{"id":36,"date":"2017-04-09T10:00:01","date_gmt":"2017-04-09T10:00:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=36","title":{"rendered":"Snake Pass"},"content":{"rendered":"<p>Kultige Duos sind in Videospielen immer sehr beliebt. Damals auf dem N64 waren es Banjo und Kazooie, demn\u00e4chst gibt es auf der Switch ein Pfeil und ein Knie und auch im Spiel <b>Snake Pass<\/b> bekommt man es mit einem dynamischen Duo zu tun. Allerdings spielt nur einer davon eine wirkliche Rolle, n\u00e4mlich die Schlange Noodle, in deren Haut man im eShop-Titel schl\u00fcpft. In den bunten, verschlungenen 3D-Welten ben\u00f6tigt man aber hin und wieder etwas Luftunterst\u00fctzung. Da kommt dann Noodles Freund, der Kolibri, zum Einsatz. Aber was muss man in <i>Snake Pass<\/i> \u00fcberhaupt tun? So viel vorweg: Mit dem Klassiker von den alten Nokia-Handys hat dieser Titel hier nicht viel zu tun, wenngleich es doch ein paar Parallelen gibt. F\u00fcr Aufkl\u00e4rung sorgt der nachfolgende Kurztest.<\/p>\n<p><b>Halb Hund, halb Schlange<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72908.jpg\" alt=\"Bild 72908\" style=\"float: right;\">Bevor die Fragerei losgeht: Was es mit der \u00dcberschrift auf sich hat, erkl\u00e4re ich gleich. Zuerst werfen wir aber mal einen kurzen Blick auf das Gameplay in <i>Snake Pass<\/i>. Wie schon erw\u00e4hnt, \u00fcbernimmt man die Kontrolle \u00fcber die kr\u00e4ftige Schlange Noodle. Per rechter Schultertaste bewegt sie sich vorw\u00e4rts, wird allerdings auch schnell wieder langsamer. Um geschwind \u00fcber den Boden zu huschen, muss man daher mit dem linken Analogstick Schl\u00e4ngellinien ziehen, dann stimmt am Ende auch das Tempo. Da die Welt von Haven Tor aber keineswegs eben ist, sondern auch viele verwinkelte Ecken und erklimmbare Objekte bietet, kann man mithilfe der A-Taste Noodles Kopf hochstrecken. Schl\u00e4ngelt man so in Richtung einer Wand, dann gibt die Schlange ihr bestes, um das Hindernis zu erklimmen. Am besten funktioniert das an den zahlreich platzierten Bambusger\u00fcsten, an deren Sprossen Noodle mit etwas \u00dcbung wahrlich grazil entlangschleicht. Doch Obacht, nat\u00fcrlich ist auch die st\u00e4rkste Athletenschlange nicht vor der Schwerkraft gefeit! Darum kann man sich mit der linken Schultertaste \u201efesthalten\u201c. Da Noodle aber nichts zum Festhalten hat, versteift sich stattdessen der Schlangenk\u00f6rper, was die Reibung an Objekten erh\u00f6ht. In schwindelerregenden H\u00f6hen durchaus ein Muss!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72905.jpg\" alt=\"Bild 72905\" style=\"float: left;\">Sollte man ungewollt doch mal herunterrutschen, kann Noodles treuer Freund \u2013 ein Kolibri \u2013 oftmals Rettung bedeuten. Auf Knopfdruck kommt der n\u00e4mlich angeflattert und hebt Noodles hinteres K\u00f6rperende an, was den kletternden Vorderteil ziemlich entlastet. So kann man sich oft vor dem nahenden Absturz retten und schnell wieder auf festem Grund kriechen. Das war im Grunde auch schon das ganze Gameplay von <i>Snake Pass<\/i>. So einfach sich das vielleicht anh\u00f6ren mag, so vertrackt ist es aber letztlich. Anfangs tat ich mich sichtlich schwer, an einige knifflige Stellen zu gelangen. Ein paar Stunden und einige Level sp\u00e4ter ging aber auch das flott von der Hand. Im Laufe des Spiels erg\u00e4nzt Entwickler Sumo Digital die Stufen dann aber noch um weitere Mechaniken abseits des grundlegenden Kletterns. So kommen sp\u00e4ter etwa noch Schalter hinzu und auch Unterwasserareale gilt es zu erkunden. Nun aber zur Aufl\u00f6sung, was es mit der \u00dcberschrift auf sich hat. Mit dem Steuerkreuz l\u00e4sst sich n\u00e4mlich der Gesichtsausdruck von Noodle permanent ver\u00e4ndern. So kann man einstellen, dass Noodle etwa \u00e4ngstlich guckt, oder eben wie ein hechelnder, treuer Hund. Nicht der Rede wert, wohl aber ein sympathisches Gimmick!<\/p>\n<p><b>Viel zum Sammeln, sonst nichts\u2026<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72904.jpg\" alt=\"Bild 72904\" style=\"float: right;\">So kreativ und frisch das Gameplay auch sein mag, das Drumherum ist jedenfalls entt\u00e4uschend mager ausgefallen. Die Story ist nicht der Rede wert, daher lasse ich das Thema mal komplett beiseite. Um eine Welt \u2013 die allesamt angenehm gro\u00df ausfallen \u2013 abzuschlie\u00dfen, muss der Spieler drei bunte Kristalle einsammeln und so ein Portal in das n\u00e4chste Level zu \u00f6ffnen. Diese verstecken sich meist an recht offensichtlichen Stellen in den h\u00fcbsch designten Arealen, weshalb man im Grunde auch schon nach wenigen Stunden das Spiel beenden kann. Der Reiz steckt aber eher darin, alle versteckten Objekte im H\u00f6lzer- und Tempeldschungel aufzusp\u00fcren. Da w\u00e4ren zum einen jede Menge blauer Blasen, welche schon etwas schwieriger versteckt sind als die Kristalle. Am kniffligsten ist es aber die f\u00fcnf g\u00fcldenen M\u00fcnzen eines jeden Abschnitts einzusammeln. Dazu muss man nicht selten etwas um die Ecke denken oder \u00fcber dem endlosen Abgrund an Bambusgest\u00e4ngen entlanghangeln. F\u00fcr Herausforderung ist also gesorgt, doch wozu das Ganze? Darauf kann ich leider keine anst\u00e4ndige Antwort geben, da die Collectibles bis auf das 100%-Gef\u00fchl keinen weiteren Nutzen haben \u2013 was echt sehr schade ist und ordentlich Spieltiefe vergeudet\u2026<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-iM7itt3yY8\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kultige Duos sind in Videospielen immer sehr beliebt. Damals auf dem N64 waren es Banjo und Kazooie, demn\u00e4chst gibt es auf der Switch ein Pfeil und ein Knie und auch im Spiel Snake Pass bekommt man es mit einem dynamischen Duo zu tun. 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