{"id":144,"date":"2018-01-22T18:00:07","date_gmt":"2018-01-22T18:00:07","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=144","title":{"rendered":"Fire Emblem Warriors: Fates-Paket (DLC)"},"content":{"rendered":"<p>Wie <i>Hyrule Warriors<\/I> zuvor \u2013 und das sogar in zweifacher Ausf\u00fchrung \u2013 wird auch <i>Fire Emblem Warriors<\/I> mit einer gewaltigen Schippe DLC erweitert. Anders als beim actionreichen <i>Zelda<\/i>-Spinoff waren hier jedoch die Zeichen bereits ersichtlich. Immerhin befinden sich ein paar Charaktere von Rang und Namen unter den Helden, die jedoch in der Basisversion unspielbar bleiben. Mit dem <b>Fates-Paket<\/b> \u00e4ndert sich die Lage nun zumindest f\u00fcr zwei von ihnen. Ob das Download-Paket zum Preis von 8,99 Euro auch sein Geld wert ist, verrate ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><b>Gesangsunterricht und Lanzenkunde<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78051.jpg\" alt=\"Bild 78051\" style=\"float: left;\">Insgesamt bringt das Set drei neue K\u00e4mpfer aus <i>Fire Emblem Fates<\/i> f\u00fcr den 3DS mit. Bogensch\u00fctze Niles und Speerk\u00e4mpferin Oboro waren dabei schon in der Kampagne von <i>Fire Emblem Warriors<\/i> vertreten und sind nun, wie eingangs angedeutet, spielbar. Oboro stopft mit ihrer Charakterklasse eine L\u00fccke, die zuvor noch offen war und ein Segen f\u00fcr diejenigen ist, denen das Lanzen-Moveset der drei Pegasus-Ritter zu flatterhaft war. Ganz normal per Pedes unterwegs, fegt die hoshidische Schneiderin mit einfachen Kombos \u00fcber das Schlachtfeld und ist dabei auch noch recht flott unterwegs. Ihr pers\u00f6nlicher Skill \u201eTalion\u201c, der starke Angriffe gelegentlich abf\u00e4ngt, st\u00e4rkt zudem ihre ohnehin schon solide Defensive. Und da eine neue Lanzentr\u00e4gerin nicht genug ist, st\u00f6\u00dft mit der Skaldin Azura gleich eine zweite zur Truppe hinzu. Tats\u00e4chlich teilen sich die beiden aber nicht ihre Kombos, stattdessen setzt die blauhaarige Dame auf tanzhafte Bewegungen und reichlich Wasser. Zudem eignet sie sich \u2013 ganz ihrer Rolle in <i>Fates<\/i> entsprechend \u2013 prima als Unterst\u00fctzerin: Ihr regul\u00e4rer, starker Angriff f\u00fcllt nach einer gewissen Ladezeit die Krieger- und Erwachen-Anzeige von nahen Verb\u00fcndeten auf und der \u201eAmaterasu\u201c-Skill sorgt daf\u00fcr, dass ihr Kombi-Partner stetig seine Lebensenergie regeneriert. Ein besonders nettes und rein kosmetisches Detail: F\u00fcr ihren Krieger-Angriff singt Azura abwechseln das Lied des Lichts und das der Dunkelheit aus <I>Fire Emblem Fates<\/i>. Da kann man beinahe schon verzeihen, dass Niles als Sch\u00fctze keine wirklich gro\u00dfen Neuerungen mitbringt und sich exakt wie die anderen drei im Spiel steuert. Aber nur fast. Der \u201eExitus\u201c-Skill, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kritische Treffer verst\u00e4rkt, holt leider insgesamt eher wenig raus.<\/p>\n<p><b>Sightseeing in Hoshido und Nohr<\/b><br \/>\nDoch nat\u00fcrlich sind die neuen Helden nicht ohne weitere Gastgeschenke eingetroffen. Gleich drei neue Karten f\u00fcr den Historischen Modus haben sie im Gep\u00e4ck, die jeweils mit einem Meistersiegel zur Bef\u00f6rderung des Trios daherkommen. F\u00fcr die Karten standen selbstverst\u00e4ndlich drei weitere Missionen aus <i>Fire Emblem Fates<\/i> Pate. In \u201eTrauernde Bestie\u201c erlebt ihr den Moment gegen Anfang des Spiels, in dem Corrins Drachenkraft erstmals erwacht. \u201eLand der G\u00f6tter\u201c l\u00e4sst euch den etwas exzentrischen Herrscher <s>Izana<\/s> Shiida treffen, nur um dann in eine Falle zu tappen. Und in \u201eEisiger Empfang\u201c dreht sich alles um einen Besuch der mit Nohr alliierten Corrin in einem Schnee-Dorf, das eine Rebellenzelle beheimatet. Klingt an und f\u00fcr sich ziemlich cool, nur leiden die Karten an einem grundlegenden Problem von <i>Fire Emblem Warriors<\/i>&#8218; Bonus-Modus: Sie bringen nichts wirklich neues in Sachen Spielablauf mit, weil sich aus dem Grundkonzept wenig herausholen l\u00e4sst. Stattdessen schlagt ihr euch nach und nach durch die Missionen, um die eintrudelnden Verst\u00e4rkungen auszuschalten und irgendwann den Kartenboss in die Knie zu zwingen. Wirklich interessante Abwandlungen dieses Schemas oder interessante Gimmicks, wie es bei den Abenteuer-Karten von <i>Hyrule Warriors<\/i> der Fall war, sucht man leider vergebens.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/78050.jpg\" alt=\"Bild 78050\" style=\"float: right;\">Immerhin wurden mit dem stattlichen Missionen-Satz auch zwei neue Varianten eingef\u00fchrt. Die aus Sicht des Langzeit-Gameplays wohl interessantere davon d\u00fcrfte Goldrausch sein. Vergleichbar mit den Zeitangriffs-Leveln gilt es hier, innerhalb eines knappen Zeitlimits so viele Gegner wie m\u00f6glich auf die Matte zu schicken \u2013 erfolgreiche Krieger k\u00f6nnen hierbei m\u00e4chtig Kohle scheffeln. Sonderziele wie zu rettende Dorfbewohner oder auszuschaltende Goldtransporter sorgen f\u00fcr weitere Finanzsch\u00fcbe, am generellen Flow dieser Raserei \u00e4ndert das aber nat\u00fcrlich prinzipiell nichts. Die zweite neue Missions-Variation, Rekrutier-Wettstreit genannt, versteht sich wiederum als Eskort-Auftrag. Auf diesen Karten gibt es n\u00e4mlich mehrere neutrale Einheiten, die es durch Kontakt mit eurem Rekrutierer f\u00fcr eure Seite zu gewinnen gilt. Da euer Truppensammler jedoch immer wieder durch Feinde aufgehalten wird, m\u00fcsst ihr diese m\u00f6glichst zeitnah aus dem Weg fegen und so den weiteren Vorsto\u00df erm\u00f6glichen. Sind alle potenziellen Gef\u00e4hrten eingesammelt, geht es dem gegnerischen Truppenf\u00fchrer an den Kragen. Im Prinzip also auch nur eine simple Abwandlung der bereits bekannten Missions-Typen, wenn auch eine mit einer netten Grundidee. Wie so jede Eskortier-Mission in Videospielen kann aber auch diese hier etwas frustig werden, wenn der Rekrutierer eine gef\u00fchlte Ewigkeit zum Voranschreiten ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Tja, und was bietet der DLC sonst noch? Lediglich einen Satz kosmetischer R\u00fcstungsraub-Outfits f\u00fcr alle <i>Fates<\/i>-Charaktere, damit ihr auch diese nun nach einem kritischen Treffer in ihrer Sportunterw\u00e4sche betrachten k\u00f6nnt. F\u00fcnf regul\u00e4re Bonus-Kost\u00fcme \u2013 jeweils eines f\u00fcr Azura, Takumi, Camilla und die beiden Corrins \u2013 sind ebenfalls enthalten. Etwas interessanter ist allerdings das freischaltbare Amulett der Treue, mit dem ihr die Verbundenheit eurer Einheiten schneller aufbauen k\u00f6nnt. Sehr praktisch, wenn ihr noch einige der Unterst\u00fctzungs-Gespr\u00e4che erleben oder einfach schnell an die speziellen Upgrade-Gegenst\u00e4nde beziehungsweise Skills der Charaktere kommen m\u00f6chtet.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oXQcPO2G7JI\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Hyrule Warriors zuvor \u2013 und das sogar in zweifacher Ausf\u00fchrung \u2013 wird auch Fire Emblem Warriors mit einer gewaltigen Schippe DLC erweitert. Anders als beim actionreichen Zelda-Spinoff waren hier jedoch die Zeichen bereits ersichtlich. Immerhin befinden sich ein paar Charaktere von Rang und Namen unter den Helden, die jedoch in der Basisversion unspielbar bleiben. 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