{"id":286,"date":"2018-12-22T12:00:40","date_gmt":"2018-12-22T12:00:40","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=286","title":{"rendered":"Gelly Break"},"content":{"rendered":"<p>Koop-Spiele gibt es viele, doch wirklicher Zusammenhalt, bei dem die ganze Gruppe durch den Ausfall eines Teilnehmers komplett vor die Hunde geht, findet sich selten. Anders der possierlich wirkende Plattformer <b>Gelly Break<\/b>: Wer sich hier nicht vollst\u00e4ndig auf seinen Spielpartner verlassen kann, sieht schnell kein Land mehr. Doch reicht die an sich ordentlichr Grundidee des kooperativen Plattform-Vergn\u00fcgens schon f\u00fcr ein gutes Spiel? Hat das Zwei-Blob-Rettungskommando noch mehr auf dem Kasten? Genau darum soll es hier gehen.<\/p>\n<p><b>Vertrauensprobe<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81127.jpg\" alt=\"Bild 81127\" style=\"float: left;\">Eine gro\u00dfe Story scheint es \u00fcbrigens nicht zu geben. <i>Gelly Break<\/i> wirft euch kommentarlos in den ersten Level und deutet h\u00f6chstens an, dass ihr irgendwelche roten Blobwesen zu retten habt und die Feinde der total harmlos klingenden Evil Corp. angeh\u00f6ren. Aber mehr braucht es eigentlich auch nicht, um f\u00fcr ein unbeschwertes H\u00fcpfspielerlebnis zu sorgen. Die zwei Spieler \u00fcbernehmen dabei die Kontrolle \u00fcber unterschiedlich gef\u00e4rbte Figuren \u2013 ein Wesen ist gr\u00fcn, das andere orange. Das ist beleibe nicht nur eine \u00e4sthetische Entscheidung, sondern Kern des Gameplays. Viele Plattformen und Sprungfelder sind nur f\u00fcr den Charakter in der entsprechenden Farbe betretbar. Also organisiert man sich zu Beginn schnell und schreitet separat \u00fcber die unterschiedlich schimmernden Fl\u00e4chen. Kniffliger wird es, sobald es nur einen Weg gibt und dieser mit unterschiedlichen Farbplatten ges\u00e4umt ist. In dem Fall m\u00fcssen die beiden Spieler tats\u00e4chlich kooperieren und einer den anderen tragen. Auf Knopfdruck \u2013 den \u00fcbrigens beide Teilnehmer vollf\u00fchren m\u00fcssen \u2013 wechseln sich L\u00e4ufer und Bordsch\u00fctze dann im fliegenden Wechsel ab. Da durch dieses Wirbelkommando zudem auch Glasscheiben und gewisse Gegner zerdeppert werden k\u00f6nnen, will dieses Man\u00f6ver wirklich schnell erlernt werden. Die \u201eBordsch\u00fctzen\u201c-Bezeichnung habe ich \u00fcbrigens nicht grundlos gew\u00e4hlt: Die getragene Kreatur kann mit einfachen Richtungseingaben frei aus allen Rohren feuern und so heranschwirrende Gegner aufs Korn nehmen.<\/p>\n<p>Klingt ja alles sch\u00f6n und gut, nur fragt man sich dann zwangsl\u00e4ufig, warum die beiden Spielfiguren sich \u00fcberhaupt aufteilen k\u00f6nnen. Viele Aufgaben m\u00fcssen sowieso im Verbund gel\u00f6st werden und wer alle teils ziemlich gemein versteckten Rot-Blobs retten m\u00f6chte, muss ebenfalls gut mit seinem Partner zusammenarbeiten. Diese Rettungsaktion hat zudem einen teiferen Sinn: Sammelt ihr drei verlorene Wabbel pro Stufe, k\u00f6nnt ihr auf dem Weg zum n\u00e4chsten Level entscheiden, ob ihr den schwereren oder leichteren der beiden nehmen m\u00f6chtet. Dadurch erstreckt sich die Stufenzahl auf insgesamt zehn Abschnitte, wobei mehrfache Anl\u00e4ufe Pflicht sind, wenn man wirklich alles sehen m\u00f6chte. Die ohnehin recht kurze Spielzeit von nicht einmal zwei Stunden wird dadurch allerdings auch nicht sonderlich gro\u00df aufgeplustert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/81126.jpg\" alt=\"Bild 81126\" style=\"float: right;\">In Sachen Leveldesign erwarten euch hier ma\u00dfgeblich nette Ideen, die jedoch insgesamt einfach nicht besonders wirken \u2013 auf unterschiedliche Farben anspringende Platten hin oder her. Gelegentliche Wachmacher wie drohende Blitze, die euch bei zu gro\u00dfem Abstand umstehender Blitzableiter gnadenlos grillen, gibt es viel zu selten. Stattdessen h\u00fcpft man prim\u00e4r durch recht belanglose Welten, in denen es leider irgendwie nicht allzu viel zu entdecken gibt, und plagt sich gelegentlich mit simplen Gegnerwellen herum, die alles andere als einfallsreich aufgestellt sind. Immerhin sind die Endbosse recht unterhaltsam und abwechslungsreich. Selbst einfache Arenak\u00e4mpfe werden hierbei spannend aufgezogen und sorgen f\u00fcr ein zufriedenstellendes Finale der Level. Wer dem Spiel seine letzte Besonderheit nehmen m\u00f6chte, der geht die Sache alleine an. Dann wechseln die automatisch im Verbund verbleibenden Protagonisten auf Knopfdruck gemeinsam die Farbe und Geschosse lassen sich mit dem rechten Analogstick nach Twin-Stick-Shooter-Manier abfeuern. Klar funktioniert das, es ist aber auch deutlich eint\u00f6niger als die tats\u00e4chliche Zusammenarbeit mit einem Mitspieler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Koop-Spiele gibt es viele, doch wirklicher Zusammenhalt, bei dem die ganze Gruppe durch den Ausfall eines Teilnehmers komplett vor die Hunde geht, findet sich selten. Anders der possierlich wirkende Plattformer Gelly Break: Wer sich hier nicht vollst\u00e4ndig auf seinen Spielpartner verlassen kann, sieht schnell kein Land mehr. 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