{"id":21,"date":"2017-03-02T23:20:01","date_gmt":"2017-03-02T23:20:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=21","title":{"rendered":"The Legend of Zelda: Breath of the Wild"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWach auf, Link.\u201c Eine Stimme auf dem Off, w\u00e4hrend unser Held Link in der aus der Demo bekannten Szene in einer merkw\u00fcrdigen H\u00f6hle aufwacht. Nat\u00fcrlich folge ich der Stimme und mache mich schleunigst auf den Weg nach drau\u00dfen, wo etwas Startausr\u00fcstung und ein alter Eremit auf mich wartet. Bis hierhin d\u00fcrfte es zumindest denjenigen unter euch bekannt sein, die sich im Vorfeld schon etwas informiert haben. Links bisher gr\u00f6\u00dftes Abenteuer startet dabei in einem kleinen Areal der enorm riesigen Oberwelt &#8211; die \u201eEbene des Vergessens\u201c. Aus diesem Areal kommt man zu Beginn auch nicht wirklich heraus, da es von einem tiefen Abgrund und riesigen, eiskalten Bergen umz\u00e4unt wird. Zumindest der Abgrund w\u00e4re machbar, h\u00e4tte man so etwas wie einen Gleiter. Zun\u00e4chst soll man aber auf einen Turm klettern. Oben angekommen, setzt man zuvor erhaltene Shiekah-Tablet dort ein, woraufhin man quasi einen \u201eDownload\u201c startet, welcher das Kartenmaterial f\u00fcr das aktuelle Areal auf dem Shiekah-Stein ablegt. Der Weg nach unten ist denkbar m\u00fchsam, erneut muss ich n\u00e4mlich wieder klettern. Wie aber kommt man nun aus dem Startgebiet weg? Ach ja, ein Gleiter\u2026 Wie es der Zufall so will, hat der alte Mann vom Beginn eine solche Ger\u00e4tschaft. Der Kauz verlangt jedoch etwas von mir, und zwar soll ich ihm einen Schatz bringen, der in einem sogenannten Schrein versteckt ist. Also nicht wie auf zu diesem Schrein!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72840.jpg\" alt=\"Bild 72840\" style=\"float: right;\">Doch nur hinlaufen und freuen ist nicht. Auf dem Weg dahin st\u00f6\u00dft man n\u00e4mlich schon auf einige Ablenkungen &#8211; etwa ein Moblin-Lager. Also vorsichtig angepirscht und die Gegner von hinten mit einer gefundenen Holzf\u00e4lleraxt attackiert. Sind alle Schergen beseitigt, ert\u00f6nt ein Gong und eine Belohnungstruhe \u00f6ffnet sich f\u00fcr uns. Gl\u00fccklicherweise ist dort eine etwas geeignetere Waffe drin. Dank Schnellmen\u00fc ist diese auch flugs ausger\u00fcstet und weiter geht es. Zun\u00e4chst aber noch kurz einen vom Eremiten geklauten Apfel auffuttern, um den eingesteckten Schaden zu heilen. So funktioniert das n\u00e4mlich in <b>The Legend of Zelda: Breath of the Wild<\/b>. Man schneidet von nun an kein Gras mehr oder schluckt Elixiere, sondern sammelt Essen und verfeinern es, doch dazu sp\u00e4ter mehr. Endlich beim Schrein angekommen. Hm, sieht irgendwie seltsam aus, fast schon wie ein Hut oder so etwas in der Art. Auch dort legen wir den Shiekah-Stein ein und schon \u00f6ffnet sich in einer h\u00fcbschen Animation die Pforte, dahinter ein magischer Fahrstuhl, der Link nach unten bef\u00f6rdert. Nun kommt der spannende Teil, der Schrein ist n\u00e4mlich so etwas wie ein Mini-Dungeon. L\u00f6st man das R\u00e4tsel im Innern &#8211; der Titel gibt stets einen vagen L\u00f6sungshinweis &#8211; so entlohnt uns der Schrein mit einem bestimmten Item. Was dieses Item bewirkt, sollt ihr aber sch\u00f6n selbst herausfinden, denn das ist es letztlich, was das neue <i>Zelda<\/i>-Spiel ausmacht. Von den Schreinen gibt es im Laufe des Spiels jedenfalls unz\u00e4hlige, doch die Aufgaben k\u00f6nnten abwechslungsreicher nicht sein.<\/p>\n<p><b>So viel Freiheit, dass man sich fast schon verloren vorkommt\u2026<\/b><br \/>\nNachdem wir den Wunsch des Alten erf\u00fcllt haben, darf sich Link stolzer Besitzer eines Gleitschirms nennen. Also nicht lang gefackelt und schnell den Abhang herunter, hinaus in die gro\u00dfe, weite Welt von Hyrule. Wohlgemerkt nicht das Hyrule, wie wir es aus anderen Teilen der Reihe kennen. (Achtung, nun folgen viele Adjektive!) Dieses Hyrule ist n\u00e4mlich gr\u00f6\u00dfer, sch\u00f6ner, detailverliebter, sch\u00f6ner, gr\u00f6\u00dfer und so weiter! Obwohl das Spiel so viel hergibt, f\u00e4llt es mir schwer, es euch in diesem Test zu beschreiben. Denn jede Info k\u00f6nnte schon zu viel sein und wieder ein wenig den Reiz aus den ersten Spielstunden nehmen, was euch und dem Spiel gegen\u00fcber unfair w\u00e4re. Was einem in <i>The Wind Waker<\/i> durch den weiten Ozean schon gro\u00df vorkam, ist hier nur eine kleiner Bruchteil. Die Insel vom Orni-Horst in <i>Wind Waker<\/i>? Nur ein kleiner Berg in einem von vielen Gebirgen von <i>Breath of the Wild<\/i>. Dieser Titel lebt einfach die Superlative. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72841.jpg\" alt=\"Bild 72841\" style=\"float: left;\">W\u00e4hrend man so durch die Ebenen stapft, kommt man sich vor allem zu Beginn ziemlich verlassen vor. Man hat so viele M\u00f6glichkeiten: Die Hauptquest nach eigenem Gutd\u00fcnken angehen, Nebenquests erledigen, eine der vielen \u00e4u\u00dferst kreativ versteckten Krogs aufsp\u00fcren, Essen und Ausr\u00fcstung sammeln, neue Gebiete erschlie\u00dfen und viele, viele andere Aktivit\u00e4ten. Das Nahrungssystem sprach ich ja schon im Hands-On an, daher soll das jetzt nicht nochmal breitgetreten werden. Es ist jedenfalls ein gelungener Ersatz f\u00fcr das plumpe Herzchensammeln. Generell bricht Nintendo hier mit etlichen altbew\u00e4hrten Konventionen. Skeptiker kann ich aber beruhigen, denn es stimmt einfach. Schlichtweg alles in diesem Spiel f\u00fchlt sich richtig an. Auch wurde oft vermutet, Nintendo kriege es nicht hin, diese unglaublich weitl\u00e4ufige Welt mit Leben zu f\u00fcllen. Dazu mein Kommentar: Oh, doch! Fauna an jeder Ecke. Gefahren an jeder Ecke. Man ist einfach immer besch\u00e4ftigt und kann machen was immer man will.<\/p>\n<p><b>Oh du Wetter, lass\u2019 mich doch einfach klettern!<\/b><br \/>\nEine der gro\u00dfen Neuerungen ist keineswegs der Tag-Nacht-Wechsel, denn diesen gab es schon zuvor im Franchise. Wohl aber ein Novum ist das grandiose Wettersystem. Vorab sei gesagt, dass ich schon einige richtig gute Wettersysteme in Open World-Spielen gesehen habe, doch <i>Breath of the Wild<\/i> toppt alles. Wo fange ich nur an? Stellt euch einfach vor es scheint die Sonne, ihr steht als Link weit oben in Eldin auf einem Gipfel und schaut in die Ferne. Nun bewegt ihr die Kamera so, dass ihr Link von vorne seht und wieder zur\u00fcck. Dabei f\u00e4llt auf, wie sch\u00f6n die Sonne wirkt und wie gut die Weitsicht ist. Andere Szene: Das Wetter schl\u00e4gt in Gewitter um und ihr steht noch immer auf dem Berg. Also nichts wie runter und Schutz gesucht, doch Obacht! W\u00e4hrend des Heruntergleitens schlagen links und rechts Blitze neben euch ein und euer Schwert oder Schild beginnen, sich elektrisch aufzuladen. Wenige Momente sp\u00e4ter: Game Over\u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/72839.jpg\" alt=\"Bild 72839\" style=\"float: right;\">In <i>Breath of the Wild<\/i> ist die Natur euer gr\u00f6\u00dfter Feind. Unz\u00e4hlige Male wollte ich im Test irgendwo hinaufklettern, doch mittendrin f\u00e4ngt es an wie aus K\u00fcbeln zu sch\u00fctten. Das viele Wasser macht Oberfl\u00e4chen rutschig, dort wo kein Regen hingelangt, kann man aber wie gehabt weiterklettern. Details, wo das Auge hinschaut. Schiebt man einen Stein die Klippe hinunter, scheppert dieser zudem physikalisch korrekt an der Felswand herab. Das Gewitter hat es mir jedoch am meisten angetan. Einmal war ein guter Freund zu Besuch und schaute beim Spielen zu. Jedes Mal, wenn ein Blitz in der N\u00e4he einschlug und der Subwoofer auf dem Boden losbr\u00fcllte, ging das durch Mark und Beine, so wie auch der Rest des Spiels. Halten wir uns daher nicht l\u00e4nger mit Fakten auf und ziehen ein Fazit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWach auf, Link.\u201c Eine Stimme auf dem Off, w\u00e4hrend unser Held Link in der aus der Demo bekannten Szene in einer merkw\u00fcrdigen H\u00f6hle aufwacht. 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