{"id":307,"date":"2019-03-14T11:11:11","date_gmt":"2019-03-14T11:11:11","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=307","title":{"rendered":"Golf Peaks"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81571.jpg\" alt=\"Bild 81571\" style=\"float: right;\">Richtige Konsolen wie die PlayStation oder die Xbox, aber auch der 3DS, die Wii U und aktuell die Nintendo Switch haben eines gemeinsam: Sie sind von der Spielergemeinde als echte Gaming-Plattformen akzeptiert. Doch gerade die Switch muss sich aufgrund ihres mobilen Daseins oft Vergleiche mit Smartphones oder Tablets und vor allem deren mit Casual-Games \u201everseuchten\u201c App-Stores gefallen lassen. Das mag auch gar nicht so unbegr\u00fcndet sein, denn schaut man sich den eShop mal so an, wird man ziemlich schnell von kleinen, unscheinbaren Titeln erschlagen. Einiges davon mag auch eine geringe Qualit\u00e4t bieten als namhafte Produktionen, und unser heutiger Testkandidat macht denselben Anschein, doch steckt hinter <b>Golf Peaks<\/b> aus dem Hause 7Levels weitaus mehr als nur ein \u201eSmartphone-m\u00e4\u00dfiges\u201c Casual-Game. Warum das so ist, das erkl\u00e4re ich euch im folgenden Kurztest. Viel Spa\u00df beim Lesen!<\/p>\n<p><b>Die Spitze ist nicht immer das Ziel<\/b><br \/>\nGolfspiele, aber vor allem Ableger der Unterart \u201eMinigolf\u201c, gibt es heutzutage an jeder Ecke. Auch <i>Golf Peaks<\/i> schl\u00e4gt diese Richtung ein. Die Art und Weise, wie die Software das Thema aufbereitet, ist aber zur Abwechslung mal ganz anders. Statt wie sonst um Geschicklichkeit, geht es hier um die Denkleistung \u2013 es handelt sich also um ein waschechtes Knobelspiel. Von der Machart kann sich die Spielwelten wie bei den beliebten <i>Go<\/i>-Spielen der Franchises <i>Hitman<\/i>, <i>Tomb Raider<\/i> und <i>Deus Ex<\/i> vorstellen, die es f\u00fcr mobile Betriebssysteme bereits gibt. Aus stets derselben Perspektive bekommt man st\u00e4ndig wechselnde Herausforderungen und Hindernisse pr\u00e4sentiert, die es zu bew\u00e4ltigen gilt. Vom Stil her ist der Titel sehr minimalistisch unterwegs, was aber durchaus passt und charmant umgesetzt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81573.jpg\" alt=\"Bild 81573\" style=\"float: left;\">Ziel ist es, wie beim Golfsport so \u00fcblich, den eingedellten Ball ins Loch zu bef\u00f6rdern. Allerdings zielt man hier nicht in eine beliebige Richtung, sondern muss sich f\u00fcr eine von vier Bahnen entscheiden. Die Schl\u00e4gst\u00e4rke ist ebenfalls an immer wieder wechselnde Kartensets gebunden. So kann eine Karte beim Ausspielen den Ball etwa zwei Felder weit schlagen, oder aber drei Felder \u00fcberspringen lassen, oder einfach beides zusammen. An die T\u00fccken wird man als Spieler oder Spielerin sehr sanft herangef\u00fchrt, da die insgesamt neun Welten \u00e0 zw\u00f6lf Levels stets mit neuen Eigenheiten daherkommen und innerhalb der Welten zunehmend kniffliger werden. So hat man in der ersten Ladung nur R\u00e4tsel mit den Basiselementen, also Banden und Schr\u00e4gen zu tun, wohingegen sp\u00e4ter auch allerlei verr\u00fcckte Dinge wie F\u00f6rderb\u00e4nder, Sprungplatten oder auch Treibsand vorkommen. Auf Treibsand darf der Ball zum Beispiel nicht liegenbleiben, da er sonst versinkt. Auf normalem rauem Sand kann man den Ball wiederum nur noch freilupfen, mit Putten kommt man dort nicht weiter. Dabei kommt so gut wie nie Frust auf, denn der Schwierigkeitsgrad ist eher moderat. So kommt es bei Fans von Puzzle-Games auch schon mal vor, dass man durch alle 108 Herausforderungen in unter drei Stunden durchgerauscht ist. Bei einem Preis von gerade einmal f\u00fcnf Euro darf man sich hier aber kaum beklagen.<\/p>\n<p><b>HD-Rumble kann mehr als 1-2-Switch und lautem Surren<\/b><br \/>\nDas Gameplay d\u00fcrfte nun ausreichend beleuchtet sein, schlie\u00dflich hat man es als Zocker auch innerhalb weniger Minuten verinnerlicht. Das Drumherum, wie der entspannende Soundtrack oder die polierte Aufmachung der Men\u00fcs, tr\u00e4gt seinen Teil zur guten Wertung bei. Mit Abstand am positivsten aufgefallen ist aber die hervorragende Vibrationsfunktion. Diese hat keinen spielerischen Wert oder sonst eine Daseinsberechtigung, aber sie f\u00fcgt sich doch sehr gut ein und st\u00f6rt dabei nicht. Waren zur Launch-Zeit der Switch noch Spiele wie das gro\u00dfartige <i>Snake Pass<\/i> im Gespr\u00e4ch, weil die Vibrationen fast schon als Lautsprecherausgaben durchgingen, so zeigen die Entwickler von <i>Golf Peaks<\/i>, wie es richtig geht. Je nach Aktion im Spiel bekommt man \u00fcber die Joy-Cons oder den Pro Controller ein anderes haptisches Feedback \u2013 wohlgemerkt ohne nerviges Surren. Sei es beim Ausrichten der Schlagrichtung oder bei Einlochen beziehungsweise irgendeinem Hindernis: HD Rumble rockt, wenn es richtig dosiert wird. Seit dem Launch-Titel <i>1-2-Switch<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/21-review-1-2-switch.html>zum Test<\/a>) habe ich fast schon vergessen, dass dieses Feature der Hybridkonsole \u00fcberhaupt existiert. Selbes gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr die maximal nutzlose Infrarotkamera (*hust*). Doch ich schweife ab, wechseln wir daher zum Fazit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtige Konsolen wie die PlayStation oder die Xbox, aber auch der 3DS, die Wii U und aktuell die Nintendo Switch haben eines gemeinsam: Sie sind von der Spielergemeinde als echte Gaming-Plattformen akzeptiert. 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