{"id":419,"date":"2020-11-11T19:00:41","date_gmt":"2020-11-11T19:00:41","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=419","title":{"rendered":"Asterix &#038; Obelix XXL: Romastered"},"content":{"rendered":"<p>Publisher Micro\u00efds und Entwickler OSome Studio kehren mit <b>Asterix &#038; Obelix XXL: Romastered<\/b> zur\u00fcck und vervollst\u00e4ndigen damit die <i>Asterix &#038; Obelix XXL<\/i>-Reihe auf der Nintendo Switch &#8211; sowie auf allen anderen Plattformen auch, denn das Original hat schon 17 Jahre auf dem Buckel. 2003 erschienen, bot das Spiel erstmals ein 3D-Action Adventure. Die ersten beiden Ableger wurden damals noch vom Entwickler \u00c9tranges Libellules in der wohlbekannten RenderWare-Engine entwickelt und dann von OSome Studio mit einem Remaster zum zweiten Teil (<a href=\"http:\/\/www.planetswitch.de\/spiel\/921-asterix-obelix-xxl-2.html\">zum Test<\/a>) und dem neu entwickelten dritten Teil beerbt. In diesem Test kl\u00e4re ich, wie sich das <i>Romastered<\/i> zum Ursprungstitel (wortw\u00f6rtlich) schl\u00e4gt!<\/p>\n<p><video width=\"100%\" height=\"428\" autoplay loop><source src=\"https:\/\/i.imgur.com\/2HKyOf2.mp4\" type=\"video\/mp4\" \/><\/video><\/p>\n<p><b>C\u00e4sar triumphiert \u2026<\/b><br \/>\nDamit h\u00e4tte wohl niemand gerechnet: W\u00e4hrend die beiden Gallier Asterix und Obelix sowie der Hund Idefix in den Wald zur Wildschweinjagd aufbrechen, n\u00e4hern sich die r\u00f6mischen Legionen dem Dorf, das bisher der Belagerung durch diese dank eines mysteri\u00f6sen Zaubertrank des Druiden Miraculix trotzen konnten. Die Bewohner werden durch den Angriff \u00fcberrascht und C\u00e4sar l\u00e4sst sie in die entlegensten Orten des r\u00f6mischen Reichs entf\u00fchrt. So verbleibt Miraculix in Gallien, dem heutigen Frankreich, der Fischverk\u00e4ufer Verleihnix und der Schmied Automatix werden in die Normandie entf\u00fchrt, in die bereits die Wikinger eingefallen sind und mit den R\u00f6mern zusammenarbeiten. Der alte Methusalix und die sch\u00f6ne Falbala werden dagegen in Griechenland untergebracht, der Barde Troubadix kommt nach Helvetien, der heutigen Schweiz, und der H\u00e4uptling Majestix nach Rom. Die drei Helden treten nat\u00fcrlich unverz\u00fcglich die Rettung ihrer Freunde an und bekommen Hilfe von einem ehemaligen r\u00f6mischen Spion, der die Seiten gewechselt hat und auch in Teil 2 unter dem Namen Sam Schiffer zu unterst\u00fctzen wei\u00df.<\/p>\n<p>Ihre erste Reise f\u00fchrt sie durch das beschauliche Gallien, das neben dem heimischen Zuhause auch noch kleine Lichtungen und einen Strand bietet. Hier lassen sich erste Gameplaymechaniken erlernen, wie das Einsammeln von als W\u00e4hrung fungierenden R\u00f6merhelmen, das Verschieben massiver Steinbl\u00f6cke und der Wechsel zwischen Asterix und Obelix. Denn beide Helden verf\u00fcgen \u00fcber unterschiedliche F\u00e4higkeiten wie das Zerst\u00f6ren eiserner Kisten als Obelix oder das Betreten schmaler G\u00e4nge als Asterix. Dieser Tausch findet automatisch an bestimmten Stellen durch das Spiel statt, wenn beispielsweise Asterix von Obelix \u00fcber eine an ein Seil geh\u00e4ngte Plattform durch das Level gezogen werden muss. Die Kopfbedeckungen der Invasoren lassen sich \u00fcbrigens entweder in einem der in den Levels verteilten Shops gegen neue Angriffskombos und Lebensauffrischungen tauschen oder dienen als W\u00e4hrung auf der \u00dcbersichtskarte f\u00fcr Bonusmaterial in Form von Artworks der urspr\u00fcnglichen Entwickler. Zu Sammeln gibt es au\u00dferdem noch goldene Lorbeerkr\u00e4nze, die etwas besser als die Helme versteckt sind und hin und wieder auch f\u00fcr das L\u00f6sen kleiner R\u00e4tsel oder f\u00fcr besonders erfolgreiche Rutschpartien vergeben wird. Bei Letzterem springt Asterix auf den Bauch von Obelix und zusammen rutschen sie einen Abhang hinunter, wobei m\u00f6glichst viele Helme eingesackt werden sollten. Am Ende entscheidet Sam ob die Leistung einem weiteren Kranz gerecht wurde.<\/p>\n<p><video width=\"100%\" height=\"428\" autoplay loop><source src=\"https:\/\/i.imgur.com\/5LR9qBE.mp4\" type=\"video\/mp4\" \/><\/video><\/p>\n<p><b>\u2026 doch Pr\u00fcgel gibt es trotzdem!<\/b><br \/>\nEin besonders gro\u00dfen Teil des Spielvergn\u00fcgens nimmt nat\u00fcrlich das Verm\u00f6beln der r\u00f6mischen Legion\u00e4re ein, die entweder vereinzelt die Gruppe angreifen, sich in eine Schildkr\u00f6tenformation zur\u00fcckziehen oder sich auf moderne Kriegsger\u00e4te verlassen. Hin und wieder helfen auch Wikinger, Piraten und Gladiatoren samt Wildtiere mit um die Gallier von der Rettungsmission abzuhalten. Meist st\u00fcrmen aber mehrere Einheiten auf die Helden zu, die sich mit ihren F\u00e4usten zur\u00fcckschlagen k\u00f6nnen. Wird der Gegner lang genug bearbeitet, fliegt er regelrecht aus seinen Latschen und gilt als besiegt. Etwas st\u00e4rkere Gegner setzen als Verteidigung noch ihren Schild ein, doch auch dieser l\u00e4sst nach gen\u00fcgender Bearbeitung nach und der Feind lernt das Fliegen. Gegen gr\u00f6\u00dfere Horden an Angreifern n\u00fctzen die bereits genannten Kombos, die sich im Shop kaufen lassen. Sobald durch gen\u00fcgend verteilte Schl\u00e4ge der linke Balken gef\u00fcllt ist, kann eine Tastenkombination eingegeben werden, um die R\u00f6mer mit m\u00e4chtigen F\u00e4higkeiten durch die Gegend zu wirbeln oder um Idefix die Soldaten entwaffnen zu lassen. Da besonders in den sp\u00e4teren Levels die Anzahl der zu besiegenden Gegnern schnell ansteigt, sollte definitiv in so manche Spezialattacke investiert werden &#8211; besonders wenn einer der beiden h\u00f6chsten Schwierigkeitsgrade in Anspruch genommen wird. Von den vier Abstufungen vergeben die h\u00f6heren n\u00e4mlich mehr Lebenspunkte und mehr Angriffsschaden an die Feinde, sodass eine Kombination aus Ausweichen, Schaden verteilen und Kombos ausf\u00fchren der Schl\u00fcssel zum Erfolg ist.<\/p>\n<p>Besonders einfach lassen sich die Backpfeifen allerdings mit dem Zaubertrank verteilen: Hier und da kann Asterix den Trunk einsammeln und hat dann einige Sekunden Zeit als unbesiegbarer Teufelskerl die Legionen zu zerschlagen. Auch bei den Schildkr\u00f6tenformationen hilft ein kr\u00e4ftiger Schluck, denn diese k\u00f6nnen einem unge\u00fcbten Spieler schnell gef\u00e4hrlich werden. Es gilt ein bestimmtes Timing oder Schwachstelle in dem Kn\u00e4uel aus Schilden und Speeren zu erkennen und entsprechend zuzuschlagen. Bei den Kriegsmaschinen, die meist als Bossk\u00e4mpfe herhalten, ist es oft zielf\u00fchrend die Schrauben ins Visier zu nehmen um mit gezielten Treffen das Unget\u00fcm in seine Einzelteile zu zerlegen. Aber auch hier liegt eine der Schw\u00e4chen des Spiels: Die Bosse, die ab dem zweiten Land die Gefangenen bewachen, unterscheiden sich in ihrer Variation kaum. Lediglich eine oder zwei kleine \u00c4nderungen am Ablauf des Kampfes sorgen f\u00fcr ein wenig Abwechslung, insgesamt w\u00e4re da aber mehr drin gewesen, sogar f\u00fcr ein Remaster!<\/p>\n<p><video width=\"100%\" height=\"428\" autoplay loop><source src=\"https:\/\/i.imgur.com\/LB43tOh.mp4\" type=\"video\/mp4\" \/><\/video><\/p>\n<p><b>Doch nun ein Wort zur Technik<\/b><br \/>\nUnd da ich jetzt bei den Negativpunkten angelangt bin, geht es sogleich mit dem Elefanten im Raum weiter: Da das Spiel nicht nur visuell einige Aufh\u00fcbschungen spendiert bekommen hat, haben sich die Entwickler nicht lumpen lassen auch eine Option einzubauen, mit der man zwischen dem Original und der Remaster-Version per Knopfdruck zu wechseln. Dies l\u00e4sst das Spiel mit mehr Details, sch\u00f6nerer Grafik und neuer Hintergrundmusik erstrahlen. Das gro\u00dfe Problem an der Umsetzung ist jedoch, dass man den Unterschied zwischen den beiden Modi \u00f6fters nicht auf den ersten Blick erkennt, da viele Umgebungstexturen oft unver\u00e4ndert bleiben oder nur marginal aufgeh\u00fcbscht wurden. Zu allem \u00dcberfluss gehen die Frames pro Sekunde deutlich in den Keller wenn die neue Grafik sichtbar ist und auch das urspr\u00fcngliche Spiel l\u00e4uft in der studioeigenen OEngine mehr als fragw\u00fcrdig. Selbst auf anderen Plattformen scheinen sich die Probleme mit der Technik des Spiels zu h\u00e4ufen, besonders aber wenn es um die Lichtstimmung geht. Die verbesserte Version setzt bei verschiedenen Gebieten auf unterschiedliche Lichtgebungen. So ist das Bild in dunklen H\u00f6hlen eher bl\u00e4ulich getauft, doch sobald ein Wechsel an die frische Luft stattfindet, ist der \u00dcbergang so deutlich sichtbar, dass man mit ein paar Schritten r\u00fcckw\u00e4rts die neu erzeugten Schatten wieder verschwinden sehen kann. Bugs sind leider auch keine Seltenheit, besonders f\u00e4llt die Wegfindung auf, die an einer Stelle Obelix im Bosskampf in eine Sackgasse lotste und ich im n\u00e4chsten Bereich dann die Kontrolle \u00fcber einen ausgeschlossenen Obelix \u00fcbernehmen durfte, f\u00fcr den das Game Over der einzige Ausweg blieb. Gl\u00fccklicherweise blieben sogenannte \u201egamebreaking bugs\u201c, also Spielfehler, die zur Unspielbarkeit f\u00fchrten, die Seltenheit und oft hat beispielsweise geduldiges Warten in Cutscenes geholfen, sodass irgendwann diese abgespielt werden konnte. Zuletzt verschwindet auch die Hintergrundmusik gerne beim Wechsel zwischen den beiden Modi und manche UI-Elemente werden in der einen Sicht ausgeblendet, aber bleiben in der anderen Ansicht dauerhaft mitten im Bildschirm sichtbar.<\/p>\n<p>Die meiste Zeit habe ich also im Originalmodus verbracht um ein m\u00f6glichst fl\u00fcssiges Spielerlebnis zu bekommen, was insbesondere in K\u00e4mpfen wichtig ist um den Angriffen besser auszuweichen und um selbst Treffer zu landen. Doch leider verpasse ich dadurch eine wirklich sch\u00f6n gestaltete Umgebung mit neuen Details, wie ihr sie auf den Vergleichsbildern auch sehen k\u00f6nnt. Au\u00dferdem ist die neue Musik wirklich h\u00f6renswert, da hier eine viel gr\u00f6\u00dfere Bandbreite an T\u00f6nen abgespielt wird und die St\u00fccke dadurch deutlich runder und moderner klingen. Wer mag kann in den Einstellungen \u00fcbrigens bestimmte \u00c4nderungen am Remaster- oder Retromodus ein- und ausschalten: So l\u00e4sst sich der 4:3-Bildschirmausschnitt in der Originalfassung auf 16:9 stellen oder die Musik auch im Remaster auf den Originalsoundtrack umstellen. Au\u00dferdem haben die Entwickler im Remaster Stehlen in den Levels verteilt, die in bestimmten Bereichen den Spielern durch verschiedene Aufgaben herausfordern: So gilt es in einer Challenge innerhalb eines Zeitlimits alle verteilten M\u00fcnzen einzusammeln, doch manche M\u00fcnzen k\u00f6nnen nur im Remaster- oder im Retro-Modus eingesammelt werden. Oder es muss ein Ziel innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IlZg2Hu9_E4\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Publisher Micro\u00efds und Entwickler OSome Studio kehren mit Asterix &#038; Obelix XXL: Romastered zur\u00fcck und vervollst\u00e4ndigen damit die Asterix &#038; Obelix XXL-Reihe auf der Nintendo Switch &#8211; sowie auf allen anderen Plattformen auch, denn das Original hat schon 17 Jahre auf dem Buckel. 2003 erschienen, bot das Spiel erstmals ein 3D-Action Adventure. 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