{"id":383,"date":"2020-02-05T19:15:47","date_gmt":"2020-02-05T19:15:47","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=383","title":{"rendered":"The Elder Scrolls V: Skyrim"},"content":{"rendered":"<p>Als <b>The Elder Scrolls V: Skyrim<\/b> f\u00fcr die Nintendo Switch kam und jeder in der Redaktion \u00fcber einen erneuten Kauf f\u00fcr den Handheld nachdachte, war ich es, der sich zu einem Testbericht bereiterkl\u00e4rte. Schlie\u00dflich konnten mich die Abenteuer in Himmelsrand bis zu dem Zeitpunkt nie richtig \u00fcberzeugen und das Spiel verlie\u00df mich bereits nach den ersten Minuten. Mit der Switch-Version sollte sich nun alles \u00e4ndern und tats\u00e4chlich hielt meine Reise einige Stunden an, aber f\u00fcr so einen Brecher an Videospiel immer noch nicht genug. So wurde aus der Bereiterkl\u00e4rung, den <i>Skyrim<\/i>-Test zu schreiben, schnell ein Running Gag, der sich bis heute h\u00e4lt, aber mit dem heutigen Tag der Vergangenheit angeh\u00f6ren wird!<\/p>\n<p><b>Willkommen in Himmelsrand!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/74602.jpg\" alt=\"Bild 74602\" style=\"float: right;\">Also, noch einmal zusammengefasst: Ich habe vorher noch nie ein <i>The Elder Scrolls<\/i>-Spiel gespielt und mir <i>Skyrim<\/i> zuvor maximal eine halbe Stunde angeschaut bevor andere Dinge interessanter wurden. So starte ich im Dezember 2017 auf einen erneuten Versuch nach Tamriel, der Welt, in der alle <i>The Elder Scrolls<\/i>-Titel beheimatet sind. \u00dcbrigens sind die Untertitel der Spiele meist nach ihrer Region benannt, wie am Beispiel von <i>Skyrim<\/i>, das im n\u00f6rdlichen Himmelsrand spielt. Nachdem ich mir meine Spielfigur im Editor zusammengesteckt habe, lande ich in einem Gefangenentransport, der mich direkt zu meiner Exekution bringen soll. Die hier herrschende kaiserliche Legion hat in einem ausgedehnten B\u00fcrgerkrieg mit den sogenannten Sturmm\u00e4nteln zu k\u00e4mpfen, deren Anf\u00fchrer Ulfric Sturmmantel sich allerdings auch in besagtem Transport gen Hinrichtung befindet. Er wird angeklagt, den K\u00f6nig mit seiner Stimme ermordet und anschlie\u00dfend den Thron f\u00fcr sich beansprucht zu haben um infolgedessen einen Krieg vom Zaun zu brechen. Nachdem schon der erste Soldat aus Sturmmantels Reihen seinen Kopf verlor, wird mir irgendeine Rebellion in Cyodiil angeh\u00e4ngt und ich darf es mir auf dem Richtblock bequem machen. Doch bevor der Henker seine gewaltige Axt schwingen und die Hinrichtung vollziehen kann, stattet uns der Drache Alduin einen Besuch ab. W\u00e4hrend das Unget\u00fcm das Dorf in Schutt und Asche legt, fliehe ich mit dem Gefangenen Ralof und k\u00e4mpfe ich mich durch das Chaos der Verteidigung gegen den unerw\u00fcnschten Zaungast. Anschlie\u00dfend folge dem kaiserlichen Soldat Hadvar in den Untergrund. Erstaunlicherweise erweist sich dieser als recht hilfsbereit und zusammen finden wir aus der H\u00f6hle hinaus. Unsere Wege trennen sich und ich reise zum in der N\u00e4he gelegenen Dorf Flusswald, in dem fast niemand etwas von der Ankunft des Drachen bemerkt hat.<\/p>\n<p>Dieses Dorf bedeutete bisher immer das Ende meiner Anspielversuche, doch dieses Mal statte ich gleich dem \u00f6rtlichen Schmied einen Besuch ab um in die Schmiedekunst eingewiesen zu werden. Denn <i>Skyrim<\/i> erlaubt die Herstellung eigener Waffen und R\u00fcstungen sowie die Verbesserungen derer. Doch nat\u00fcrlich ben\u00f6tigt es f\u00fcr die Erschaffung noch Rohstoffe wie Stahl und Eisen, das erst abgebaut und eingekauft werden muss. Das Thema Handel l\u00e4uft in Bethesda-Rollenspielen immer nach dem gleichen Muster ab: Nach einem kurzen Gespr\u00e4ch \u00f6ffnen sich links am Bildschirmrand die Inventare der Handelspartner und ben\u00f6tigte Gegenst\u00e4nde k\u00f6nnen erworben oder \u00fcbrige verkauft werden. Beim Wirt namens Orgnar im \u201eSchlafenden Riesen\u201c stehen also diverse Leckereien wie ein schmackhafter Lachsbraten oder eine deftige H\u00e4hnchenbrust zur Verf\u00fcgung. Im Gegenzug kann ich ihm meine Leckerbissen verkaufen. Haltbarkeit und Hygiene im Allgemeinen spielt hier keine Rolle, allerdings ist das Inventar stark begrenzt und wer sich \u00fcberl\u00e4dt, muss sich qualvoll langsam durch die Level schleppen. Die Preise beim Verkauf variieren \u00fcbrigens von H\u00e4ndler und H\u00e4ndler, es lohnt sich also hin und wieder mehrere Angebote einzuholen um den gr\u00f6\u00dften Profit zu erzielen. Nach einer Nacht im Gasthaus &#8211; das Zimmer dort gibt es f\u00fcr g\u00fcnstige zehn Gold &#8211; breche ich zu meinem eigentlichen Ziel auf: Wei\u00dflauf. So manches wildes Tier kann einem Angriff nicht widerstehen und bekommt wenig sp\u00e4ter meine frisch geschmiedete Klinge zu sp\u00fcren. Auch beim K\u00e4mpfen steht dem Spieler einiges zur Auswahl: So kann man die \u00fcbliche Kombination aus Schild, leichter R\u00fcstung und Einhandschwerter, aber auch Zweih\u00e4nder mit schwerer R\u00fcstung oder den Fokus auf der Magie mit Zauberstab und Kutte w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><b>Wei\u00dflauf &#8211; die Perle von Himmelsrand<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/74603.jpg\" alt=\"Bild 74603\" style=\"float: left;\">Weiter im Norden, vor den Toren von Wei\u00dflauf, ist die Stimmung in Bezug auf Drachen schon deutlicher angespannter. Dort sind die Wachen bereits in Alarmbereitschaft und lassen mich nur mit dem Versprechen einreisen, dem Jarl von meinen Erlebnissen in Helgen mit dem fliegenden Monster zu berichten. Also tue ich wie mir gesagt und durchquere den gro\u00dfen Marktplatz und steige die gewaltigen Treppen bis zur riesigen Drachenfeste empor. Dort empf\u00e4ngt mich der Jarl h\u00f6chstpers\u00f6nlich und h\u00f6rt meinen Schilderungen gespannt zu. Um Flusswald zu sch\u00fctzen schickt er gleich eine Einheit los und bringt mich zu seinem Hofmagier, der mich in die Forschung der Bek\u00e4mpfung der Drachen einweiht. Gleich hier bekomme ich meine erste Botengang-Quest und es wird definitiv nicht die Letzte sein\u2026 Doch zuvor steht eine genaue Erkundung von Wei\u00dflauf an, denn immerhin ist das die gr\u00f6\u00dfte Stadt in ganz <i>Skyrim<\/i>. Mein Weg f\u00fchrt mich zuerst in die Schenke \u201eBetrunkener Jagdmann\u201c, in der mir einer der Inhaber gleich die Herkunft erl\u00e4utert und erz\u00e4hlt, wie sein Bruder und er angetrunken jagen gingen und ein Pfeil in seinem Allerwertesten landete, wodurch der Name entstand. Gleich gegen\u00fcber befindet sich die Kriegsjungfer, die \u00f6rtliche Schmiede, die von der talentierten Adrianne Avenicci betrieben wird und im Dienste des Kaisers steht. Doch es gibt auch ein weiteres Gasthaus: \u201eDie Beflaggte M\u00e4hre\u201c, die sp\u00e4ter in der Geschichte noch einmal in einer Nebenquest relevant wird.<\/p>\n<p>Doch zuvor geht es zum \u00d6dsturzh\u00fcgelgrab, an dem Farengar, der Hofzauberer von Wei\u00dflauf, einen Drachenstein vermutet. Daf\u00fcr f\u00fchrt der Weg zur\u00fcck nach Flusswald und hinein in Ruinen, die von Banditen besetzt sind. Die sind \u00fcber meine Anwesenheit ganz und gar nicht erfreut und so entbrennt ein Gefecht nach dem anderen. Nat\u00fcrlich packe ich jeglichen Loot in mein kleines Inventar, schlie\u00dflich k\u00f6nnen so bessere Schwerter, Schilder und R\u00fcstungen erbeutet und der restliche Loot gegen ein paar Goldm\u00fcnzen eingetauscht werden. Ab geht ins dunkle Grab, das ein paar R\u00e4tsel und zahlreiche Gegner bereith\u00e4lt. Tief im Grab hat sich der Bandit Arvel in einem Spinnennetz verfangen, das auch noch von einer gigantischen Spinne bewacht wird. Nach einem erbitterten Kampf befreit sich Arvel aus dem Netz und beginnt \u00fcberst\u00fcrzt eine Flucht, die in der n\u00e4chsten Falle endet. Dem Leichnam kann ich schlie\u00dflich die Goldene Klaue entnehmen, die als Schl\u00fcssel zur Grabkammer dient. Doch zuvor m\u00fcssen nat\u00fcrlich weitere R\u00e4tsel und noch mehr Gegner bew\u00e4ltigt werden. Mit dem Drachenstein im Besitz geht es nun wieder zur\u00fcck zum Jarl, der mich gleich weiter zu einem Wachturm schickt, denn der Drache ist aufgetaucht!<\/p>\n<p><b>Ein Wort zur Technik<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73671.jpg\" alt=\"Bild 73671\" style=\"float: right;\">Bevor ich meine Reise nach Tamriel ad acta lege, m\u00f6chte ich noch ein paar Worte \u00fcber die Grafik verlieren, die nat\u00fcrlich seit 2011 schon etwas in die Jahre gekommen ist. Diese Tatsache hat allerdings den gro\u00dfen Vorteil, dass die Nintendo Switch sehr gut mit dem Spiel zurecht kommt und es kaum Probleme mit der Performance gibt. Nun muss man allerdings auch bedenken, dass Modding ein gro\u00dfes Thema in <i>The Elder Scrolls V: Skyrim<\/i> ist. Dank des Moddingportals Nexus Mods haben sich inzwischen \u00fcber 55.000 Eintr\u00e4ge angesammelt und besonders die Grafikmods sind sehr begehrt. Leider bietet die Switch-Fassung nicht wie die PC-, PS4- und Xbox One-Versionen eine M\u00f6glichkeit Modifikationen zu installieren, sodass dem Spieler nur die eingestaubte Basisversion bleibt. Entsprechend unansehnlich ist das Spiel inzwischen geworden und die fehlenden Modm\u00f6glichkeiten kratzen sowohl am Inhalt als auch an der Spielbarkeit, denn bugfrei ist der Titel bei Weitem nicht. Wie es sich f\u00fcr Open-World-Rollenspiele von Bethesda geh\u00f6rt, traf ich des \u00d6fteren auf Clippingfehler (NPCs bleiben an Gegenst\u00e4nden oder der Umgebung selbst h\u00e4ngen) oder sogar schwerwiegende Bugs, die den Spielfortschritt behindern (das Spiel bleibt im Ladebildschirm h\u00e4ngen). Zum Gl\u00fcck hielten sich Letztere stark zur\u00fcck, dennoch sollte man \u00f6fters abspeichern, auch wenn es eine Autospeichern-Funktion beim Betreten von Innen- und Au\u00dfenbereichen gibt. Denn hier lauert die Gefahr des kaputten Spielstands, der besonders beim Autosave-Slot viele Stunden Spielzeit kosten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als The Elder Scrolls V: Skyrim f\u00fcr die Nintendo Switch kam und jeder in der Redaktion \u00fcber einen erneuten Kauf f\u00fcr den Handheld nachdachte, war ich es, der sich zu einem Testbericht bereiterkl\u00e4rte. 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