{"id":153,"date":"2018-02-13T18:43:48","date_gmt":"2018-02-13T18:43:48","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=153","title":{"rendered":"SteamWorld Dig"},"content":{"rendered":"<p>Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis: St \u2026 eamWorld! Doch bevor die Charaktere in <i>SteamWorld Heist<\/i> in den unendlichen Weltraum aufbrechen, erz\u00e4hlt <b>SteamWorld Dig<\/b> erst noch die Geschichte von Rusty, der die Mine seines Onkels \u00fcbernimmt und irgendwie entwickelt sich dann aus diesem harmlosen Setting in <i>SteamWorld Dig 2<\/i> etwas abgehobeneres, aber das ist <a href=\"http:\/\/www.planetswitch.de\/spiel\/58-steamworld-dig-2.html\">eine ganz andere Geschichte<\/a>.<\/p>\n<p><b>Ein einsamer Cowboy<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78059.jpg\" alt=\"Bild 78059\" style=\"float: right;\">Das Spiel beginnt mit dem Roboter-Protagonisten Rusty, der das kleine Western-St\u00e4dtchen Tumbleton erreicht. Doch bevor er einen Schritt in das \u00d6rtchen setzen kann, bricht unter ihm der Boden weg und er st\u00fcrzt in die Tiefe. Unten angekommen und wieder einigerma\u00dfen berappelt, kann ich Rusty zum ersten Mal \u00fcbernehmen und lerne mithilfe der netten Roboterdame Dorothy, die sich zuf\u00e4lligerweise in der Mine befand und nun wegen der eingest\u00fcrzten Decke ebenfalls festsitzt, die Steuerung kennen. Bei den ersten Trainingseinheiten sto\u00dfe ich auf die rostigen \u00dcberreste meines Onkels, der mich zu dieser Mine geschickt hat um sie zu \u00fcbernehmen. Gl\u00fccklicherweise brachte er seine Spitzhacke auf seinen letzten Minengang mit, die ich mir nun aneigne um damit den Weg freibuddeln zu k\u00f6nnen. Kaum ist der Ausgang wieder freigelegt, st\u00fcrze ich zusammen mit Dorothy in die Freiheit und bekomme gleich einen Rundgang durch die Stadt: Die Begleiterin selbst kauft alle Arten von Rohstoffen in ihrem Shop an und gleich nebenan bei Cranky kann ich f\u00fcr den Verkaufserl\u00f6s meine Werkzeuge verbessern. Mit Lola, die eine Wild West-typische Bar betreibt, wird die Drei-Seelen-Stadt komplettiert. Also st\u00fcrze ich mich gleich ohne Umwege zur\u00fcck in die Mine, um der Stadt durch meine Grabungen wieder auf Vordermann zu bekommen und gleichzeitig die Vergangenheit meines Onkels und seiner Mine zu erkunden.<\/p>\n<p>Auf meinem Weg nach unten stellt sich mir gleich die erste Frage: Einfach so schnell wie m\u00f6glich geradlinig in Richtung Erdmitte buddeln oder doch lieber Ebene f\u00fcr Ebene aush\u00f6hlen? Eins steht aber fest: Ein abgebauter Erdblock bleibt weg und ich kann nur wenige Bl\u00f6cke weit um mich herum graben, begrenzt weit springen und nur an einer geraden Erdwand wieder nach oben klettern. Schlage ich hier gleich am Anfang die falsche Strategie ein, k\u00f6nnte es mir sp\u00e4ter mitunter schwer fallen an gewisse Stellen der Mine zu kommen beziehungsweise \u00fcberhaupt aus dieser herauszukommen. Doch mit der Zeit stellt mir Cranky in seinem Shop Leitern gegen Geld zur Verf\u00fcgung, damit ich die Decke \u00fcber mir besser erreiche, und eine Selbstzerst\u00f6rungsfunktion kann mich ebenfalls aus misslichen Lagen bringen. Letztere M\u00f6glichkeit kostet aber mein komplettes Inventar, da nach meiner zeitweiligen Zerst\u00f6rung alles von mir gesammelte in ein kleines T\u00e4schchen verfrachtet und an dem Platz meiner Dekonstruktion abgelegt wird. Ich selbst tauche frisch zusammengeschraubt wieder an der Oberfl\u00e4che auf und kann mich gleich an die R\u00fcckbeschaffung des Inventars machen. Dieses Prozedere wiederholt sich auch bei unfreiwilligen Zerst\u00f6rungen durch Gegner und Steinbl\u00f6cke, die mir bei ungeschickter Bauweise auf den metallischen Kopf fallen.<\/p>\n<p><b>Down, down, down!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78064.jpg\" alt=\"Bild 78064\" style=\"float: left;\">Doch eigentlich dreht sich das Spiel nur ums eins: Buddeln und Ressourcen sammeln bis die Mine einst\u00fcrzt! Um einen Mineneinsturz brauche ich mir erstmal keine Sorgen machen, allerdings gilt es immer ein Auge auf dem Lichtpegel zu haben, das den Stand meiner internen Lichtquelle angibt, ohne die es mir schwerf\u00e4llt im dunklen Untergrund weiter zu graben. Zum Gl\u00fcck f\u00fcllt sich das Licht an der Oberfl\u00e4che wieder voll und ich kann einen neuen Minengang antreten. Im gigantischen Erdreich gibt es zahlreiche verschiedene Materialien auszugraben, die ja sich bei Dorothy in glitzerndes Geld umwandeln lassen. Habe ich genug Geld bei meiner neuen Robotorfreundin erwirtschaftet, werden neue Werkzeuge und Upgrades bei Cranky und sogar neue Stadtbewohner freigeschaltet, die ebenfalls frische Tools und Verbesserungen zum Verkauf anbieten. Angenehmer wird es durch die Investitionen alle Male, so verschnellert ein Spitzhacken-Upgrade die Abbaugeschwindigkeit und ein anderes Produkt verl\u00e4ngert meinen Lebensbalken. Zwingend n\u00f6tig sind sie allerdings nicht, denn sobald das Tutorial absolviert ist, kann ich mich bis zum Levelende durchgraben. Ob ich nun daran Spa\u00df habe stundenlang die immer resistenter werdenden Bl\u00f6cke abzubauen sei dabei mal dahingestellt, theoretisch befinden sich alle n\u00f6tigen Verbesserungen und neuen Werkzeugen in kleinen H\u00f6hlen auf dem Weg nach unten, welche stets per Pfeil markiert werden. Diese erm\u00f6glichen mir beispielsweise das Sprinten, mit dem ich gr\u00f6\u00dfere Abgr\u00fcnde \u00fcberwinden und br\u00f6ckeligen Untergrund schnell \u00fcberwinden kann.<\/p>\n<p>Langweilig wird es je tiefer ich komme auch nicht, denn die Erde durchl\u00e4uft verschiedene Abschnitte: So bin ich erst in einer erdigen Umgebung unterwegs und wechsle dann per Tunnel in eine unterirdische Basis der Menschen, die sich nach einem verheerenden Krieg dorthin zur\u00fcckgezogen haben. Diese Umgebung ist allerdings ziemlich unwirklich und bietet neue Gegner wie betrunkene Menschen und aggressive Tiere. Au\u00dferdem tropft \u00fcberall giftige S\u00e4ure aus dem Erdboden und sammelt sich an gewissen Stellen. Weiter unten warten noch einige weitere \u00dcberraschungen, aber das k\u00f6nnen sich k\u00fcnftige Minenforscher selbst anschauen. Nat\u00fcrlich werden mit dem Fortschritt in der Tiefe auch die Aufstiege immer l\u00e4nger, da die gesammelten Ressourcen schnellstm\u00f6glich verkauft und meine Lampe wieder aufgef\u00fcllt werden will. Gl\u00fccklicherweise hat Cranky schnell Portale im Angebot, die ich tief unter der Erde aufbauen und mit ihnen in Windeseile an die Erdoberfl\u00e4che zur\u00fcckkehren kann. Ach ja, Wasser gibt es dank dem Steam-Punk-Setting auch noch, das f\u00fcr die Verwendung mancher Tools gebraucht wird und in der H\u00f6hle an kleinen unterirdischen Pf\u00fctzen aufgef\u00fcllt werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis: St \u2026 eamWorld! 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