{"id":398,"date":"2020-05-27T20:00:00","date_gmt":"2020-05-27T20:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=398","title":{"rendered":"Xenoblade Chronicles: Definitive Edition"},"content":{"rendered":"<p><i>Xenoblade Chronicles<\/i> ist f\u00fcr mich ein unbeschriebenes Blatt, von dem ich zuvor h\u00f6chstens den ein oder anderen Screenshot gesehen habe. JRPGs im Allgemeinen sind auch nicht gerade mein Ding, aber <i>Xenoblade<\/i> hat sich dank der epochalen Bilder von weitl\u00e4ufigen Ebenen und den riesigen Titanen in mein Gehirn gebrannt. Mit der <b>Xenoblade Chronicles: Definitive Edition<\/b> bot sich mir endlich die M\u00f6glichkeit, den Anfang dieser Reihe nachzuholen und einen Eindruck von dem Genre zu bekommen.<\/p>\n<p><b>Automatische Angriffe gegen aggressive Automaten<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/83200.jpg\" alt=\"Bild 83200\" style=\"float: right;\">Die gesamte Spielwelt ist auf der Oberfl\u00e4che der beiden Titanen Bionis und Mechonis angesiedelt, die sich zuvor in einem ewigen Kampf schwer verwundeten und deren K\u00f6rper nun als Habitat diverser Lebensformen dienen. Doch die auf Mechonis lebenden Maschinen namens Mechon f\u00fchren ebenfalls ihren eigenen Krieg gegen die auf Bionis beheimateten Menschen und k\u00f6nnen sie auf der Verbindung zwischen beider Titanen, dem Schwerttal, vernichtend schlagen um deren gesamte Heimatwelt zu invadieren. In besagter Schlacht k\u00e4mpft auch Dunban, der das Schwert Monado f\u00fchrt und damit den Invasoren empfindlichen Schaden zuf\u00fcgen kann. Jahre sp\u00e4ter erreicht der Krieg Kolonie 9, in der der junge Forscher Shulk wohnt. Zusammen mit den stationierten Soldaten, seinen Freunden und der Macht des nun an ihn weitergerreichten Monado kann Shulk den \u00dcberfall zur\u00fcckschlagen und bricht anschlie\u00dfend auf, um die Mechon aufzuhalten.<\/p>\n<p>Auf dem Weg \u00fcber die Titanen hinweg trifft Shulk und seine Truppe immer wieder auf Monster und Tiere, die allerdings meistens eher friedlich gesinnt sind und daher nicht automatisch angreifen. Somit kann ich selbst entscheiden, ob ich mich in den Kampf st\u00fcrzen will oder lieber ungest\u00f6rt meine Reise fortsetze. Sollte die Entscheidung auf Angriff fallen, wird um den Gegner herum ein gr\u00fcner Kreis gezogen, den ich fortan nicht verlassen kann bis ich aktiv fliehe oder das Monster besiegt habe. Die Attacken laufen dabei komplett automatisch ab, ich kann selbst nur entscheiden, ob ich bestimmte Effekte und Spezialangriffe ausl\u00f6sen will um den Feind beispielsweise ins Wanken zu bringen (was meine Mitstreiter f\u00fcr ihre eigenen Aktionen nutzen k\u00f6nnen), meine Gef\u00e4hrten zu heilen oder ordentlich Schaden auszuteilen, wenn ich beispielsweise gerade hinter dem Ziel stehe. Leider wird es schnell eint\u00f6nig auf das Auff\u00fcllen der F\u00e4higkeiten zu warten um den passenden Move zu z\u00fcnden. Da es auch keine gro\u00dfartige R\u00fcckmeldung gibt wenn mal die Lebensenergie knapp wird, kann es somit schnell passieren, dass Shulk die Segel streicht. Ist das der Fall, geht es direkt zur\u00fcck zum letzten Schnellreisepunkt und alle Gegner werden respawnt, erbeutete Waffen und Gegenst\u00e4nde darf ich aber behalten. Sollte ich doch siegreich aus dem Scharm\u00fctzel hervorgehen, winkt sogleich eine Schatzkiste voller interessanter Items und die Lebensenergie der Gruppenmitglieder wird ebenfalls wieder aufgef\u00fcllt.<\/p>\n<p><b>Gameplay auf dem Silbertablett<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/83199.jpg\" alt=\"Bild 83199\" style=\"float: left;\">Bei diesen \u00e4u\u00dferst angenehmen Komfortfeatures der fehlenden Random Encounters bleibt es nicht, denn weiter l\u00e4sst sich die Zoomfunktion der Kamera stufenlos bedienen, was beispielsweise das Spielen in Egoperspektive erm\u00f6glicht. Aber auch automatisches Laufen und eine \u00e4u\u00dferst flotte Schnellreiseoption (zumindest innerhalb eines Bereichs) sind mit von der Partie und machen das Leben auf den Titanen deutlich einfacher und angenehmer. Und die erw\u00e4hnten Landschaften sind wahrlich bildh\u00fcbsch! W\u00e4hrend in der Wii-Version alles sehr matschig wirkte und der New Nintendo 3DS noch weiter die Qualit\u00e4t mindern musste, pr\u00e4sentiert sich die Definitive Edition auf der Switch in ihrer vollen Pracht und l\u00e4sst neukaufunwillige Fans der ersten Teils sicher neidisch werden. Zwar ist auch diese Umsetzung nicht frei von Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen, doch gl\u00fccklicherweise werden in mit Figuren gef\u00fcllten Sequenzen einfach die Texturdetails runtergedreht um ein fl\u00fcssiges Gameplayerlebnis zu erm\u00f6glichen. Und ja, sowohl auf dem TV als auch im Handheld spielt sich der Titel butterweich und einfach nur gro\u00dfartig. Ein Wermutstropfen ist allerdings das sp\u00e4te Einblenden von Gegnern. Auf den Streifz\u00fcgen durch die Wildnis geschieht es viel zu oft, dass die Modelle der Monster erst auf halber Strecke sichtbar werden. Nichtsdestotrotz ist die <i>Definitive Edition<\/i> technisch ihren beiden Vorg\u00e4ngern meilenweit voraus und das ist gut so.<\/p>\n<p>An der sehr passenden Hintergrundmusik wurde dagegen nichts ge\u00e4ndert und das ist ebenfalls die richtige Entscheidung von den Entwicklern bei Monolith Soft, da die sechs Komponisten, die f\u00fcr die Erstellung des Soundtracks beauftragt wurden, ganze Arbeit leisteten. In jedem Gebiet setzt eine eigene epochale Melodie ein, die sich untrennbar mit den visuellen Eindr\u00fccken einbrennt. So sind auf den weiten Ebenen orchestrale St\u00fccke zu h\u00f6ren, in den d\u00fcsteren Dungeons und zur Nacht wird es dagegen sehr leise und ein wenig gruselig. Mit dem Wechsel nach Mechonis \u00e4ndert sich die Musik, um die Gegenwart der metallischen Unget\u00fcme einzufangen. Zuletzt aber noch ein Wort zum Umfang des Spiels, angefangen bei der Story: Die Geschichte wei\u00df durchgehend zu unterhalten und liefert dank gut eingestreuter Plottwists immer wieder Anreize dieser zu folgen. Allerdings gibt es auch abseits der Mainquest ordentlich was zu tun, denn so ziemlich jede Person in den St\u00e4dten hat etwas zu sagen und Nebenquests gibt es wie Sand am Meer. Nat\u00fcrlich wiederholen sich einige Missionen, oft gilt es diesen einen Gegenstand zu finden oder dieses Monster zu beseitigen, doch hier und da entspinnen sich kleine Geschichten, die mit Folgequests und sogar Entscheidungen einen kleinen Spin bekommen. Au\u00dferdem werden die Zielbedingungen gut sichtbar auf der Karte markiert und sogar Items, die f\u00fcr noch nicht bekannte Quests ben\u00f6tigt werden, k\u00f6nnen bereits eingesammelt werden und sind entsprechend markiert. Mit etwas Gl\u00fcck wird eine Quest also gleich nach der Annahme auch schon wieder erledigt. Zu allerletzt verdient auch noch das Harmoniesystem einer W\u00fcrdigung, das die Beziehung zwischen allen Charakteren repr\u00e4sentiert. Dazu z\u00e4hlen nicht nur alle Gef\u00e4hrten sondern auch einige Bewohner der Orte, die dann eigene Namen tragen und sich \u00fcber Geschenke und Gespr\u00e4che freuen. F\u00fcr die Gruppenmitglieder stehen sogar noch eigene Cutscenes bereit, die erst ab einem bestimmten Harmonielevel zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QZLJw4NSZVc\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Xenoblade Chronicles ist f\u00fcr mich ein unbeschriebenes Blatt, von dem ich zuvor h\u00f6chstens den ein oder anderen Screenshot gesehen habe. 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