{"id":233,"date":"2018-09-13T10:00:20","date_gmt":"2018-09-13T10:00:20","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=233","title":{"rendered":"Senran Kagura Reflexions"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80428.jpg\" alt=\"Bild 80428\" style=\"float: right;\">Die Crux bei kurzen Spielen: Man kann schon aus Anspiel-Eindr\u00fccken manchmal die gesamte Spielerfahrung mitnehmen. Von daher werde ich in diesem Kurztest nicht drumherum kommen, diverse Punkte aus Denis&#8216; gamescom-Anspielbericht von <b>Senran Kagura Reflexions<\/B> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/217-handson-senran-kagura-reflexions.html>zum Hands-On<\/a>) zu wiederholen. Auf der anderen Seite kann ich euch nat\u00fcrlich jetzt verraten, ob sich der 10 Euro kostende Download-Titel \u2013 und, sofern der Tenor dabei derselbe bleiben sollte, die bis zu 40 Euro an geplanten DLC-Szenarios \u2013 jetzt nun tats\u00e4chlich lohnt oder ob hier mehr billiger Fanservice mit der <I>Senran Kagura<\/i>-Lizenz auf der Switch verramscht wird. Ach, machen wir uns nichts vor, ihr habt doch eh schon das Wertungsbarometer auf der Startseite gelesen\u2026 Tauchen wir also direkt in die Welt der Massage ein!<\/p>\n<p><b>Das Loch in meinem Herzen<\/b><br \/>\nZumindest eine Sache muss ich aus dem oben erw\u00e4hnten Hands-On geradebiegen: <i>Senran Kagura Reflexions<\/i> dreht sich nicht um verlorene Erinnerungen. Nein, die Ninja-Sch\u00fclerin Asuka wei\u00df durchaus, wer sie ist und was sie macht. Sie f\u00fchlt sich jedoch in einem bestimmten Bereich noch unsicher und wei\u00df gerade nicht, ob sie sich wirklich kennt. Hier kommt ihr ins Spiel: Durch entspannende Massagen sollt ihr der Dame bei ihrem Selbstfindungstrip helfen und feststellen, was ihr auf dem Herzen liegt. Dazu sammelt ihr Fragmente ihres Herzens, die einmal zusammengef\u00fcgt dann die Antwort liefern. Klingt tiefgr\u00fcndig und es gibt tats\u00e4chlich auch einen kleinen Kniff bei der Rahmenhandlung, insgesamt f\u00e4llt die knapp vierst\u00fcndige Geschichte jedoch ziemlich flach aus und wiederholt aufgrund ihrer spielerischen Natur in dieser Zeit viel Material. Und Englisch solltet ihr f\u00fcr den Lesegenuss auch beherrschen, denn zu den japanisch vertonten Texten gibt es lediglich englische Untertitel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80429.jpg\" alt=\"Bild 80429\" style=\"float: left;\">Die Fragmentsammelei l\u00e4uft in mindestens f\u00fcnf Spieldurchg\u00e4ngen ab. Zun\u00e4chst einmal haltet ihr Asukas Hand und dr\u00fcck mit den Analogsticks oder den Schultertasten auf eine bestimmte Stelle, bis das M\u00e4dchen mit dem Fantasieren beginnt. Dann landet ihr beispielsweise in einem Fantasy-Szenario oder habt die Patientin pl\u00f6tzlich als Nachhilfelehrerin vor euch stehen, was unweigerlich in einer richtigen Massage-Session endet \u2013 sobald ihr die Ausrichtung durch Ber\u00fchrung bestimmter K\u00f6rperstellen bestimmt hat. Verschiedenfarbige Wellen geben dabei an, wie die Entspannungskur wirkt und schlussendlich auch auf welches Fragment ihr zusteuert. Von freundschaftlicher Knetkur \u00fcber beruhigendes Klopfen bis hin zur erregenden Massage ist alles dabei. Die Wahl an sich wird jedoch durch ziemlich lang dauerndes und anspruchsloses Dauergeklicke erreicht. Das langweilt bereits nach dem zweiten Durchmarsch. Habt ihr Asuka entsprechend weichgemacht, d\u00fcrft ihr zu guter letzt ein spezielles Massage-Werkzeug ausw\u00e4hlen und innerhalb eines Minispiels zum letzten Schritt der Session ansetzen. So wird etwa mit Joy-Con-Gesch\u00fcttel der Oberschenkel weichgeklopft, der Oberarm geb\u00fcrstet oder\u2026 Nein, das letzte Hilfsmittel m\u00f6chte ich euch an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Ich sage nur so viel: Mir wurde pl\u00f6tzlich klar, woher die Ab-18-Einstufung der USK kam. Die Items werden \u00fcbrigens \u00fcber die Durchl\u00e4ufe hinweg nach und nach freigeschaltet, bis man diesen f\u00fcr den eigentlichen Story-Fortschritt \u00fcberfl\u00fcssigen Schritt sogar komplett \u00fcberspringen kann.<\/p>\n<p>Und dieses Prozedere wird pro Handlungs-Runde f\u00fcnfmal durchgezogen, bis ihr ein Herzfragment erhaltet und von vorn beginnt. Das ist tats\u00e4chlich alles, was <i>Senran Kagura Reflexions<\/i> bietet und bei vielleicht 30 bis 40 Minuten pro Partie hat man bereits nach drei bis vier Stunden das wahre Ende erreicht. Das ist leider ziemlich mau. An Bonus-Modi ist leider auch nicht viel zu holen. So k\u00f6nnt ihr Asuka mit freigespielten Outfits und Accessoires einkleiden, die Massage-Minigames direkt aus einem Men\u00fc heraus ausw\u00e4hlen oder die junge Dame im Diorama-Modus posieren lassen, um Screenshots in allerlei Situationen aufzunehmen. Selbst in technischer Hinsicht gibt es nicht sonderlich viel zu vermelden: Mit Asuka gibt es gerade mal ein Charakter-Modell, das zwar auf einem \u00e4hnlich hohen Niveau modelliert ist, wie man es von den PS4-Spielen der <i>Senran Kagura<\/i>-Reihe kennt, bei diversen Kost\u00fcm- und Zubeh\u00f6r-Kombinationen aber schon mal unsch\u00f6ne Clipping-Fehlern mitbringen kann. Abgesehen davon gibt\u2019s eine Reihe statischer Hintergr\u00fcnde und das war es \u2013 wirklich aufwendig wirkt die Pr\u00e4sentation keineswegs. Immerhin l\u00e4uft das Spiel daf\u00fcr fl\u00fcssig. Und ja, die Basis-Version bietet wirklich nur einen einzigen Charakter. Vier weitere werden als DLC nachgeliefert, die jeweils auch noch mal 10 Euro das St\u00fcck kosten. Ein teures Vergn\u00fcgen!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/F9KyU4A8sGI\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Crux bei kurzen Spielen: Man kann schon aus Anspiel-Eindr\u00fccken manchmal die gesamte Spielerfahrung mitnehmen. Von daher werde ich in diesem Kurztest nicht drumherum kommen, diverse Punkte aus Denis&#8216; gamescom-Anspielbericht von Senran Kagura Reflexions (zum Hands-On) zu wiederholen. 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