{"id":399,"date":"2020-05-29T20:00:12","date_gmt":"2020-05-29T20:00:12","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=399","title":{"rendered":"Atomicrops"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/83207.jpg\" alt=\"Bild 83207\" style=\"float: right;\">Wenn eine nukleare Apokalypse die Welt verw\u00fcstet, braucht es irgendjemanden, der die letzten Reste der Zivilisation mit Nahrung versorgt. Ein Fall f\u00fcr abgeh\u00e4rtete Landwirte, die inmitten der lebensfeindlichen Umgebung mit mutierten Tieren und anderen merkw\u00fcrdigen Wesen daf\u00fcr sorgen, dass ihre Feldfr\u00fcchte auch stetig wachsen. <b>Atomicrops<\/b> aus dem Hause Bird Bath Games versetzt euch in genau dieses Szenario und komprimiert die Erfahrung, die man sonst aus <i>Story of Season<\/I> und Konsorten kennt, in ein schn\u00f6rkelloses Roguelite-Konzept, das nach etwas Eingew\u00f6hnungszeit auch tats\u00e4chlich Laune macht. Was genau euch der actionreiche Bauernhofurlaub bringt, verrate ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><b>Die Landluft war aber auch schon mal besser\u2026<\/b><br \/>\nEin kompaktes Tutorial zu Zeiten vor der atomaren Zerst\u00f6rung f\u00fchrt euch schnell in den generellen Spielablauf ein: Jede der vier Jahreszeiten eines Jahres ist in drei Tage aufgeteilt, w\u00e4hrend derer ihr euch um eurer zentrales Feld k\u00fcmmern m\u00fcsst. Mit ZL wird Unkraut beseitigt, Ackerland gepfl\u00fcgt und Saatgut ausgestreut, danach reicht es, mit gef\u00fcllter Gie\u00dfkanne grob in der N\u00e4he zu stehen, um die heranwachsenden Pfl\u00e4nzchen zu bew\u00e4ssern. Geerntet wird hierbei schon nach wenigen Minuten per B-Taste, der moderne Bauer setzt n\u00e4mlich auf zeiteffektive Landarbeit. Wollt ihr die Qualit\u00e4t eurer Erzeugnisse verbessern und damit auch mehr Geldmittel einnehmen, k\u00f6nnt ihr die Feldfr\u00fcchte zudem in der Wachstumsphase mit Monster\u00fcberresten d\u00fcngen. Allerdings ist alles in dieser schr\u00e4gen Zukunft nie wirklich so einfach, weswegen sich auch st\u00e4ndig Monster in eure G\u00e4rten verirren, die nachts in mehreren Wellen sogar eure Pflanzen selbst wegfuttern. Um die Plage unter Kontrolle zu kriegen, nimmt man sie mit dem rechten Analogstick und der ZR-Taste aufs Korn. Das Grundprinzip ist schnell verinnerlicht und unterh\u00e4lt nach etwas \u00dcbung gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/83205.jpg\" alt=\"Bild 83205\" style=\"float: left;\">Leider geht einem nach einer Hand voll Startp\u00e4ckchen in der Regel das Saatgut aus, in das nahegelegene Dorf geht es erst nach Abschluss des Tages und selbst dort sind die Nutzpflanzen recht teuer. Wie kommt man also an weiteres Gew\u00e4chs ran? Klarer Fall: Ab in die Wildnis! In den vier Himmelsrichtungen um euren Hof herum befinden sich n\u00e4mlich vier Biome mit unterschiedlichen erbeutbaren Samen \u2013 und diversen Monstern, die alle Eindringlinge liebend gerne unter die Erde bringen. Die kleinen von Kreaturen bev\u00f6lkerten Lager beherbergen allerdings nicht nur das k\u00fcnftige Erntegut: Auch diverse, bei jedem Neuanfang zuf\u00e4llig verteilte Upgrades und Werkzeuge lassen sich hier einsacken. Von Nutztieren, die euch bei euer Landarbeit unterst\u00fctzen, \u00fcber Tauben mit Einweg-Ph\u00e4nomenen wie Regenwolken bis hin zu nach einer gewissen Aufladezeit wiederverwendbaren Traktoren ist alles dabei, was sich der postapokalyptische Bauer w\u00fcnschen k\u00f6nnte. Einige Dinge lassen sich \u00fcbrigens auch im Dorf erwerben, kosten dabei aber entweder eine gewaltige Schippe Geld oder die deutlich selteneren Rosen, die ihr erst mit gefundenem Saatgut selber anbauen m\u00fcsst. Letztere werden \u00fcbrigens auch in ein seichtes Beziehungssystem eingebaut: Jeden Abend erscheinen zwei zuf\u00e4llige Junggesellen im Dorf, die euch im Tausch gegen Rosen Upgrades anbieten. Habt ihr ausreichend mit ihnen geflirtet, d\u00fcrft ihr sie sogar ehelichen, woraufhin sie euch permanent auf der Farm unterst\u00fctzen. Wirklich tiefgr\u00fcndig mag die Romanze dabei nicht sein, aber hey, in schweren Zeiten ist jedes bisschen emotionale und praktikable Hilfe mehr als willkommen!<\/p>\n<p><b>Alles hat ein Ende<\/b><br \/>\nUnd besagte Hilfe ist bitter n\u00f6tig, denn nach bester Roguelite-Manier zieht der Schwierigkeitsgrad von <i>Atomicrops<\/I> sehr scharf an. M\u00fcsst ihr zu Beginn noch um relativ wenige Monster herumtanzen, nehmen die Zahlen ab dem ersten Sommer bereits drastisch zu \u2013 und da der Schar auch ein entsprechender Kugelhagel einhergeht, verliert man gerade bei den Bossk\u00e4mpfen auf dem heimischen Hof gerne mal den \u00dcberblick. Richtig knifflig wird es, wenn man parallel noch versucht, seine Landwirtschaft am Laufen zu halten. Mit etwas Geschick und Beutegl\u00fcck l\u00e4sst sich jede Herausforderung tats\u00e4chlich auch meistern, trotzdem kann es aufgrund des genre\u00fcblichen Permadeath-Features sowie der recht sparsamen Aussch\u00fcttung von lebenkraftspendenden Herzr\u00fcben gerne mal zu Frustmomenten kommen. Segnet man dann tats\u00e4chlich das Zeitliche, kann man h\u00f6chstens noch seinen erzielten Punktestand an den (in meiner Testphase noch nicht verf\u00fcgbaren) Ranglistenserver schicken und dann von vorn beginnen. Freischaltbare Charaktere mit anderen Startf\u00e4higkeiten sowie eine Hand voll Ingame-Achievements sollen jedoch zu wiederholten Anl\u00e4ufen motivieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/83204.jpg\" alt=\"Bild 83204\" style=\"float: right;\">Pr\u00e4sentationstechnisch f\u00e4llt <i>Atomicrops<\/I> ma\u00dfgeblich mit seinem schr\u00e4gen Cartoon-Stil auf, der auch durch den nicht minder merkw\u00fcrdigen, aber auch erstklassig passenden Soundtrack gest\u00fctzt wird. Die pixeligen Feldfr\u00fcchte springen munter grinsend in ihren Erdflecken herum, pinke Kaninchen mit diversen Bewaffnungen machen euch das Leben schwer und speziell die Jahreszeit-Endbosse sind wunderbar abgedreht gestaltet worden. Leider f\u00e4llt inmitten dieser pixeligen Animationspracht h\u00e4ufiger auch mal auf, dass das Spiel zumindest im von mir haupts\u00e4chlich gespielten Handheld-Modus bei m\u00e4chtig Trubel auf dem Schirm zu unsch\u00f6nen Rucklern neigt. Unsch\u00f6n, da man nat\u00fcrlich genau in solchen Situationen gerne mal in eine herumschwirrende Kugel rennt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eine nukleare Apokalypse die Welt verw\u00fcstet, braucht es irgendjemanden, der die letzten Reste der Zivilisation mit Nahrung versorgt. Ein Fall f\u00fcr abgeh\u00e4rtete Landwirte, die inmitten der lebensfeindlichen Umgebung mit mutierten Tieren und anderen merkw\u00fcrdigen Wesen daf\u00fcr sorgen, dass ihre Feldfr\u00fcchte auch stetig wachsen. 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