{"id":328,"date":"2019-06-15T19:00:39","date_gmt":"2019-06-15T19:00:39","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=328","title":{"rendered":"Shakedown: Hawaii"},"content":{"rendered":"<p>Mit <i>Retro City Rampage<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/72-kurztest-retro-city-rampage-dx.html>zum Test<\/a>) gelang Entwickler und Publisher Vblank Entertainment ein gro\u00dfartiger Start, denn dieser Titel gilt zuweilen als Feuerwerk an Anspielungen zu aktueller und vergangener Popkultur und einer Verballhornung des Videospielkosmos\u2019. Au\u00dferdem bot das Spiel einen sehr anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad und besonders die letzte Mission steckt mir als Spieler noch in den Knochen. Mit <b>Shakedown: Hawaii<\/b> m\u00f6chte Brian, der einzige Mitarbeiter des Studios, den Erfolgskurs seines Deb\u00fcts von 2012 fortsetzen und k\u00fcndigte den Nachfolger bereits 2015 an. Vier Jahre inklusive zahlreicher Verschiebungen sp\u00e4ter ist es endlich soweit und der Titel erschien vor gut einem Monat f\u00fcr Nintendo Switch. Mit meinem Test habe ich mir ebenfalls viel Zeit gelassen um herauszufinden, ob die Quasi-Fortsetzung meine gro\u00dfen Erwartungen erf\u00fcllen kann.<\/p>\n<p><b>Das harte Leben eines Firmenchefs<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72760.jpg\" alt=\"Bild 72760\" style=\"float: right;\">Auf Hawaii hat der CEO der Firma Feeble Multinational einige Probleme, denn er hat sein Unternehmen aufgrund fehlender Entwicklung geradewegs in den Bankrott gesteuert. Um wieder auf Kurs zu kommen, schaut er sich die Innovationen der Konkurrenz an und st\u00f6\u00dft so erstmals auf verr\u00fcckte Neuerungen wie Virtual Reality, Online Shopping und Video Streaming, die ihm scheinbar allesamt entgangen sind. Um schnell an Kohle zu gelangen ist jedes Mittel recht. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (und ja, einen anderen Namen hat er nicht) entscheidet sich unter anderem f\u00fcr eine Gewinnshow im Fernsehen, das \u201eAkquirieren\u201c von Informationen \u00fcber einen \u201eBerater\u201c in S\u00fcdamerika und den namensgebenden Shakedown, also Erpressen von L\u00e4den und Firmen um an den Einnahmen mitzuverdienen. Sein eigentlich schon erwachsener Sohn Scooter organisiert sich w\u00e4hrenddessen einen lukrativen Nebenjob bei einer Gang, um sich mehr Videospiele und entsprechende Hardware leisten zu k\u00f6nnen. In den Storydialogen vor der eigentlichen Mission fallen hier und da lustig gemeinte Verweise auf den vermeintlichen Werbebetrug und Etikettenschwindel, der dem Kommerz schon ewig anlastet.<\/p>\n<p>So entdeckt der Chef von Feeble Multinational immer wieder neue Wege seine Allerweltsprodukte mit plumpen Werbeversprechen und katastrophalen Produktionseinsparnissen an den Mann zu bringen. Innerhalb der einzelnen Missionen kommandiert er seinen Mitarbeiterstab herum und tritt auch selbst in Aktion wenn es darum geht, die k\u00fcnftigen Gesch\u00e4ftspartner noch ein wenig zu \u00fcberzeugen. Das dr\u00fcckt sich meistens in simplen Missionszielen wie dem Erschie\u00dfen diverser Gegner, dem Erreichen verschiedener Checkpoints per Auto oder per Pedes und dem Kaufen von neuen Geb\u00e4uden und Grundst\u00fccken aus. Es folgt ein abschlie\u00dfender Dialog mit den Angestellten und der Startpunkt f\u00fcr die n\u00e4chste Mission wird angezeigt. Ansonsten marschiert der Firmenchef durch die Pixelstadt, die bis auf die H\u00e4user und das Meer komplett zerst\u00f6rbar ist. Auch zahlreiche Waffen bieten einiges an Zerst\u00f6rungspotential, was allerdings aufgrund der schwachen Polizeipr\u00e4senz recht schnell langweilig wird. Zwar kann das Fahndungslevel ein wenig ansteigen, mehr als wenige Polizeimotorr\u00e4der, ein paar Streifenwagen und hier und dort Polizisten zu Fu\u00df sind nicht anzutreffen, selbst wenn eine Amokfahrt durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone stattfindet. Dank zuf\u00e4llig erscheinenden Pickups, die die komplette Fahndungsstufe l\u00f6schen, ist der Spa\u00df dann auch schnell wieder vorbei.<\/p>\n<p><b>The Man Who Bought the World<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72761.jpg\" alt=\"Bild 72761\" style=\"float: left;\">Wie bereits erw\u00e4hnt, werden die Geb\u00e4ude der Stadt auch abseits der Missionen wichtig: Ein Gro\u00dfteil der Bauten ist zug\u00e4nglich, Firmen und Shops k\u00f6nnen so \u00fcber den namensgebenden Shakedown erpresst werden, Privatwohnungen r\u00e4umt Sohn Scooter dagegen mit ganz einfach manuell leer. Die Erpressung selbst l\u00e4uft auf verschiedene vorgegebene M\u00f6glichkeit hinaus: Entweder muss wichtiges Interior zerst\u00f6rt, die Toilette verstopft, die Kunden verschreckt oder eine feindliche Gang ausgel\u00f6scht werden, damit der Laden k\u00e4uflich wird. Dadurch bekommt das Geb\u00e4ude auf der \u00dcbersichtskarte einen Preis ausgewiesen, den der CEO nun begleichen kann damit das Unternehmen ihn regelm\u00e4\u00dfig bezahlt. Ein paar Booster k\u00f6nnen ebenfalls noch ausgestattet werden um die Einnahmen ein wenig zu erh\u00f6hen. Ansonsten gibt es noch Punkteherausforderungen, in denen der Spieler m\u00f6glichst viele Punkte durch simples Zerst\u00f6ren der Umgebung und T\u00f6ten von Passanten erreichen muss. In den Waffenherausforderungen steht dem Protagonisten nur eine einzige Waffe zur Verf\u00fcgung, die bei der Verw\u00fcstung verwendet werden muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Retro City Rampage (zum Test) gelang Entwickler und Publisher Vblank Entertainment ein gro\u00dfartiger Start, denn dieser Titel gilt zuweilen als Feuerwerk an Anspielungen zu aktueller und vergangener Popkultur und einer Verballhornung des Videospielkosmos\u2019. 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