{"id":270,"date":"2018-11-25T15:00:00","date_gmt":"2018-11-25T15:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=270","title":{"rendered":"Nidhogg 2"},"content":{"rendered":"<p>Hat man ein paar Minuten totzuschlagen und Lust, etwas zu zocken, dann muss ein Spiel her, dass ich gerne als \u201eleichte Kost&#8220; bezeichne. Das bedeutet, man kommt flott zur Sache und wird nicht auf dem Weg zum Gameplay aufgehalten, zum Beispiel durch Hinweise und Popups. <i>Nidhogg <\/i>ist da ein Paradebeispiel und mit dem Nachfolger <b>Nidhogg 2<\/b> ist die Indie-Serie jetzt auch auf der Switch gelandet. Wie gut sich diese Fortsetzung auf der Konsole schl\u00e4gt, erfahrt ihr in diesem Kurztest.<\/p>\n<p><b>Das Wurmmonster ist hungrig<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80957.jpg\" alt=\"Bild 80957\" style=\"float: right;\">Das Spielprinzip von <i>Nidhogg 2<\/i> ist sehr simpel: In einer Arena hat man auf die andere Seite zu kommen und alles was einem auf dem Weg begegnet, also den anderen Mitspieler, aus dem Weg zu r\u00e4umen, um es mild auszudr\u00fccken. Erreicht man sein Ziel, wird man vom unheimlichen Wurmmonster und Namensgeber des Spiels, dem Nidhogg, gefressen &#8211; die Kreatur hat schlie\u00dflich nur die besten Opfer verdient. Der Weg dorthin ist jedoch nicht zwingend unbeschwert, ohne Waffe sollte man sich dem Pfad lieber nicht stellen. Was Waffen angeht, wurde in diesem Teil deutlich aufgestockt. W\u00e4hrend im Vorg\u00e4nger nur mit dem Rapier gek\u00e4mpft wurde, hat man es hier mit deutlich mehr Werkzeugen zu tun, die auch entsprechende Strategien zur Verwendung anfordern.<\/p>\n<p>Das eing\u00e4ngigste Beispiel d\u00fcrfte der neue Bogen sein: Als Angreifer kann man den Gegner aus gro\u00dfer Distanz ausschalten, aber wegen der relativ langen Zeit bis zum Abschuss ist man beim Nahkampf stark im Nachteil. Hat der Gegner den Bogen ausger\u00fcstet, muss man den Pfeilen ausweichen oder sie reflektieren. Wie sich die verschiedenen Waffen verhalten, ist schnell begriffen, doch die Konflikte verlieren deshalb noch lange nicht an Spannung. Erst recht nicht, wenn man im lokalen Multiplayer spielt. Hier bekommt man das Meiste, was das Spiel zu bieten hat. An erster Stelle steht selbstverst\u00e4ndlich das schnelle Spiel, bei dem es, wie der Name schon sagt, gleich ans Eingemachte geht. Dennoch gibt es genug Einstellungsm\u00f6glichkeiten, um dem Spiel eine gewisse Abwechslung zu geben. Darunter fallen die \u00fcblichen Einstellungen der Charakter- und Levelwahl, aber auch ausgefallene Optionen wie Waffenreihenfolgen und die \u00fcberraschend ausgefallene Liste an Cheats, mit denen man beispielsweise die Gravitation verringern kann. Obwohl h\u00f6chsten zwei Spieler gleichzeitig spielen gibt es einen Turniermodus, bei dem bis zu acht Wettk\u00e4mpfer mitmachen k\u00f6nnen. Da sich die Matches durchaus in die L\u00e4nge ziehen k\u00f6nnen, kann f\u00fcr das Turnier praktischerweise ein Zeitlimit gesetzt werden. Erstaunlicherweise bietet der Modus sogar die Option f\u00fcr Doppel-Ausscheidungen an, wo es einen zweiten Turnierbaum gibt, bei dem die Verlierer eine zweite Chance bekommen. <\/p>\n<p><b>Auch solo gibt es etwas zu tun<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80958.jpg\" alt=\"Bild 80958\" style=\"float: left;\">Als Einzelspieler kommt man trotzdem nicht zu kurz, denn f\u00fcr die gibt es den Arcade-Modus. Hier spielt man auf jeder Karte einmal gegen die KI. Den Modus hat man meist innerhalb einer halben Stunde durchgespielt und au\u00dfer der Verbesserung seiner Zeit und dem Freischalten neuer Dinge gibt es keine besonderen Gr\u00fcnde, sich weiter mit der KI zu schlagen. Verschiedene Schwierigkeitsstufen f\u00fcr die Computergegner gibt es nicht und eine Steigerung der Schwierigkeit von Level zu Level habe ich nicht bemerkt. Zwischen den Schaupl\u00e4tzen gibt es bis auf Nidhogg im Hintergrund kaum einen Zusammenhang und die Themen der Level wie zum Beispiel Strand oder Club haben mit den Layouts oft nicht viel zu tun, sodass man theoretisch das Leveldesign einer Arena mit dem Thema eines anderen tauschen k\u00f6nnte und am Ende die gleiche Wirkung h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Am besten wird <i>Nidhogg 2 <\/i>immer noch gegen menschliche Mitspieler gespielt und ist im Moment niemand f\u00fcr ein lokales Match parat, hat man gl\u00fccklicherweise noch den Online-Modus zur Verf\u00fcgung. In diesem kann man sich mit einem Freund zum Spielen \u00fcber das Internet treffen oder sich f\u00fcr eine Partie gegen einen zuf\u00e4lligen Gegner einschreiben lassen. Leider scheint jedoch die Spielerzahl f\u00fcr diesen Modus nicht sonderlich gro\u00df zu sein, sodass man sich bei der Suche nach Gegnern auf lange Wartezeiten und viele Fehlermeldungen einlassen muss. Als ich letztendlich doch einen Gegner fand, der auch den Kampf gestartet hat, war das Gameplay nur von Lags geplagt, obwohl laut Spiel gerade mal eine Verz\u00f6gerung von f\u00fcnf Frames bestand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hat man ein paar Minuten totzuschlagen und Lust, etwas zu zocken, dann muss ein Spiel her, dass ich gerne als \u201eleichte Kost&#8220; bezeichne. Das bedeutet, man kommt flott zur Sache und wird nicht auf dem Weg zum Gameplay aufgehalten, zum Beispiel durch Hinweise und Popups. 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