{"id":162,"date":"2018-03-13T12:00:15","date_gmt":"2018-03-13T12:00:15","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=162","title":{"rendered":"Fire Emblem Warriors: Shadow Dragon-Paket (DLC)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79071.jpg\" alt=\"Bild 79071\" style=\"float: left;\">Dass sich Omega-Force beim DLC f\u00fcr <i>Fire Emblem Warriors<\/i> weiterhin auf die drei bereits repr\u00e4sentierten <I>Fire Emblem<\/i>-Spiele st\u00fctzt, ist etwas ern\u00fcchternd. Doch wenn von besagten Titeln einer etwas Nachschub verdient hat, dann wohl <B>Shadow Dragon<\/b>. Immerhin kommt die Gruppe rund um Heldenk\u00f6nig Marth sogar in der Hauptgeschichte des actionreichen Armeenaufr\u00e4umkommandos viel zu kurz und wirklich viele spielbare Helden aus Akaneia gab es auch nicht gerade. Doch auch wenn die Verst\u00e4rkung durchaus willkommen ist, so krankt auch das zweite DLC-Set an vertrauten Problemen.<\/p>\n<p><b>Mit Schwert, Axt und Magie<\/b><br \/>\nSo sind zuallererst einmal gleich zwei der drei Neuzug\u00e4nge mit bekannten Kampfman\u00f6vern unterwegs. Die Wyvernritterin Minerva spielt sich exakt so wie das nohrische Gegenst\u00fcck Camilla und dass Nabarl sich am Moveset von Lyn orientiert, konnten aufmerksame Naturen bereits bei seinen NPC-Auftritten erahnen. Das ist einerseits nat\u00fcrlich schade, auf der anderen Seite sind die Man\u00f6ver nicht \u00fcberrepr\u00e4sentiert, da es sie zuvor nur jeweils einmal im Spiel gab \u2013 ganz anders als der vierte identische Bogensch\u00fctze aus dem ersten DLC-Schub. \u00dcberraschenderweise verf\u00fcgt die Magierin Linde jedoch \u00fcber ein paar komplett eigene Zauber, die nicht etwa den Daraens oder den berittenen Zauberern entliehen sind. Sie wirkt ein wenig statischer als der Spieleravatar aus <i>Fire Emblem: Awakening<\/i>, bewegt sich also w\u00e4hrend ihrer Kombos weniger. Daf\u00fcr l\u00e4sst sie es nicht an Wumms vermissen und pr\u00e4sentiert sich als f\u00e4hige Angriffsmagierin. Linde bringt zudem mit \u201eScharfsinn\u201c einen \u00e4u\u00dferst n\u00fctzlichen Passiv-Skill mit, der die Erwachens-Anzeige auch ohne Waffenvorteil f\u00fcllt. Aber auch die F\u00e4higkeiten \u201eIotes Schild\u201c von Minerva, welche etwa die t\u00f6dlichen Effekte von B\u00f6gen gegen Flieger aufhebt, oder \u201eEinsamer Wolf\u201c von Nabarl, welche die Kampfkraft des Tr\u00e4gers st\u00e4rkt, sofern er sich nicht in einer Einheiten-Kombi befindet, haben durchaus ihren Nutzen und k\u00f6nnen je nach Situation praktisch werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79072.jpg\" alt=\"Bild 79072\" style=\"float: right;\">Im unten einsehbaren Video sprach ich noch davon, dass es f\u00fcr die ach so n\u00fctzlichen Skills dank des generell eher niedrigen Missionsanspruchs kaum Verwendungszwecke gebe, doch das Team von Omega-Force hat hier augenscheinlich nachgebessert. Die drei neuen Karten f\u00fcr den Historischen Modus &#8211; \u201ePrinzessin Minerva\u201c, \u201eTeufelsgebirge\u201c und \u201eMarkt von Knorda\u201c \u2013 fangen nur bewusst einfach an, um euch schnell Zugriff auf die Meistersiegel zu geben. Danach steigt die Levelempfehlung gnadenlos an, bis es zur finalen Handlungsschlacht auf Stufe 85 zur Sache geht. Die danach freigeschalteten Raum-Zeit-Verzerrungen durchbrechen sogar die 100er-Marke! Zum Vergleich: Die schwierigsten Missionen des Kernspiels h\u00f6rten bereits auf Level 80 auf. Entsprechend gut solltet ihr also auch gewappnet sein, wenn ihr euch den K\u00e4mpfen stellen m\u00f6chtet. Andernfalls dauern die Gefechte qualvoll lang, was nicht zuletzt auch am \u00e4u\u00dferst liberalen Einsatz der sehr stabil gebauten Schatten-Charaktere liegt.<\/p>\n<p>In einer der beiden neuen Missionskategorien \u2013 der Schattenhatz \u2013 sind ebendiese das Kernelement. Prinzipiell gilt es, eine bestimmte Anzahl an Gegnern auszuschalten. In dieser Hinsicht gleicht sich dieser Typus dem Zeitangriff. Allerdings rollen die Verst\u00e4rkungen bei der Schatten-Jagd nur dann rein, wenn ihr die dunklen Recken stetig auf die Bank schickt. Das f\u00fchrt leider dazu, dass diese K\u00e4mpfe sich wie Kaugummi ziehen. Das macht dies meiner Meinung nach zur so ziemlich unspannendsten Missionsart, die <I>Fire Emblem Warriors<\/i> derzeit zu bieten hat. Variante 2, bei der es in Not geratene D\u00f6rfler auf der Karte zu retten und folglich f\u00fcr eure Armee zu rekrutieren gilt, spielt sich da schon deutlich angenehmer, unterscheidet sich im Kern aber auch nicht gro\u00df von den bereits etablierten Rettungsmissionen, bei denen regul\u00e4re K\u00e4mpfer zu unterst\u00fctzen sind. Zus\u00e4tzliche Handicaps sollen f\u00fcr etwas mehr Abwechslung sorgen, etwa die St\u00e4rkung bestimmter Waffenkategorien oder das Komplettverbot von Heilmagie, doch selbst diese wirken sich nicht stark auf den regul\u00e4ren Missionsablauf aus. Schade, aber zumindest ein netter Versuch.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dIVnqnwdC9c\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass sich Omega-Force beim DLC f\u00fcr Fire Emblem Warriors weiterhin auf die drei bereits repr\u00e4sentierten Fire Emblem-Spiele st\u00fctzt, ist etwas ern\u00fcchternd. Doch wenn von besagten Titeln einer etwas Nachschub verdient hat, dann wohl Shadow Dragon. 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