{"id":303,"date":"2019-02-19T19:00:13","date_gmt":"2019-02-19T19:00:13","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=303","title":{"rendered":"Downwell"},"content":{"rendered":"<p>Findet ihr nicht auch, dass Brunnen etwas Faszinierendes an sich haben? Klar, die Logik gebietet, dass da unten im Prinzip nur die angestauten Vorr\u00e4te einer Wasserader lauern, aber wenn man das nicht selbst sieht, befl\u00fcgelt dieses Unbekannte doch irgendwie die Vorstellungskraft. W\u00e4hrend man im echten Leben jetzt nicht unbedingt in das dunkle Loch h\u00fcpfen sollte, wagt sich der Spielercharakter von <b>Downwell<\/b> todesmutig dort hin, wo die Vernunft keine Heimat mehr hat. Dies jedoch mit angemessener Vorbereitung, schlie\u00dflich kann da unten ja alles sein. Zum Beispiel auch das Rezept f\u00fcr ein ungemein fesselndes Spiel, das sowohl f\u00fcr l\u00e4ngere Partien am St\u00fcck als auch f\u00fcr kurze Runden zwischendurch an die Konsole fesselt.<\/p>\n<p><b>Abw\u00e4rts!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81482.jpg\" alt=\"Bild 81482\" style=\"float: left;\">Das Spielziel von <i>Downwell<\/i> ist schnell erkl\u00e4rt: Ihr wollt nach unten. Ganz unten. Warum? Das verr\u00e4t euch keiner. Vielleicht ist es Abenteuerlust, vielleicht ein Auftrag. Wenn ihr das herausfinden m\u00f6chtet, m\u00fcsst ihr unten ankommen. Doch der Weg dahin ist aus vielerlei Gr\u00fcnden steinig. Allein schon der ganzen Steine wegen, die als Plattformen dienen k\u00f6nnen oder euch den weiteren Abstieg versperren. Genau daf\u00fcr ist unser kleiner Held jedoch ger\u00fcstet: An seinen Stiefeln sind n\u00e4mlich Energiekanonen angebracht, mit denen er im Segelflug schnurgerade nach unten feuern kann. So werden st\u00f6rende Steine ganz einfach weggepustet. Es gibt aber auch unfreundliche Kreaturen in den Tiefen des Brunnens, die sich ebenfalls mit gezielten Sch\u00fcssen ausschalten lassen. Die Munition ist jedoch begrenzt und l\u00e4dt sich nur dann wieder schlagartig auf, sobald der Brunnentaucher mit beiden F\u00fc\u00dfen auf dem Boden steht \u2013 wobei die Raketenstiefel jetzt keine Unterscheidung zwischen \u201etats\u00e4chliche, nicht-lebendige Oberfl\u00e4che\u201c und \u201eSch\u00e4deldecke einer Kreatur\u201c macht. Ihr k\u00f6nnt also beispielsweise auch bestimmte Feinde als Trittsteine benutzen, um eure Energie so wieder aufzuladen. Alles, worauf ihr besser nicht eure F\u00fc\u00dfe platzieren solltet, ist zum Gl\u00fcck farblich klar markiert und schnell einzuordnen. Somit wird selbst beim schnellen Fall stets inst\u00e4ndig klar, wo ihr sicher seid und wo ihr vielleicht erst einmal die Landezone freiballern solltet.<\/p>\n<p>Ist das schon alles? Tats\u00e4chlich beinahe schon, ja. Um den Abstieg in die Katakomben von Partie zu Partie aufzulockern, gibt es nat\u00fcrlich noch ein paar Zufallsfaktoren. So werden die Ebenen des Brunnens bei jedem Anlauf neu generiert und selbst die alternativen Waffen wie Laser oder Brecher-Geschoss munter durchgemischt. Ferner kann nach Bew\u00e4ltigung eines Abschnitts eines von standardm\u00e4\u00dfig drei Upgrades ausgew\u00e4hlt werden, mit dem ihr euch die folgende Reise erleichtert \u2013 beispielsweise, indem durch Sprungangriffe ausgeschaltete Gegner mit einer gewaltigen Explosion aus dem Leben dahinscheiden. Unterwegs gesammelte Edelsteine lassen sich zudem bei unregelm\u00e4\u00dfig auftretenden H\u00e4ndlern in Gesundheits- und Munitions-Booster stecken. Letztenendes sind diese Dinge jedoch nur kleine Hilfen auf eurem Weg zum Boden. Tats\u00e4chlich entscheidet hier mehr euer eigenes Geschick und gerade auf tieferen Ebenen gutes Stress-Management \u00fcber Sieg oder Ableben. Und segnet ihr mal das Zeitliche, geht es gnadenlos zur\u00fcck zum Anfang. Da eine durchschnittliche Partie jedoch aufgrund des hohen Tempos und der kompakten Level nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, frustriert dies praktisch nie. Eher f\u00fchlt man sich dazu angestachelt, seine Erkenntnisse mit in die n\u00e4chste Runde zu nehmen und beim neuen Anlauf dann vielleicht endlich eine Ebene tiefer zu gelangen \u2013 zumindest bis man ganz unten angelangt ist.<\/p>\n<p><b>Dabei sein ist alles<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81483.jpg\" alt=\"Bild 81483\" style=\"float: right;\">Eure Erfolge verpuffen jedoch nicht komplett, wenn ihr wieder zum Startareal zur\u00fcckgeschubst werdet. Neben diversen Ranglisten f\u00fcr Gegnerbeseitigungs-Kombos und Abschlusszeiten f\u00fchrt das Spiel \u00fcber ein internes Achievement-System Buch \u00fcber eure Fortschritte und z\u00e4hlt zudem s\u00e4mtliche aufgelesenen Edelsteine zusammen, die bei bestimmten Meilensteinen ma\u00dfgeblich rein kosmetische Farbpaletten f\u00fcr den minimalistischen Look des Titels freischalten. So k\u00f6nnt ihr <i>Downwell<\/i> etwa im Stil eines klassischen Gr\u00fcnstufen-Game-Boys genie\u00dfen oder euch vom Virtual-Boy-Look die Augen rot versengen lassen. Hin und wieder ist jedoch auch ein anderer Spielstil dabei, der minimale Auswirkungen auf euren Lauf hat \u2013 etwa indem die Anzahl der m\u00f6glichen Upgrades pro Stufenabschnitt im Tausch f\u00fcr zwei zus\u00e4tzliche Lebenspunkte reduziert wird. Ebenfalls cool: Da das Spiel lediglich auf einer schmalen Spielfl\u00e4che stattfindet, k\u00f6nnt ihr optional auch einen Hochkant-Modus einschalten und es so entweder mit losgel\u00f6sten oder angesteckten Joy-Cons genie\u00dfen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5s-PZuqD4d8\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Findet ihr nicht auch, dass Brunnen etwas Faszinierendes an sich haben? Klar, die Logik gebietet, dass da unten im Prinzip nur die angestauten Vorr\u00e4te einer Wasserader lauern, aber wenn man das nicht selbst sieht, befl\u00fcgelt dieses Unbekannte doch irgendwie die Vorstellungskraft. 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