oft ben\u00f6tigt wird und nur mehr Zeit kosten w\u00fcrde. Denn mit der A-Taste l\u00e4sst sich der aktuell gew\u00e4hlte W\u00fcrfel auf dem Feld platzieren, auf dem sich der Cursor bereits befindet, und mit der Taste Y wird automatisch ein geeigneter W\u00fcrfel ausgesucht. Das funktioniert meist auch ganz gut, einzig beim Auffrischen in der Kantine wird nicht immer der W\u00fcrfel mit der schlechtesten Konstitution ausgew\u00e4hlt bzw. wird gegenteilig ein halbtoter W\u00fcrfel einer Aufgabe zugewiesen, welche den sicheren Tod bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein weiterer Knackpunkt ist der sp\u00e4rliche Inhalt. Eigentlich macht der Titel zu Beginn alles richtig: Langsam werde ich an die einzelnen Gameplay-Elemente herangef\u00fchrt und kann mir eine kleine Wirtschaft aufbauen. Bald sto\u00dfe ich auf alte Ruinen und neutrale Lager, die mich wissen lassen, dass ich nicht allein bin. Pl\u00f6tzlich werde ich angegriffen und werde unvermittelt in die Kampfmechanik geworfen, dabei begleiten stimmige Texte meine Erlebnisse und so kommt es zum Showdown am Hafen \u201eder Anderen\u201c. Doch sobald dieses Geb\u00e4ude f\u00e4llt, ist das Spiel quasi bereits durchgespielt. Es werden anschlie\u00dfend verschiedene Charaktere freigeschaltet, wenn entsprechende Voraussetzung erf\u00fcllt wurden, und es gibt weitere Szenarien, die den Ablauf der Karte leicht abwandeln. So gibt es im Sommer pl\u00f6tzlich die Gefahr der Entz\u00fcndung eines Geb\u00e4udes durch Hitze, fehlendes Gold, einem st\u00e4rker ausgebauten Gegner oder einem ewigen Winter. Die Charaktere bringen lediglich andere Startressourcen und -w\u00fcrfel sowie eine kostenlose Technologie und eine eigene Spezialf\u00e4higkeit, die meist mit erheblichen Nachteilen einhergeht. Eine kleine Storykampagne mit verschiedenen Karten, die den gestrandeten K\u00f6nig auf seiner Reise begleitet und auch seine Begleiter sowie die gegnerische Fraktion geb\u00fchrend einf\u00fchrt, w\u00e4re ideal gewesen, um f\u00fcr mehr Inhalt zu sorgen und gleichzeitig die Atmosph\u00e4re und Hintergrundgeschichte fortzuf\u00fchren. Doch da dies alles fehlt, kann ich nur von einer verpassten Chancen und ungenutztem Potential sprechen. Zuletzt machte mir auch oft das End-Game ordentlich zu schaffen, da die Angriffsraten mit Erreichen der feindlichen Stadtgrenzen rasant ansteigen und immer st\u00e4rker werden. Am Ende bin ich damit besch\u00e4ftigt die letzten Ressourcen in T\u00fcrme zu investieren, die die endlos spawnenden Gegner in Schach halten sollen und von den eigenen Truppen unterst\u00fctzt werden. Bl\u00f6derweise ist es fast nie m\u00f6glich ohne Verletzung aus der Verteidigung hervorzugehen, sodass ich zus\u00e4tzlich mit dem Verarzten und Versorgen meiner Truppen besch\u00e4ftigt bin. Die eigentliche Belagerung und Zerst\u00f6rung der gegnerischen Geb\u00e4ude muss jetzt zwischen die Aufgaben gequetscht werden, um nicht die Oberhand zu verlieren. Dieser Abschnitt zieht sich wie Kaugummi und macht durch den ganzen Stress \u00fcberhaupt keinen Spa\u00df mehr.<\/p>\n<p>Aber um nicht auf einer negativen Note zu enden, hier noch eine erfreuliche Nachricht: Grafisch sowie bei der Performance kann auch die Switchumsetzung punkten! Besonders auf dem kleinen Display zeigt die Unreal Engine 4, was sie kann. Hier sehen die Schatten scharf und die Texturen hochaufl\u00f6send aus. Am Fernseher werden die Schw\u00e4chen etwas sichtbarer, da nat\u00fcrlich ein Downgrade von N\u00f6ten war, um auch auf dem Hybriden eine gute Framerate zu erreichen. Und tats\u00e4chlich spielt sich der Titel sowohl mobil als auch im TV-Modus durchgehend fl\u00fcssig, wenn man in einem vern\u00fcnftigen Ausma\u00df die Geb\u00e4ude platziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein alter K\u00f6nig begibt sich auf seine wohl letzte Reise. Doch es l\u00e4uft nicht alles wie geplant und so landet sein Schiff samt Besatzung auf einer fremden Insel. Die Gestrandeten errichten schnell eine neue Bleibe und \u2026 was ist das? W\u00fcrfel bauen Rohstoffe ab, k\u00e4mpfen in Schlachten und konstruieren Geb\u00e4ude? 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