{"id":189,"date":"2018-06-21T09:00:00","date_gmt":"2018-06-21T09:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=189","title":{"rendered":"Rive: Ultimate Edition"},"content":{"rendered":"<p>Vor kurzem stellte ich euch mit <a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/185-kurztest-dark-witch-music-episode-rudymical.html><i>Dark Witch Music Episode: Rudymical<\/i><\/a> zur Abwechslung mal einen \u201eetwas\u201c \u00e4lteren Switch-Titel vor. Nicht ganz so alt, aber immerhin auch schon vor gut sieben Monaten im eShop erschienen: Der flotte Twin-Stick-Shooter <i>Rive<\/i>. Allerdings bekommt man auf der Switch direkt eine wenig Zusatzinhalt oben drauf, weshalb sich das Ganze dann sogar <b>Rive: Ultimate Edition<\/b> nennt. Die Beschreibung im eShop verspricht jede Menge metallisches Geballer und Action ohne Ende. Klingt soweit erstmal ziemlich normal f\u00fcr einen 2D-Shooter, aber kann sich der heutige Testkandidat auch von der Masse abheben? Werfen wir doch mal einen pr\u00fcfenden Blick drauf.<\/p>\n<p><b>Roughshot auf der Suche nach Loot<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76464.jpg\" alt=\"Bild 76464\" style=\"float: right;\">In <i>Rive<\/i> \u00fcbernimmt man die Rolle des Weltraumfreibeuters namens Roughshot. Dieser ist weder offiziell auf Mission, noch hat er ein bestimmtes Ziel. Viel eher verirrt er sich auf der Suche nach Beute zu einem scheinbar verlassenen Riesenraumschiff, welches einfach so im All vor sich hin treibt. Genauer genommen steuert man sogar nicht den Kapit\u00e4n selbst, sondern sein treues Raumschiff aka Spinnenroboter. Gesteuert wird \u00fcblicherweise im typischen 2D-Shooter-Stil, die Ballerei findet im Twin-Stick-Verfahren statt. Der linke Stick sorgt f\u00fcr Bewegung, wohingegen der rechte zum direkten Beschuss herhalten muss. Wie soll es aber auch anders, hat Roughshots Spider-Bot nat\u00fcrlich noch mehr in petto. Da das Vehikel n\u00e4mlich auch wasser- und luftdicht ist, geht es unter anderem auch in der Schwerelosigkeit oder sogar unter Wasser zur Sache. Das sorgt an sich schon mal f\u00fcr reichlich Abwechslung, doch da h\u00f6rt der Spa\u00df bei <i>Rive<\/i> nicht auf.<\/p>\n<p><b>Fette Bosse und reichlich Humor<\/b><br \/>\nWichtig bei solchen Spielen ist vor allem, dass es nicht zu schnell monotone Z\u00fcge annimmt. Dies kann unter anderem durch vielf\u00e4ltige Gegner und abwechslungsreiches Gameplay gel\u00f6st werden. Zwar gibt es in <i>Rive<\/i> nicht sonderlich viele Gegnertypen, daf\u00fcr unterscheiden sich alle grundlegend in ihren Angriffsmustern und Eigenschaften. Fliegen die Kamikaze-Bots etwa direkt auf euch zu, versuchen andere wiederum euch einfach zu zermalmen oder mit Lasern zu r\u00f6sten. Nat\u00fcrlich stellen einige aber auch nur astreines Kanonenfutter dar und sorgen eigentlich nur f\u00fcr Gesundheits- und Munitionsnachschub.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76466.jpg\" alt=\"Bild 76466\" style=\"float: left;\">Wesentlich abwechslungsreicher als bei der Gegnerpalette pr\u00e4sentiert sich allerdings das Gameplay. Zwar wird im Kern immer nur geh\u00fcpft und geballert, doch sind es vor allem \u00fcberraschende Ver\u00e4nderung die die Sache erst richtig fesselnd gestalten. So f\u00e4llt etwa an in einer Mission spontan die Prim\u00e4rwaffe des Spider-Bots aus, und man muss sich stattdessen durch das Hacken von feindlichen Robotern behelfen oder schlichtweg unter dem Radar bleiben. Die Entwickler lie\u00dfen es sich auch nicht nehmen, in einer Weltraumpassage spontan mal einen klassische Side-Scrolling-Shooter aus <i>Rive<\/i> zu machen, indem sie den Spieler nur noch nach rechts feuern lassen und einen fixen Bildlauf einbauen.<\/p>\n<p>Am einpr\u00e4gsamsten sind dann aber doch die zwar wenigen, aber daf\u00fcr recht coolen Bosse und Fluchtpassagen. Spielt man auf dem Schwierigkeitsgrad \u201eNormal\u201c, kann es zwar hier und da etwas knifflig werden, doch kommt durch reichlich fair gesetzte Checkpoints nie wirklich Frust auf. Allerdings ist der Spa\u00df dadurch auch schon nach knapp vier Stunden vorbei \u2013 da h\u00e4tte ruhig etwas mehr dran sein d\u00fcrfen. Wem das zu wenig ist, der darf sich aber auf einiges an Inhalt abseits der Kampagne freuen. Zun\u00e4chst l\u00e4sst sich jede Mission auf der Jagd nach neuen Highscores erneut durchspielen &#8211; inklusive globaler Ranglisten. Wer nach der ultimativen Herausforderung sucht, darf au\u00dferdem die Story wahlweise im Speedrun-Modus gegen die Zeit oder im Permadeath-Modus angehen. Dar\u00fcber hinaus bietet die <i>Rive: Ultimate Edition<\/i> auch um die 50 freizuspielende Erfolge, t\u00e4gliche Herausforderungen (die sich leider nur jeweils nach Ablauf eines 24-Stunden-Timers freischalten) und Endlos-Schlachten in bestimmten Kampfarenen. Wer es nicht haben kann, st\u00e4ndig allein zu spielen, der kann sich auch mit einem zweiten Spieler in den Co-Pilot-Modus st\u00fcrzen. Hier \u00fcbernimmt ein Spieler die Bewegung von Roughshots Raumschiff, ein anderer ist f\u00fcrs Geballer zust\u00e4ndig &#8211; bei Ableben wird gewechselt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem stellte ich euch mit Dark Witch Music Episode: Rudymical zur Abwechslung mal einen \u201eetwas\u201c \u00e4lteren Switch-Titel vor. 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