{"id":216,"date":"2018-08-23T20:13:25","date_gmt":"2018-08-23T20:13:25","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=216","title":{"rendered":"Robothorium"},"content":{"rendered":"<p>Wenn es eine Art von RPGs gibt, die Japan \u00e4u\u00dferst beliebt sind, dann sind es vermutlich Dungeon Crawler. Wir haben \u00fcber eine lange Zeit nicht allzu viel davon mitbekommen, aber seit einigen Jahren schwappen die Titel auch h\u00e4ufiger in den Westen, was nat\u00fcrlich auch westliche Entwickler dazu bringt, sich an dem Genre zu versuchen. So auch die franz\u00f6sischen Entwickler von Goblinz Studio, die derzeit dabei sind das Spiel <B>Robothorium<\/B> zu entwickeln. Urspr\u00fcglich nur f\u00fcr den PC gedacht, ist inzwischen aber auch eine Switch-Version in Arbeit und genau diese konnte ich mir auf der gamescom einmal n\u00e4her anschauen.<\/p>\n<p><B>Die Roboter-Dystopie<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80172.jpg\" alt=\"Bild 80172\" style=\"float: right;\">In <i>Robothorium<\/i> begibt man sich in eine Welt in der Zukunft \u2013 so weit, dass Roboter an der Tagesordnung stehen und auch Cyborgs nichts ungew\u00f6hnliches mehr sind. Man m\u00f6chte meinen, dass dies alles leichter macht, doch es gibt viel Zwietracht: Alle drei Arten von denkenden Formen wollen sich an den Kragen da sie der Meinung sind, von den jeweils anderen unterdr\u00fcckt zu werden. Man selbst \u00fcbernimmt dabei die Rolle einer neuartigen KI, die versuchen soll, alles wieder ins Lot zu bringen. Die Story soll sich im Verlaufe so aufbauen, dass man Entscheidungen trifft, die die jeweiligen Fraktionen st\u00e4rken oder schw\u00e4chen und dementsprechend den Ablauf \u00e4ndern, doch w\u00e4hrend meiner Anspielzeit konnte ich dies noch nicht beurteilen.<\/p>\n<p><B>Wo die Taktik beginnt<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80173.jpg\" alt=\"Bild 80173\" style=\"float: left;\">Wie bereits erw\u00e4hnt geschieht das Spielgeschehen grunds\u00e4tzlich in bekannter Dungeon Crawler-Manie, wobei man ausnahmsweise mal nicht in der First-Person Ansicht spielt, sondern alles von einer isometrischen Perspektive sieht. Dabei bewegt man sich von Raum zu Raum und bekommt es mit wenigen Entscheidungen zu tun \u2013 so k\u00f6nnte sich in einem Raum eine \u00dcberwachungskamera befinden. Diese kann dann gehackt, zerst\u00f6rt oder einfach nur ausgeschaltet werden und wie erfolgreich diese Methoden sind, wird einem jeweils angezeigt. Das Hacken bietet einem dabei in den meisten F\u00e4llen den gr\u00f6\u00dften Vorteil, da man dadurch Fallen, Gegnerpositionen oder Kartenabschnitte in Erfahrung bringen kann. Schl\u00e4gt die gew\u00e4hlte Methode allerdings fehl, steigt der Gefahrenlevel des Abschnitts und ab bestimmten Werten bekommen alle Gegner ein paar Boni spendiert, was zum Beispiel erh\u00f6hte Geschwindigkeit, mehr Abwehr oder \u00c4hnliches sein kann.<\/p>\n<p>St\u00f6\u00dft man auf eine Gegnertruppe, wechselt das Spielgeschehen in den Kampfbildschirm und hier geht es wieder recht klassisch in gewohnter, rundenbasierter Manier von sich. Jede eigene Einheit, von der ich mir am Anfang von sechs Klassen drei aussuchen konnte, besitzt dabei besondere F\u00e4higkeiten. Die Rollenverteilung bleibt dabei allerdings auch recht klassisch, mit Einheiten die sich besonders gut zur Verteidigung in der ersten Reihe anbieten, zu Heilern oder Saboteuren, die die Gegner mit Statuseinschr\u00e4nkungen bombardieren. Obwohl diese Verteilung dabei recht klassisch wirkt, hat mir pers\u00f6nlich das Zusammenspiel der Einheiten sehr gut gefallen. So ist eine Klasse vielleicht nur in der Lage gewesen, Debuffs auf Gegner anzuwenden \u2013 eine andere war dann aber in der Lage diese auf mehrere Feinde zu verteilen. \u00dcber den Verlauf des Spiels soll man aber noch mehr Einheiten erhalten k\u00f6nnen, was die K\u00e4mpfe noch strategischer machen sollte.<\/p>\n<p><B>Das gro\u00dfe Aber<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/80174.jpg\" alt=\"Bild 80174\" style=\"float: right;\">Alles was ich ab hier schreibe sollte mit einem zugedr\u00fcckten Auge betrachtet werden, da die von mir gespielte Switch-Version, nach Angaben der Entwickler, in einem so derma\u00dfen fr\u00fchen Stadium gewesen sein soll, dass noch absolut keine Anpassungen vorgenommen worden sind. Sie sei gerade so zum Laufen gebracht worden. Und das ist auch aufgefallen, da im besonderen das UI f\u00fcr den Bildschirm des Hybriden absolut nicht optimiert wurde. Texte waren viel zu klein, die Men\u00fcs viel zu chaotisch und das Benutzen des Touchscreens hat einen Maus-Cursor hervorgerufen, der danach nicht mehr verschwinden wollte und die allgemeine Navigation in den Men\u00fcs komplett zerst\u00f6rt hat. Dies ist besonders schmerzhaft, da ich bereits in meiner kurzen Anspielzeit sehr h\u00e4ufig auf neue Ausr\u00fcstung gesto\u00dfen bin, die ich zwar anlegen wollte, es aber jedes Mal eine Tortur war. Mir wurde allerdings zugesichert, dass daran bereits gearbeitet wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es eine Art von RPGs gibt, die Japan \u00e4u\u00dferst beliebt sind, dann sind es vermutlich Dungeon Crawler. 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