{"id":313,"date":"2019-04-05T09:00:58","date_gmt":"2019-04-05T09:00:58","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=313","title":{"rendered":"Neverout"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81726.jpg\" alt=\"Bild 81726\" style=\"float: right;\">Ich muss hier raus! Das denken sich wohl viele Arbeitnehmer, wenn der Tag mal wieder nicht enden will. Escape Games bedienen sich an diesem Ausbruchsgedanken, stellen den Spielern und Spielerinnen jedoch einige Aufgaben, bevor die Freiheit \u201ewiedererlangt\u201c werden kann. Das Denkspiel <b>Neverout<\/b> schl\u00e4gt in eine \u00e4hnliche Kerbe, jedoch l\u00e4sst der Titel schon berechtige Zweifel aufkommen. Was es mit der eShop-R\u00e4tselei aber letztlich auf sich hat, das erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.<\/p>\n<p><b>Nicht f\u00fcr Klaustrophobiker<\/b><br \/>\nWer mit engen R\u00e4umen nicht kann, sollte um dieses besser gleich einen Bogen machen. Als namenloses Wesen findet man sich n\u00e4mlich in einem W\u00fcrfel wieder, der nicht gerade wohnlich daherkommt. Das einzige was man zu sehen bekommt: Bewegliche Bl\u00f6cke, t\u00f6dliche Fallen und ein Ausgang. Letzterer f\u00fchrt dabei aber nicht direkt in die Freiheit, sondern eher, naja, in den n\u00e4chsten W\u00fcrfel. Je weiter man fortschreitet, desto schwieriger werden die gestellten Aufgaben auch. Dabei kombinieren die Entwickler die wenigen vorhandenen Elemente durchaus gut, irgendwann \u00e4hneln sich die L\u00f6sungsans\u00e4tze aber ein wenig zu sehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81722.jpg\" alt=\"Bild 81722\" style=\"float: left;\">Der Clou in <i>Neverout<\/i> ist, dass man buchst\u00e4blich die W\u00e4nde hochlaufen kann. Anders gesagt dreht sich der W\u00fcrfel unter der Figur oder die Schwerkraft wird umgekehrt \u2013 so sicher kann man sich da wohl nicht sein. Mischt man dazu ein paar bewegliche Mini-W\u00fcrfel, Plattformen und Magnetplatten um W\u00fcrfel zu fixieren, entstehen schon ein paar nette Knobeleinlagen. Hier und da streute man auch elektrische Barrieren oder stachelige Gruben ein, um die Beweglichkeit einzuschr\u00e4nken. Irgendwann hat man dann aber auch trotz der st\u00e4ndigen Perspektivwechsel den Dreh raus, dann f\u00fchlt sich die W\u00fcrfelwechslerei irgendwann schon recht monoton an.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise ist <i>Neverout<\/i> nicht allzu lang und in etwa drei Stunden sieht man das \u2013 so viel darf man verraten \u2013 unkonventionelle Ende. Nat\u00fcrlich kommt es bei dieser Art von Spielen auch immer auf die Probleml\u00f6sungsf\u00e4higkeiten der Spieler an, doch alles in allem sind die R\u00e4tsel nicht unbedingt schwer. Oft gelangt man auch durch kreatives Ausprobieren ans Ziel. Was das Spiel an Umfang und Abwechslung vermissen l\u00e4sst, macht es aber immerhin mit einer gelungenen Atmosph\u00e4re halbwegs wett. Die bedr\u00fcckende Umgebung wirkt, ohne dabei aber zu sehr vom Spielen abzulenken. Optisch kann sich <i>Neverout<\/i> ebenfalls sehen lassen \u2013 vor allem die recht hoch aufgel\u00f6sten Texturen und die fl\u00fcssige Darstellung wussten zu \u00fcberzeugen. Einzig die Steuerung h\u00e4tte man etwas eleganter l\u00f6sen k\u00f6nnen. Man bewegt die namenlose Spielfigur n\u00e4mlich nur entlang der \u00fcblichen vier Himmelsrichtungen. Sicher passt das durchaus zum Spielaufbau, doch f\u00fchlt es sich irgendwie auch sperrig und falsch an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss hier raus! Das denken sich wohl viele Arbeitnehmer, wenn der Tag mal wieder nicht enden will. Escape Games bedienen sich an diesem Ausbruchsgedanken, stellen den Spielern und Spielerinnen jedoch einige Aufgaben, bevor die Freiheit \u201ewiedererlangt\u201c werden kann. Das Denkspiel Neverout schl\u00e4gt in eine \u00e4hnliche Kerbe, jedoch l\u00e4sst der Titel schon berechtige Zweifel aufkommen. 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