{"id":260,"date":"2018-11-02T08:00:00","date_gmt":"2018-11-02T08:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=260","title":{"rendered":"Taiko no Tatsujin: Drum &#8217;n&#8216; Fun"},"content":{"rendered":"<p>Rhythmus-Spiele f\u00fcr unterwegs sind immer ein heikles Thema, geht es bei ihnen doch gerade um die Musik, mit der man seine Umgebung ja nicht unbedingt belasten m\u00f6chte. Dank Kopfh\u00f6rern ist das allerdings auch kein Problem und wenn man es mit einem Hybriden wie der Nintendo Switch zu tun hat schon gar nicht. Und nachdem wir lange keinen Teil der Reihe mehr im Westen erleben durften, hat sich Bandai Namco dazu entschieden, uns mit <B>Taiko no Tatsujin: Drum &#8217;n&#8216; Fun<\/B> endlich mal wieder einen zu geben. Und das sogar mit dem Trommel-Controller, der das Spiel so besonders macht \u2013 wenn dieser auch nur auf wenige Arten erh\u00e4ltlich ist. Allerdings kommt man ebenso \u00fcber den eShop an den Titel und gl\u00fccklicherweise bietet er genug Steuerungsarten, dass man auch so auf seine Kosten kommen sollte. Und um das genauer zu inspizieren, habe ich mir einen Wolf getrommelt.<\/p>\n<p><B>Licht aus \u2013 Musik an!<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80848.jpg\" alt=\"Bild 80848\" style=\"float: right;\">Wie es sich f\u00fcr ein Musik-Spiel mit Arcade-Hintergr\u00fcnden geh\u00f6rt, wird bei <i>Taiko no Tatsujin<\/I> vollst\u00e4ndig auf eine Story verzichtet. Stattdessen geht es einzig und allein um das Spielen der Songs. Hierbei stehen einem bereits von Anfang an um die 60 zur Verf\u00fcgung und durch flei\u00dfiges Musizieren werden noch weitere freigeschaltet, bis man am Ende auf die stolze Anzahl von 74 Titeln kommt. Diese wurden in unterschiedliche Kategorien unterteilt, wodurch man grunds\u00e4tzlich auch schon erf\u00e4hrt, was einen erwartet. Mit dabei sind Pop-, Anime-, Klassik-, Sonstige-, Videospiel-, Vocaloid- und Bandai Namco Original-Songs. Hierbei m\u00f6chte ich aber gleich erw\u00e4hnen, dass <i>Taiko no Tatsujin<\/i> ein durch und durch japanisches Spiel ist \u2013 soll hei\u00dfen, mit wenigen Ausnahmen bekommt man es hier ausschlie\u00dflich mit sehr japanischen Songs zu tun, was gerade in der Pop-Kategorie auff\u00e4llt. Diese Musik-Auswahl sollte man sich stets vor Augen f\u00fchren, wenn man den Kauf lieb\u00e4ugelt. Zudem ist jedes Lied recht kurz, gerade mal um die zwei Minuten dauert jede einzelne Runde. Das ergibt noch Sinn wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Anime-Openings eine Standard-L\u00e4nge von 1 Minute und 30 Sekunden haben. Gerade im Fall der Pop-Songs f\u00e4llt allerdings auf, dass diese ein spontanes Fadeout kriegen und einfach aufh\u00f6ren, wenn man vielleicht gerade einmal einen Refrain geh\u00f6rt hat. Das macht das Spielen unterwegs vielleicht etwas leichter, stellt mich pers\u00f6nlich aber nicht sehr zufrieden. Ich bin eigentlich ein Freund davon, einen ganzen Song zu spielen und nicht einfach aufh\u00f6ren zu m\u00fcssen, sobald er gerade richtig in Fahrt gekommen ist.<\/p>\n<p><B>Die Kunst des Trommelns<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80850.jpg\" alt=\"Bild 80850\" style=\"float: left;\">Das grunds\u00e4tzliches Spielprinzip ist recht simpel: Auf dem Bildschirm bekommt man die zu machenden Aktionen angezeigt und diese muss man dann im richtigen Rhythmus ausf\u00fchren. Dabei handelt es sich kleine und gro\u00dfe, rote oder blaue Noten, die respektive f\u00fcr das Innenfeld oder die Kante der gedachten Trommel stehen, sowie Ballons, Schl\u00e4gel und langgezogene Noten, bei denen ein Trommelwirbel von einem abverlangt wird. Wie man es sich denken kann, sollten diese nat\u00fcrlich im richtigen Takt getroffen werden, wobei es lediglich drei Wertungen gibt: \u00dcbel, Ok und Gut. Diese geben einem eine entsprechende Punktzahl, welche durch eine fortlaufende Kombo, also ohne auch nur eine Note zu verfehlen, sogar noch erh\u00f6ht wird. Um das zu erreichen stehen einem satte vier Kontroll-Schemata zur Verf\u00fcgung: Die Taiko-Trommel, Bewegungssteuerung, die Controllertasten und der Touchscreen. In meinem Fall kann ich leider nichts zur Verwendung der Trommel sagen, da mir diese f\u00fcr das Review nicht zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n<p>Da sie dem Trommeln am n\u00e4chsten kommt, habe ich mich zun\u00e4chst mit der Bewegungssteuerung versucht und musste recht schnell feststellen, dass die Switch-Controller starke Limitationen zur korrekten Ausf\u00fchrung der Bewegungen haben. So verlangt das Spiel eigentlich nur, dass man die Joy-Cons f\u00fcr eine rote Note gerade nach unten bewegt, w\u00e4hrend f\u00fcr eine blaue Note ein diagonaler Schwung ausgef\u00fchrt werden soll. Die Erkennung dieser Bewegungen ist jedoch mangelhaft und selbst nach einigen Stunden habe ich keinen hundertpozentigen Weg gefunden, hierbei treffsicher zu werden. Es funktioniert definitiv bei den niedrigen Schwierigkeitsgraden, sobald man jedoch eine Herausforderung sucht \u2013 es gibt vier, bei manchen Songs f\u00fcnf Schwierigkeitsgrade \u2013 st\u00f6\u00dft das System schnell an seine Grenzen. Die Steuerung \u00fcber die Kn\u00f6pfe geht sehr gut von der Hand, doch da man hier jedoch nur recht wenige Noten zur Auswahl hat, ist diese Option meiner pers\u00f6nlichen Meinung nach wenig sinnvoll. \u00dcberrascht war ich dann allerdings vom Touchscreen-Schema, bei dem auf dem unteren Teil des Bildschirms eine Trommel angezeigt wird und man entsprechend auf diese tippt, um zu spielen. Dies hatte wenigstens etwas vom Trommeln und machte mir auch am meisten Spa\u00df, wodurch es zu meiner bevorzugten Spielweise wurde \u2013 aber die Geschm\u00e4cker k\u00f6nnen bekanntlich verschieden sein, die Optionen stehen immerhin zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><B>Mit mehr Leuten trommelt es sich besser<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80851.jpg\" alt=\"Bild 80851\" style=\"float: right;\">Wer keine Lust hat lediglich alleine die Songs zu spielen, kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass alle Songs auch zu viert angegangen werden k\u00f6nnen. Hierbei stehen einem sogar verschiedene Modi zur Verf\u00fcgung, um kooperativ oder kompetitiv zu zocken. Entweder versucht man sich an einem gemeinsamen Highscore, wetteifert um den h\u00f6chsten eigenen, macht eine m\u00f6glichst hohe Kombo oder versucht mehr \u201eGut\u201c-Anschl\u00e4ge zu bekommen als das Gegen\u00fcber, hier gibt es eine recht nette Auswahl. In den Versus-Partien k\u00f6nnen sogar Items eingeschaltet werden, die es entweder dem Kontrahenten schwerer machen oder einem selbst einen Bonus verschaffen. M\u00f6chte man allerdings tats\u00e4chlich mit drei Freunden zocken, ben\u00f6tigt jeder eine eigene Switch mit dem Spiel \u2013 an einer Konsole k\u00f6nnen lediglich bis zu zwei Spieler gleichzeitig loslegen.<\/p>\n<p>Zudem bietet <i>Taiko no Tatsujin: Drum &#8217;n&#8216; Fun<\/I> einen Party-Modus, der einige Mini-Spiele bereith\u00e4lt. Wie man sich vielleicht denken kann, kommt es bei jedem davon auf ein gutes Rhythmusgef\u00fchl an. In den meisten F\u00e4llen werden einem dabei zuerst bestimmte Rhythmen vorgegeben, die man anschlie\u00dfend korrekt wiederholen muss. Bei den restlichen Spielen wird von einem gutes Taktgef\u00fchl abverlangt, da man diesen halten oder aber progressiv schneller werden muss. Auch bei den Party-Spielen gibt es unterschiedliche Varianten, wie diese mit den eigenen Freunden gespielt werden k\u00f6nnen \u2013 Alle gegen Alle, Team-Versus oder Kooperativ, wobei stets vorgegeben ist, welches Spiel auf welche Art gegeneinander gezockt wird. Wer keine Freunde hat, die sich f\u00fcr dieses Spielprinzip begeistern k\u00f6nnen, braucht auch nicht verzagen: der Party-Modus kann auch vollst\u00e4ndig alleine gespielt werden. Tut man dies sogar oft genug, schaltet man neue Charaktere f\u00fcr die Songs frei. Jeder Charakter kommt dabei mit eigenen F\u00e4higkeiten daher, die einem das Spiel entweder leichter oder schwerer machen k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen Trommelwirbel zum Beispiel automatisch ausgef\u00fchrt werden oder aber die Seelenanzeige, die zum Abschluss eines Songs gef\u00fcllt werden muss, ist bereits von Anfang an zur H\u00e4lfte voll. Oder aber man macht sich das Timing der Noten schwieriger und l\u00e4sst die Seelenanzeige noch langsamer steigen \u2013 je nachdem, was man gerade haben m\u00f6chte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhythmus-Spiele f\u00fcr unterwegs sind immer ein heikles Thema, geht es bei ihnen doch gerade um die Musik, mit der man seine Umgebung ja nicht unbedingt belasten m\u00f6chte. Dank Kopfh\u00f6rern ist das allerdings auch kein Problem und wenn man es mit einem Hybriden wie der Nintendo Switch zu tun hat schon gar nicht. 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