{"id":385,"date":"2020-02-11T09:30:12","date_gmt":"2020-02-11T09:30:12","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=385","title":{"rendered":"Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging f\u00fcr Nintendo Switch"},"content":{"rendered":"<p>##bild82956rechtshoch##Na, wer kennt ihn noch, den freundlichen Doktor Kawashima? Stets ein paar interessante Fakten parat, und eine Mimik die ihresgleichen sucht. Zu Nintendo DS-Zeiten revolutionierte der Hirnforscher zusammen mit Nintendo gewisserma\u00dfen das R\u00e4tselspiel-Genre. Wobei auch der DS an sich seinen Teil dazu beigetragen hat. Schlie\u00dflich bot es sich einfach an, mit dem kleinen, aber feinen Stylus Zahlen und Buchstaben auf den Touchscreen zu kritzeln. Kein Wunder, dass au\u00dferdem noch weitere derartige Titel wie <i>Big Brain Academy<\/i> oder das sehr lehrreiche <i>English Training<\/i> erschienen. Nach dem diabolischen Gehirnjogging auf dem 3DS (<a href=https:\/\/www.planet3ds.de\/test\/594-review-dr-kawashimas-diabolisches-gehirnjogging-koennen-sie-konzentriert-bleiben.html>zum Test<\/a>) war eine Switch-Umsetzung ja eigentlich fast schon \u00fcberf\u00e4llig, fand dann aber doch recht flott seinen Weg auf den Handheld-Hybriden, vor allem wenn man einen Vergleich zu der immensen Europarelease-Verz\u00f6gerung des 3DS-Ablegers zieht. Doch wie soll das nun eigentlich funktionieren? Schmiert man in <b>Dr. Kawashimas Gehirnjogging f\u00fcr Nintendo Switch<\/b> einfach nur mit dem Finger umher, oder steckt mehr dahinter? Das und mehr erl\u00e4utere ich f\u00fcr euch im folgenden Test. Anmerkung vom Doktor: Lautes Lesen regt besonders den pr\u00e4frontalen Kortex an!<\/p>\n<p><b>Willkommen zur\u00fcck!<\/b><br \/>\nEr ist wieder da. Startet man die Software, wird man direkt mit dem gewohnt freundlichen Grinsen des Low-Polygon-Kopfes von Dr. Kawashima begr\u00fc\u00dft. Doch etwas stimmt nicht, der werte Herr liegt auf der Seite. Das liegt daran, dass man hier aus praktischen Gr\u00fcnden fast ausschlie\u00dflich im Hochformat r\u00e4tselt. Das entlastet zum einen die haltende Hand, und zum anderes ist das Layout der Aufgaben so besser darstellbar. Auf mit angeschlossenen Joy-Cons f\u00fchlt sich selbst die gro\u00dfe Ur-Switch nicht allzu schwer an. Allerdings kann es bei Linksh\u00e4ndern schon mal vorkommen, dass man versehentlich den L\u00fcfter-Auslass mit dem Handballen blockiert. Das f\u00fchrt hier und da mal zu einem kurzem Aufheulen des L\u00fcftermotors, st\u00f6rt aber im Alltag nicht wirklich.<\/p>\n<p>##bild82955linkshoch##Eingaben kann man zwar mit dem Finger t\u00e4tigen, empfehlenswert ist diese Methode jedoch nicht. K\u00e4ufer der Modulversion erhalten n\u00e4mlich einen in der Box inkludierten Touchpen. Das mag zwar von au\u00dfen nicht unbedingt den Anschein machen, wird aber auf dem Cover explizit erw\u00e4hnt. Und in der Tat, beim \u00d6ffnen der Box fiel mir ein recht gro\u00dfer und damit sehr handlicher Stylus entgegen. Ein Rat von mir an dieser Stelle: Macht nicht denselben Fehler wie ich und greift eher zur digitalen Version. Ein solches Spiel ist darauf ausgelegt, t\u00e4glich f\u00fcr ein paar Minuten gestartet zu werden. Dementsprechend nervig ist es, st\u00e4ndig f\u00fcr andere Spiele das Modul zu entfernen und sp\u00e4ter wieder einzulegen. K\u00e4ufer der digitalen Version kommen sogar prinzipiell ein paar Euro g\u00fcnstiger weg, k\u00f6nnen sich aber \u00fcber den MyNintendo-Store einen Stylus bestellen. Rechnet man diese paar Taler dazu, nehmen sich die digitale und Modulsversion preislich praktisch nichts.<\/p>\n<p><b>Ihr geistiges Alter ist: 78!!<\/b><br \/>\nUff. Als der Doktor nach dem ersten Test mit diesem Ergebnis um die Ecke kam, stellte sich doch etwas Ern\u00fcchterung ein. Das magere Erstergebnis lag aber wohlgemerkt nicht an der Eingabemethode per Stift, der funktioniert n\u00e4mlich tadellos. Stellt man den seit <i>Super Mario Maker 2<\/i> verf\u00fcgbaren Stylus-Modus in den Switch-Einstellungen ein, laufen die Eingaben n\u00e4mlich trotz der dicken Spitze nahezu fehlerfrei ab. Alle \u00c4ngste, es w\u00fcrde sich dabei um einen 08\/15-Stift mit Gummikappe handeln, waren zudem unbegr\u00fcndet. Das untere Ende des Stylus ist n\u00e4mlich mit einem groben Stoff besetzt, der fast schon zu sanft \u00fcber mein Schutzglas gleitet. Aber auch auf dem Plastik des Bildschirms darunter sollte alles locker von der Hand gehen. Keine Einw\u00e4nde zum Stift an sich also, doch in der Software sieht es schon etwas d\u00fcrftiger aus. Die Logik zur Schrifterkennung funktioniert &#8211; zumindest bei mir &#8211; n\u00e4mlich nur \u00e4u\u00dferst zickig. Gerade Vieren und F\u00fcnfen muss ich nicht selten mehrmals schreiben, bis es vom Spiel erkannt wird. Ich hab sogar schon Anpassungserscheinungen in Hinsicht auf die Art und Weise, wie ich Zahlen und Buchstaben male. Das Ganze klappte &#8211; zumindest wenn mich meine Erinnerungen nicht tr\u00fcben &#8211; sowohl auf dem 3DS und gar auf dem DS besser. Vielleicht habe ich mir im Laufe der Jahre und durch die fortschreitende Digitalisierung auch nur eine wahnsinnige Sauklaue angeeignet, oder der Stift gleitet einfach zu reibungslos auf dem Schutzglas des Displays &#8211; wer wei\u00df das schon.<\/p>\n<p>##bild82954rechtshoch##Doch zur\u00fcck zum Ergebnis: Zun\u00e4chst muss man sich erstmal an das Rumschmieren mit dem gro\u00dfen Stift gew\u00f6hnen. Aber auch die Aufgaben sollte man zumindest einmal gespielt haben, bevor man den Anspruch erhebt Topergebnisse zu erzielen &#8211; welche witzigerweise sogar per E-Mail-Service an sich selbst oder Mitglieder einer Familiengruppe verschickt werden k\u00f6nnen. Hinzu kommt: Luft f\u00fcr Verbesserungen ist immer vorhanden. Ja, ja, man es sich auch sch\u00f6nreden! Nein, Spa\u00df beiseite. Im Grunde bietet das Spiel zwei M\u00f6glichkeiten: Eure t\u00e4glichen \u00dcbungen, sowie den gerade bereits erw\u00e4hnten Test zur Ermittlung des geistigen Alters. Letzterer erstreckt sich \u00fcber drei recht kurze Disziplinen. Zum einen wird die Selbstkontrolle getestet, also wie schnell man Informationen validieren und verarbeiten kann. Die zweite Aufgabe testet eure Info-Verarbeitung, also wie schnell man generell ist. Zu guter Letzt ist auch noch das Kurzzeitged\u00e4chtnis dran, das vor allem mit Zahlen und Wortmerkr\u00e4tsel an die Hirnsubstanz geht. Daraus ermittelt das Programm dann schlie\u00dflich euer geistiges Alter. Optimalerweise h\u00e4tte dieser Wert bei mir nat\u00fcrlich bei 26 liegen sollen. Nach ein paar Tagen \u00dcbung schafft man es in der Regel dann aber sogar, sein empfohlenes geistiges Alter zu unterbieten. Schafft man es auf den Mindestwert 20, darf man sich sogar auf eine kleine \u00dcberraschung gefasst machen.<\/p>\n<p>Neben dem dreistufigen Test k\u00f6nnt ihr eure F\u00e4higkeiten auch in allerlei \u00dcbungen auf Hochglanz polieren. 13 an der Zahl werden nach aktuellem Stand dargeboten, die man allesamt schon nach wenigen Tagen freigeschaltet hat. Nach gutem einem Monat h\u00e4ngt mir die eine oder andere Aufgabe aber auch schon etwas zum Hals raus. Gl\u00fccklicherweise wurde bereits Nachschub f\u00fcr den Februar angek\u00fcndigt. Bis dahin l\u00e4sst es sich aber durchaus auch mit \u201eRechnen 25\u201c, \u201eZahlen sortieren\u201c und \u201eZeitung lesen\u201c aushalten. Dort muss man etwa 25 simple Rechenaufgaben l\u00f6sen, vier oder mehr ganz kurz eingeblendete Zahlen aufsteigend antippen, oder aber auch einen Zeitungsartikel m\u00f6glichst schnell zweimal laut vorlesen. Die Auswahl ist recht abwechslungsreich, doch sind einige Disziplinen wie das Zeitungslesen und \u00e4hnliches sehr schwammig definiert. In der Aufgabe \u201eWort bilden\u201c klebe ich beispielsweise stets am unteren Ende der Skala und schaffe es nur selten, mal eine Spitze im Diagramm zu erzeugen. Hier muss man aus zuf\u00e4llig im Kreis angeordneten und rotieren Buchstaben das gesuchte Wort ermitteln. Keine leichte Aufgabe, zumindest f\u00fcr mein Hirn.<\/p>\n<p><b>Fu\u00dfg\u00e4nger oder Rakete?<\/b><br \/>\n##bild82953linkshoch##Umso schneller ist es daf\u00fcr beim Rechnen oder Erfassen visueller Informationen, weshalb dort beispielsweise die Klassifizierung Flugzeug oder einmal sogar Rakete keine Seltenheit ist, wohingegen beim Wortbilden nur ein Fu\u00dfg\u00e4nger angezeigt wird. So bewertet die Software nach jeder \u00dcbung anhand einer festen Skala eure Leistungen. Gesammelte Ergebnisse werden sowohl beim Geistestest, als auch beim Training \u00fcbersichtlich in Diagrammen protokolliert, und lassen sich nun sogar dank Nintendo Switch Online mit den Leistungen von Freuden vergleichen \u2013 die passende Mitgliedschaft nat\u00fcrlich vorausgesetzt. Auch <i>Dr. Mario<\/i>-Fans d\u00fcrfen aufhorchen: Die beliebte Bazillenjagd ist auch wieder mit an Bord und entpuppt sich \u00fcber allen anderen als die am meisten zeitfressende Einheit.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, eventuell sogar passend zum angek\u00fcndigten Inhaltsupdate, soll sich auch die im Men\u00fc des Spiels bereits angeteaserte \u201eGehirnjogging-Weltmeisterschaft\u201c dazugesellen. Was man sich darunter jedoch vorstellen darf, bleibt noch abzuwarten. Fakt ist: Man wird sich mit anderen Denkspiel-Fans messen d\u00fcrfen. Das kann man allerdings schon jetzt: Unter \u201eSchnelles Spiel\u201c haben sich n\u00e4mlich mit \u201eV\u00f6gel z\u00e4hlen\u201c, \u201cFlagge zeigen\u201c und \u201eKisten z\u00e4hlen\u201c noch drei Mehrspieler-\u00dcbungen versteckt. Hier schnappt sich jeder einen Joy-Cons und ahmt Bewegungen im Stile von \u201eSimon sagt\u201c nach, oder z\u00e4hlt Kisten oder V\u00f6gel. Das geht nicht nur intuitiv von der Hand, sondern macht kurzzeitig auch ziemlich viel Spa\u00df \u2013 perfekt um spielerisch Entscheidungsstreitereien beizulegen! Das war&#8217;s aber noch nicht an originellen Einsatzm\u00f6glichkeiten der Joy-Cons. Zwei \u00dcbungen fordern euch n\u00e4mlich auf, den rechten Controller zu entfernen und den Infrarotsensor in Richtung der jeweils anderen Hand zu halten. Dabei muss man entweder Schere, Stein, Papier spielen, oder Zahlen oder bestimmte Gesten zeigen. Die Erfassung funktioniert dabei makellos und zeigt mal wieder, dass das chronisch unterbenutze Switch-Feature so einiges auf dem Kasten hat. Switch Lite-Nutzer und -Nutzerinnen schauen hier \u00fcbrigens ohne separate Joy-Cons in die R\u00f6hre. Der Rest des Spiels l\u00e4sst sich aber auch dort perfekt nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>##bild82956rechtshoch##Na, wer kennt ihn noch, den freundlichen Doktor Kawashima? Stets ein paar interessante Fakten parat, und eine Mimik die ihresgleichen sucht. Zu Nintendo DS-Zeiten revolutionierte der Hirnforscher zusammen mit Nintendo gewisserma\u00dfen das R\u00e4tselspiel-Genre. Wobei auch der DS an sich seinen Teil dazu beigetragen hat. 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