{"id":35,"date":"2017-04-08T10:45:02","date_gmt":"2017-04-08T10:45:02","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=35","title":{"rendered":"Shovel Knight: Treasure Trove"},"content":{"rendered":"<p>Vor kurzem stellte ich euch schon die neueste Erweiterung zum Retro-Hit <i>Shovel Knight<\/i> aus dem Hause Yacht Club Games vor. Zum Launch der Switch wurde n\u00e4mlich passenderweise auch die nunmehr zweite Erweiterung namens <i>Specter of Torment<\/i> fertig. Diese erschien auch als Standalone-Spiel, den dazu passenden Kurztest findet ihr <a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/24-kurztest-shovel-knight-specter-of-torment.html>hier<\/a>. F\u00fcr diejenigen, die aber gern die geballte Ladung vereint in einem Spiel haben m\u00f6chten, ist wohl die <i>Treasure Trove<\/i>-Variante die optimale L\u00f6sung. In <b>Shovel Knight: Treasure Trove<\/b> bekommt man also quasi das Grundspiel <i>Shovel of Hope<\/i> mitsamt aller Erweiterungen. Derzeit kann man die Geschichte allerdings \u201enur\u201c aus der Sicht eines Helden und zweier Antihelden erleben. Eine weitere Zusatzstory rund um den goldenen Proleten King Knight befindet sich jedoch bereits in Arbeit und wird sp\u00e4ter kostenlos zu <i>Treasure Trove<\/i> hinzugef\u00fcgt. Auch wenn das Ganze noch bei weitem kein Gesamtwerk darstellt, m\u00f6chte ich euch nicht vorenthalten, was man von dem pixeligen Paket erwarten kann. <\/p>\n<p><b>Eine Hommage an alte Tage<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73065.jpg\" alt=\"Bild 73065\" style=\"float: right;\">In der Basis f\u00fchlt sich <i>Shovel Knight<\/i> zun\u00e4chst an wie jedes andere gute Jump &#8217;n&#8216; Run. Besonders wird das Spiel n\u00e4mlich erst durch die Besonderheiten der spielbaren Helden, beziehungsweise Antihelden. In <i>Shovel of Hope<\/I> schl\u00fcpft man in die Haut des eisernen Ritters Shovel Knight. Dieser Recke k\u00e4mpft aber nicht etwa mit einem Schwert \u2013 das w\u00e4re ja langweilig -, sondern mit einer ganz normalen Schaufel. Besagte Schaufel schwingt man, um sich ann\u00e4hernde Gegner zu pl\u00e4tten. Richtig spa\u00dfig wird das Gameplay aber erst dadurch, dass man das Gartenwerkzeug w\u00e4hrend eines Sprungs auch nach unten richten kann. So kann man nicht nur Gegnern schaden, sondern auch besonders knifflige H\u00fcpfpassagen meistern. Im Laufe des Spiels gr\u00e4bt man allerlei Reicht\u00fcmer aus und kann sich in einer bestimmten \u00d6rtlichkeit recht zu Beginn des Spiels zahlreiche Upgrades leisten. So macht sich der Ritter zum Beispiel kurzzeitig unverwundbar oder greift aus der Distanz mit Feuerb\u00e4llen an. Alle Sekund\u00e4rf\u00e4higkeiten gehen aber an des Ritters Magieanzeige, diese \u2013 und die Lebensanzeige \u2013 lassen sich aber ebenfalls im Dorf gegen Gold erweitern.<\/p>\n<p>Die Level in der ersten Geschichte <i>Shovel of Hope<\/i> bereist man \u00fcber eine \u00fcbersichtliche Oberwelt, wie man sie etwa auch aus dem NES-Klassiker <i>Super Mario Bros. 3<\/i> kennt. Auf der Map gibt es gewisse Hauptlevel, die man durchschreiten muss, um schlie\u00dflich den Ritter am Ende zu besiegen. Daran kommt man nicht wirklich vorbei, weil auf der Karte sonst Blockaden den Weg versperren. Abseits dieser Hauptareale gibt es auch kleine Gebiete wie das bereits erw\u00e4hnte Dorf, aber auch kleine optionale Schatzgebiete, in denen man meist mit einer bestimmten F\u00e4higkeit jede Menge Gold einheimsen kann. Dazu gesellen sich kleine Zufallsevents, welche man in abgewandelter Form auch schon aus dem dritten Mario-Spiel kennt. Das sind jene Level, die sich auf der Map hin und her bewegen. Meistens trifft man dort auf einen Spezialboss, es kann aber auch sein dass man erneut durch eine Mini-Version eines bereits absolvierten Levels h\u00fcpfen darf.<\/p>\n<p><b>Drei Charaktere und ein Anw\u00e4rter<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73067.jpg\" alt=\"Bild 73067\" style=\"float: left;\">Ganz \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich in der zweiten Geschichte, <i>Plague of Shadows<\/i>. Dort \u00fcbernimmt man die Kontrolle \u00fcber den kleinen, vorlauten Plague Knight, seines Zeichens Alchemist und Spa\u00dfvogel. Wie auch bei Shovel Knights Story geht es auch hier um die b\u00f6se Verzauberin, die sich in ihren Hexerturm verschanzt und zahlreiche Ritter angeheuert hat, um die Welt zu unterjochen. Schl\u00e4gt man sich als Schaufelritter zuvor noch durch alle gegnerischen Ritterlevel, spielt man hingegen mit Plague Knight das Ganze aus einer etwas anderen Sicht. Der Braumeister im Umhang ist n\u00e4mlich keiner von den Guten, aber auch nicht direkt b\u00f6se. Stattdessen macht er sein eigenes Ding und m\u00f6chte die Essenzen aller anderen Knights extrahieren, um daraus einen sehr m\u00e4chtigen Trank zu brauen. Mithilfe dieses Trankes erhofft sich Plague Knight \u00fcbrigens die Zuneigung seines Schwarms. Wer das aber ist, das m\u00f6chten wir an dieser Stelle nicht verraten.<\/p>\n<p>Plague Knight spielt sich im Vergleich zu Shovel Knight zun\u00e4chst etwas beh\u00e4biger, wenn nicht sogar plump. Mit der Zeit \u2013 und einige Upgrades sp\u00e4ter \u2013 ist man aber mit ihm tats\u00e4chlich gewandter unterwegs als mit dem Schaufeltr\u00e4ger. Zur Verteidigung schmei\u00dft der Meisteralchemist mit allerlei Tr\u00e4nken um sich, die sich in Flugbahn und Effekt im Laufe des Spiels noch sehr vielf\u00e4ltig anpassen lassen. Noch agiler wird das Spiel mit dem dritten Protagonisten namens Specter Knight, dessen Geschichte auch als Standalone-Titel <i>Shovel Knight: Specter of Torment<\/i> im eShop zu haben ist. Specter Knight ist ein Sensenmann, der dieses Mal aber wirklich zu den B\u00f6sen geh\u00f6rt. Die Geschichte des Todes h\u00f6chstpers\u00f6nlich sch\u00e4tze ich als die Spannendste ein, da man zwar wieder auf dieselben Gegner trifft, aber zus\u00e4tzlich noch die Vergangenheit des Spektralritters erlebt. Besondern der Werdegang und die Hintergr\u00fcnde von Specter Knight sind interessant und regen zum raschen Durchspielen an. Daf\u00fcr wirkt das dritte Abenteuer etwas kompakter, was wohl auch daran liegt, dass man sich hier gegen eine Oberwelt entschieden hat. Stattdessen hat man einen gro\u00dfen magischen Spiegel, der den Ritter zum Zielort transportiert.<\/p>\n<p><b>Technik:<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72969.jpg\" alt=\"Bild 72969\" style=\"float: right;\">Der gr\u00f6\u00dfte Pluspunkt bei dieser <i>Shovel Knight<\/i>-Sammlung ist wohl mit Abstand das nahezu perfekte Gameplay. Alle drei bisher verf\u00fcgbaren \u201eHelden\u201c spielen sich grundverschieden und doch gleichm\u00e4\u00dfig gut \u2013 zumindest nach einer gewissen Eingew\u00f6hnungsphase. Am agilsten stellte sich schlie\u00dflich aber der Neuzugang Specter Knight heraus, da dieser mit seiner Sense geschwind durch Ziele hindurchpreschen und an W\u00e4nden entlanglaufen kann. Die Level sind zwar \u00fcber alle drei Perspektiven thematisch gleich und beherbergen stets dieselben Gegner und Bosse, dennoch wurden die Levelstrukturen hervorragend auf die M\u00f6glichkeiten des jeweiligen Charakters angepasst.<\/p>\n<p>In Sachen Optik kann man sich ebenfalls kaum beklagen. Der charmante Pixel-Look \u00fcberzeugt voll und ganz \u2013 man sollte allerdings prinzipiell ein Faible f\u00fcr retroesque Spielchen haben. Daf\u00fcr l\u00e4uft das Geschehen zudem durchweg fl\u00fcssig, ob am TV oder im mobilen Betrieb. Das sollte man von einem 2D-Spiel im Jahre 2017 auch erwarten d\u00fcrfen, <a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/23-kurztest-snipperclips-zusammen-schneidet-man-am-besten-ab.html><i>Snipperclips<\/i><\/a> belehrte mich aber diesbez\u00fcglich eines Besseren. Auch das Charakter- und Gegnerdesign gl\u00e4nzt durch viel Liebe zum Detail und hat einen ganz speziellen Charme.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt w\u00e4re da noch der Sound. Die Musikst\u00fccke sind stellenweise echt grandios und regen zum mitsummen an. Gerade in Kombination mit nervigen H\u00fcpfpassagen &#8211; und nach gef\u00fchlt hundert Toden \u2013 kann die musikalische Untermalung aber auch stellenweise ziemlich nerven. Es handelt sich n\u00e4mlich um traditionelles Retro-Gedudel, was manch einem auch schnell auf den Magen schlagen k\u00f6nnte. Alles in allem tr\u00e4gt der Soundtrack aber seinen positiven Teil zum Gesamtwerk bei. \u00dcbrigens sammelt man im Spiel an versteckten Stellen Notenbl\u00e4tter auf, durch die sich bei bestimmten Charakter im Spiel jederzeit erneut anh\u00f6ren lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem stellte ich euch schon die neueste Erweiterung zum Retro-Hit Shovel Knight aus dem Hause Yacht Club Games vor. Zum Launch der Switch wurde n\u00e4mlich passenderweise auch die nunmehr zweite Erweiterung namens Specter of Torment fertig. 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