{"id":457,"date":"2021-07-24T20:00:01","date_gmt":"2021-07-24T20:00:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=457","title":{"rendered":"Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84492.jpg\" alt=\"Bild 84492\" style=\"float: left;\">Riesendrachen, Gigantoflederm\u00e4use und Megahaie vertrimmen, um aus ihren jeweiligen Einzelteilen kuschelige Kleidung und scharfe Klingen zu fertigen, ist ja sch\u00f6n und gut, aber wollt ihr nicht auch manchmal lieber die possierliche Monsterschar der <i>Monster Hunter<\/i>-Reihe nach Strich und Faden verw\u00f6hnen? Vielleicht sogar Seite an Seite mit den gef\u00fcrchteten Bestien durch die Landschaft ziehen? <i>Monster Hunter Stories<\/i> macht&#8217;s m\u00f6glich und \u00fcberzeugte trotz diverser Schw\u00e4chen auf dem 3DS (<a href=https:\/\/www.planet3ds.de\/spiel\/913-monster-hunter-stories.html>zum Test<\/a>), wurde jedoch hierzulande aufgrund des Releases inmitten des ersten Switchjahres mehr oder minder ignoriert. Dass da mehr geht, zeigt der Nachfolger <b>Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin<\/b> &#8211; nun auf besagter Switch daheim und mit einer \u00c4sthetik sowie diversen Designentscheidungen, die zweifelsohne auf den Riesenerfolg von <i>Monster Hunter World<\/i> zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Und obwohl ich auch so meine kleinen Probleme mit dem farbenfrohen Rollenspielabenteuer in der <i>Monster Hunter<\/i>-Welt habe, geht die Formel dank diverser Verbesserungen bedeutend besser auf als im 3DS-Einstand.<\/p>\n<p><b>Der letzte Rathalos<\/b><br \/>\nWo <i>Stories<\/i> drauf steht, muss nat\u00fcrlich auch eine Geschichte drin sein. Diese dreht sich um das pl\u00f6tzliche Verschwinden der Rathalos-Population, inklusive des heiligen W\u00e4chter-Rathas eurer Heimatinsel Hakolo. Als frischgebackener Rider \u2013 also jemand, der ein besonderes Band mit als Monsties bezeichneten Kreaturen eingeht und so gemeinsam mit ihnen k\u00e4mpft \u2013 geht ihr dem merkw\u00fcrdigen Eingriff in das \u00d6kosystem nach und stolpert dabei gleich \u00fcber mehrere Dinge: Das Wyverianerm\u00e4dchen Ena, welches noch euren Gro\u00dfvater kannte, ein mysteri\u00f6ses Licht, das Monster in den Wahnsinn zu treiben scheint, sowie ein geheimnisvolles Ei, welches vom W\u00e4chter-Ratha hinterlassen wurde und augenscheinlich mit den Legenden um die \u201eFl\u00fcgel des Verderbens\u201c in Verbindung steht. Oh, und den aus Teil 1 bekannten Cartoon-Felyne Navirou, der euch von da an mit Rat und hin und wieder auch mal Tat zur Seite steht. Die Handlung schleppt sich dabei gerade in den ersten 15 Stunden eher gem\u00e4chlich hin und baut ihre Mysterien nur langsam auf. Dank der interessanten Charaktere, auf die man w\u00e4hrend der Reise trifft, war ich jedoch keineswegs gelangweilt. Kenntnisse des Vorg\u00e4ngers sind \u00fcbrigens optional: Zwar finden sich nebst Navirou noch andere Figuren aus dem ersten <i>Monster Hunter Stories<\/i> in <I>Wings of Ruin<\/i> wieder, die Geschichte an sich bleibt jedoch eigenst\u00e4ndig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84491.jpg\" alt=\"Bild 84491\" style=\"float: right;\">Besagte Rahmenhandlung schickt euch dabei ma\u00dfgeblich von Questschauplatz zu Questschauplatz, von wo aus ihr diverse kleine Aufgaben f\u00fcr die lokale Kommune \u00fcbernehmt. Zu Beginn verdient ihr euch in eurem heimischen D\u00f6rflein Mahama eure Sporen als Rider, das Oberhaupt des darauf folgenden Wyverianerd\u00f6rfleins Rutoh will wiederum erst wissen, ob ihr \u00fcberhaupt das Vertrauen des alten Volkes verdient. Dabei k\u00f6nnt ihr nat\u00fcrlich auch reichlich Nebenaufgaben \u00fcbernehmen, die ihr ma\u00dfgeblich dem ans\u00e4ssigen Questbrett entnehmt, gelegentlich aber auch von D\u00f6rflern in Not einholt. In jedem Fall bleiben die Aufgaben zwar im Rahmen abwechslungsreich, unterm Strich sind sie jedoch ziemlich simpel gestrickt. Sammle bestimmte Materialien, erlege diese und jene Monster, versuche dich am Item-Crafting \u2026 Veteranen kennen das Muster. Trotzdem solltet ihr die Nebenbesch\u00e4ftigungen nicht ignorieren, dienen sie doch als guter Quell f\u00fcr Erfahrungspunkte und Geldmittel. Und all das wird sp\u00e4testens notwendig, wenn es ans Aufr\u00fcsten eures Kampftrupps geht.<\/p>\n<p><b>Gute Vorbereitung ist die halbe Miete<\/b><br \/>\nBis zu sechs Monsties \u2013 eines davon \u00fcber weite Strecken vorgegeben \u2013 d\u00fcrft ihr bei eurer Reise durch die Welt von <i>Monster Hunter Stories<\/i> mitf\u00fchren. Dabei steht euch wohlgemerkt nicht das vollst\u00e4ndige Monsteraufgebot des Rollenspiels zur Verf\u00fcgung, die um die 80 aus Eiern gro\u00dfziehbare Begleiter bieten aber dennoch einiges an Vielfalt. Es sei jedoch bedacht, dass jedes Monstie auf Level 1 beginnt und von da an erst gro\u00dfgezogen werden muss. Immerhin muss man daf\u00fcr nicht nur k\u00e4mpfen oder Quest-Erfahrung nutzen, sondern kann seine inaktive Monsterschar nach Erreichen eines bestimmten Punktes auch eigenst\u00e4ndig auf Reise schicken. Auf diese Weise lassen sich sogar Materialien aus bereits abgehakten Arealen gewinnen \u2013 immens praktisch, wenn man nicht selbst losmarschieren m\u00f6chte. Ferner lassen sich die Monsties durch Anpassung ihrer Gene verbessern. Klingt nach Sci-Fi-Gew\u00e4sch, funktioniert hier jedoch A) in Form eines magischen Rituals und B) nach dem Bingo-Prinzip. Auf einer 3&#215;3 Felder gro\u00dfen Karte sind die Gene f\u00fcr m\u00e4chtigere Angriffe, Statuseffekte und \u00e4hnliche Eigenschaften angeordnet, Reihen selben Elements bringen Boni. Wollt ihr euren Liebling nun aufmotzen, m\u00fcsst ihr die Gene aus einem anderen extrahieren \u2013 ein Prozess, bei dem das Materialmonster jedoch leider \u201everschwindet\u201c, um es freundlich auszudr\u00fccken. Dennoch erm\u00f6glicht dies bereits sehr fr\u00fch kleine hilfreiche Powerbooster und sp\u00e4ter im Endgame, wenn ihr Zugriff auf die volle Palette an seltenen Kreaturen habt, lassen sich mit etwas Geduld und Kreativit\u00e4t wahrlich furchterregende Kampfmaschinen heranz\u00fcchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84493.jpg\" alt=\"Bild 84493\" style=\"float: left;\">Bei all der Monstiepflege sollt ihr nat\u00fcrlich auch nicht zu kurz kommen. Eure Spielfigur darf n\u00e4mlich ebenfalls mitmischen und das mit bis zu drei Waffen, die ihr f\u00fcr den schnellen Wechsel in der Schlacht ausr\u00fcsten d\u00fcrft. Zur Auswahl steht dabei wohlgemerkt nicht das gesamte Arsenal der Hauptspiele, wohl aber einige der wichtigsten Eckpunkte: Schwert und Schild, Gro\u00dfschwert, Hammer und Jagdh\u00f6rner kennt man bereits aus dem Vorg\u00e4nger, neu sind die B\u00f6gen und Gewehrlanzen. Anders als bei besagtem 3DS-Titel ist die Waffenart dieses Mal jedoch mehr von Bedeutung: <i>Wings of Ruin<\/i> unterscheidet n\u00e4mlich in der Art des Schadens. So sind manche Monster empfindlicher gegen Schnitte der Klingen, andere reagieren empfindlich auf Nadeln, wieder andere sind so hart, dass man sie erst mit stabilen H\u00e4mmern und H\u00f6rnern knacken muss. Angesichts der Staffelung wundert es daher wenig, dass es ausgerechnet drei Waffenslots gibt. Gebaut werden die Werkzeuge und nat\u00fcrlich auch eure R\u00fcstungen wie gewohnt aus gesammelten Materialien \u2013 sowohl den in der Umgebung aufgelesenen als auch solchen, die ihr Monstern abluchst. Gro\u00dfartig komplexe Evolutionsb\u00e4ume wie in den Hauptspielen findet ihr hier aber nicht: Stattdessen l\u00e4sst sich jedes Ausr\u00fcstungsteil zweimal upgraden und das war es auch schon. Immerhin erspart dies massig Materialgrind.<\/p>\n<p><b>Kenne deinen Feind<\/b><br \/>\nAber genug des Vorgepl\u00e4nkels, auf in die Wildnis! Pro Gebiet erwartet euch dabei ein verbindendes Hauptareal sowie hier und da einige kleinere Gegenden, auf denen ihr nebst massig Sammelobjekten nat\u00fcrlich auch reichlich Monster herumtummeln seht. Items werden dabei dankenswerterweise ganz wie in den Games der Reihe ab <i>Monster Hunter World<\/i> im Vorbeigehen eingesammelt \u2013 die nervigen Sammelanimationen, wie sie auch im ersten <i>Monster Hunter Stories<\/I> vertreten waren, entfallen. Das macht die Materialbeschaffung nat\u00fcrlich ungemein angenehmer, f\u00fchrt aber auch dazu, dass man w\u00e4hrend des Ausritts recht planlos auf der A-Taste herumh\u00e4mmert, wenn denn mal eine der vielen Sammelstellen in Sichtweite ist. Kommt es zum Monsterkontakt, sieht die Angelegenheit nat\u00fcrlich wieder ganz anders aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84502.jpg\" alt=\"Bild 84502\" style=\"float: right;\">Dann wechselt <i>Wings of Ruin<\/i> n\u00e4mlich zu seinem rundenbasierten Kampfsystem. Gemeinsam mit eurem Monstie steht ihr hierbei der gegnerischen Monsterschar gegen\u00fcber, die strategisch erlegt werden m\u00f6chte. Der Kampf funktioniert dabei nach einem einfachen Stein-Schere-Papier-Prinzip: Schnelle Attacken legen Kraftprotze lahm, geschickte Technik-Man\u00f6ver lassen Flitzer ins Leere laufen und selbst der gewiefteste Techniker kann nichts gegen einen kr\u00e4ftigen Schlag auf die Sch\u00e4deldecke ausrichten. Sowohl die Angriffe eures Monsties als auch eure eigenen lassen sich entsprechend ausw\u00e4hlen, eure Begleiter w\u00e4hlen dabei jedoch meist etwas, was ihrer jeweiligen Natur entspricht. Soll hei\u00dfen: Die flinken Velocidrome neigen eher dazu, mit Tempoangriffen in die Schlacht zu ziehen, w\u00e4hrend die st\u00e4mmigen Arzuros ihre honigverschmierten Pranken lieber f\u00fcr Kraftangriffe nutzen. Das mit der Angriffsnatur gilt \u00fcbrigens nicht nur f\u00fcr eure Mitstreiter, sondern auch f\u00fcr die Gegner. Serienveteranen k\u00f6nnen bereits aus ihren Erfahrungen mit den Hauptspielen grob ableiten, wie die vielf\u00e4ltigen Kreaturen agieren und ihnen so ein Schnippchen schlagen. Kombiniert damit, dass bestimmte Gro\u00dfbestien auch zerst\u00f6rbare K\u00f6rperteile f\u00fcr zus\u00e4tzliche Beute bieten, kommt damit trotz anderer Kampfmechanik waschechtes <I>Monster Hunter<\/I>-Feeling auf. Schade ist nur, dass dieser Schaden leider nur in seltenen F\u00e4llen tats\u00e4chlich sichtbar ist. Abgetrennte Monsterschweife findet ihr hier leider nicht.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens habt ihr im Prinzip nur \u00fcber eure eigene Figur komplette Befehlsgewalt. Wollt ihr eurem Monstie einen bestimmten Spezialangriff nahelegen, m\u00fcsst ihr daf\u00fcr im Kampfverlauf gewonnene Bindungspunkte opfern. Diese k\u00f6nnen jedoch alternativ auch aufgespart werden, um bei gef\u00fcllter Bindungsanzeige aufzusatteln und so zu gemeinsamen Angriffen \u2013 inklusive eines bildgewaltigen sowie extrem schmerzhaften Finishers \u2013 anzusetzen. Da das Aufsatteln zudem sowohl euren Charakter als auch das Monstie heilt, will dies gerade in kniffligeren Situationen strategisch vorteilhaft genutzt werden. An und f\u00fcr sich liegt der Schwierigkeitsgrad dabei auf einem angenehmen Niveau: Wer im Kampf aufmerksam ist, die richtigen Waffen und Monsties w\u00e4hlt und sich nicht zu schade ist, seinen Item-Beutel zu verwenden, sollte keine Probleme haben, bis zum Abspann zu kommen. Zudem helfen euch \u00fcber weite Strecken KI-Begleiter aus, die zumindest f\u00fcr alle regul\u00e4ren Storyk\u00e4mpfe bestens ausgestattet sind.<\/p>\n<p><b>\u2026 War ich hier nicht schon mal?<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84498.jpg\" alt=\"Bild 84498\" style=\"float: left;\">Aber wie holt man sich denn nun eigentlich neue Monsties ins Boot? Dazu gibt es die \u00fcberall verstreuten Monsterbaue! Entweder rein zuf\u00e4llig \u00fcber die Karte verteilt oder gezielt nach Flucht eines besiegten Gro\u00dfmonsters \u2013 Farbball nicht vergessen! \u2013 k\u00f6nnt ihr in die Unterschlupfe der Kreaturen eintauchen, um an deren jeweiligen Enden ein Ei mitgehen zu lassen. Leider entpuppten sich diese Mini-Dungeons f\u00fcr mich als das unspannendste Element von <i>Monster Hunter Stories 2<\/i>. Sie sind n\u00e4mlich abermals prozedural generiert und dies leider auf die generischste Art und Weise. Dass es pro Areal im Prinzip auch nur eine optische Variante gibt, l\u00e4sst sie noch einmal eint\u00f6niger wirken. Schlimmer wird es, wenn euch die Geschichte in einen Story-Dungeon schickt. Diese werden zwar hin und wieder durch kleine R\u00e4tseleinlagen aufgelockert, fallen daf\u00fcr aber auch umso l\u00e4nger aus und ziehen sich entsprechend wie Kaugummi. Schnell ertappte ich mich dabei, schnurgerade zum Ende zu marschieren und weder ausgiebig alle Ecken nach Materialien abzuklappern, noch wirklich alle Schatztruhen mitzunehmen. Letzteres ist je nach Monstertrupp sowieso nicht immer m\u00f6glich, da einige von ihnen besondere Monstief\u00e4higkeiten erfordern. Kann also keines eurer Teammitglieder schwimmen oder Ranken erklimmen, bleiben euch die zuf\u00e4llig ausgew\u00fcrfelten Extrabeutest\u00fccke leider verwehrt. Zum Gl\u00fcck sind diese F\u00e4higkeiten jedoch umgekehrt auch praktisch nie zum Voranschreiten der Story notwendig.<\/p>\n<p>Leider sind die Baue auch das, worauf die Multiplayerkomponente von <i>Monster Hunter Stories 2<\/i> fu\u00dft. Die jeweiligen Quests schicken euch n\u00e4mlich auch in prozedural generierte Gebiete, in denen ihr beispielsweise ein bestimmtes Bossmonster ausfindig machen m\u00fcsst oder eine festgelegte Anzahl an Kleingetier beseitigt. Dabei k\u00f6nnt ihr euch mit eurem Spielpartner sogar ins selbe Gefecht st\u00fcrzen und direkt unterst\u00fctzen, was mit entsprechender Absprache den Grindalltag etwas auflockert. Mangels richtiger Chatm\u00f6glichkeiten m\u00fcsst ihr daf\u00fcr aber auf externe Programme zur\u00fcckgreifen \u2013 intern bietet <i>Wings of Ruin<\/i> nur ein Stickerset mit vorgegebenen Emotes. Wer sich lieber mit anderen Spielern anlegt, als mit ihnen zu kooperieren, wird \u00fcbrigens auch bedient, allerdings empfand ich die Kampfkomponente in meinem Probelauf eher ern\u00fcchternd. Es werden n\u00e4mlich lediglich grob die Level der Spieler angeglichen, wohl aber nicht die Ausr\u00fcstung der Hauptfiguren. In meinem Match mit Redaktionskollege und <i>Monster Hunter<\/I>-Fachmann Basti endete das damit, dass seine Figur aufgrund schw\u00e4cherer Bewaffnung nur als Cheerleader fungieren konnte, obwohl unsere Spielst\u00e4nde zu dem Zeitpunkt gar nicht mal so weit auseinanderlagen. Damit bleibt der Multiplayer-Part im Prinzip nur ein nett gemeintes Beiwerk, das jedoch kein Kaufgrund sein sollte.<\/p>\n<p><b>Wundersch\u00f6ne Monsterwelt<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/84496.jpg\" alt=\"Bild 84496\" style=\"float: right;\">Eines muss ich <i>Monster Hunter Stories 2<\/i> lassen: Es sieht wundersch\u00f6n aus! Vom malerischen K\u00fcstendorf, in dem die Reise beginnt, \u00fcber lauschige Waldgegenden bis hin zu bergigen Winterwunderl\u00e4ndern gibt es einiges f\u00fcrs Auge. Auch die Charaktere und nat\u00fcrlich die Monster schinden Eindruck, zumal der neue Grafikstil von <i>Wings of Ruin<\/i> trotz einer noch immer deutlich cartoonhafterer \u00c4sthetik deutlich n\u00e4her an der Art der eigentlichen <i>Monster Hunter<\/i>-Reihe liegt, als es noch beim Vorg\u00e4nger der Fall war. Leider wird diese optische Pracht zumindest im von mir ausschlie\u00dflich gespielten Handheld-Modus durch eine generell eher niedrigere Framerate mit gelegentlich heftigeren Einbr\u00fcchen erkauft. Eine unspielbare Katastrophe ist die Switch-Fassung dadurch keineswegs, immerhin haben wir es hier mit einem rundenbasierten Rollenspiel zu tun, doch sch\u00f6n ist das nicht. Screenshot-Dauerknipser und Videoclip-Vielaufnehmer wie ich stolpern zudem in den Zwischensequenzen \u00fcber ein weiteres Problem: Der Speicherprozess der Aufnahmen sorgt daf\u00fcr, dass die Tonspur kurzzeitig aussetzt und sich so schrittweise mehr und mehr verz\u00f6gert. Dass dies die sonst gelungen in englischer und japanischer Sprache vertonten Sequenzen unweigerlich kaputtmacht, versteht sich von selbst. Als redaktionsinterner Screenshotholiker hoffe ich sehr, dass zumindest dieses \u00c4rgernis in einem zuk\u00fcnftigen Patch behoben wird!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Riesendrachen, Gigantoflederm\u00e4use und Megahaie vertrimmen, um aus ihren jeweiligen Einzelteilen kuschelige Kleidung und scharfe Klingen zu fertigen, ist ja sch\u00f6n und gut, aber wollt ihr nicht auch manchmal lieber die possierliche Monsterschar der Monster Hunter-Reihe nach Strich und Faden verw\u00f6hnen? 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