{"id":133,"date":"2018-01-02T10:00:00","date_gmt":"2018-01-02T10:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=133","title":{"rendered":"Enter the Gungeon"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem das Roguelike-Genre inzwischen recht beliebt geworden ist, bleibt es nicht aus, dass auch die Switch mit diversen Titeln best\u00fcckt wird. Und nachdem es bereits auf so ziemlich jeder anderen erdenklichen Konsole ver\u00f6ffentlicht wurde, ist vor Weihnachten <B>Enter the Gungeon<\/B> auch auf Nintendos Hybriden rausgekommen. Die Frage, ob das Spiel auf dem System auch etwas taugt, bleibt aber nat\u00fcrlich noch aus. Doch daf\u00fcr bin ich ja da und kann euch n\u00e4herbringen, worum es sich bei dem Titel handelt und ob er sich auf der Switch auch lohnt.<\/p>\n<p><B>Schuss auf die Vergangenheit<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77197.jpg\" alt=\"Bild 77197\" style=\"float: right;\">Wie bei vielen Roguelikes zeigt sich die Story von <i>Enter the Gungeon<\/i> auch eher schlicht. So befindet man sich im Vorraum des so genannten Gungeons, in dem eine sagenumwobene Waffe sein soll. Mit dieser sei es m\u00f6glich, die Vergangenheit abzuschie\u00dfen und dementsprechend auszul\u00f6schen. Als einer der tapferen Abenteurer, die allesamt unterschiedliche Anfangsf\u00e4higkeiten und Waffen besitzen, versucht man anschlie\u00dfend, die Wunderwumme in die Finger zu kriegen. Jeder Charakter bekommt dabei ein wenig Story spendiert, sollte man es bis zur Waffe geschafft haben. Doch der Weg dorthin ist t\u00fcckisch und nur so mit Gegner und Fallen gespickt.<\/p>\n<p><B>Bang bang. Badau badau badau. Bang.<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77194.jpg\" alt=\"Bild 77194\" style=\"float: left;\">Hat man erstmal den Gungeon betreten, geht die Action auch schon los. In \u00fcblicher Twin-Stick-Shooter-Manier bewegt man sich mit dem einem Analogstick und zielt mit dem Anderen. In fast jedem Raum wird man dabei von Gegner angegriffen, die es auszuschalten gilt, bevor man sich weiter in den zufallsgenerierten Kerkern bewegen darf. Die Feuergefechte sind dabei bei normalen Gegner meist recht schlicht und lassen sich ohne gro\u00dfartige F\u00e4higkeiten beherrschen, wobei man sich bereits hier mit der Ausweichrolle vertraut machen sollte. Diese verschafft einem kurzzeitige Unverwundbarkeit, wodurch man einer ungl\u00fccklichen Kugel vielleicht doch noch ausweichen kann. Bei den Bossen, die einem am Ende einer jeden Ebene erwarten, ist jedoch kein leichtes Spiel zu erwarten.<\/p>\n<p>Da diese schwerere Gesch\u00fctze auffahren, sollte man sich vielleicht vorher noch ein wenig auf der Ebene umsehen, um entweder neue Gegenst\u00e4nde &#8211; wie Molotov-Cocktails, Herzcontainer oder \u00e4hnlichem &#8211; oder aber neue Schusswaffen zu finden. Jede Waffe kommt dabei mit einem anderem Schussverhalten, unterschiedlich gro\u00dfen Magazinen und vielen weiteren m\u00f6glichen Eigenheiten daher. Die Auswahl der eigenen Bewaffnung ist zudem ziemlich gro\u00df, sodass jeder Spieler eigentlich etwas f\u00fcr sich finden m\u00fcsste. Die Entwickler hatten offensichtlich allerdings auch ein wenig Spa\u00df mit den Schie\u00dfeisen, was in einigen eher lustigen Waffen resultiert. Hier m\u00f6chte ich lediglich die Schroth\u00fclse erw\u00e4hnen, die Shotguns verschie\u00dft. Den Rest solltet ihr besser selbst entdecken, ich konnte mir aber h\u00e4ufiger ein bl\u00f6des Grinsen nicht verkneifen. Falls neue Waffen auch nicht ausreichen, hat man aber auch noch den \u201eNotfallknopf\u201c, wodurch eine Platzpatrone verschossen wird. Diese bewirkt, dass s\u00e4mtliche Kugeln auf dem Bildschirm aufger\u00e4umt werden und Gegner k\u00f6nnen f\u00fcr eine kurze Zeit keine neuen verschie\u00dfen. Ideal also f\u00fcr sp\u00e4tere Bossk\u00e4mpfe, die nicht selten zu guten Bullet-Hell-Partien werden.<\/p>\n<p><B>Was ist besser als Schusswaffen? NOCH MEHR SCHUSSWAFFEN!<\/B><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77196.jpg\" alt=\"Bild 77196\" style=\"float: right;\">\u00dcber Zeit (und durch das Aufsammeln der Ingame-W\u00e4hrung) wird es einem m\u00f6glich, weitere Gegenst\u00e4nde und Waffen freizuschalten und das ohnehin bereits gro\u00dfe Arsenal noch weiter auszubauen. Allerdings erwarten einem noch diverse andere Kleinigkeiten im Gungeon, deren Freischaltbedingungen allerdings leider absolut undurchsichtig ist. Nat\u00fcrlich macht es manchmal auch den Charme eines Spiels aus, doch lediglich wieder und wieder mit den Charaktere durch die Gefilde zu laufen und auf neue Waffen zu hoffen, kann teilweise und gerade auf Dauer vielleicht etwas frustrieren. Da w\u00e4re es doch ganz sch\u00f6n, ein Ziel vor Augen zu haben. Das muss man in der Switch-Version auch nicht einmal alleine, denn ein Koop-Modus ist ebenfalls mit an Bord. Dieser l\u00e4sst sich sogar mit den einzelnen Joy-Cons spielen, sodass man nicht einmal einen Extra-Controller braucht. Wer sich jetzt fragt, wie ein Twin-Stick-Shooter mit nur einer Analog-Steuereinheit funktioniert, dem darf gesagt werden: Nicht so wirklich. Gezielt wird so n\u00e4mlich anhand der Bewegungssteuerung, was zwar irgendwie funktioniert, dies aber eher schlecht als recht. Ganz nett ist es trotzdem.<\/p>\n<p><B>Technik<\/B><br \/>\n<i>Enter the Gungeon<\/I> pr\u00e4sentiert sich in netter Retro-Optik, die allerdings mit diversen Details auff\u00e4llt. Wirft man etwa einen Tisch um, auf dem sich noch etwas befindet, wird der entsprechende Gegenstand durch die Gegend geschleudert. \u00dcberall sind kleine Details versteckt und die Animationen sind fl\u00fcssig wie warme Butter. Hier l\u00e4uft alles wie geschmiert. \u00c4hnlich sieht es da mit dem Soundtrack aus, der f\u00fcr kurze Partien auf jeden Fall eine gute Abwechslung bietet. Wenn man dann allerdings mal l\u00e4ngere Runden spielt, ist man auch ganz froh, dass die Musik nur etwas im Hintergrund dudelt, denn auf Dauer wirkt sie leider etwas zu repetetiv, als dass ich sie mir immer weiter mit wachsender Begeisterung anh\u00f6ren m\u00fcsste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem das Roguelike-Genre inzwischen recht beliebt geworden ist, bleibt es nicht aus, dass auch die Switch mit diversen Titeln best\u00fcckt wird. Und nachdem es bereits auf so ziemlich jeder anderen erdenklichen Konsole ver\u00f6ffentlicht wurde, ist vor Weihnachten Enter the Gungeon auch auf Nintendos Hybriden rausgekommen. 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