{"id":168,"date":"2018-04-04T20:00:13","date_gmt":"2018-04-04T20:00:13","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=168","title":{"rendered":"Fire Emblem Warriors: Awakening-Paket (DLC)"},"content":{"rendered":"<p>Noch ein letztes Mal geht es zur\u00fcck in die Welt von <i>Fire Emblem Warriors<\/i>, wo neue Inhalte auf Veteranen des Schlachtfeldmanagements warten. Zuvor bediente man sich in den kostenpflichtigen Zusatzinhalte bei den Welten von <i>Fire Emblem Fates<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/142-kurztest-fire-emblem-warriors.html>zum DLC-Test<\/a>) und <i>Shadow Dragon<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/160-kurztest-fire-emblem-warriors.html>zum DLC-Test<\/a>). Wer bei den Fokus-Charakteren des Action-Titels gut aufgepasst hat, kann sich das Thema des dritten Pakets sicherlich denken. Richtig, der Trupp aus der Welt von <b>Awakening<\/b> ist an der Reihe! Ob mit diesem letzten Content-Pack noch einmal ein paar sch\u00f6ne \u00dcberraschungen aus dem Hut gezogen wurden oder man sich die M\u00fche sparen kann, zeige ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><B>Der dunkle Tanz mit der verfluchten Schwerthand<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79340.jpg\" alt=\"Bild 79340\" style=\"float: left;\">Wo sicherlich keine \u00dcberraschung zu finden sein sollte: Bei den drei neuen K\u00e4mpfern, von denen wieder einmal nur einer mit neuen Kombos aufwarten kann. Sowohl die Dunkelmagierin Tharja als auch der Myrmidone Owain nutzen bereits bekannten Movesets \u2013 genauer gesagt die von Daraen und Ryoma. Immerhin entfesselt die griesgr\u00e4mige Tharja mit ihrem Kriegerangriff das Nosferatu-Buch und kann somit ganz im Stile ihres Heimatspiels Lebensenergie absorbieren. Au\u00dferdem bringen die beiden nat\u00fcrlich ihre neuen Passiv-Fertigkeiten mit, die aber nicht unbedingt gro\u00df herausstechen. Tharjas \u201eVergeltung\u201c macht die ausger\u00fcstete Einheit zur Glaskanone, die stetig Trefferpunkte verliert, daf\u00fcr aber bei nierdigem KP-Stand kr\u00e4ftiger austeilen kann. Owains \u201eHallende Kraft\u201c ist wiederum f\u00fcr diejenigen n\u00fctzlich, die \u00fcber ungef\u00e4hr gleichstarke Magie- und St\u00e4rke-Werte verf\u00fcgen. Je kleiner die Differenz, desto h\u00f6her f\u00e4llt die Angriffskraft des Skill-Tr\u00e4gers aus. Von den drei Neulingen d\u00fcrfte schlussendlich aber Olivia am interessantesten sein. Nicht nur bringt sie ihr vollends eigene, schwungvolle Schwertkampf-Kombos mit, die ganz ihrer Rolle als T\u00e4nzerin gerecht werden, auch ihre Fertigkeit hat es in sich. \u201eWirbelwind\u201c f\u00fcllt f\u00fcr jeden erlegten Kommandanten \u2013 also jede Einheit mit Lebensenergiebalken und\/oder Namen \u2013 die Krieger- und Erwachensanzeige auf. So kann man mit etwas Geschick praktisch dauerhaft im Erwachen-Modus bleiben alle Vorz\u00fcge des Power-Ups genie\u00dfen. Ohnehin schon ideal f\u00fcr so ziemlich jeden K\u00e4mpfer, doch beispielsweise Tiki, deren volle Kraft vom Erwachen abh\u00e4ngig ist, wird damit zum regelrechten Monster.<\/p>\n<p>Die drei neuen Karten f\u00fcr den Historischen Modus fahren leider auch altbekannte Muster ab. Dieses Mal sind sie den Kapiteln \u201eDer legend\u00e4re Erbe\u201c, \u201eEmmeryn\u201c und \u201eDer wahnsinnige K\u00f6nig\u201c aus <i>Fire Emblem: Awakening<\/i> entliehen, wobei letztere Karte mangels Anwesenheit von Gangrel in Text und Person schlichtweg in \u201eT\u00e4nzerin\u201c umbenannt wurde. Macht aber nichts, im Prinzip laufen die Karten genau so ab, wie man es von allen anderen kennt. Man arbeitet sich durch ein paar erste Missionen, macht danach Verst\u00e4rkungen kalt und landet irgendwann mal beim Boss. Allerdings sind die Spr\u00fcnge bei den Levelempfehlungen dieses Mal deutlich gr\u00f6\u00dfer. So beginnt jede Karte noch im recht regul\u00e4ren 20er-Bereich, schie\u00dft dann allerdings furchtbar schnell durch die Decke, bis dann allein f\u00fcr den Handlungsabschluss Stufe 105 angesetzt ist. Da wurde eindeutig mit der neuen Levelobergrenze 150 gerechnet, dies macht es allerdings umso kniffliger, die drei Neuzug\u00e4nge ohne gro\u00dfe Finanzspritzen auf ein wettbewerbsf\u00e4higes Niveau zu bringen. Wie es sich geh\u00f6rt, bringt das Kartenset \u00fcbrigens auch neue Missionsarten mit. Nummer 1, \u201eFlucht\u201c genannt, ist dabei die schw\u00e4chere der beiden. Hier gilt es schlichtweg, auf der Karte befindliche Dorfbewohner vor Feindbeschuss zu retten und dann zu einem Fluchtpunkt zu eskortieren, bevor es dem feindlichen Kommandanten der Karte an den Kragen gilt. Quasi die Verb\u00fcndeten-Rettung, nur mit Eskorte-Miniziel. Die andere Kategorie, \u201eEskortiere die D\u00f6rfler\u201c, klingt kurioserweise nach einer anderen Abwandlung davon, ist tats\u00e4chlich jedoch eine reine Verteidigungsmission. Ihr m\u00fcsst hier n\u00e4mlich eine Hand voll NPC-Dorfbewohner \u00fcber einen festen Zeitraum vor Feindbeschuss besch\u00fctzen. F\u00e4llt auch nur einer von ihnen, ist die Mission verloren. Klingt verflucht stressig und ist es im Prinzip auch, l\u00e4sst sich in der Regel jedoch mit etwas Taktik und vielleicht auch einem guten Koop-Partner gut knacken. In meinen Augen genau der richtige, \u201esch\u00f6ne\u201c Stress, der die <I>Warriors<\/i>-Reihe auszeichnet.<\/p>\n<p><b>Eine neue Perspektive \u2013 oder etwa doch nicht?<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79341.jpg\" alt=\"Bild 79341\" style=\"float: right;\">Bleibt nur noch der \u00fcbliche Kleinkram, der ebenfalls mit zum DLC-Paket geh\u00f6rt. So winken f\u00fcr die Story-Abschl\u00fcsse der Karten neue Outfits f\u00fcr Cordelia, Lissa und Chrom, die letzten Helden ohne pers\u00f6nliche Waffen werden nun mit einer versorgt und es lassen sich zwei neue Waffenfertigkeiten freischalten, die eure Angriffsgeschwindigkeit oder alle Werte des Tr\u00e4ger-Charakters erh\u00f6hen. Das \u00fcbliche Set an R\u00fcstungsbruch-Unterw\u00e4sche f\u00fcr die <i>Awakening<\/i>-Figuren darf nat\u00fcrlich ebenfalls nicht fehlen. F\u00fcr weitaus mehr Aufsehen sorgten jedoch die zwei neuen Segen: Der Inferno- und Taktikersegen. Ersterer ist dabei eigentlich ohne gro\u00dfen Belang, bringt er doch nur die Gegner auf den H\u00f6chstlevel, um daf\u00fcr aber auch f\u00fcr bessere Beute zu sorgen. Der preisg\u00fcnstige Taktikersegen jedoch, der sich mit nur einem Goldst\u00fcck und einem Bronzematerial aktivieren l\u00e4sst, krempelt das Gameplay um. Ist er aktiviert, kann die von euch direkt gesteuerte Einheit keinem Gegner schaden \u2013 als w\u00e4re ihre Angriffskraft komplett verpufft. Stattdessen m\u00fcsst ihr euch komplett auf die unter eurem Kommando befindlichen Gef\u00e4hrten verlassen, deren St\u00e4rke gef\u00fchlt erh\u00f6ht wurde. Klingt auf dem ersten Blick wie eine ziemlich coole Methode, um das klassische <i>Fire Emblem<\/i>-Strategiegef\u00fchl ins <i>Warriors<\/i>-Gewand zu \u00fcbertragen. In der Praxis erweist sich diese Spielweise jedoch als furchtbar einschl\u00e4fernd, wenn ihr sie mit Charakteren auf etwa dem empfohlenen Levelniveau der Missionen angeht. Das Einnehmen von Festungen dauert eine gef\u00fchlte Ewigkeit, die schnelle S\u00e4uberung eines \u00fcberranten Hauptquartiers ist ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Stattdessen schaut man seinen Truppen entweder \u00fcber die Karte oder in Person zu und wartet ab. Unterm Strich also leider kaum mehr als eine nette Idee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein letztes Mal geht es zur\u00fcck in die Welt von Fire Emblem Warriors, wo neue Inhalte auf Veteranen des Schlachtfeldmanagements warten. 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