{"id":300,"date":"2019-02-01T20:01:33","date_gmt":"2019-02-01T20:01:33","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=300","title":{"rendered":"My Time At Portia"},"content":{"rendered":"<p>Mal wieder f\u00fchrt es den Protagonisten eines Spiels zur\u00fcck zu den Wurzeln seiner Familie und so bricht auch in <b>My Time At Portia<\/b> die Hauptfigur zur verlassenen Werkstatt seines Vaters auf der Insel Portia auf, um sie wieder in Betrieb zu nehmen. Damit beschreitet der Titel von Entwickler Pathea Games und Publisher Team17 den gleichen Weg wie sein Genre-Kollege <i>Stardew Valley<\/i> und genau wie er will auch dieses Spiel in die Kerbe der <i>Animal Crossing<\/i>&#8211; und <i>Harvest Moon<\/i>-Reihen springen, die sich insbesondere um Erkundung, soziale Interaktionen mit anderen Bewohnern und dem Wiederaufbau des eigenen Hofs beziehungsweise in diesem Fall einer Werkstatt drehen. Da von der Switch-Version momentan kaum mehr als die Ank\u00fcndigung existiert, behandle ich in diesem Preview die Steam-Version, die im Januar den Early Access-Status hinter sich gelassen hat und nun vollst\u00e4ndig erschienen ist.<\/p>\n<p><b>Papas Erbe will fortgef\u00fchrt werden<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81207.jpg\" alt=\"Bild 81207\" style=\"float: right;\">Bevor aber auch nur an den Wiederaufbau des Gewerbes zu denken ist, muss nat\u00fcrlich ein Charakter zusammengebastelt werden, der mich k\u00fcnftig als Spieler repr\u00e4sentiert. Ist diese H\u00fcrde einmal genommen, bringt mich Kapit\u00e4n Wuwa mit seinem Boot zur Insel Portia. wo auch schon ein aufgeregter Mann mit lustigem Schn\u00e4uzer auf mich wartet. Sein Name ist Presley und er stellt sich mir als Kommissar von Portias Handelsgilde vor. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, mich mit der Insel, der Werkstatt meines Vaters und dem Geschehen drumherum vertraut zu machen. Zuerst geht es zur besagten Einrichtung, die vorher mein Vater bewohnt hat und nun an mich vererbt wird. Das Geb\u00e4ude ist inzwischen derart heruntergekommen, dass das H\u00e4uschen im Laufe der ersten Quest mit Hilfe neuer Bretter wieder einigerma\u00dfen in Schuss zu setzen ist. Gl\u00fccklicherweise befindet sich die Werkstatt etwas au\u00dferhalb von der eigentlichen Stadt und nicht unweit davon liegen einige \u00c4ste auf den Wiesen. Doch dort treiben sich auch die ersten Tiere herum, die sogar angreifen k\u00f6nnen. Also schnell an der Werkbank neben dem Haus und eine Axt bauen, um B\u00e4ume f\u00e4llen und Gegner einen Kopf k\u00fcrzen zu k\u00f6nnen. Um die typische Abenteurerausr\u00fcstung zu vervollst\u00e4ndigen, folgen auch gleich Spitzhacke und Schwert.<\/p>\n<p>Nach einigen Besuchen bei der Handelsgilde wird mir auch die Montagestation gezeigt, die k\u00fcnftig f\u00fcr den Bau von gr\u00f6\u00dferen Objekten und somit f\u00fcr die Erf\u00fcllung von Auftr\u00e4gen unabdinglich sein wird. Doch zuvor wird mein K\u00f6nnen noch in einem Basteltest auf die Probe gestellt, f\u00fcr dessen erfolgreichen Abschluss ich die offizielle Werkstatt-Lizenz erhalte und meine Werkstatt endlich benennen darf. An diesem Punkt ist das Tutorial beendet und die restliche Aktivit\u00e4ten sowie Gameplay-Mechaniken wollen selbst erkundet werden. So lerne ich auf dem Marktplatz die ersten Bewohner kennen, bringe dort meine gesammelten und gebauten Materialien gegen Geld unters Volk und kann meine Gespr\u00e4chspartner sogar an Ort und Stelle zu einem Duell herausfordern. Das Kampfsystem l\u00e4sst dabei schnelle Angriffe hintereinander zu, sodass ich irgendwann h\u00f6herlevelige Personen mit einer nicht enden wollenden Angriffskette \u00fcberziehe, aber aufgrund des Levelunterschieds nur wenig ausrichten kann. Sobald ich etwas nachlasse, haut mich der Gegner mit nur einem Treffer um und ich liege nun besiegt im Dreck. H\u00f6here Level machen sich also durchaus bemerkbar, dank eines Skillbaums kann ich mich dann auch noch bei jedem Levelaufstieg noch etwas spezialisieren.<\/p>\n<p><b>Tiefe Minenbohrungen<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81199.jpg\" alt=\"Bild 81199\" style=\"float: left;\">Um die Bauauftr\u00e4ge der Inselbewohner zu erf\u00fcllen, bedarf es bald spezieller Erze, die es nur Tief in den Minen der Insel gibt. Gegen ein kleines Entgelt darf ich die Mine mitten in der Stadt betreten und werde auch gleich mit einem Jetpack ausger\u00fcstet, um mich dort unten m\u00f6glichst angenehm zu man\u00f6vrieren. Buddeln l\u00e4sst sich dabei in jede Himmelsrichtung plus nach oben und unten. Bereits gegrabene Wege bleiben \u00fcbrigens auch nach der R\u00fcckkehr an die Oberfl\u00e4che weiterhin bestehen, der Jetpack verschwindet leider nach dem Verlassen der Mine wieder. Mit einigen besonderen Gesteinen im Gep\u00e4ck geht&#8217;s zum zuvor angefertigten Ofen, der allerdings unglaublich lange f\u00fcr die Schmelze braucht. Zwar entsprechen die Minuten in Portia nur einer Sekunde in unserer Welt und durch Schlafen kann gut ein wenig Zeit \u00fcbersprungen werden, aber hier wurde eindeutig Realismus gegen Spielspa\u00df getauscht. Auch die Mechanik mit der Energie, die besonders <i>Stardew Valley<\/i>-Spieler hassen gelernt habe, findet in diesem Spiel ihre Anwendung und beschr\u00e4nkt die m\u00f6glichen Aktionen pro Tag. Ist die Energie einmal aufgebraucht, kann sie zwar noch durch Essen etwas aufgef\u00fcllt werden, doch sinnvoller ist es dann ins Bett zu gehen und nach dem Autosave in der Nacht am n\u00e4chsten Morgen wieder mit der Arbeit fortzufahren. Nat\u00fcrlich stehen auch kleine Feste und Geburtstagsfeten an, wobei Erstere von Jahreszeit zu Jahreszeit wechseln. In der Handelsgilde kreuzt mit der Zeit auch endlich mein gro\u00dfer Rivale auf, der allerdings charakterlich recht blass und motivationslos bleibt. Am Ende ist es nur ein erfolgreicher Werkstatt-Besitzer, dem ich irgendwann sp\u00e4ter im Spiel wahrscheinlich den Titel abluchsen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal wieder f\u00fchrt es den Protagonisten eines Spiels zur\u00fcck zu den Wurzeln seiner Familie und so bricht auch in My Time At Portia die Hauptfigur zur verlassenen Werkstatt seines Vaters auf der Insel Portia auf, um sie wieder in Betrieb zu nehmen. 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