{"id":247,"date":"2018-10-11T10:00:00","date_gmt":"2018-10-11T10:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=247","title":{"rendered":"Giana Sisters: Twisted Dreams &#8211; Owltimate Edition"},"content":{"rendered":"<p>Mario, Mario, und nochmal Mario: Zumindest gef\u00fchlt kann man nicht \u00fcber Nintendo reden, ohne auf den agilen Klempner zu sprechen zu kommen. Kein Wunder, gilt er doch als Begr\u00fcnder oder Ikone des Jump-&#8217;n&#8216;-Run-Genres. Doch ist auch ein <i>Super Mario Odyssey<\/i> in 3D oder ein <i>New Super Mario Bros. 2<\/i> in 2D nicht das Nonplusultra. Wer ein Spiel dieser Machart erleben will, greift wohl in den meisten F\u00e4llen entweder direkt zum Klempner in Rot oder zum haarigen Kollegen namens Donkey Kong. Dabei gibt es auch jede Menge Konkurrenz dort drau\u00dfen in den Weiten des eShops. Einer dieser Titel ist das k\u00fcrzlich erschienene <b>Giana Sisters: Twisted Dreams \u2013 Owltimate Edition<\/b> aus dem Hause Black Forest Games. Hierbei handelt es sich um einen Switch-Port samt DLC, der in Sachen Gameplay dem Genre-Platzhirsch fast ebenb\u00fcrtig ist, und sogar ein paar frische eigene Ans\u00e4tze einbringt. Um was es dabei genau geht, erkl\u00e4re ich euch in den folgenden Zeilen.<\/p>\n<p><b>Zwei Pers\u00f6nlichkeiten in einem K\u00f6rper<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80702.jpg\" alt=\"Bild 80702\" style=\"float: right;\">Auch wenn die <i>Giana Sisters<\/i> global eher unbekannt sind, reicht die Historie doch schon recht weit zur\u00fcck. Damals noch im 8-Bit-Gewand, bewegt man die wendige Giana nun durch farbenpr\u00e4chtige Fantasywelten. Trotzdem es hier um zwei Geschwister geht, steuert man als Spieler nun eine der beiden Schwestern. Die andere wird n\u00e4mlich direkt zu Beginn des Spiels von einem dezent \u00fcbergewichtigen Drachen verschlungen und verschleppt. Wie die \u00dcberschrift schon andeutet z\u00e4hlt Giana Numero Uno aber locker f\u00fcr zwei. Per Druck auf die Schultertaste verwandelt die \u201es\u00fc\u00dfe\u201c Giana sich n\u00e4mlich ihr eher punkiger gepr\u00e4gtes Selbst. Dabei \u00e4ndert sich aber wei\u00df Gott nicht nur ihr Aussehen, auch ihre F\u00e4higkeiten und sogar die ganze Spielwelt samt Widersacher sind betroffen!<\/p>\n<p>Passenderweise (oder unpassenderweise?) befindet sich die unschuldige Giana in einer sehr d\u00fcsteren Welt, ihr rockiges Alter-Ego wiederum in einer lebhaften und farbenfrohen Parallelwelt. Dieser \u00dcbergang passiert auf Tastendruck quasi in Echtzeit, was echt mal ein netter Ansatz ist und f\u00fcr reichlich Potenzial und Abwechslung sorgt. Ein \u00e4hnliches Prinzip kam schon in <i>Wonder Boy: The Dragon&#8217;s Trap<\/i> zum Einsatz, jedoch schaltete man dort \u201enur\u201c zwischen Remake und Original hin und her. Wechselt man zwischen den Szenen, wird aus Gianas Hauptmove, eine Art gleitende Luftspirale, ein brutaler Dash, Objekte wie B\u00e4ume und Gegner werden durch jeweils bravere Varianten ausgetauscht und die Musik schwenkt passend zur Punk-Giana in eine Art Metalorgie um. Das ist zum einen schon echt nett anzusehen und anzuh\u00f6ren, sorgt aber auch in puncto Gameplay f\u00fcr allerlei ausgekl\u00fcgelte Einlagen.<\/p>\n<p><b>Hin und her, das ist nicht schwer<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80706.jpg\" alt=\"Bild 80706\" style=\"float: left;\">Was in der Welt von Super Mario die M\u00fcnzen sind, sind bei den Giana-Schwestern die Kristalle. Im Gegensatz zu den M\u00fcnzen sammelt man die Kristalle jedoch nicht f\u00fcr Extraleben, sondern f\u00fcr die 100-Prozent-Auszeichnung. Und von den Klunkern gibt es in den stellenweise etwas zu langen Levels reichlich zu sammeln. Auch wenn sich manche Stufen recht repetitiv anf\u00fchlen und wie Kaugummi ziehen, so muss man ihnen doch zugutehalten, dass sie 1A konstruiert sind und hervorragend zum Experimenten und Erkunden einladen. Spielt man die Abschnitte im Modus \u201eSchwer\u201c durch, schaltet man diese auch f\u00fcr die Time Trial- und Score Attack-Modi frei. Im Optimalfall spielt man jedes Level also viermal, einmal ganz entspannt mit Erkundung, einmal auf Schwer, einmal f\u00fcr den Highscore und einmal f\u00fcr die schnellste Zeit. Obwohl es aber jedes Mal im Prinzip dasselbe ist, lernt man jede Instanz trotzdem wieder neu kennen, wenn sich die Strategie \u00e4ndert. F\u00fcr wirklich alle Kristalle muss man auch echt jeden Winkel ausleuchten, leider sind aber auch hier unsichtbare G\u00e4nge \u00e0 la <i>Metroid<\/i> versteckt. Man muss also gegen reichlich auff\u00e4llige W\u00e4nde dashen, um vorbildlich alle versteckten Segmente aufzudecken.<\/p>\n<p>Insgesamt bietet <i>Giana Sisters: Twisted Dreams<\/i> in der <i>Owltimate Edition<\/i> (also mitsamt <i>Rise of the Owlverlord<\/i>-DLC) und einigen saisonalen Extralevels \u00fcber 40 Gebiete mit doch recht spa\u00dfigen Sprungpassagen. Gepaart mit der cleveren Wechselmechanik und dem stimmungsvollen Soundtrack und der detailverliebten Spielwelt bildet sich hier also ein recht vielversprechendes Gesamtpaket. Die Steuerung ist bis auf die Luft-Dashes der Punk-Giana und allgemeinen Wandspr\u00fcngen meist knackig auf den Punkt und f\u00fchlt sich hervorragend an. Auf optischer Seite muss die Switch-Version zwar \u2013 mal wieder \u2013 deutliche Abstriche in der Aufl\u00f6sung hinnehmen, doch tut das dem grandiosen Gesamtbild keinen Abbruch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mario, Mario, und nochmal Mario: Zumindest gef\u00fchlt kann man nicht \u00fcber Nintendo reden, ohne auf den agilen Klempner zu sprechen zu kommen. Kein Wunder, gilt er doch als Begr\u00fcnder oder Ikone des Jump-&#8217;n&#8216;-Run-Genres. Doch ist auch ein Super Mario Odyssey in 3D oder ein New Super Mario Bros. 2 in 2D nicht das Nonplusultra. 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