{"id":161,"date":"2018-03-11T19:00:34","date_gmt":"2018-03-11T19:00:34","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=161","title":{"rendered":"Payday 2"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, mein Name ist Dallas. Einfach nur Dallas. Ich bin professioneller Bankr\u00e4uber. Wie professionell? Ich sa\u00df deswegen schon im Knast, also ziemlich professionell. Doch jetzt bin ich wieder frei und r\u00e4ume in <b>Payday 2<\/b> erneut Kassen, Vitrinen und Tresore leer. Wie gesagt, ich bin professioneller Bankr\u00e4uber. <\/p>\n<p><b>Der klassische Raub<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79066.jpg\" alt=\"Bild 79066\" style=\"float: left;\">Ich bin nicht allein auf meinen Raubz\u00fcgen. Chains, Wolf und Houston helfen mir und sind stets an meiner Seite. Und da gibt es noch diesen Typen, der uns \u00fcber Funk rumkommandiert und sozusagen das Brain der Bande ist: Bain. Im Geschichtenerz\u00e4hlen bin ich eh nicht so gut, deshalb halte ich mich kurz: Bain hat mir mit dem Umzug nach Washington DC geholfen und nebenbei Crime.net aufgebaut, eine Plattform im Darkweb \u00fcber die uns Interessenten kontaktieren und uns mit Helfern aus aller Welt zusammenf\u00fchrt. Er selbst \u00fcbernimmt dann die Koordination des \u00dcberfalls und gibt Anweisungen dar\u00fcber, was wann wie zu tun ist. Das nimmt mir ordentlich Arbeit ab und nebenbei kann er auch noch erz\u00e4hlen wof\u00fcr der \u00dcberfall eigentlich gut ist. Mir ist das komplett egal, irgendwelche konstruierten Erkl\u00e4rungen, warum wir jetzt hier einbrechen, brauche ich nicht. So ein klassischer Bankraub l\u00e4uft wie folgt ab: Nachdem wir am Zielort ankommen, gilt es das Geb\u00e4ude und die Umgebung intensiv kennenzulernen &#8211; wie beim ersten Date. Die ersten Sicherheitssysteme werden ausgelotet und Ziele erfasst. Dann geht es ans Eingemachte: Maske auf, Schie\u00dfpr\u00fcgel raus und ab rein da. Ich rede \u00fcbrigens immer noch vom Bankraub. Vorzugsweise ist das Sicherheitsb\u00fcro unser erstes Ziel, damit der Wachmann uns nicht auf den Kameras beobachten und Alarm schlagen kann. Gefesselt und geknebelt kann er nat\u00fcrlich seinen Pager nicht beantworten was ich freundlicherweise \u00fcbernehme um einen Ansturm des n\u00e4chsten SWAT-Teams zu verhindern. Nicht, dass das mich st\u00f6ren w\u00fcrde, aber hey, es gibt Bonuszahlungen, wenn wir unter dem Radar operieren.<\/p>\n<p>So, jetzt sind wir Herr der Kameras und das l\u00e4sst sich gleich f\u00fcr die \u00fcbrigen Wachleute im Geb\u00e4ude ausnutzen, um deren Standort auszumachen. Sind die erstmal lautlos aus dem Weg ger\u00e4umt, in S\u00e4cke einget\u00fctet und versteckt, reicht ein beherztes \u201eAlles auf den Boden, das ist ein \u00dcberfall!\u201c aus um die Meute vor dummen Aktionen zu besch\u00fctzen. Ein paar Warnsch\u00fcsse \u00fcberzeugen auch den letzten, sich als Geisel fesseln zu lassen. Danach werden schnell die Fenster verbarrikadiert, um uns vor neugierigen Blicke zu sch\u00fctzen und dann ist auch gleich der Bohrer f\u00fcr den Tresor an der Reihe. Der zickt leider gerne rum und muss hin und wieder neugestartet werden, was Zeit und Nerven kostet. Ein Zeitlimit gibt es normalerweise nicht bei uns, Zeitdruck verursacht eher die permanente Gefahr, entdeckt zu werden. So kann es gerne mal geschehen, dass ein Passant den toten Sicherheitsmann im M\u00fcllcontainer gefunden und die Polizei verst\u00e4ndigt hat. Bis dahin ist der Tresor hoffentlich offen und die Goldbarren eingesackt, denn dann gilt es nur noch einzelne Schlie\u00dff\u00e4cher zu knacken und sie um ihren Inhalt zu erleichtern. Nat\u00fcrlich muss das alles noch ins Fluchtauto gebracht und abged\u00fcst werden. Beim Verladen st\u00f6ren uns leider ein paar Scharfsch\u00fctzen auf den D\u00e4chern und die anrollenden Polizeifahrzeuge. Ein kleiner Geiselaustausch verschafft uns noch ein wenig Zeit, aber auf der Stra\u00dfe angekommen feuern ich und meine Kollegen schon aus allen Rohren und wir verziehen uns anschlie\u00dfend mit der Beute in Richtung Versteck. Fragt blo\u00df nicht wie der Fluchtfahrer uns samt Beute da schadlos rausbringen soll, das funktioniert irgendwie immer, also keine Gedanken machen.<\/p>\n<p><b>Action am laufenden Band<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/79063.jpg\" alt=\"Bild 79063\" style=\"float: right;\">Nach dem sogenannten Payday, also der Geldauszahlung, gibt es auch gleich ein paar Skillpunkte samt neuen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden, wobei das System dahinter so ausufernd ist, dass ich das mal weglasse. Stattdessen wollt ihr doch sicher lieber die Heists ohne meine treuen Bot-Begleiter und stattdessen mit fehleranf\u00e4lligen Spielern aus aller Welt h\u00f6ren: Alles begann im Crime.net, das eine Stadtkarte von Washington samt m\u00f6glichen Auftr\u00e4gen und Lobbies anzeigt. Also Lobby erstellt und warten. Sehr lange warten. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte ich auch mal meine \u201eFreunde\u201c fragen, aber die haben Crime.net nicht oder nutzen lieber den PC, um nach Auftr\u00e4gen zu suchen\u2026 Okay, genug gewartet, selbst die Initiative ergreifen und einer Lobby beitreten. Bald taucht auch schon die erste auf\u2026 und ist voll. Obwohl angeblich noch ein Platz frei ist! Das wiederholt sich einige Male, bis endlich ein Raum noch zwei Pl\u00e4tze frei hat. Beim Beitritt l\u00e4dt das System\u2026 und l\u00e4dt\u2026 und l\u00e4dt\u2026 sehr lange\u2026 Da sich das Laden nicht abbrechen l\u00e4sst, hilft nur noch ein Neustart.<\/p>\n<p>Langsam rei\u00dft mir der Geduldsfaden, doch dann: Beim dritten Anlauf endlich Erfolg. Ich lande mitten in einem B\u00fcro, der Safe neben mir ist bereits aufgefr\u00e4st und meine drei Mitspieler r\u00e4umen schon fr\u00f6hlich den Juwelier aus. Nat\u00fcrlich hat die Polizei bereits den Laden umstellt, also schnappe ich mir auch einen Sack voller Schmuck, r\u00e4ume kurz noch eine Vitrine aus und st\u00fcrze in Richtung Fluchtwagen. Auf dem Weg dahin fallen viele Polizisten der Munition meines Sturmgewehrs zum Opfer und wenig sp\u00e4ter sitzen wir im sicheren Wagen und d\u00fcsen davon. Den zweiten Heist beginne ich mit meinen neuen Freunden gleich von Anfang an: Wir starten zusammen vor einem Schlachthaus und knacken dort einen Geldtransporter. Das Geld schaffen wir anschlie\u00dfend in den benachbarten Hafen und verstecken es in einen Container. Nat\u00fcrlich ist die Polizei auch hier wieder schnell zur Stelle und bekommt auch die Verladung mit. Bain hat allerdings schon ein Ablenkungsman\u00f6ver organisiert, damit die Cops einer falschen F\u00e4hrte folgen. Trotzdem treffen wir unterwegs zum Fluchttruck zahlreiche Gegner, die hin und wieder den ein oder anderen meiner Mitspieler au\u00dfer Gefecht und sogar kurzzeitig in Gewahrsam nehmen k\u00f6nnen. Dank Bains Verhandlungsgeschick gelangen wir aber mehr oder weniger lebendig am Zielpunkt an und jetzt kann ich 500.000 Dollar mein Eigen nennen, aber von strategischem Vorausdenken und taktischen Absprachen hatten die beiden Heists so ziemlich gar nichts zu tun.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/csbue0StzzA\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, mein Name ist Dallas. Einfach nur Dallas. Ich bin professioneller Bankr\u00e4uber. Wie professionell? Ich sa\u00df deswegen schon im Knast, also ziemlich professionell. Doch jetzt bin ich wieder frei und r\u00e4ume in Payday 2 erneut Kassen, Vitrinen und Tresore leer. 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