{"id":126,"date":"2017-12-11T16:17:53","date_gmt":"2017-12-11T16:17:53","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=126","title":{"rendered":"Gear.Club Unlimited"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Switch fehlte es zuletzt an Rennspielen mit echten Fahrzeugmodellen in einem realistischen Setting. <i>Mario Kart 8 Deluxe<\/i> oder <i>Fast RMX<\/i> sind zwar super Renntitel, haben aber mit konventionellem Motorsport nicht viel am Hut. Der Entwickler Eden Games hat nun das Eis gebrochen und mit <b>Gear.Club Unlimited<\/b> diese L\u00fccke gef\u00fcllt. <i>Gear.Club<\/i> kam zuerst f\u00fcr Smartphones auf den Markt und konnte \u00fcberzeugen. Ob das auch f\u00fcr den Port davon gilt, erfahrt ihr in diesem Kurztest.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77160.jpg\" alt=\"Bild 77160\" style=\"float: left;\">Gleich am Anfang, nach ein paar Ladebildschirmen mit vielversprechenden Screenshots, werde ich in einen Supersportler geschmissen und darf mir direkt in einem Tutorial-Rennen einen ersten Eindruck vom Gameplay machen. Wie man eigentlich von jedem ersten Rennen in irgendeinem Rennspiel erwarten k\u00f6nnte, sah meine Tour \u00fcber die Rennstrecke nicht sehr nach Profirennfahrer aus. An das Fahrverhalten w\u00fcrde ich mich sicher noch gew\u00f6hnen \u2013 hoffte ich zumindest. Dazu aber gleich mehr. Jetzt darf ich mir erst einmal beim Wagenh\u00e4ndler ein Fahrzeug aussuchen. Positiv \u00fcberrascht war ich, als ich den Men\u00fcpunkt zum Testfahren entdeckte, da ich solch eine Funktion in Rennspielen eher selten antraf. Wer vor dem Geldausgeben lieber noch mal auf Nummer sicher gehen will, kann das also hiermit tun. Als N\u00e4chstes bekomme ich die ausgesprochen gro\u00dfe Weltkarte pr\u00e4sentiert, dessen Bereiche ich \u00fcber die Zeit aufdecke. Auf dieser Karte verteilt sind wiederum Rennevents, welche zirka drei bis f\u00fcnf Rennen verschiedener Arten beinhalten. Hin und wieder f\u00e4hrt man ein Rally-Rennen, welche sich eigentlich nur durch die Bodenhaftung des Fahrzeugs unterscheiden. Je nach Fahrleistung erhalte ich Sterne, mit denen schlie\u00dflich die Weltkarte weiter aufgedeckt wird. Das ganze UI erinnert direkt an ein Handyspiel, auch wenn man das originale <i>Gear.Club<\/i> nicht kennt.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr jede Situation der richtige Wagen<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77156.jpg\" alt=\"Bild 77156\" style=\"float: right;\">Die Fahrzeuge in diesem Spiel sind in Klassen aufgeteilt, genauso wie die Rennen. F\u00fcr ein Rennen der Klasse \u201eA3\u201c zum Beispiel brauche ich logischerweise ein Fahrzeug der entsprechenden Stufe. Das hat die Folge, dass man gleich von beginn an Autos sammelt und bereits nach ein oder zwei Stunden sicher schon drei davon in der Garage hat. Gl\u00fccklicherweise werden bereits gekaufte Wagen bei einem Neuzugang nicht obsolet, Events f\u00fcr niedrigere Fahrzeugklassen werden weiterhin auftauchen. Kein Kind ger\u00e4t in Vergessenheit. Die Garage ist gleichzeitig auch die Tuningwerkstatt. Tuningoptionen zu haben ist grunds\u00e4tzlich etwas Gutes und die Tuningwerkstatt in <i>Gear.Club Unlimited<\/i> ist dazu ziemlich originell aufgebaut. Man baut sie sich n\u00e4mlich selbst zusammen. Anfangs steht mir nur einfaches Motortuning zur Verf\u00fcgung, aber je mehr Rennen ich gewinne und somit Geld und XP verdiene, desto mehr Stationen kann ich einbauen und entsprechende aufwerten. Wenn n\u00f6tig muss ich sogar erst einmal mehr Fl\u00e4che kaufen, denn so eine Rally-, Kosmetik- oder Reifenabteilung, um nur ein paar wenige zu nennen, braucht ihren Platz. Viele Elemente sind sogar reine Dekoration, wie zum Beispiel eine Kaffeemaschine oder ein Sofa. Dabei ist die Gestaltung v\u00f6llig mir \u00fcberlassen. Per einfachem Drag and Drop kann ich Elemente bewegen und rotieren, bis es mir passt. Eine Option, sein Design mit anderen Spielern zu teilen oder Werkst\u00e4tten anderer Spieler zu besuchen, ist sogar auch mit dabei und rechtfertigt es, Zeit in die Gestaltung der Werkstatt zu stecken. Der Tuningprozess an sich ist unkompliziert und die jeweils zur Auswahl stehenden Tuningoptionen sind auch nicht wenige, besonders beim optischen Tuning bekommt man eine \u00fcppige Auswahl angeboten.<\/p>\n<p><b>Autos wollen gefahren werden<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/77158.jpg\" alt=\"Bild 77158\" style=\"float: left;\">Die Rennen sind noch immer das wichtigste bei einem Rennspiel, nur leider konnte <i>Gear.Club Unlimited<\/i> gerade da nicht so punkten wie erhofft. Eigentlich soll man darum k\u00e4mpfen, vor seinen Gegnern als Erster im Ziel anzukommen, und nicht \u00fcberhaupt das Fahrzeug in der Spur zu halten. Denn die Steuerung wurde bei dem Port anscheinend nicht entsprechend optimiert. Jedes Fahrzeug steuert sich sehr schwammig, als w\u00e4ren meine Lenk-Eingaben verz\u00f6gert. Das Ganze k\u00f6nnte man vielleicht damit erkl\u00e4ren, dass auf Smartger\u00e4ten immer nur eine Bildschirmh\u00e4lfte kurz angetippt wird um zu lenken, und sich das Ganze nicht so sauber auf einen Controlstick \u00fcbersetzen l\u00e4sst. Es gibt zwar Fahrassistenten, die recht ausgiebig eingestellt werden k\u00f6nnen, jedoch empfand ich kaum einen Unterschied beim Fahrverhalten \u2013 ganz gleich, ob alles auf hundertprozentiger Hilfe oder komplett abgeschaltet war. Eine dritte, etwas weiter entfernte Kameraeinstellung w\u00e4re auch nicht verkehrt gewesen. Wenigstens bietet das Spiel auch die R\u00fcckspul-Funktion, welche in den letzten Jahren immer h\u00e4ufiger in Rennspielen anzutreffen war. Sollte mich also das Fahrzeug mal wieder gegen eine Leitplanke schicken, worauf ich \u00fcbertrieben stark abgebremst werde, kann ich praktisch in der Zeit zur\u00fcckspringen und den Streckenabschnitt noch mal angehen. Anscheinend gibt es auch keine Limitierung, wie oft dieses Feature eingesetzt werden kann, was die Herausforderung im Rennen deutlich vermindert. In den Online-Zeitrennen ist diese Funktion gl\u00fccklicherweise deaktiviert. <\/p>\n<p>Die Rennen k\u00f6nnten ruhig l\u00e4nger sein und auch die KI folgt bei Zeitrennen wie eine Schlange die vom Spiel vorgegebene Ideallinie oder ist bei normalen Rennen eher damit besch\u00e4ftigt, sich nicht gegenseitig zu rammen, weshalb solche Rennen meist die einfachsten sind. Auf Hintergrundmusik w\u00e4hrend der Events wurde verzichtet, genauso wie auf Soundeffekte bei Checkpoints und am Ziel. Also h\u00f6rt man die meiste Zeit Motorsounds. Das ist an sich keine Schande, \u201egro\u00dfe\u201c Rennspiele machen das genauso, allerdings haben diese, im Gegensatz zu <i>Gear.Club Unlimited<\/i>, wahrscheinlich auch keine Soundbugs, wo der Motorsound einfach g\u00e4nzlich verschwindet oder bei jedem Ladebildschirm ein Rauschen zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Switch fehlte es zuletzt an Rennspielen mit echten Fahrzeugmodellen in einem realistischen Setting. Mario Kart 8 Deluxe oder Fast RMX sind zwar super Renntitel, haben aber mit konventionellem Motorsport nicht viel am Hut. Der Entwickler Eden Games hat nun das Eis gebrochen und mit Gear.Club Unlimited diese L\u00fccke gef\u00fcllt. 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