{"id":293,"date":"2019-01-01T13:00:00","date_gmt":"2019-01-01T13:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=293","title":{"rendered":"Everspace: Stellar Edition"},"content":{"rendered":"<p>Mit <b>Everspace<\/b> erscheint der n\u00e4chste Titel deutscher Entwickler f\u00fcr Nintendo Switch. Dieses Mal verschl\u00e4gt es mich als Spieler in die unendlichen Weiten des Alls. Ich \u00fcbernehme die Rolle eines Raumschiffpiloten, der an Ged\u00e4chtnisverlust leidet und zusammen mit seinem Bordcomputer eine Reise durch verschiedene Sternensysteme unternimmt, um der Wahrheit um seine Vergangenheit und seinen Verfolgern auf die Spur zu kommen. Im ersten Moment h\u00f6rt sich das doch ein wenig nach dem schon seit geraumer Zeit erh\u00e4ltlichen <i>Manticore: Galaxy on Fire<\/i> an, der ebenfalls von einem deutschen Studio stammt. Dass <i>Everspace<\/i> allerdings dann doch eine etwas andere Art der Weltraumspiele ist, zeige ich euch im Test.<\/p>\n<p><b>Das Tutorial, das mich brach<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81181.jpg\" alt=\"Bild 81181\" style=\"float: right;\">Zu Beginn l\u00e4uft eine Sequenz, in der sich der Protagonist an einen Streit erinnert und anschlie\u00dfend mit einem Sternenj\u00e4ger geflohen ist. Kurz nachdem der Sprung in ein entlegenes System vollendet ist, kann ich die Kontrolle \u00fcber das Schiff \u00fcbernehmen, w\u00e4hrend der Bordcomputer namens HIVE mit mir erstmals spricht. Dieser weist mich in die grundlegende Steuerung eines solchen Vehikels ein: Linke Schultertaste f\u00fcr den Schub, die rechte f\u00fcr die Waffen und die Sticks dienen zum Man\u00f6vrieren. Das ist anfangs zwar etwas ungew\u00f6hnlich, aber sp\u00e4ter stellt sich die Steuerung als ganz sinnvoll heraus. Nachdem ich auch ein paar \u00dcbungsziele ausschalten durfte, zeigt mir der Assistent eine Sprungmarkierung, mit der ich in das n\u00e4chste System springen kann. Dort angekommen ragen riesige Asteroiden in den sonst so leeren Raum. So sieht das Spiel recht beeindruckend aus, doch sobald ich mich einer der riesigen Felsformationen n\u00e4here und in die Cockpitsicht umschalte, sieht es schon etwas anders aus (<a href=\"http:\/\/www.planetswitch.de\/images\/db\/81182.jpg\">siehe Bild<\/a>). Nun aber zur\u00fcck zum Auftrag, den mir mein elektronischer Begleiter aufgegeben hat: Treibstoff aus einem der Asteroiden gewinnen. Das funktioniert dank simplem Beschie\u00dfen relativ einfach und einen kurzen Augenblick sp\u00e4ter br\u00f6ckelt das Gestein, das immer mal wieder Treibstoffeinheiten zum Vorschein bringt, die gleich in das Schiff einverleibt werden.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich springt ein J\u00e4ger der Outlaws in mein System und beginnt sofort, das Feuer auf mich zu er\u00f6ffnen. Der Computer r\u00e4t w\u00e4hrenddessen dazu, den Waffenbooster einzusetzen, der f\u00fcr einige Sekunden meine Feuerrate und den Schaden meiner Waffen erh\u00f6ht und dabei den Energieverbrauch beim Schie\u00dfen senkt. Denn sowohl das Feuern sowie das Einsetzen von Modulen, Gadgets und dem Flugturbo ben\u00f6tigen stetig Energie, sodass ich ohne Strom ziemlich wehr- und bewegungslos bin. Mit ein paar wenigen Sch\u00fcssen explodiert der feindliche Scout in seine Einzelteile und hinterl\u00e4sst einige Credits, die ich nat\u00fcrlich dankbar einsammle. Mit dieser W\u00e4hrung kann ich sp\u00e4ter mit H\u00e4ndlern um Ressourcen feilschen oder Upgrades f\u00fcr mich und mein Schiff kaufen. Doch bevor ich \u00fcberhaupt dazu komme, muss ich erstmal das Tutorial verlassen. Das endet mit der Benutzung des Sprungtores, das mich in den n\u00e4chsten Sektor bringt. Im n\u00e4chsten System greifen gerade die Outlaws einen Frachter der Grady &#038; Brunt Prospects an, ein Bergbau-Konzern, der laut meinem Computerfreund als einzige Firma den Zuschlag f\u00fcr den Abbau von Ressourcen in der sogenannten entmilitarisierten Zone erhalten hat. Zum Inventar dieses Betriebs geh\u00f6ren auch die Sprungtore sowie zahlreiche Schiffe, die sich um die Sicherheit der Anlagen und Frachter k\u00fcmmern. Genau von diesen Einheiten werden die Verbrecher auch gerade zerst\u00fcckelt. Gl\u00fccklicherweise sind diese mir gegen\u00fcber neutral gesinnt. Noch, denn wenn ich zu viel Schaden an ihrem Besitz verursache oder etwas entwende, schlagen die Drohnen Alarm und schon werde ich unter Beschuss genommen. Wertvolle Items werden von G&#038;B n\u00e4mlich in Kisten untergebracht, die in Raumkonstruktionen schweben und gerade dazu einladen eben mal mitgenommen zu werden. W\u00e4hrend der Frachter jetzt seinen Sprung wagt, treffen weitere Outlaws ein und ich helfe den G&#038;B-J\u00e4gern, die St\u00f6renfriede zu beseitigen. Daf\u00fcr verlieren die zerst\u00f6rten Schiffe nicht nur weitere Credits sondern auch Materialien wie Altmetall, Kristall, Treibstoff oder Plasma. Das kann ich auch teilweise aus Gestein und Gaswolken erlangen, aber f\u00fcr die Absch\u00fcsse ist das auch ein netter Bonus. Im Schiffsmen\u00fc lassen sich aus diesen Rohstoffe neue Waffen basteln oder zum Upgraden bestehender Systeme verwenden. Bei der Herstellung neuer Objekte ben\u00f6tige ich nat\u00fcrlich auch Baupl\u00e4ne, die sich am Anfang auf die bereits installierten Module beschr\u00e4nken. Mithilfe von Nanobots und Energiezellen lassen sich auch die einzelnen Schiffssysteme wie die H\u00fclle selbst, die Sensoren oder auch der Antrieb reparieren, falls das Schiff zu viel Schaden einstecken musste und dadurch das jeweilige System ausf\u00e4llt &#8211; ein wenig muss ich also abw\u00e4gen, ob die neuen Ressourcen lieber f\u00fcr den Ernstfall gespart oder gleich in neue Waffen und Upgrades investiert werden sollen.<\/p>\n<p><b>Ein neuer Versuch<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80226.jpg\" alt=\"Bild 80226\" style=\"float: left;\">Endlich komme ich in die N\u00e4he des Sprungtores, das laut HIVE von G&#038;B f\u00fcr deren Bergbaudrohnen errichtet wurde. Doch schon treffen neue feindliche Schiffe ein, die dieses Mal zu den Okkar geh\u00f6ren. Sie bewohnen den Cluster 34, in dem ich mich aktuell befinde, und sind so gar nicht gut auf mich zu sprechen. Ohne zu z\u00f6gern er\u00f6ffnen sie das Feuer auf mich, w\u00e4hrend ich die Flucht antreten. Es folgen gr\u00f6\u00dfere Fregatten, die als Verst\u00e4rkung hinzusto\u00dfen, und schlie\u00dflich sogar gigantische Schlachtschiffe, die mich in wenigen Sekunden pulverisieren. Aber statt leblos im All zu schweben, erwache ich in einem Hangar und kann zwischen zwei Schiffen w\u00e4hlen, wobei zwei weitere f\u00fcr einen Preis von 10.000 Credits erst noch erworben werden m\u00fcssen. Ein Blick in meine B\u00f6rse verr\u00e4t mir, dass ich den Betrag aus der vorherigen Reise tats\u00e4chlich noch bei mir habe. Neben dem Kauf neuer Schiffe kann ich auch verschiedene Ausr\u00fcstungen und Upgrades w\u00e4hlen, wobei Letztere in einer umfangreichen Liste gegen Credits verbessert werden k\u00f6nnen. Upgrades beziehen sich aber nicht durchgehend auf ein einzelnes Schiff, sondern sind auch auf mich als Pilot zugeschnitten. Beispielsweise kann ich die H\u00f6he der erbeutbaren Credits steigern oder meinen Scanner verbessern um die Bedrohungslage in den einzelnen Systeme besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Wenn ich bereit bin kann ich jetzt noch einen von drei Schwierigkeitsgraden w\u00e4hlen und der n\u00e4chste Run startet. Ja, das gesamte Gameplay ist wie ein Roguelike aufgebaut \u2013 das Spiel erkl\u00e4rt es mit Klonen warum ich nach einem Tod weiterspielen kann. Einzelne Systeme und Sektoren werden zuf\u00e4llig zusammengew\u00fcrfelt und der Spieler bekommt die (vergangene) Story mit jedem neuen Sektor, den er hinter sich bringt, \u00fcber neue Sequenzen erz\u00e4hlt. Au\u00dferdem erscheinen hier und da NPCs, die sich mit meinem Piloten anfreunden und Quests f\u00fcr mich parat haben. Verbringe ich allerdings zu lange Zeit in einem System, finden mich die Okkar und schicken alles an Streitkr\u00e4ften was sie auffahren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Everspace erscheint der n\u00e4chste Titel deutscher Entwickler f\u00fcr Nintendo Switch. Dieses Mal verschl\u00e4gt es mich als Spieler in die unendlichen Weiten des Alls. 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