{"id":380,"date":"2020-01-15T15:00:15","date_gmt":"2020-01-15T15:00:15","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=380","title":{"rendered":"Tokyo Mirage Sessions &#9839;FE Encore"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82860.jpg\" alt=\"Bild 82860\" style=\"float: left;\">Egal ob Film, Fernsehen oder in der Welt der Videospiele: Mit R\u00fcckschl\u00e4gen muss gerechnet werden. Da kann eine Produktion noch so gut sein, nur um dann kein Publikum zu finden und schlussendlich doch als grandioser Misserfolg in die Geschichte einzugehen. Das auf der Wii U beheimatete Rollenspiel <i>Tokyo Mirage Sessions &#9839;FE<\/i> ist mit diesem Szenario leider bestens vertraut, denn das thematische Crossover zwischen <s><i>Persona<\/i><\/s> <i>Shin Megami Tensei<\/i> und <i>Fire Emblem<\/i> floppte erst in Japan und sp\u00e4ter auch noch im Rest der Welt. Dieser Umstand ist nicht allein der allgemeinen Erfolgslosigkeit der Wii U selbst verschuldet, denn bei der Mischung der zuvor genannten Marken d\u00fcrften nur die wenigsten ein poppiges, modernes RPG im japanischen Entertainment-Milieu erwartet haben. Immerhin haben Nintendo und Atlus den Titel nicht komplett abgeschrieben und g\u00f6nnen ihm auf der Switch eine zweite Chance. Und warum ihr euch in <b>Tokyo Mirage Sessions &#9839;FE Encore<\/b> unbedingt bei der Agentur Fortuna Entertainment unter Vertrag nehmen lassen solltet, verrate ich euch in diesem Test!<\/p>\n<p><b>Der steinige Weg zum Ruhm<\/b><br \/>\nWobei Hauptfigur und Spielercharakter Itsuki Aoi nicht ganz freiwillig in die Unterhaltungsbranche einsteigt. Im sch\u00f6nen Tokio treiben n\u00e4mlich seit einiger Zeit mysteri\u00f6se Miragen ihr Unwesen \u2013 Kreaturen aus einer anderen Welt, die es auf die kreative Energie der Menschheit abgesehen haben. W\u00e4hrend eines Vorsprechens werden Itsuki und seine Schulkameradin Tsubasa Oribe in einen Mirage-Angriff verwickelt, nur um sich dann dank ihrer starken Herzen selbst retten zu k\u00f6nnen und zwei anderweltliche Wesen \u2013 der Schwertk\u00e4mpfer Chrom aus <i>Fire Emblem: Awakening<\/I> sowie die Pegasusritterin Shiida aus <i>Fire Emblem: Shadow Dragon<\/I> \u2013 sogar auf ihre Seite zu ziehen. Als nun frischgebackene Mirage-Meister werden sie prompt von Fortunas Chefin Maiko Shimazaki unter Vertrag genommen und in die Machenschaften der Agentur verwickelt: W\u00e4hrend sie nun \u00f6ffentlich in der Entertainment-Branche arbeiten und Tsubasa etwa den langen Weg zum Pop-Idol in Angriff nimmt, m\u00fcssen sie nebenbei auch bei etwaigen Mirage-Vorf\u00e4llen eingreifen und die Gefahr im Bedarfsfall bannen. Da das Starter-Trio \u2013 den beiden schlie\u00dft sich n\u00e4mlich noch schnell der hitzk\u00f6pfige Nachwuchsheld Touma Akagi an \u2013 aus Sch\u00fclern besteht, kommt man um Vergleiche mit Atlus&#8216; <i>Persona<\/i>-Reihe nicht umher. Allerdings l\u00e4uft die Handlung von <i>Tokyo Mirage Sessions<\/i> ganz klassisch kapitelweise weiter, ohne ausschweifende Einblicke in den Schulalltag der Truppe zu bieten. Dadurch wirkt die rund 40 Stunden umfassende Erz\u00e4hlung insgesamt recht straff, allerdings wird sie leider auch nie wirklich komplex. Ma\u00dfgeblich werden hier die verschiedenen Stolpersteine auf dem Weg zum Ruhm in Angriff genommen. Wie genau die Miragen dabei hineinspielen, wird erst sehr sp\u00e4t aufgegriffen. Dennoch motiviert die Geschichte auch teilweise aufgrund ihrer Einfachheit, was den unterhaltsam geschriebenen Konversationen der Gruppe zu verdanken ist. Speziell im simulierten Messenger Topic, der einstmals auf dem Wii U-GamePad platz fand und sich auf der Switch jederzeit auf Knopfdruck aufrufen l\u00e4sst, kommen die Pers\u00f6nlichkeiten der Truppe richtig gut zur Geltung. Leider hat man davon recht wenig, wenn man der englischen Sprache nicht m\u00e4chtig ist, denn auch in der <i>Encore<\/i>-Version verzichtete man auf eine deutsche \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82861.jpg\" alt=\"Bild 82861\" style=\"float: right;\">Die Anzahl der Aktivit\u00e4ten in Tokio bleibt dementsprechend eher \u00fcberschaubar. Ma\u00dfgeblich deckt ihr euch in Shops mit als R\u00fcstung dienenden Accessoires und hilfreichen Gebrauchsobjekten ein oder ihr nehmt die zahlreichen Nebenaufgaben in Angriff. Die von diversen Bewohnern der japanischen Hauptstadt herausgegebenen Miniaufgaben sind dabei in der Regel leider alles andere als tiefgr\u00fcndig und bestehen ma\u00dfgeblich aus simplen Lieferquests oder Monsterbek\u00e4mpfungsmissionen. Selbst die daraus gewonnenen Belohnungen f\u00fchlen sich selten wirklich wertig an, sackt ihr in der Regel doch ma\u00dfgeblich diverse Nutz-Items ein. Viel ansprechender sind da schon die gro\u00dfen Sidequests rund um eure Kollegen bei Fortuna Entertainment. In jeweils drei Episoden erlebt ihr Ausschnitte aus dem t\u00fcckischen Leben im Rampenlicht und wie sie ihre jeweiligen kreativen Probleme bew\u00e4ltigen. Dabei sticht vor allem die humorvolle Aufbereitung der Geschichten heraus. So m\u00f6chte sich Tsubasa beispielsweise f\u00fcr einen Werbespot einen gewissen katzenhaften Charme aneignen \u2013 indem sie gemeinsam mit Itsuki nach einer bestimmten Katze in Shibuya sucht und mit dieser kommuniziert. Das Absolvieren dieser pers\u00f6nlichen Quests lohnt sich zudem auch spielerisch: Mit jeder Episode lernen die Charaktere neue Techniken, die sich im Kampf nutzen lassen, oder auch hilfreiche passive Boni. Und da <i>Tokyo Mirage Sessions<\/i> ganz nach Vorbild <i>Shin Megami Tensei<\/i> sich nicht zu schade darum ist auch mal die Z\u00e4hne zu zeigen, werdet ihr bereits auf normaler Schwierigkeitsstufe jede Hilfe brauchen, die ihr kriegen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p><b>Harte Arbeit im Rampenlicht<\/b><br \/>\nJedes Kapitel des Spiels kommt eigentlich recht schnell zur Sache und \u00f6ffnet z\u00fcgig einen der als Idolaspheres bezeichneten Dungeons, in denen ihr den Gro\u00dfteil der Spielzeit verbringt. Die illusorischen Labyrinthe sind im Prinzip nie wirklich komplex, daf\u00fcr aber unterhaltsam strukturiert. So m\u00fcsst ihr beispielsweise im ersten richtigen Monsterhort Modepuppen so ausrichten, dass ihr mit den Armen Br\u00fccken zu bestimmten Ebenen des aktuellen Sektors bauen k\u00f6nnt. Zahlreiche verstreute Gegenst\u00e4nde \u2013 von Kampf-Items \u00fcber Equipment bis hin zu Aufr\u00fcstungsobjekten \u2013 sorgen zudem daf\u00fcr, dass ihr wirklich jeden Winkel der Mirage-Lager auskundschaften wollt. Bis auf eine Ausnahme im Mittelteil des Abenteuers wirkt jedoch kein Dungeon \u00fcberm\u00e4\u00dfig lang und die kleinen Knobeleien bringen gekonnt Abwechslung in die sonst recht kampflastige Gameplay-Routine. Exklusiv f\u00fcr die Switch-Neuauflage wurde \u00fcbrigens auch ein in mehrere Abschnitte unterteilter Extra-Dungeon samt dazugeh\u00f6riger Mini-Story implementiert. Leider f\u00e4llt dieser Exkurs eher d\u00fcrftig aus \u2013 zu kompakt und einfallslos wirkt das neue Gebiet zusammengezimmert, zu belanglos und aufgesetzt f\u00fchlt sich die Kurzgeschichte an. Selbst die Gegner werden aus anderen Labyrinthen zusammengeklaubt und stellen euch beim Erreichen des Gebiets vor keinerlei Herausforderung mehr. Stattdessen dient das Areal ma\u00dfgeblich dazu, euch eine nat\u00fcrliche Freispielmethode f\u00fcr die einstigen DLC-Outfits des Wii U-Originals zu bieten, statt sie lieblos von Spielbeginn an in eurem Inventar zu parken. Und Stichwort DLC: Wer im Angesicht der monstr\u00f6sen Miragen Probleme mit dem Spielfortschritt hat, findet in <i>Encore<\/i> auch den Level-, Geldmittel- und Skillpunkt-Grind-DLC direkt vorinstalliert vor, denn auch dieses einstige Bezahl-Extra wurde in der Neuauflage nicht vergessen. Alternativ k\u00f6nnt ihr nat\u00fcrlich auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad runterdrehen und euch so ein paar Kopfschmerzen ersparen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82866.jpg\" alt=\"Bild 82866\" style=\"float: left;\">Doch bevor man dieses Angebot dankend annimmt, sollte man sich erst einmal in der Kunst des Kampfes versuchen. Die gl\u00fccklicherweise jederzeit in den Korridoren sichtbaren und daher im Notfall h\u00e4ufig auch umgehbaren Monster wollen taktisch geschickt in den rundenbasierten Scharm\u00fctzeln in die Knie gezwungen werden. Jede Kreatur verf\u00fcgt dabei nach bester <i>Shin Megami Tensei<\/i>-Manier \u00fcber gewisse Schw\u00e4chen und St\u00e4rken, die es auszunutzen gilt. Feuer-Miragen macht man entsprechend am besten mit Eis-Attacken platt, w\u00e4hrend Axtschwinger &#8211; <i>Fire Emblem<\/i>-Kenner ahnen es schon \u2013 idealerweise mit Schwerthieben maltr\u00e4tiert werden. Der gezielte Angriff von Schwachpunkten sorgt nicht nur f\u00fcr einen h\u00f6heren Basisschaden, sondern initiiert auch sogenannte Sessions \u2013 gro\u00dfe Kombo-Angriffe, bei denen zun\u00e4chst nur eure drei aktiven K\u00e4mpfer nacheinander zuschlagen, sp\u00e4ter im Spiel aber auch die Mitstreiter auf der Ersatzbank sowie die drei Switch-exklusiven Bonus-Charaktere Tiki, Maiko und Barry mitmischen. Die dazugeh\u00f6rigen Animationen werden gerade mit Endgame-Komboketten im zweistelligen Bereich leider unheimlich lang, weswegen man auf der Wii U \u00fcber lange Zeit zum Zuschauen verdammt wurde. Ein Problem, das dank optional abgek\u00fcrzter Animationen auf der Switch dankenswerterweise behoben wurde und nun f\u00fcr deutlich flottere Gefechte sorgt \u2013 ein Segen f\u00fcr ungeduldige Naturen! \u00dcbrigens sollte bei all dem auch bedacht werden, dass die Gegner ebenfalls Sessions starten k\u00f6nnen und die eigene Truppe in der Regel deutlich weniger aush\u00e4lt. Von daher ist es, wieder ganz im Stile von <i>Shin Megami Tensei<\/i>, unheimlich wichtig, auch St\u00e4rkungs- und Schw\u00e4chungszauber zu nutzen sowie nicht zu geizig im Umgang mit Items zu sein. Andernfalls sieht man n\u00e4mlich nach den ersten 10 bis 15 Spielstunden auf normalem Schwierigkeitsgrad kein Land mehr. Und noch ein Wort der Warnung: <i>Tokyo Mirage Sessions<\/i> bietet weder eine automatische Speicherfunktion noch dedizierte Speicherpunkte. Ihr k\u00f6nnt jederzeit aus dem Men\u00fc heraus euren Spielstand sichern, m\u00fcsst aber nat\u00fcrlich auch daran denken. Aus eigener Erfahrung sage ich euch, dass es sehr frustrierend sein kann, aufgrund eines ungl\u00fccklichen Kampfes zwei Stunden Spielfortschritt zu verlieren, nur weil man nicht ans Speichern gedacht hat\u2026<\/p>\n<p>Die optimalen Techniken werden \u00fcbrigens nicht simpel durch Levelaufstiege gelernt, sondern m\u00fcssen \u00fcber passende Waffen angeeignet werden. Dazu werden passende Materialien zum <s>Fortuna-Maskottchen<\/s> <i>Fire Emblem<\/i>-Aush\u00e4ngeschild Tiki gebracht, die sie geschwind in geeignete Schwerter, Speere und \u00c4xte formt. Jeder Charakter verf\u00fcgt dabei \u00fcber eine reichhaltige Auswahl an Waffenvarianten, die bei regelm\u00e4\u00dfiger Benutzung ihre jeweiligen F\u00e4higkeiten vererben \u2013 dann lernt Schwertschwinger Itsuki beispielsweise diverse Donner-Zauber und Schwert-Skills, w\u00e4hrend die von Tharja aus <i>Fire Emblem: Awakening<\/i> begleitete Kiria Kurono auf ein reichhaltigeres Sortiment von Elementarzaubern zur\u00fcckgreift und auch ein paar fiese Status-Spr\u00fcche auf Lager hat. Das ausr\u00fcstbare Repertoire an Skills ist jedoch begrenzt und einmal verlernte F\u00e4higkeiten lassen sich erst sp\u00e4ter erneut erwerben, wenn sie entweder anderen Waffen innewohnen oder man die M\u00f6glichkeit zur Aufr\u00fcstung bereits geschmiedeter Kriegswerkzeuge erh\u00e4lt. Das doppelte Erlernen von Skills rentiert sich \u00fcbrigens auch, denn wer beispielsweise bereits den Feuerspruch Agi im Sortiment hat und ihn dann noch einmal \u201eerlernt\u201c, verst\u00e4rkt den Effekt des Zaubers. Auch wenn jeder Charakter gewisserma\u00dfen \u00fcber bestimmte Rollen verf\u00fcgt, in denen er brilliert, gew\u00e4hrt einen <i>Tokyo Mirage Sessions<\/I> durch diese Anpassungsf\u00e4higkeit zumindest etwas Freiraum bei der genauen Konstellation der Gruppe \u2013 und sei es einfach nur, weil man bei den Touren durch die Idolaspheres auf alles vorbereitet sein m\u00f6chte.<\/p>\n<p><b>Eine kleine Zugabe<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82863.jpg\" alt=\"Bild 82863\" style=\"float: right;\">Die Erg\u00e4nzungen der <i>Encore<\/I>-Version habe ich zwar bereits oben eingestreut, doch der Vollst\u00e4ndigkeit halber m\u00f6chte ich sie hier noch einmal listen: Switch-Spieler k\u00f6nnen drei weitere Angreifer f\u00fcr Session-Kombos freischalten, die aber nicht als vollwertige Gruppenmitglieder umgesetzt wurden. Au\u00dferdem gibt es eine leider eher weniger interessante Kurzgeschichte mit einem d\u00fcrftigen Bonus-Dungeon, in dem ihr ma\u00dfgeblich einstige DLC-Kost\u00fcme und andere Extra-Outfits einkassiert. Was <i>Encore<\/i> hingegen nicht bietet, ist der originale Story-Inhalt der japanischen Wii U-Fassung. Genauer gesagt wurde damals bei der westlichen Lokalisierung haupts\u00e4chlich das zweite Kapitel des Spiels stark angepasst, um aus einem Foto-Shooting mit Bikini-Models im Teenager-Alter ein eher allgemeines Mode-Shooting zu machen. Damit einher geht zudem auch, dass ein Kost\u00fcm-DLC-Set mit luftigeren Hei\u00dfe-Quellen-Outfits f\u00fcr die weibliche Besetzung \u00fcber Bord gegangen ist. Das kann man nat\u00fcrlich schade finden, ich f\u00fcr meinen Teil habe mich an den Anpassungen allerdings nicht gest\u00f6rt, zumal das neue Script immer noch in sich Sinn ergibt und das ein oder andere schl\u00fcpfrigere Detail trotzdem noch durchsickern l\u00e4sst. Und bevor ihr an den Import denkt: Die japanische Switch-Version enth\u00e4lt diese Anpassungen ebenfalls.<\/p>\n<p>Was hingegen positiv unver\u00e4ndert blieb, ist der allgemein einmalige Stil von <i>Tokyo Mirage Sessions<\/i>. Das eigentlich recht simpel gestaltete Tokio erstrahlt in teils grellen Farben, was auch den farbenfrohen Silhouetten von unwichtigen NPCs zu verdanken ist. Die Dungeons wiederum zeigen sich von ihrer kreativen Seite und bieten euch teils bizarre Abwandlungen moderner Einrichtungen. Speziell die K\u00e4mpfe werden dann als gro\u00dfe B\u00fchnenshow pr\u00e4sentiert, bei der eure Truppe vor einem tosenden Publikum effektgewaltig die m\u00f6rderische Mirage-Schar in die Knie zwingt. Durch das Effektfeuerwerk wird es praktisch nie langweilig, dem Spektakel beizuwohnen. Gerade die variantenreichen Spezialauftritte \u2013 also besonders m\u00e4chtige Attacken \u2013 sowie die Improviations- und Duo-Attacken k\u00f6nnen sich richtig sehen lassen! Wie es sich f\u00fcr ein Spiel mit Fokus auf die Entertainment- und Musik-Industrie geh\u00f6rt, geht auch der Soundtrack direkt ins Ohr. Das Standard-Kampfthema verf\u00fcgt \u00fcber einen mitrei\u00dfenden Beat, die Musikvideos sind stimmig komponiert und auch die Musikst\u00fccke der Dungeons gehen direkt ins Ohr. Teilweise vielleicht sogar ein wenig zu sehr, wo mir gewisse Melodien schon seit meiner Spielzeit auf der Wii U immer noch im Kopf herumspuken. Schade nur, dass die Lautst\u00e4rke unter Standard-Einstellungen ungew\u00f6hnlich niedrig ausf\u00e4llt und f\u00fcr die Anime-Zwischensequenzen \u00fcberhaupt nicht justiert werden kann. Will man die Audio-Kulisse aus den Lautsprechern der Switch genie\u00dfen, muss man das Ger\u00e4t beinahe komplett aufdrehen. Was hingegen bei all den erfreulicheren Elementen fast schon wie eine Randerscheinung wirkt, aber dennoch nicht vergessen werden sollte: Die Ladezeiten der Switch-Version wurden im Vergleich zum Wii U-Original drastisch reduziert. K\u00e4mpfe werden praktisch sofort geladen und auch Gebiets\u00fcberg\u00e4nge laufen bedeutend flotter. So muss das sein!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Add3bXNYnvM\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egal ob Film, Fernsehen oder in der Welt der Videospiele: Mit R\u00fcckschl\u00e4gen muss gerechnet werden. Da kann eine Produktion noch so gut sein, nur um dann kein Publikum zu finden und schlussendlich doch als grandioser Misserfolg in die Geschichte einzugehen. 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