{"id":159,"date":"2018-03-02T11:00:36","date_gmt":"2018-03-02T11:00:36","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=159","title":{"rendered":"The Legend of Zelda: Breath of the Wild Erweiterungspass (DLC)"},"content":{"rendered":"<p>Dass die Nintendo Switch ein Spieleproblem hat, kann man mittlerweile ja gl\u00fccklicherweise nicht mehr behaupten. Zum Launch der Hybridkonsole sah die Lage jedoch noch etwas anders aus. Der Titel, der den Konsolenstart nahezu alleine buckeln musste, war bekannterma\u00dfen <i>The Legend of Zelda: Breath of the Wild<\/i> &#8211; ein wahres Meisterwerk, wenn man von technischen Schw\u00e4chen mal absieht. Das machten wir nicht zuletzt mit unserer \u201eHypewertung\u201c im <a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/16-review-the-legend-of-zelda-breath-of-the-wild.html>gro\u00dfen Test<\/a> deutlich. Aber auch jedes noch so sch\u00f6ne Spiel ist mal durchgespielt, sei es mit allen 900 Krogs oder eben auch ohne. Wie passend, dass Nintendo auch diesen Hochkar\u00e4ter mit frischen Inhalten versorgt. Der <b>The Legend of Zelda: Breath of the Wild Erweiterungspass<\/b> ist daher nun auch bei uns auf dem Pr\u00fcfstand gewesen. Was ihr von dem 20 Euro teuren Paket erwarten d\u00fcrft, werde ich euch im Folgenden aufzeigen. Viel Spa\u00df beim St\u00f6bern!<\/p>\n<p><b>DLC-Paket 1: Die legend\u00e4ren Pr\u00fcfungen<\/b><br \/>\n&#8211; Pr\u00fcfung des Schwertes<br \/>\n&#8211; Pfad des Helden<br \/>\n&#8211; Master-Modus<br \/>\n&#8211; Teleport-Medaillon<br \/>\n&#8211; Neue Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78965.jpg\" alt=\"Bild 78965\" style=\"float: right;\">Ein paar Monate nach Erscheinen des Hauptspiels stand bereits der erste gro\u00dfe Zusatzinhalt f\u00fcr Links bisher umfangreichstes Abenteuer vor der T\u00fcrschwelle. Anhand der reinen Features wirkt das DLC-Paket 1 zwar gr\u00f6\u00dfer als das zweite Paket, jedoch kann man <i>Die legend\u00e4ren Pr\u00fcfungen<\/i> eher als L\u00fcckenf\u00fcller betrachten. Wie die meisten von euch sicher schon geh\u00f6rt haben d\u00fcrften, hat die Hauptrolle die \u201ePr\u00fcfung des Schwertes\u201c bekommen. Alles andere im Bundle ist eher als schm\u00fcckendes Beiwerk zu betrachten. In besagter Pr\u00fcfung macht sich unser Held auf, die wahre Macht des legend\u00e4ren Master-Schwertes zu entfesseln. Zwar ist dieses so schick wie eh und je, entschwindet aber auch schon nach wenigen Schl\u00e4gen ins heilige Reich um neue Kraft zu sch\u00f6pfen. Nicht sehr verl\u00e4sslich, hm? Wer die Pr\u00fcfung des Schwertes meistert, bekommt im Gegenzug ein insgesamt doppelt so starkes Master-Schwert, welches zus\u00e4tzlich auch um einiges haltbarer ist und somit das Zeug hat, die einzig wahre Waffe im Endgame zu sein.<\/p>\n<p>Aber was macht man dort jetzt eigentlich? Nun, zun\u00e4chst muss man schon ein wenig Spielfortschritt vorweisen. Hat man gen\u00fcgend Herzcontainer durch das L\u00f6sen von Schreinen gesammelt, muss man Link im Norden durch das Krog-Labyrinth zum gro\u00dfen Deku-Baum lotsen. Dort wo man auch das Master-Schwert urspr\u00fcnglich aus dem Sockel gezogen hat. Steckt man es genau dort wieder rein, wird dem tapferen Recken zun\u00e4chst nahezu seine gesamte Lebenskraft entzogen. Hat man genug Energie, darf man die Pr\u00fcfung antreten. Diese spielt sich quasi in Links Vorstellung ab, ergo kann man seine gesammelte Ausr\u00fcstung getrost vergessen. Wohl aber kann man vorher ein paar st\u00e4rkende Gerichte einnehmen und so etwa mit Extra-Herzen oder mehr Ausdauer und Angriffskraft in die Pr\u00fcfung starten. Unterteilt wurde die Herausforderung in drei Abschnitte: Leicht, Mittel und Meister. Jeder Abschnitt weist wiederum einzelne R\u00e4ume auf, in denen man mit wechselnden Bedingungen konfrontiert wird. Stirbt man auch nur einmal, wird der komplette Fortschritt zur\u00fcckgesetzt \u2013 jedenfalls innerhalb der drei Schwierigkeitsstufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78966.jpg\" alt=\"Bild 78966\" style=\"float: left;\">Hat man etwa die leichten Ebenen gemeistert, gelang man kurz zur\u00fcck in die echte Welt und erh\u00e4lt sogar schon ein leicht gest\u00e4rktes Master-Schwert. Die Level sind nicht nur stetig schwerer, sondern auch thematisch abgegrenzt. Mal muss man sich komplett im Dunkeln zurechtfinden, mal wiederum auf hoher See oder \u00fcber Lava bewegen. Abwechslung ist also auf jeden Fall gegeben, was nicht zuletzt daran liegt, dass man dabei auf so ziemlich alle Gegnerarten aus dem \u201eechten\u201c Hyrule trifft &#8211; inklusive Bosse! Es gilt also, aus der Situation das Beste zu machen und sich immer wieder aufs neue eine passende Taktik zurechtzulegen. Ganz \u00fcbertrieben schwer ist das Ganze \u00fcbrigens nicht, da man fairerweise alle paar Stages in eine Art Oase gelangt, wo man Essen kochen und seine Ausr\u00fcstung aufstocken kann. Die Pr\u00fcfung des Schwertes mag den einen oder anderen vielleicht einsch\u00fcchtern, jedoch wird man am Ende auch gut belohnt. Auf mich hatte die Herausforderung zumindest einen hoch motivierenden Faktor. Mit der richtigen Taktik und ein wenig Hintergrundwissen aus dem Hauptspiel kann man mit etwas Geschick sogar einen astreinen Durchlauf abliefern.<\/p>\n<p>Soviel zur Hauptspeise, das DLC-Paket 1 bringt aber noch ein paar andere Kleinigkeiten mit. Etwa der \u201ePfad des Helden\u201c. B\u00f6se Zungen w\u00fcrden dies als Gimmick einstufen, was ich aber anders sehe. Dieses Feature markiert den zur\u00fcckgelegten Weg der letzten 200 (!) Spielstunden auf der Karte. Eine Dimension, die die Meisten &#8211; mich eingeschlossen &#8211; noch nicht mal erreicht haben. Zum einen ist es sehr interessant zu schauen, was man eigentlich so alles getrieben hat, andererseits kann man auf diese Weise auch ausmachen wo man noch nicht war. Ziemlich praktisch, wenn man gerade die 900 Krogs oder restliche Schreine jagt. Ebenfalls sehr praktisch bei der Reise ist das Transport-Medaillon, welches man zun\u00e4chst per Quest freischalten muss. Manchmal hat man in <i>Breath of the Wild<\/i> Situationen, wo man sich nicht sicher ist ob man einen Sprung oder Flug zum Ziel wirklich schafft. Den Berg danach wieder hochzukraxeln ist m\u00fchselig. Das Teleport-Medaillon schafft aber Abhilfe! Einmal platziert, kann man sich zu diesem Fixpunkt jederzeit von \u00fcberall aus hin teleportieren. Weiter geht es mit dem sogenannten Master-Modus. Der ist vergleichbar mit dem Heldenmodus anderer Serienableger und soll mit st\u00e4rkeren Gegnern und neuen Herausforderungen zum erneuten Durchspiel der Hauptgeschichte anregen. Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Quests der Marke \u201eSchnitzeljagd\u201c. Folgt man den Hinweisen, kann dadurch einige neue Ausr\u00fcstungsteile freischalten. Mit dabei sind etwa Majoras Maske, Midnas Helm, eine komplette Phantom-R\u00fcstung, sowie Tingles Outfit. Wirklich praktisch ist aber nur die Krogmaske, welche bei einem Krog in der N\u00e4he wild anf\u00e4ngt zu klappern. Nimmt man alles aus diesem DLC-Paket mit, ist man (den Master-Modus ausgenommen) locker f\u00fcnf bis zehn Stunden besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><b>DLC-Paket 2: Die Ballade der Recken<\/b><br \/>\n&#8211; Neuer Handlungsstrang \u201eDie Ballade der Recken\u201c samt neuer Waffe und besonderer Belohnung<br \/>\n&#8211; Neun neue Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78970.jpg\" alt=\"Bild 78970\" style=\"float: right;\">Etwa ein halbes Jahr nach der ersten Zusatzkost erschien dann auch endlich die Ballade der Recken als Teil des zweiten DLC-Pakets. Rein inhaltlich mag die obige Aufz\u00e4hlung nicht nach viel klingen, doch das t\u00e4uscht geh\u00f6rig! Im Vorfeld war klar, dass es um die vier Recken aus der Hauptgeschichte gehen wird, also Revali, Mipha und Co. Auch versprach man uns einen neuen Dungeon, welchen man jedoch erst am Ende des DLC bewundern darf. Zun\u00e4chst beginnt man mit einem Ausflug zum Schrein des Lebens. Dort wo alles Begann, soll es nun auch Enden \u2013 wie poetisch! Interagiert man dort erneut mit dem Shiekah-Pult, bekommt man den sagenumwobenen Zerst\u00f6rer ausgeh\u00e4ndigt, eine g\u00e4nzlich neue Waffe. Der Angriff bel\u00e4uft sich\u2026 Nun ja, es hat keinen Angriffswert, au\u00dfer vielleicht \u201eunendlich\u201c. Der Zerst\u00f6rer vernichtet n\u00e4mlich alles und jeden mit nur einem gezielten Treffer. Der Preis daf\u00fcr ist denkbar hoch: Link hat fortan nur noch einen kleinen Futzel Lebensenergie \u00fcbrig, ergo sind auch die Gegner ab sofort One-Hit-Wonders. Auch hat das mystische \u2013 und etwas zu kurz geratene \u2013 Dreizack \u00fcble Auswirkungen auf die Umgebung, denn alles wirkt auf einmal sehr d\u00fcster und bedr\u00fcckend. Mit dem Zerst\u00f6rer im Gep\u00e4ck gilt es \u00fcbrigens vier auf der Karte markierte Monsterlager auszuheben. \u00c4hnlich wie bei der Pr\u00fcfung des Schwertes bedeutet unbedachtes Vorgehen den sofortigen Tod. So fl\u00fcssig ich es auch durch die Pr\u00fcfung des Schwertes zu sausen vermochte, so sehr fra\u00df ich mich an dieser ersten Challenge fest. Der Fakt, dass man in den Nahkampf muss und der erste Treffer Link sofort umhaut, macht das ganze unter Umst\u00e4nden f\u00fcr einige Spieler zu einer recht frustrierenden Er\u00f6ffnung. Zugriff auf das \u00fcbrige Inventar hat man n\u00e4mlich nicht und Heilitems werden quasi sofort wieder negiert. Immerhin wird man nach jedem ausgel\u00f6schten Lager mit einem besonderen Schrein belohnt.<\/p>\n<p>Weiter geht mit einer etwas anderen Art der Herausforderung. Schreitet man voran, tauchen (mal wieder) vier Ziele auf der Karte auf. An jedem dieser Orte findet man ein Konstrukt mit wiederum drei S\u00e4ulen, auf denen Fotos erscheinen. Wer brav mitgedacht hat, wird sicher schon die Parallele zu Zeldas Fotos aus der Hauptgeschichte erkennen. Dieses Mal sind die Orte jedoch fairerweise von oben herab fotografiert, weshalb man sich dank der Karte gut und recht schnell orientieren kann. Au\u00dferdem bekommt man von einem Akkordeon spielenden Vogel jeweils ein paar Hinweise. An den Zielorten muss n\u00e4mlich jeweils eine besonders spannende Aufgabe gemeistert werden, bevor man wiederum erneut je einen Schrein freispielt. Rechnet man alles zusammen, kommt man auf insgesamt auf 16 neue Schreine, die allesamt sehr genial und abwechslungsreich gelungen sind. Trotzdem kommt man sich ein wenig so vor, als w\u00fcrde man stark nach Schema von A nach B nach C reisen. Doch was ist nun eigentlich mit den Recken? Nun, w\u00e4hrend man die ganzen Schreine so abklappert, hilft man besagten musikalischen Vogel eigentlich nur auf die Spr\u00fcnge, die originalen Verse der Ballade der Recken fertig zu stellen. Hat man dies getan, wird man am Ende eigentlich nur mit einer weiteren Erinnerung versorgt, die aber mal wieder sehr emotional und r\u00fchrend geworden ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73882.jpg\" alt=\"Bild 73882\" style=\"float: left;\">Bevor es dazu kommt, ist aber selbstverst\u00e4ndlich noch der gro\u00dfe, neue Dungeon an der Reihe! Wo sich dieser versteckt hat, das m\u00f6chte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Es sei aber gesagt, dass man \u00fcberrascht sein d\u00fcrfte. Ein wenig erinnert die Mechanik des Verlieses an die eines der Titanen aus der Story. Quasi der gesamte Dungeon wird durch eine zentrale Kammer verbunden, in der sich so etwas wie eine Antriebswelle dreht. Darum stricken sich dann auch die R\u00e4tsel. Oft muss man hier ziemlich um die Ecke denken um auf die L\u00f6sung zu kommen. Eine gelungene Erweiterung des ohnehin sehr \u201etempelarmen\u201c Hauptspiels. Nat\u00fcrlich wartet \u2013 wie es sich geh\u00f6rt \u2013 auch ein ordentlicher Bossfight zum Portfolio, wo man ebenfalls etwas \u00fcberrascht sein d\u00fcrfte, gegen wen man da eigentlich antritt. Episch wird es aber allemal, so viel kann man verraten! Dar\u00fcber hinaus hat das zweite DLC-Paket aber nat\u00fcrlich noch ein paar andere Leckerbissen in petto. Als Belohnung f\u00fcr die Zusatzgeschichte bekommt man zun\u00e4chst \u2013 wie durch die Medien im Vorfeld hinreichend gespoilert \u2013 den Eponator Zero. Dabei handelt es sich um ein hochentwickeltes St\u00fcck Shiekah-Technik in Form eines Motorrads. Ja, richtig gelesen! Dieses kann man immer und (fast) \u00fcberall beschw\u00f6ren und so ziemlich flott durch die Gegend brettern. Enorm praktisch bei der Suche nach Schreinen und Krogs! Wer es gern weniger abgedreht mag, kann sich auch das zweiteilige Antike Zaumzeug f\u00fcr das eigene Pferd suchen. R\u00fcstet man seinen Gaul (oder in meinem Fall \u201eEsel\u201c) damit aus, kann man es ebenfalls nahezu \u00fcberall herbeirufen. Dieses Feature war l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, da Pferde mangels dieser F\u00e4higkeit ohnehin die meiste Zeit recht \u00fcberfl\u00fcssig waren. Zu guter Letzt sind auch hier wieder ein paar tolle H\u00fcte und R\u00fcstungen am Start, die aber dann doch eher Sammlerst\u00fccke sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die Nintendo Switch ein Spieleproblem hat, kann man mittlerweile ja gl\u00fccklicherweise nicht mehr behaupten. Zum Launch der Hybridkonsole sah die Lage jedoch noch etwas anders aus. 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