{"id":176,"date":"2018-05-21T21:00:16","date_gmt":"2018-05-21T21:00:16","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=176","title":{"rendered":"Hyrule Warriors: Definitive Edition"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79524.jpg\" alt=\"Bild 79524\" style=\"float: left;\">Aller guten Dinge sind drei und genau deswegen liegt mittlerweile die nunmehr dritte Version des Action-Titels <i>Hyrule Warriors<\/i> vor. Der schmissige Titel <b>Hyrule Warriors: Definitive Edition<\/b> soll dabei auch unmissverst\u00e4ndlich klarmachen: Das hier ist DIE Fassung, die man sich ins Haus zu holen hat. Und allein inhaltlich bekommt man einiges geboten, vereint die Switch-Umsetzung doch s\u00e4mtliche Inhalte, die zuvor f\u00fcr das Wii U-Original und die erweiterte 3DS-Version (<a href=http:\/\/www.planet3ds.de\/test\/475-review-hyrule-warriors-legends.html>zum Test<\/a>) erschienen sind \u2013 inklusive der dazugeh\u00f6rigen DLC-Sets. Das perfekte Action-Paket also? Und lohnt es sich \u00fcberhaupt noch f\u00fcr Veteranen, die sich bereits auf den vorherigen Plattformen ausgetobt haben? Da gibt es nur eine L\u00f6sung: Auf in die Schlacht!<\/p>\n<p><b>Der hylianische Hexenkrieg<\/b><br \/>\nDie Handlung, um die sich der Legenden-Modus dreht, ist schnell erz\u00e4hlt: Monsterhorden unter dem Kommando einer mysteri\u00f6sen Zauberin fallen in das friedliche Hyrule ein, Prinzessin Zelda verschwindet nach der ersten Schlacht spurlos und nach einigen Gegenwehrversuchen werden sogar ganze Landstriche aus anderen Dimensionen in die der <i>Hyrule Warriors<\/i>-Helden geholt. Jetzt ist guter Rat teuer, um die finstere Magierin Cia in die Schranken zu weisen. Keine leichte Aufgabe, die Ritter-Rekrut Link unter der Leitung von Kommandantin Impa zu bew\u00e4ltigen hat! Leider ist die Erz\u00e4hlung trotz einiger netter Charakterisierungen auch keine besonders tiefgr\u00fcndige, wenngleich sich <i>Zelda<\/i>-Fans immer noch auf ein paar interessante Wendungen und Highlights freuen d\u00fcrfen. Mit in der <i>Definitive Edition<\/i> sind neben diesem Hauptstrang \u00fcbrigens auch die Nebengeschichten rund um die Urspr\u00fcnge der gro\u00dfen Gegenspielerin, die Abenteuer der aufgeweckten Armbrust-Sch\u00fctzin Linkle sowie ein zus\u00e4tzlicher Epilog, bei dem Tetra und K\u00f6nig Daphnos aus <i>Zelda: The Wind Waker<\/i> ihren Auftritt feiern. Auch diese Geschichten wissen zu unterhalten und gerade Linkles Heldenreise ist herzallerliebst sowie humorvoll aufgezogen, sie f\u00fchlen sich aber teils auch ziemlich wild zusammengeschustert an und f\u00fcgen sich nicht so recht in den Kontext des Hauptteils ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79520.jpg\" alt=\"Bild 79520\" style=\"float: right;\">Die Schlachten der Geschichte sind ganz nach klassischer <i>Warriors<\/i>-Manier deutlich st\u00e4rker gescriptet. Es gilt in der Regel also, relativ linear feste Ziele zu erf\u00fcllen und so die jeweilige Handlung des Gefechts zu \u00fcberstehen. Beispielsweise m\u00fcssen in einer fr\u00fchen Mission im Eldin-Vulkan riesige Krabbelminen eskortiert werden, um hinderliche Gesteinsformationen aus dem Weg zu sprengen, w\u00e4hrend ihr im Wolkenhort aus <i>Skyward Sword<\/i> den Himmelswal Narisha mit leckerer K\u00fcrbiss-Suppe bestecht, um euch aus der Patsche zu helfen. Dank gro\u00dfz\u00fcgiger Checkpoints kommt bei den teils nicht gerade kurzen Missionen auch nie wirklich Frust auf, wenn ihr mal doch etwas vergeigen solltet \u2013 und in vielen F\u00e4llen bedeutet ein verlorenes Unterziel auch lediglich, dass ihr kurzzeitig mit Gegnern gest\u00e4rkter Moral zu tun habt, was noch kein komplettes K.O.-Kriterium ist. Stichwort K.O.: W\u00e4hrend ihr auf die Ziele hinarbeitet, bekommt ihr es nat\u00fcrlich auch mit hordenweise Feinden zu tun. <I>Warriors<\/i>-typisch stellen die Fu\u00dfsoldaten dabei selten mehr als blo\u00dfes Kanonenfutter f\u00fcr eure Spezialman\u00f6ver-Ladeleiste dar und sorgen daf\u00fcr, dass ihr euch beim St\u00fcrmen der taktischen Stellungen nicht zu sehr langweilt. Lediglich gr\u00f6\u00dfere Kommandanten mit Energiebalken und Zielerfassungs-Anzeige wehren sich auch mal regelm\u00e4\u00dfiger. Au\u00dfer auf h\u00f6heren Schwierigkeitsgraden oder unter bestimmten Sonderbedingungen stellen aber selbst diese selten eine gro\u00dfe Gefahr dar. H\u00e4ufiger verliert ihr Missionen, weil ihr bestimmte Festungen oder in Not geratene Verb\u00fcndete nicht rechtzeitig verteidigt habt.<\/p>\n<p><b>Je gr\u00f6\u00dfer sie sind\u2026<\/b><br \/>\nTrotzdem machen die T\u00e4nze mit den Offizieren Laune, da blindes Draufdreschen in der Regel nicht zum schnellen Erfolg f\u00fchrt. Stattdessen muss man bedachter vorgehen. Bestimmte Man\u00f6ver offenbaren n\u00e4mlich die Schwachpunktanzeige des Gegenspielers, deren Leerung durch Angriffe in einem besonders kr\u00e4ftigen Hieb entlohnt wird. Diese Strategie ist gerade bei einer anderen Besonderheit von <i>Hyrule Warriors<\/I> enorm wichtig: den Riesenbossen. Ob Explodino K\u00f6nig Dodongo, Glubschaugenspinne Gohma oder Tentakel-Artillerie Manhandla \u2013 alle richtig gro\u00dfen Brummer lassen sich mit normalen Angriffen nur schwer in die Knie zwingen. Hier gilt es, das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit zu verwenden und sie so f\u00fcr eure Attacken anf\u00e4llig zu machen. Die daf\u00fcr n\u00f6tigen Items wie Bomben, Bogen und Bumerang werden euch inklusive der entsprechenden Gro\u00dfboss-Zuweisung im Verlauf des Legenden-Modus&#8216; in die Tasche gesteckt. Leider werden die K\u00e4mpfe mit den dicken Brummern auf Dauer trotzdem ziemlich schnell nervig, da bei vielen von ihnen nur wenige Attacken auch ihre Schwachpunktanzeige heraufbeschw\u00f6ren. Nicht selten dreht man also D\u00e4umchen und hofft, der Move-Zufallsgenerator spuckt endlich genau das aus, was man haben m\u00f6chte. Immerhin: Aus <i>Legends<\/i> f\u00fcr den 3DS wurde die Anpassung \u00fcbernommen, dass man durch das Versammeln mehrerer steuerbarer Verb\u00fcndeter diverse St\u00e4rkungen f\u00fcr den Kampf gegen die Riesengegner erh\u00e4lt \u2013 darunter auch direkt ein steter Fluss an Magie, mit der sich die ganze Warterei auf eine L\u00fccke umgehen l\u00e4sst. Wirklich schmerzfrei wird die Angelegenheit dadurch aber trotzdem nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79526.jpg\" alt=\"Bild 79526\" style=\"float: left;\">Wo ich gerade schon bei \u00dcbernahmen aus der 3DS-Vorg\u00e4ngerversion bin: Auch das Kommandieren von bis zu vier Einheiten auf dem Schlachtfeld wurde aus der ersten Mobilumsetzung von <i>Hyrule Warriors<\/i> \u00fcbernommen. Leider ist die Umsetzung ziemlich unkomfortabel geworden. Statt durch einen einfachen Tastendruck in das Marschbefehl-Men\u00fc zu gelangen, muss man sich erst durch das Pause-Men\u00fc klicken. Dies wurde nicht nur in <i>Fire Emblem Warriors<\/i> zwischenzeitlich besser gel\u00f6st, auch andere Titel wie etwa <i>Samurai Warriors 4<\/I> boten komfortablere Optionen zum schnellen Aufruf des Men\u00fcs an. Zudem hoffe ich, dass ihr euch nicht an die in <i>Fire Emblem Warriors<\/i> gewonnene Kompetenz eurer Gef\u00e4hrten gew\u00f6hnt habt, denn durch die Marschbefehle wandern eure Verb\u00fcndeten in <i>Hyrule Warriors<\/i> wirklich nur zu dem Ort, an den ihr sie beordert. Sie setzen sich dort nicht gro\u00dfartig k\u00e4mpferisch ein. Trotzdem ist das Herumkommandieren eurer Gef\u00e4hrten nicht komplett zwecklos, denn auf diese Weise ist man locker in der Lage, von einem Krisenherd zum n\u00e4chsten zu springen, sofern man entsprechende Charaktere dort geparkt hat. Das macht einige der stressigeren Missionen ungemein angenehmer, zumal es die ebenfalls aus <i>Legends<\/i> mitgenommenen Teleporter-Eulenstatuen in nicht einmal ansatzweise genug Stufen gibt, als dass man sich auf sie verlassen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>Bereit f\u00fcr das richtig gro\u00dfe Abenteuer?<\/b><br \/>\nWenn ich ganz gemein w\u00e4re, w\u00fcrde ich den Legenden-Modus lediglich als Tutorial f\u00fcr die \u2013 zumindest in meinen Augen \u2013 Hauptattraktion von <i>Hyrule Warriors<\/i> bezeichnen. Hinter dem unschuldig betitelten Abenteuer-Modus verbirgt sich n\u00e4mlich der Gro\u00dfteil der Inhalte dieses Titels, was nicht zuletzt der Implementierung s\u00e4mtlicher DLC-Erweiterungen der vorherigen Versionen verschuldet ist. Besser noch: Anders als in den besagten Vorl\u00e4ufern k\u00f6nnt ihr nach Abschluss der allersten Story-Mission direkt auf alle neun Spielwiesen in beliebiger Reihenfolge zugreifen und m\u00fcsst nicht einmal zur Freischaltung weiterer Sektoren die Hauptgeschichte fortf\u00fchren! Trotzdem empfiehlt es sich, den Legenden-Modus einmal zuvor abzuschlie\u00dfen, da euch sonst die passenden Gegenmittel f\u00fcr die Riesenbosse fehlen. Was ihr hingegen nur als grobe Rahmenrichtlinie betrachten d\u00fcrft, ist die Schwierigkeitsgrad-Messung der Abenteuer-Karten. So trennen zwar gute vier Stufen die erstgenannte Standard- und die letztgelistete Lorule-Karte, meiner Erfahrung nach seid ihr nach einmaligem Handlungsabschluss aber so gut gest\u00e4rkt, dass dieser Sprung nur minimal auff\u00e4llt. Komplett neu sind in der Switch-Version \u00fcbrigens nur zwei Kost\u00fcme im <i>Breath of the Wild<\/i>-Stil, die ihr ebenfalls direkt nach Bew\u00e4ltigung des ersten Legenden-Levels erhaltet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79531.jpg\" alt=\"Bild 79531\" style=\"float: right;\">Aber worum geht es jetzt eigentlich im Abenteuer-Modus? Auf den neun Karten, die den Spielwelten vergangener <i>Zelda<\/i>-Titel nachempfunden sind, m\u00fcsst ihr euch Planquadrat f\u00fcr Planquadrat durch Missionen schlagen, um schlussendlich den jeweiligen Endboss aufzusp\u00fcren und zu bezwingen. Die Level sind dabei f\u00fcr <i>Warriors<\/i>-Verh\u00e4ltnisse und selbst im Vergleich zum letztj\u00e4hrigen <i>Fire Emblem Warriors<\/i> recht abwechslungsreich. Von kleinen Quiz-Runden \u00fcber Gimmick-Gegner bis hin zu \u201enormalen\u201c Gro\u00df-Schlachten ist alles am Start, was das K\u00e4mpferherz begehrt. Der tats\u00e4chliche Reiz hinter dem Modus steckt jedoch in all den freischaltbaren Dingen, die sich auf den neun Karten tummeln. So sind nicht nur einige Sonderwaffen f\u00fcr diverse Helden verstreut, auch h\u00f6herstufige Varianten aller Kriegswerkzeuge, Herzteile, alternative Outfits und alles rund um die Feen-Pflege \u2013 dazu sp\u00e4ter mehr \u2013 kann in den Gefechten erbeutet werden. Nicht selten muss hierf\u00fcr jedoch zun\u00e4chst auf der Oberwelt-Karte mit Hilfe eines <i>Zelda<\/i>-Gegenstandes ein Geheimnis aufgedeckt werden \u2013 beispielsweise das Niederbrennen eines bestimmten Pixelbusches oder das Verlegen eines Geistergleises. Anders als in den vorherigen Spielversionen m\u00fcssen diese Items gl\u00fccklicherweise nicht mehr durch wiederholte Abschl\u00fcsse bereits erledigter Missionen erbeutet werden. Habt ihr Lampe, Harfe, Enterhaken und Co. das erste Mal auf der Karte eingesackt, k\u00f6nnt ihr sie von da an optional auch gegen einen kleinen Rubin-Obulus erwerben. Das macht das Voranschreiten im Abenteuer-Modus der <i>Definitive Edition<\/i> wesentlich angenehmer! Ebenfalls sch\u00f6n: Die Bedingungen f\u00fcr die zum Komplettabschluss mit maximalen Belohnungen notwendigen A-R\u00e4nge sind teilweise angepasst worden. Allem voran wird jetzt der eingesteckte Schaden nicht mehr nach einem fixen, absoluten Herzverlustwert berechnet, sondern bemisst sich stattdessen an der prozentualen Gesundheit eurer aktiven K\u00e4mpfer. Zudem sind die \u2013 leider nicht direkt einsehbaren \u2013 H\u00f6chstranganforderungen je nach \u201eSchwierigkeitsgrad\u201c der Abenteuer-Karte deutlich freundlicher. Der A-Rang-Abschluss von Missionen mit \u201eVerheerende Treffer\u201c-Eigenschaft war nach einem eingesteckten Schlag auf 3DS und Wii U jedenfalls nicht m\u00f6glich!<\/p>\n<p><b>Kameraden in der Not<\/b><br \/>\n\u00dcbrigens lassen sich auf der Switch auch wieder alle Schlachten im kooperativen Zweispieler-Modus angehen, wenn auch lediglich offline und an der selben Konsole. Bl\u00f6derweise ist die Aktivierung von Koop-Partien eher umst\u00e4ndlich. So m\u00fcssen jedes Mal, wenn ihr eine Mission startet, beide Spieler ihre Controller neu einloggen. Au\u00dferdem w\u00e4hlt stets Spieler 1 alle Charaktere f\u00fcr den Kampf aus \u2013 Absprachen sind also Pflicht. Anders als beim Wii U-Original und <i>Fire Emblem Warriors<\/i> hatte ich hier immerhin das Gef\u00fchl, beinahe durchgehend eine halbwegs anst\u00e4ndige Menge an Gegnern auf dem Bildschirm zu haben \u2013 nach der Ein- und Ausblenderei von Offizieren der <i>Fire Emblem<\/i>-Welt eine willkommene Abwechslung! Trotzdem wird die sichtbare Anzahl des Kanonenfutters immer noch zur\u00fcckgeschraubt, was man vor allem beim Einsatz des Feen-Gef\u00e4hrten merkt. Dieser erf\u00fcllt nach wie vor zwei Funktionen: Einerseits versorgt die kleine Fee euch mit bis zu vier in die Schlacht \u00fcbernehmbaren F\u00e4higkeiten, andererseits agiert sie auch als kompaktes Bildschirmr\u00e4umkommando mit netten Nebeneffekten. Lie\u00dfen sich auf dem 3DS mit der Feen-Sprengung noch tausende Feinde wegfegen (kein Scherz, siehe <a href=https:\/\/twitter.com\/AlanarWindblade\/status\/997946617054531585>Link<\/a>), bleiben die Zahlen in der <i>Definitive Edition<\/i> auf einem humanen Niveau \u2013 nur im Koop-Modus erfasst der Begleiter, wie zuvor angemerkt, noch ein paar unsichtbare Ungl\u00fccksraben gleich mit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79521.jpg\" alt=\"Bild 79521\" style=\"float: left;\">Auf den Geschmack gekommen? Bis zur vollen Einsatzkraft der Feen, die ihr auf bestimmten Abenteuer-Missionen auflesen k\u00f6nnt, muss jedoch einiges an Pflegeaufwand betrieben werden. So wollen die gefl\u00fcgelten Freunde mit dem richtigen Futter versorgt und passend eingekleidet werden \u2013 beides Dinge, die ebenfalls zun\u00e4chst im Abenteuer-Modus freizuschalten sind, wobei einmal freigelegte Nahrung von da an auch hin und wieder als zuf\u00e4llige Beute auftaucht. Wer diesen Aufwand aufbringt, kann jedoch \u00e4u\u00dferst hilfreiche Kumpanen gro\u00dfziehen, deren Elementareigenschaften sich ebenfalls positiv auf den Kampfverlauf auswirken k\u00f6nnen. So schw\u00e4chen in Schattenmagie bewandte Kameraden dauerhaft Gegner innerhalb ihres Magiekreises, w\u00e4hrend der Lichtzauber Verb\u00fcndete langsam heilt. Besser noch: Bei Schlachten mit mehreren steuerbaren Helden k\u00f6nnt ihr jedem Charakter einen anderen Gef\u00e4hrten zuweisen und so daf\u00fcr sorgen, dass ihr vielf\u00e4ltige F\u00e4higkeiten am Start habt.<\/p>\n<p>Einen letzten Modus habe ich jetzt noch nicht angesprochen, dieser ist aber auch eher schm\u00fcckendes Beiwerk. Der Herausforderungs-Modus bietet ein paar kompakte, eigentlich kaum nennenswerte Mini-Missionen, die eure Effektivit\u00e4t auf dem Schlachtfeld auf die Probe stellen. Interessanter d\u00fcrfte h\u00f6chstens der aus der Wii U-Version bekannte DLC-Modus \u201eGanons Rache\u201c sein, wo ihr selbst als Riesengegner durch die Lande stapfen und alles wegfegen d\u00fcrft, was nicht bei drei Fersengeld gegeben hat. Aufgrund des recht eingeschr\u00e4nkten und ziemlich tr\u00e4gen Movesets der Boss-Bestie h\u00e4lt dieser Spa\u00df nur leider nicht sonderlich lang an.<\/p>\n<p><b>Die h\u00fcbscheste Version mit Handheld-Ruckelanf\u00e4llen<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79528.jpg\" alt=\"Bild 79528\" style=\"float: right;\">Statt sich mit einem einfachen Port der Wii U-Version zu begn\u00fcgen und diese mit den Extras der 3DS-Fassung auszustatten, hat sich Omega-Force tats\u00e4chlich die M\u00fche gemacht, <i>Hyrule Warriors<\/i> f\u00fcr die Switch ein wenig herauszuputzen. Das Bild wirkt deutlich heller und leicht detailreicher, es sind gef\u00fchlt mehr Gegner gleichzeitig unterwegs und statt lediglich 30 Bilder pro Sekunde unter leichten Stotteranf\u00e4llen zu packen, klettert die Switch-Version gr\u00f6\u00dftenteils auf geschmeidige 60 FPS \u2013 zumindest im TV-Modus. Der Handheld-Betrieb ist wiederum eine andere Geschichte. Zwar zeigt sich das Spielgeschehen auch hier so detailliert wie am Fernseher, doch daf\u00fcr m\u00fcsst ihr beim Mobilspiel teils starke Framrate-Einbr\u00fcche in Kauf nehmen. Die vorgerenderten Zwischensequenzen wurden hingegen so gut wie gar nicht aufbereitet und sehen auf einem 1080p-TV teilweise ziemlich verwaschen aus. In musikalischer Hinsicht erwartet den geneigten <i>Zelda<\/i>-Fan wiederum ein rockiges Fest f\u00fcr die Ohren. Von Arrangements bekannter Melodien bis hin zu neuen, treibenden Kl\u00e4ngen ist alles dabei, was das Action-Herz begehrt. Sprachausgabe gibt es \u2013 ganz nach alter <i>Zelda<\/I>-Tradition \u2013 jedoch praktisch keine. Lediglich die Erz\u00e4hltexte zwischen den Leveln im Story-Modus werden von einer englischen Stimme begleitet, das Schlachtengeschnatter bleibt wiederum stumm. Das ist umso \u00e4rgerlicher, da die dazugeh\u00f6rigen Textboxen vergleichsweise klein am linken unteren Bildrand untergebracht sind und sich in den teils hitzigen Gefechten nur schwer verfolgen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aller guten Dinge sind drei und genau deswegen liegt mittlerweile die nunmehr dritte Version des Action-Titels Hyrule Warriors vor. Der schmissige Titel Hyrule Warriors: Definitive Edition soll dabei auch unmissverst\u00e4ndlich klarmachen: Das hier ist DIE Fassung, die man sich ins Haus zu holen hat. Und allein inhaltlich bekommt man einiges geboten, vereint die Switch-Umsetzung doch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7969,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7969"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=176"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ps.501-legion.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}