{"id":371,"date":"2019-10-28T19:00:00","date_gmt":"2019-10-28T19:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=371","title":{"rendered":"Luigi&#8217;s Mansion 3"},"content":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich zum diesj\u00e4hrigen Halloween erscheint <b>Luigi\u2019s Mansion 3<\/b> am 31. Oktober f\u00fcr Nintendo Switch und setzt damit die Abenteuer von Marios Bruder Luigi fort. Urspr\u00fcnglich begann Luigis Reise durch spuckende Gem\u00e4uer auf dem Nintendo GameCube am 3. Mai 2002 in Europa, in dem er erstmals mithilfe seines Staubsaugers Schreckweg 08\/16 Geister einsaugte um seinen rotbem\u00fctzten Bruder zu retten. Teil 2 folgte am 28. M\u00e4rz 2013 auf dem Nintendo 3DS (<a href=http:\/\/www.planet3ds.de\/test\/202-review-luigi-s-mansion-2.html>zum Test<\/a>) und der dritte Ableger wurde schlie\u00dflich in einer Nintendo Direct am 13. September 2018 angek\u00fcndigt, wobei Teil 1 nochmal am 19. Oktober 2018 f\u00fcr den 3DS neu aufgelegt wurde um die Wartezeit auf den Switch-Release zu verk\u00fcrzen. Wie die Story nun ihre Fortf\u00fchrung findet, was sich alles ge\u00e4ndert hat und ob sich das Spiel tats\u00e4chlich lohnt, verrate ich euch jetzt im Test!<\/p>\n<p><b>Geisterjagd: Damals wie heute?<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82704.jpg\" alt=\"Bild 82704\" style=\"float: right;\">Im urspr\u00fcnglichen <i>Luigi\u2019s Mansion<\/i> f\u00fcr den GameCube wird Luigi aus heiterem Himmel zum Gewinner einer Villa gek\u00fcrt, obwohl er an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat. Er und Mario brechen also dorthin auf und bl\u00f6derweise verschwindet auch noch Luigis Bruder spurlos. In der Villa angekommen wartet auf den Latzhosentr\u00e4ger mit gr\u00fcner M\u00fctze auch schon der erste Geist, den der gebrechliche Professor I. Gidd verzweifelt mit seiner Erfindung einzusaugen versucht. Nach einer \u00fcberst\u00fcrzten Flucht ins Labor des Professors \u00fcberl\u00e4sst er Luigi den Schreckweg 08\/16, mit dem nun auf Geisterjagd und auf die Suche nach Mario gegangen werden kann. Mithilfe des Game Boy Horror steht Luigi dabei in regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt mit I. Gidd und deckt schnell auf, dass K\u00f6nig Buu Huu pers\u00f6nlich hinter der Einladung zur Villa steckt und den ber\u00fchmten Br\u00fcderpaar eine Falle gestellt hat. Gl\u00fccklicherweise kann Luigi den geistreichen K\u00f6nig st\u00fcrzen und Mario aus einem Portrait befreien, in dem er inzwischen gefangen gehalten wird. Als Belohnung winkt dem schreckhaften Luigi endlich die versprochene Villa. Dort wird er auch in Teil 2 vom Professor kontaktiert und wieder zur\u00fcck ins Labor geholt. K\u00f6nig Buu Huu hat n\u00e4mlich den Finstermond vom Himmel geholt und in einzelne Fragmente zerschlagen, mit dem I. Gidd zuvor die Geister gef\u00fcgig gemacht hat. Mithilfe des neuen Schreckweg 09\/15 und einem DS-System zur Kommunikation mit dem Professor geht Luigi also wieder Geister jagen und muss schon wieder Mario retten, der vom monarchischen Oberhaupt aller Geister abermals in ein Gem\u00e4lde gesperrt wurde. Auf seinen Reisen durch die unterschiedlichsten Immobilien st\u00f6\u00dft er auf den Geisterhund Polterpinscher und die Toads. Sobald K\u00f6nig Buu Huu besiegt ist und alle Teile des Finstermonds zusammengef\u00fcgt sind, sind wieder alle Geister friedlich und auch Polterpinscher gesellt sich ab jetzt zu Luigi und lebt mit ihm in seiner Villa.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82703.jpg\" alt=\"Bild 82703\" style=\"float: left;\">Im neusten Teil brechen Luigi, Polterpinscher, Mario, Peach und die Toads zu einem riesigen Hotel auf, denn die komplette Truppe wurde von Sarah Schreck, der Inhaberin des Hui-Hotels, zu einem Gratis-Aufenthalt in besagter Luxusunterkunft eingeladen. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung werden sie auf ihre Zimmer gef\u00fchrt und wenig sp\u00e4ter schl\u00e4ft Luigi ein. Mitten in der Nacht durchdringt ein herzhafter Schrei die Zimmer, der sich ganz nach Prinzessin Peach anh\u00f6rt. Alarmiert st\u00fcrzt Luigi aus dem Zimmer und muss v\u00f6llig \u00fcberrascht feststellen, dass die Mitarbeiter des Hotels in Wirklichkeit Geister sind und Sarah Schreck mit K\u00f6nig Buu Huu paktiert, um Luigi und seine Freunde wie gewohnt in Bilder zu bannen. Das ist auch schon bei seinen Freunden gelungen, doch der gr\u00fcne Klempner kann sich in den n\u00e4chsten W\u00e4scheschacht retten und landet so im Waschraum. Von dort aus folgt er Polterpinscher in die Garage, wo auch schon der alte Wagen von Professor I. Gidd wartet und den neuen Schreckweg F-LU bereith\u00e4lt. Mit dem kann Luigi wie gewohnt alles m\u00f6gliche ein- beziehungsweise ansaugen aber auch von sich pusten und sogar angesaugte Objekte mit einem gezielten Schuss auf etwas feuern. Auch wieder mit dabei ist die D\u00fcsterlampe, die verhexte unsichtbare Gegenst\u00e4nde und sogar T\u00fcren sichtbar machen kann. Au\u00dferdem ist wieder Fluigi mit von der Partie, der im Remake von <i>Luigi\u2019s Mansion 1<\/i> auf dem 3DS das erste Mal vorkam. Er ist eine Nachbildung von Luigi bestehend aus Glibber und hat den zweiten Koopspieler repr\u00e4sentiert, mit dem das Spiel bestritten werden konnte. Dieses Mal kann die Story also wieder im Koopmodus gespielt werden, wobei einige R\u00e4tsel auf den Einsatz von Fluigi aufgebaut sind, sodass man auch allein zwischen Luigi und Fluigi wechseln kann. Ganz neu ist der Druckstrampler, der Gegner und Objekte um den gr\u00fcnen Held herum wegsto\u00dfen kann. Sein Deb\u00fct feiert auch der Saugschuss, mit dem Luigi einen P\u00f6mpel verschie\u00dfen kann, der sich anschlie\u00dfend wieder einsaugen l\u00e4sst, um das getroffene Objekt durch die Gegend zu schleudern.<\/p>\n<p><b>Das Hotel und sein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Aufbau<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82708.jpg\" alt=\"Bild 82708\" style=\"float: right;\">Professor I. Gidd selbst wurde allerdings in ein Gem\u00e4lde gesperrt, das Luigi gl\u00fccklicherweise schnell aufsp\u00fcrt und so den alten Wissenschaftlicher befreien kann. Zusammen kehren sie in die Tiefgarage zur\u00fcck, in welcher I. Gidd sein provisorisches Labor aufschl\u00e4gt und die eingesaugten Geister wie in den Teilen zuvor in die Galerie sperrt. Au\u00dferdem \u00fcberreicht er Luigi den Virtual Boo, der ganz offensichtlich an den Virtual Boy angelehnt ist, mit dem Nintendo etwas zu voreilig 1995 die Virtual Reality-\u00c4ra einl\u00e4uten wollte und ordentlich floppte. Das Ger\u00e4t erm\u00f6glicht im Spiel das Anzeigen der Karte sowie die Kommunikation mit dem Professor. Der offenbart Luigi nun, dass die Kn\u00f6pfe am Aufzug von Bossgeistern auf jeder Ebene geklaut wurden, sodass der unfreiwillige Geisterj\u00e4ger erst gegen diese antreten muss um h\u00f6here Stockwerke zu erreichen. Dabei sind die Stockwerke in verschiedene Themen unterteilt: Die unteren sind noch gut als Hotel mit den einzelnen Zimmern und Servicer\u00e4umen wiederzuerkennen, weiter oben landet Luigi in absurden Gegenden wie einem Stockwerk voller L\u00e4den und Einkaufspassagen oder gar einer mittelalterlichen Burg, in der sogar eine eigene Kampfarena passt. Besonders diese teils \u00fcberraschenden Etagen machen einen Reiz am Spiel aus, deshalb m\u00f6chte ich nicht weiter spoilern. Im Grunde l\u00e4uft es in jedem Stockwerk immer nach dem folgenden Prinzip: Jede Ebene wird von einem Bossgeist beherrscht, der einen oder mehrere Kn\u00f6pfe f\u00fcr den Aufzug hat und darum erst besiegt werden muss um weiterzukommen. Doch der Weg zum Bossraum ist mit R\u00e4tseln gespickt und die einzelnen Bereiche sind gut mit Geistern gef\u00fcllt, die sich teilweise immer neue Strategien ausgedacht haben um nicht von der paralysierenden Wirkung der Taschenlampe ausgeknockt zu werden. Au\u00dferdem gibt es zahlreiche Geheimnisse in den R\u00e4umen. So l\u00e4sst sich im Spiegel an der Wand ein Objekt erkennen, das aber in der Realit\u00e4t nicht da ist. Wahrscheinlich muss es erst mit der D\u00fcsterlampe sichtbar gemacht und anschlie\u00dfend alle Wirrlichter eingesaugt werden um es wieder zu entzaubern. Oder Gitterst\u00e4be versperren den Weg f\u00fcr Luigi, Fluigi kann aber dank seiner glibbrigen Form einfach hindurchrutschen. Meistens gibt es f\u00fcr das Finden solcher Secrets entweder einen ordentlichen Batzen Geld oder einen der sechs Juwelen, die auf jeder Ebene versteckt sind.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es noch besagte Bossgeister, die in ihren jeweiligen K\u00e4mpfen Luigi verschiedene Herangehensweisen abverlangen um besiegt und um ihre Aufzugkn\u00f6pfe erleichtert zu werden. Nat\u00fcrlich sind die K\u00e4mpfe und die Bosse selbst dabei an das jeweilige Thema der Ebene angelehnt: Im Hotelabschnitt tritt Luigi beispielsweise gegen die Hausdame an, bei den Shops ist es ein Kaufhauscop und in der Burg ein K\u00f6nig, der in Ritterr\u00fcstung zum Duell fordert. Alle haben dabei eine passende Pers\u00f6nlichkeit. So will beispielsweise der Cop m\u00f6glichst cool mit gez\u00fcckter Pistole aus der Deckung rollen, was dank seines \u00fcbergro\u00dfen Bauchumfangs aber nicht so recht funktionieren will. Da h\u00f6rt es mit der Komik nicht auf, denn das Spiel steckt dank des \u00e4ngstlichen Luigis und der tollpatschigen Geister voller Humor und ein paar Lacher sind immer mit dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/82707.jpg\" alt=\"Bild 82707\" style=\"float: left;\">W\u00e4hrend der typische Humor gleichgeblieben ist, sieht man die Entwicklung der Serie seit der GameCube-Umsetzung am besten anhand der Grafik: Endlich kann man Luigis Abenteuer hochaufl\u00f6send und mit zahllosen Details erleben. Dazu z\u00e4hlen auch die Animationen: So zittert Luigi st\u00e4ndig und wackelt dabei mit seiner Lampe und auch beim Laufen gibt es einige Unterteilungen wie langsames Schleichen, schnelleres Schleichen sowie normales Gehen und flottes Gehen. Die Musik sorgt ebenfalls f\u00fcr passende Atmosph\u00e4re und so manches St\u00fcck l\u00f6st bei Serienveteranen bestimmt Ohrw\u00fcrmer aus. Doch beim Speichern scheint das Entwicklerstudio Next Level Games, welches bereits f\u00fcr Teil 2 zust\u00e4ndig war, kurz vor Ver\u00f6ffentlichung ein paar Probleme festgestellt zu haben, denn Professor I. Gidd wird nicht m\u00fcde zu erw\u00e4hnen, dass man mindestens zehn Sekunden Pause machen soll bevor man einen Raum wechselt. Denn hier wird dann das Spiel gespeichert und ein weiterer Wechsel k\u00f6nnte die Speicherdaten korrumpieren. Die sind \u00fcbrigens in drei Spielst\u00e4nde unterteilt, die wiederum drei Speicherpl\u00e4tze enthalten und separat geladen werden k\u00f6nnen. Probleme gab es bei mir dadurch noch nie, auch wenn ich eine T\u00fcre mal zu flott genommen habe. Zur Sicherheit sollte man aber dann doch bewusst nochmal durch eine T\u00fcr gehen und die zehn Sekunden warten bis man das Spiel schlie\u00dft.<\/p>\n<p>Neben der Story, die ja auch schon einen Koopmodus bietet, gibt es noch separate Mehrspielermodi: Wie in Teil 2 gibt es auch hier wieder den Wirrwarrturm, der sich \u00fcber mehrere, zuf\u00e4llig generierte Etagen erstreckt. Das Team, bestehend aus lokalen Mitspielern oder online aus der ganzen Welt (Online-Mitgliedschaft vorausgesetzt), durchk\u00e4mmt innerhalb von f\u00fcnf Minuten die R\u00e4ume um die ben\u00f6tigten Geister einzufangen. Zahlreiche Fallen erschweren dem Trupp dabei die Mission und gefangene Mitspieler m\u00fcssen von den Kollegen gerettet werden um gemeinsam das Ziel zu erreichen. Daneben gibt es noch den Polterpark, in dem sich die lokalen Mitspieler in den Minispielen \u201eGeisterjagd\u201c, \u201eKanonade\u201c und \u201ePool-M\u00fcnzjagd\u201c beweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich zum diesj\u00e4hrigen Halloween erscheint Luigi\u2019s Mansion 3 am 31. Oktober f\u00fcr Nintendo Switch und setzt damit die Abenteuer von Marios Bruder Luigi fort. Urspr\u00fcnglich begann Luigis Reise durch spuckende Gem\u00e4uer auf dem Nintendo GameCube am 3. 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