{"id":177,"date":"2018-05-24T09:15:06","date_gmt":"2018-05-24T09:15:06","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=177","title":{"rendered":"Hollow"},"content":{"rendered":"<p>Mehr Horrorspiele braucht die Switch! Mit dieser Einstellung ging ich noch bis vor wenigen Monaten an nahende Switch-Releases heran. Nachdem aber ein vielversprechender Gruseltrip nach dem anderen ins Klo fiel \u2013 ja damit ist <i>Perception<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/109-kurztest-perception.html>zum Test<\/a>) mitsamt Gamebreaker gemeint -, setzte ich meine Hoffnungen dann als n\u00e4chstes in <b>Hollow<\/b>, um das es in diesem Kurztest gehen soll. Der Trailer machte schon mal alles richtig: Er pr\u00e4sentiert eine dichte Atmosph\u00e4re, eklige Monstrosit\u00e4ten und l\u00e4sst Raum f\u00fcr Spekulationen, was zum Henker dort eigentlich vorgeht. Umso trauriger ist es, dass <i>Hollow<\/i> dann zeitweise komplett aus dem eShop verschwand, um dann Monate sp\u00e4ter doch noch zu erscheinen. Der Zauber der Vorfreude war zu diesem Zeitpunkt schon l\u00e4ngst verflogen, doch \u00fcberzeugt wenigstens der Inhalt?<\/p>\n<p><b>Wo, wer und wie bin ich?<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78671.jpg\" alt=\"Bild 78671\" style=\"float: right;\">Der Einstieg in die Story geht schon mal halbwegs kryptisch vonstatten. Unser Protagonist n\u00e4hert sich in einer Raumkapsel einer scheinbar von gewissen Problemen geplagten Raumstation. Bei seinem Anflug sinniert er flei\u00dfig \u00fcber seine Existenz und seine Situation nach. Mal wieder ist auch unser in diesem Genre treuer Begleiter, die Amnesie, mit von der Partie. Man wei\u00df also weder wer man ist, noch wo man ist, geschweige denn warum man dort ist. Mit all diesen Fragen macht man sich anschlie\u00dfend auf in die dunklen Korridore der Raumbasis und stellt sich dabei neben einer fanatistischen Glaubensgemeinschaft leider vor allem einem unfassbar unheimlichen Faktor: der Monotonie.<\/p>\n<p>Wie sollte es auch anders sein, ist der Strom in dem riesigen Haufen Weltraumschrott alles andere als stabil. So kommt es, dass man die meiste Zeit einfach durch stockfinstere G\u00e4nge watschelt. Watscheln deshalb, da man nicht wirklich sprinten kann. Man hat lediglich die M\u00f6glichkeit, per Druck auf den linken Analogstick zwischen lahmen und \u201enicht so lahmen\u201c Gehen zu w\u00e4hlen. Im gem\u00fctlichen Trott ist es die Aufgabe, einen bis dato unbekannten \u00dcberlebenden aka Strippenzieher ausfindig zu machen und auf dem Weg dorthin direkt die Bordsysteme wieder hochzufahren. Leider f\u00e4llt auch dieser recht vorhersehbare Weg alles andere als spannend aus.<\/p>\n<p><b>Sackgassen in verschiedenen Farben und Formen<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78670.jpg\" alt=\"Bild 78670\" style=\"float: left;\">Frustrierend trifft es da schon eher. Zu dem eher gem\u00fctlichen Gehtempo gesellen sich n\u00e4mlich nahezu immer \u00e4hnlich aussehende G\u00e4nge und wenige, unglaublich dumme Gegner. Letztere werden \u00fcbrigens meist in Arena-\u00e4hnlichen Gebieten durch laute Musik und einen <i>Silent Hill<\/i>-artigen Szenenwechsel angek\u00fcndigt. Nicht einmal die Furcht vor fiesen Jumpscares bleibt dem Spieler \u00fcbrig. Einmal getriggert, watscheln die etwas an die Necromorphs aus <i>Dead Space<\/i> erinnernden Mutationen dem Protagonisten dann nur noch hinterher. \u00dcbrigens \u00e4hnelt auch das Arsenal erschreckend dem aus der soeben erw\u00e4hnten Vorlage. Doof nur, dass man aufgrund der recht beh\u00e4bigen Framerate eher schlecht als recht zielen kann, und Munitionsnachschub durch die \u00fcbertrieben eingesetzte Licht- und Rauschdarstellung kaum auszumachen ist.<\/p>\n<p>Steht man ohne Munition da, bleibt einem nur noch das Treten als letzte Rettung. Wirklich umbringen kann man die strunzdoofen Verfolger damit aber nicht, sondern sie lediglich zur\u00fcckwerfen, um die Pause f\u00fcr das Auffinden von Nachschub zu nutzen. Ist davon jedoch keine Spur in Sicht, oder euch rennt ganz einfach eine ganze Horde hinterher, ist auch schnell mal Schluss. Mit etwas Pech l\u00e4dt man dann jedes Mal denselben nahezu unschaffbaren Checkpoint \u2013 Frust ist ergo vorprogrammiert. Netterweise wird man zudem nach jedem Ableben komplett ins Hauptmen\u00fc zur\u00fcckgeworfen und darf sich an den k\u00f6stlichen Ladezeiten laben und bei Bedarf die \u00fcberschaubare Tastenbelegung auswendig lernen. An einer Stelle musste ich sogar ein paar <i>Perception<\/i>-Flashbacks erleiden. An einem gewissen Punkt, schon nach etwa einer Stunde Spielzeit, wurde ich mit meiner Spielfigur mal wieder von einigen Mutanten durch finstere Metallg\u00e4nge gescheucht. Nachdem die Verfolger erledigt waren, \u00f6ffnete sich jedoch ein Weg nicht, hinter dem eigentlich schon ein weiterer Gegner lauerte. Auch nach einer halben Stunden Rumgerenne und Ausprobieren aller Interaktionsm\u00f6glichkeiten lie\u00df sich schlichtweg kein weiterer Fortschritt erzielen. Horrorspiele scheinen also auf der Switch Gamebreaker-Bugs magisch anzuziehen. \t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Horrorspiele braucht die Switch! Mit dieser Einstellung ging ich noch bis vor wenigen Monaten an nahende Switch-Releases heran. Nachdem aber ein vielversprechender Gruseltrip nach dem anderen ins Klo fiel \u2013 ja damit ist Perception (zum Test) mitsamt Gamebreaker gemeint -, setzte ich meine Hoffnungen dann als n\u00e4chstes in Hollow, um das es in diesem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":20435,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-177","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/20435"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/177\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}