{"id":295,"date":"2019-01-08T12:00:24","date_gmt":"2019-01-08T12:00:24","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=295","title":{"rendered":"Pinball FX3: Williams Pinball Volume 2 (DLC)"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem ersten Williams-Flipper-Paket (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/276-kurztest-pinball-fx3.html>zum Test<\/a>) wagte sich Zen Studios an die Herausforderung, den ruhmreichen Pinball-Katalog des WMS-Labels nun in <i>Pinball FX3<\/I> zu integrieren \u2013 und da die Tische bei Konkurrent <i>Pinball Arcade<\/i> aus diesem Grund nicht mehr erwerbbar sind, muss nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe L\u00fccke gef\u00fcllt werden. Umso erfreulicher ist es daher, dass schlappe zwei Monate nach der ersten Runde <b>Williams Pinball Volume 2<\/b> folgte! Drei weitere bunt gemischte Flipper, die sowohl von ihren jeweiligen Grundkonzepten als auch ihren Gameplay-Details kaum unterschiedlicher sein k\u00f6nnten. Und das auch dieses Trio sich absolut lohnt, zeige ich euch im Test.<\/p>\n<p><b>Mit Kanonenkugeln und hei\u00dfen Beats gegen Aliens<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81221.jpg\" alt=\"Bild 81221\" style=\"float: left;\">Wer es schrill, laut und absolut abgefahren braucht, sollte sich zuerst <i>The Party Zone<\/I> widmen. Hier geht es schlichtweg um Spa\u00df mit lauter Musik, einem (leider unverst\u00e4ndlich) witze-rei\u00dfenden Roboter und Ausfl\u00fcgen ins Weltall \u2013 ganz normaler Party-Alltag eben. Beim ersten Anlauf mag das Design noch recht wirr wirken, man spielt sich jedoch ziemlich schnell in die verf\u00fcgbaren Abschuss-Ziele und Rampen ein. Dann versammelt man diverse, aus fr\u00fcheren Tischen entliehene Party-G\u00e4ste, w\u00e4hlt beim zentralen DJ Captain B. Zarr neue Hintergrundmusik aus oder fordert eine Tanzpuppe zum Duell auf dem Dance Floor heraus, bei dem ihr die Kugel zwischen den Schlagt\u00fcrmen am oberen Rand halten m\u00fcsst. Richtig schr\u00e4g wird es dann mit dem Happy-Hour-Multiball, bei dem man durch Beschuss gewisser Bahnen zuerst eine Rakete auftankt und anschlie\u00dfend Millionen von Punkten \u00fcber Treffer der wortw\u00f6rtlichen Startrampe kassiert. Alles wird dabei vom bereits erw\u00e4hnten Captain beobachtet, der sich regelm\u00e4\u00dfig mit kleinen Phrasen zu Wort meldet und entweder als rotierender Robo-Kopf oder im Remaster-Modus als animiertes 3D-Modell auf einer Rakete die Kugel verfolgt. \u00dcberhaupt hat das Team von Zen Studios besonders viel Aufwand in die Remaster-Grafiken gesteckt und reichlich neue Animationen erg\u00e4nzt \u2013 vom Ticketregen beim Anlachen neuer G\u00e4ste \u00fcber Footballs f\u00fcr ungl\u00fcckliche Outlane-Treffer bis hin zum Feuerwerk beim Raketenstart ist alles dabei. Doch so l\u00f6blich das auch ist, kann das Effektfeuerwerk hin und wieder doch etwas arg ablenkend wirken. Nichtsdestotrotz ein rundum gelungener, spa\u00dfiger Flipper, auch wenn sich der Reiz wom\u00f6glich nicht gleich beim ersten Anlauf bemerkbar macht.<\/p>\n<p>Bei <i>Attack from Mars<\/I> wird wiederum sehr schnell deutlich, was den Tisch so beliebt macht. Wo andere Flipper daf\u00fcr sorgen, dass man sich seine Millionen oder gar Milliarden noch erarbeiten muss, gibt es hier f\u00fcr einfache Schlagturm-St\u00f6\u00dfe schon mal eine schlappe Million Punkte. Die richtig lukrativen Ziele sind selbstverst\u00e4ndlich ungemein spendabler, die erste Milliarde in Windeseile geknackt. Tats\u00e4chlich aber eine nur zu gerechte Bezahlung, immerhin werdet ihr mit der Rettung der Welt betraut! An verschiedenen Haltestellen gilt es, die Invasoren vom Mars durch gezielte Treffer des zentralen UFOs zu vertreiben. Die Bahnen rund um die fliegende Untertasse sorgen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Punkteboni oder bereiten Multiball-Modi vor. Ein netter Touch: Im Remaster-Modus wird besagte Vorbereitung durch die Ausrichtung von Flugabwehrkanonen am unteren Spielfeldrand verdeutlicht. Es tummeln sich jedoch auch vier Marsianer auf dem Tisch herum, die nach Abschuss ihrer Ziele aktiv werden \u2013 stilecht durch stetiges Wackeln der am Flipper angebrachten Minifiguren dargestellt. Durch all diese Elemente kommt ein unterm Strich zwar vergleichsweise simpler, jedoch ungemein zufriedenstellender Flipper zusammen, bei dem man sich einfach der schieren Punkteflut hingibt. Wer hierbei allerdings richtig gro\u00dfe Scores erzielen m\u00f6chte, muss nat\u00fcrlich trotzdem einiges an \u00dcbung in den Tisch stecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81222.jpg\" alt=\"Bild 81222\" style=\"float: right;\">Das Schlusslicht des Trios bildet <i>Black Rose<\/i>. Das allgemeine Design verr\u00e4t es schnell: Hier geht es um Piraten! Und Schiffsk\u00e4mpfe! Also eigentlich steht der Schiffsbeschuss so ziemlich im Zentrum der ganzen Kiste, denn die zentral verlaufende Schiene sowie die unten am Spielfeld angebrachte Kanone simulieren entsprechende Sch\u00fcsse \u2013 nur dass daf\u00fcr eben die gute, alte Silberkugel herhalten muss. Wer hier gro\u00df punkten will, muss auch entsprechende Zielf\u00e4higkeiten beweisen und den Umgang mit der Kanone meistern. Bis dahin will jedoch viel erledigt werden. So l\u00e4sst sich etwa die Kugel am linken Rand f\u00fcr einen schnellen Multiball bunkern, man versucht sich in diversen Video-Modi am Messerwurf und Wettschwimmen mit einem Hai oder man begibt sich auf Schatzsuche. Sind genug Nebenziele erf\u00fcllt, muss nur noch die Kanone geladen und mit einem gezielten Schuss das am oberen Rand befindliche Schiff versenkt werden. Wer noch mehr Punkte absahnen m\u00f6chte, wiederholt die Breitseitentreffer bis zum \u00c4u\u00dfersten. Auf diese Weise mausert sich <i>Black Rose<\/I> zu einem ziemlich technischen Tisch, bei dem man vor allem ein gutes Auge und noch bessere Zielf\u00e4higkeiten braucht \u2013 andernfalls sieht man hier kein Land mehr und wird wohl auch schon an den recht knackigen Basis-Zielpunktzahlen der Herausforderungs-Modi scheitern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem ersten Williams-Flipper-Paket (zum Test) wagte sich Zen Studios an die Herausforderung, den ruhmreichen Pinball-Katalog des WMS-Labels nun in Pinball FX3 zu integrieren \u2013 und da die Tische bei Konkurrent Pinball Arcade aus diesem Grund nicht mehr erwerbbar sind, muss nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe L\u00fccke gef\u00fcllt werden. 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