{"id":181,"date":"2018-06-04T20:00:20","date_gmt":"2018-06-04T20:00:20","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=181","title":{"rendered":"Street Fighter: 30th Anniversary Collection"},"content":{"rendered":"<p>30 Jahre <i>Street Fighter<\/i>\u2026 feierte die Marke eigentlich bereits im vergangenen Jahr. Seit der Serienpremiere 1987 hat sie sich zu einem der St\u00fctzpfeiler des Genres entwickelt und mit dem legend\u00e4ren zweiten Teil damals sogar ma\u00dfgeblich das Genre gepr\u00e4gt. Nach dem eher mittelpr\u00e4chtigen Revival besagten Evergreens (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/51-kurztest-ultra-street-fighter-ii-the-final-challengers.html>zum Test<\/a>) holt Capcom nun zum zweiten Schlag aus und bringt mit der <b>Street Fighter: 30th Anniversary Collection<\/b> ein pickepackevolles Paket Kampfspielspa\u00df auf die Switch. Ob sich das Nachfeiern lohnt, verrate ich euch in diesem Test!<\/p>\n<p><b>Das Beste, was die 2D-\u00c4ra zu bieten hat<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79606.jpg\" alt=\"Bild 79606\" style=\"float: left;\">Die Sammlung vereint insgesamt zw\u00f6lf Spiele, welche die gr\u00f6\u00dften Eckpfeiler der Serie darstellen. Vom allerersten, noch ziemlich hakeligen <i>Street Fighter<\/i> \u00fcber f\u00fcnf verschiedene Fassungen von <i>Street Fighter II<\/i> bis hin zum technisch tiefgr\u00fcndigen <i>Street Fighter III: 3rd Strike<\/i> findet der geneigte Kampfsportfreund reichlich Material. Die Titel sind dabei in ihren jeweiligen Arcade-Inkarnationen portiert worden, was in einigen F\u00e4llen deutlich detailliertere Grafiken oder fl\u00fcssigere Animationen gegen\u00fcber den damaligen Heimkonsolen-Umsetzungen bedeutet. Ihr erlebt hier also s\u00e4mtliche Spiele in ihrer h\u00fcbschesten Form. Leider bedeutet dies jedoch auch, dass ihr auf gro\u00dfartige Extra-Modi verzichten m\u00fcsst. Lediglich der \u2013 zumindest in Sachen Schwierigkeitsgrad und teils auch einigen anderen Punkten leicht anpassbare \u2013 Arcade-Modus sowie Versus-Partien an derselben Konsole stehen euch bei allen zw\u00f6lf <i>Street Fighter<\/i>-Klassikern zur Verf\u00fcgung. <i>Street Fighter II&#8216;: Hyper Fighting<\/i>, <i>Super Street Fighter II Turbo<\/i>, <i>Street Fighter Alpha 3<\/i> und <i>Street Fighter III: 3rd Strike<\/i> bieten dar\u00fcber hinaus noch einen Training- und Online-Versus-Modus. Das war es leider auch schon.<\/p>\n<p>Immerhin bieten die enthaltenen Spiele ausreichend Tiefe, um trotzdem bei der Stange zu halten. Oberfl\u00e4chlich betrachtet geht es kampfspielgem\u00e4\u00df bei allen Titeln um dasselbe: Ihr m\u00fcsst in direkten Duellen mit einem menschlichen oder computergesteuerten Gegner euren Kontrahenten auf die Matte schicken. Dazu stehen euch jeweils drei Schlag- und Tritt-Tasten unterschiedlicher St\u00e4rke zur Verf\u00fcgung, au\u00dferdem beherrscht jeder Charakter noch ein kleines Arsenal an Spezialtechniken, die sich \u00fcber jederzeit im Pause-Men\u00fc nachlesbare Eingabe-Kombinationen ausf\u00fchren lassen. So entfesselt Schwarzgurt Ryu mit dem Viertelkreis-Vorw\u00e4rts-Schlag-Kommando seinen patentierten Feuerball, w\u00e4hrend die chinesische Polizistin Chun-Li nach kurzer Wartepause in Hock-Position und anschlie\u00dfendem Sprung bei gedr\u00fcckter Kick-Taste zum Helikopter-Tritt ansetzt. Viele Kommandos decken sich auch unter den Figuren, weswegen man notfalls auch durch etwas Rumprobiererei aust\u00fcfteln kann, wie welcher K\u00e4mpfer funktioniert.<\/p>\n<p><b>Der Teufel steckt im Detail<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79602.jpg\" alt=\"Bild 79602\" style=\"float: right;\">W\u00e4hrend sich dieses Grundger\u00fcst wie ein roter Faden durch die Serie zieht, machen sich unter der Haube der zw\u00f6lf enthaltenen Spiele teils signifikante Unterschiede bemerkbar. So bietet die allererste <i>Street Fighter II<\/i>-Version gerade mal acht spielbare Charaktere mit \u00fcberschaubaren Moves, w\u00e4hrend die <i>Alpha<\/i>-Reihe einen in drei Teile segmentierten Spezial-Balken f\u00fcr besonders m\u00e4chtige Man\u00f6ver erg\u00e4nzt und die <i>Street Fighter III<\/I>-Spiele dank des Parier-Man\u00f6vers ein offensiveres Spielverhalten belohnen. Selbst innerhalb der jeweiligen Reihen zeigen sich diverse Detailunterschiede, wegen derer Vorversionen keinesfalls obsolet sind. Von schlichten Balancing-Angelegenheiten \u00fcber neue Moves bis hin zu kleineren Spielmechaniken &#8211; <i>Alpha 3<\/i> erlaubt euch etwa die Auswahl aus drei verschiedenen Kampfstilen, was in den ersten beiden Teilen nicht m\u00f6glich war \u2013 ist einiges an Bord! Einige dieser Eigenheiten werden in der jeweiligen Spiel-Historie aufgef\u00fchrt, die sich aus dem Auswahlmen\u00fc aufrufen l\u00e4sst. Leider vermisst man gerade als Anf\u00e4nger doch eine richtige Anleitung f\u00fcr alles. Viele Dinge muss man entweder blindlings selber ausprobieren oder sich \u00fcber Hilfen im Internet anlesen. Tutorials oder Kombo-Herausforderungen zum Einstudieren bestimmter Kniffe sucht ihr in dieser Sammlung vergeblich. Daf\u00fcr enthalten die Beschreibungen zumindest auch eine Hand voll kleinerer Tricks und Geheimcodes, mit denen sich beispielsweise der d\u00fcstere Kraftprotz Akuma in <i>Super Street Fighter II Turbo<\/i> spielen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>In technischer Hinsicht setzt die Sammlung ihre jeweiligen Vorlagen sauber um. Speziell <i>Street Fighter III<\/i> \u00fcberzeugt mit unglaublich geschmeidigen Animationen, die mich beim ersten Start sofort ins Staunen versetzt haben. Aber auch die anderen Titel bieten einiges an optischer Abwechslung mit Sinn f\u00fcr Details \u2013 egal ob nun der rauere Stil von <I>Street Fighter II<\/i> oder die pastellfarbene Optik der <i>Alpha<\/i>-Reihe. Da bis aus <i>Street Fighter III: 2nd Impact<\/i> alle Titel jedoch original nur im 4:3-Seitenverh\u00e4ltnis liefen, m\u00fcsst ihr entweder mit einem gestreckten Breitbild oder schwarzen Balken beziehungsweise Deko-Bildern am linken und rechten Bildrand leben \u2013 f\u00fcr eine Retro-Sammlung allerdings eine ziemlich gew\u00f6hnliche Eigenschaft. Anders verh\u00e4lt es sich hingegen bei der Lautst\u00e4rke: Die ist kurioserweise ziemlich niedrig eingestellt, weswegen ihr im Handheld-Modus der Switch den Ton enorm aufdrehen m\u00fcsst, um auch etwas von den klassischen Sounds zu haben. Zu guter Letzt noch Eindr\u00fccke aus dem Online-Modus: Meine Internetverbindung ist beileibe nicht die beste, doch ich habe im Testzeitraum nach Release einige anst\u00e4ndige Matches zustandekriegen k\u00f6nnen. Partien mit Eingabe-Verz\u00f6gerungen oder gar die ein oder andere Ruckelorgie blieben nat\u00fcrlich leider trotzdem nicht aus. Von daher ist es auch schade, dass man gar nicht die Verbindungsst\u00e4rke einsehen kann. So erf\u00e4hrt man leider erst im laufenden Kampf, wie gut die Daten\u00fcbertragung l\u00e4uft.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/d1gEr7tLTek\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 Jahre Street Fighter\u2026 feierte die Marke eigentlich bereits im vergangenen Jahr. Seit der Serienpremiere 1987 hat sie sich zu einem der St\u00fctzpfeiler des Genres entwickelt und mit dem legend\u00e4ren zweiten Teil damals sogar ma\u00dfgeblich das Genre gepr\u00e4gt. 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