{"id":194,"date":"2018-06-28T15:00:00","date_gmt":"2018-06-28T15:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=194","title":{"rendered":"Splatoon 2: Octo Expansion (DLC)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79882.jpg\" alt=\"Bild 79882\" style=\"float: right;\"><i>Splatoon 2<\/I> bietet zwar verschiedene Modi und ein breites Spektrum an strategischen Anpassungsm\u00f6glichkeiten, welche aber den Gelegenheitsspieler, der den Ranglistenmodus au\u00dfer Acht l\u00e4sst, mit einer doch eher eingeschr\u00e4nkten Auswahl an Spielm\u00f6glichkeiten zur\u00fcckl\u00e4sst. Der Revierkampf macht zwar Laune, kann aber eint\u00f6nig werden, oder man setzt ihn ganz aus, weil man selbst die laufenden Karten nicht mag. Salmon Run ist eine nette Abwechslung, daf\u00fcr aber zur Verwirrung aller nicht immer verf\u00fcgbar. Bleibt ja nur noch der Heldenmodus \u00fcbrig, doch sobald man den aber einmal durchhat, geht man dort nur zur\u00fcck, um die fehlenden Schriftrollen zu finden, denn jedes Level mit jeder Waffe abzuschlie\u00dfen ist schon zu viel des Guten. Frischer Wind kommt nun mit dem <b>Octo Expansion<\/b>-DLC, welcher am 14. Juni 2018 erschien und in diesem Kurztest unter die Lupe genommen wird.<\/p>\n<p><b>Von Haltestelle zu Haltestelle<\/b><br \/>\nDie <i>Octo Expansion<\/i> spielt in der Untergrundwelt der Inklinge. Dort schl\u00fcpft man in die Rolle eines Oktolings, welcher im Kampf mit \u201eNummer 3\u201c &#8211; dem Protagonisten aus dem ersten <i>Splatoon<\/i> &#8211; von etwas Unbekanntem angegriffen wurde, wodurch man sein Ged\u00e4chtnis verloren hat. Amnesie ist zugegebenerma\u00dfen eine billige Erz\u00e4hltechnik, jedoch wird sie nach der Einleitung nicht weiter angesprochen. K\u00e4pt&#8217;n Kuttelfisch ist auch dabei und zusammen mit ihm geht es nun also darum, wieder an die Oberfl\u00e4che zu kommen. Auf der Suche st\u00f6\u00dft man auf eine U-Bahn-Station, wo ein sprechendes Telefon erz\u00e4hlt, dass es vier \u201eDingsbumse\u201c ben\u00f6tigt, um aus dem Untergrund zu entkommen. Diese Einzelteile sind auf den verschiedenen Linien der U-Bahn zu finden, also steigt man gleich in die Bahn, wo die Reise direkt beginnt. Im DLC sind 80 Missionen enthalten, welche sich in der Form von Bahnstationen pr\u00e4sentieren. Diese Stationen sind auf verschiedene Bahnlinien verteilt. Das Hauptziel ist es nun, die vier Dingsbumse im Streckennetz zu finden. Um eine Linie zu erforschen, muss man sich in den Testkammern auf dem Weg beweisen, hier findet also das eigentliche Gameplay statt. \u00c4hnlich wie die Level im Heldenmodus beinhaltet jede Testkammer eine andere Herausforderung, welche nicht nur bereits im Singleplayer vorgestellte Mechaniken verwenden, sondern auch neue Gameplay-Elemente einf\u00fchren. Zum Beispiel gibt es da die \u201eAchterkugel\u201c, eine riesen Billardkugel, die w\u00e4hrend der Mission bis ans Ziel gebracht werden muss. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79889.jpg\" alt=\"Bild 79889\" style=\"float: left;\">Anders als bei den Leveln des Heldenmodus&#8216;, wo man stets einen Zielpunkt erreichen muss, erh\u00e4lt man in den Testkammern auch mal Herausforderungen, die in eine v\u00f6llig andere Richtung gehen und im herk\u00f6mmlichen Storymodus nicht wirklich gepasst h\u00e4tten. Beispiele hierf\u00fcr w\u00e4ren Missionen auf Zeit, bei denen man ohne Waffen antritt, oder man ausschlie\u00dflich Spezialattacken wie den Tintend\u00fcser oder die Sepisph\u00e4re verwenden kann. Andere spannende Szenarien beinhalten ein Spiel im Ranglistenmodus gegen vier CPU-Gegner. Als Oktoling m\u00fcsste man als Gegner hier doch Inklinge haben oder? Anscheinend nicht: Auch wenn man selbst einer ist, k\u00e4mpft man gegen Oktolinge. Zwar zeigen sie einen kleinen Effekt als w\u00e4ren sie simuliert, aber bis auf einen Kommentar von K\u00e4pt&#8217;n Kuttelfisch gibt es keine wirkliche Erkl\u00e4rung dazu, was f\u00fcr mich das Thema schon als Handlungsl\u00fccke z\u00e4hlen l\u00e4sst. Das aber als gro\u00dfen Negativpunkt zu bem\u00e4ngeln w\u00e4re ziemlich kleinkariert, denn am Gameplay \u00e4ndert sich dadurch nichts. Im Gegensatz zu fr\u00fcheren Einzelspielerkampagnen gibt es in diesen Leveln keine versteckten Sammlerst\u00fccke wie Schriftrollen und eine Zeitmessung wie im Heldenmodus gibt es ebenso nicht. Dadurch muss man sich keinen Stress machen, jeden Zentimeter des Weges abzusuchen und das Gameplay flie\u00dft pausenlos weiter. Allerdings hat man sp\u00e4ter nur noch einen einzigen Grund danach noch mal zu den Leveln zur\u00fcckzukehren: Cornichonpunkte &#8211; also Geld &#8211; zu verdienen, um sich davon Items zu kaufen. <\/p>\n<p><b>Reste einer vergessenen Zivilisation<\/b><br \/>\nDie Kulissen in der <i>Octo Expansion<\/i> innerhalb der Level fallen \u00e4hnlich aus wie die des Heldenmodus&#8216;. Das bedeutet, sie bestehen gr\u00f6\u00dftenteils aus schwebenden Plattformen, umh\u00fcllt von einem unendlichen Nichts. Zwar kann man sie durch die eindeutige Lichtstimmung einfach vom normalen Singleplayer unterscheiden, aber das Gef\u00fchl man sei in einer Test<b>kammer<\/b>, ist nicht wirklich pr\u00e4sent. Dabei hat das Intro zum DLC doch so gute Hoffnungen gemacht. Wie dem auch sei, die Level k\u00f6nnen sich mit ihren riesigen schwebenden Objekten wie Kaugummirollen oder alten Nintendo-Konsolen und -Controllern sehen lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79893.jpg\" alt=\"Bild 79893\" style=\"float: right;\">Das U-Bahn-Setting ist jedoch ziemlich distinkt und \u00fcberzeugt einen davon, warum es <i>Splatoon 2<\/i> hei\u00dft und nicht 1.5, was manche nach dem stark am Aufbau des ersten Teils orientierten Heldenmodus annahmen. In der Bahn erf\u00e4hrt man eine witzig verpackte Story \u00fcber die Geschehnisse nach dem Ende von <i>Splatoon 1<\/i> und man lernt die Pers\u00f6nlichkeiten von Perla, Marina und auch K\u00e4pt&#8217;n Kuttelfisch richtig kennen. Einen Plotttwist h\u00e4tte ich an dem Ort als Letztes erwartet. Damit war es aber auch nicht alles: Auf jeder Linie, die man bef\u00e4hrt, tauchen andere Fahrg\u00e4ste in den Waggons auf, sodass man mal sieht, dass die Welt auch von mehr als nur Inklingen, Oktolingen und Quallen bewohnt ist. Die Expansion h\u00f6rt aber mit ihrer Story hier nicht auf: Man bekommt nicht nur Dialogboxen vorgeworfen, sondern darf sich gelegentlich noch ordentliche Cutscenes ansehen, wodurch der DLC allein eine bessere Story hat, als der eigentliche Storymodus des Spiels. Besonders stark wird es gegen Ende, wenn es Richtung Endboss geht, da gerade an der Stelle das Spiel mit einem letzten Satz aus Leveln sein Potenzial gl\u00e4nzen l\u00e4sst. Da diese direkt hintereinander ablaufen und man nicht wieder in eine Art Hub zur\u00fcckgeworfen wird, erh\u00e4lt man mal einen echten Sinn von Fortschritt, wenn ein Abschnitt absolviert wird. Untermalt wird die ganze Sache mit <i>Splatoon<\/i> \u00fcblicher eing\u00e4ngiger Musik, die besonders im letzten Bosskampf f\u00fcr ein episches Finale sorgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Splatoon 2 bietet zwar verschiedene Modi und ein breites Spektrum an strategischen Anpassungsm\u00f6glichkeiten, welche aber den Gelegenheitsspieler, der den Ranglistenmodus au\u00dfer Acht l\u00e4sst, mit einer doch eher eingeschr\u00e4nkten Auswahl an Spielm\u00f6glichkeiten zur\u00fcckl\u00e4sst. Der Revierkampf macht zwar Laune, kann aber eint\u00f6nig werden, oder man setzt ihn ganz aus, weil man selbst die laufenden Karten nicht mag. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":24226,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/24226"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}