{"id":120,"date":"2017-11-29T20:45:20","date_gmt":"2017-11-29T20:45:20","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=120","title":{"rendered":"Uno"},"content":{"rendered":"<p><b>Uno<\/b> d\u00fcrfte ja eigentlich jeder kennen. Das Kartenspiel hat immerhin 46 Jahre auf dem Buckel, ist und bleibt aber weiterhin zeitlos. Das Spielprinzip besteht daraus, Karten derselben Zahl oder Farbe zu stapeln und hin und wieder eine Aktionskarte zu spielen. Hat man nur noch eine Karte zur Hand, muss man \u201eUNO\u201d rufen &#8211; und das war es auch schon. Das Ganze ist so simpel und leicht zu verstehen, dass es letztendlich diesen Erfolg hat. Jetzt ist es soweit, dass der Klassiker auf der Switch gelandet ist. Und genau um besagte Fassung geht es in diesem Kurztest.<\/p>\n<p><b>Jetzt werden die Karten aufgedeckt<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76787.jpg\" alt=\"Bild 76787\" style=\"float: right;\">An einer Konsole k\u00f6nnen bis zu zwei Spieler gleichzeitig Spielen, allerdings nicht gegeneinander, sondern nur miteinander im Koop-Modus. Das ist leider schade, auf der anderen Seite ergibt dies aber auch Sinn. Wie soll man auch die Karten des Mitspielers verdecken? Auf der Wii U h\u00e4tte das prima geklappt. F\u00fcr zwei Spieler am selben Ger\u00e4t steht nur der Koop-2vs2-Modus gegen die KI zur Verf\u00fcgung, dort sieht man schlie\u00dflich ohnehin die Karten des Partners. Dann wird eben Solo gespielt. Was mir besonders gef\u00e4llt, sind die Einstellungsm\u00f6glichkeiten der Partien. So kann ich mein eigenes, mir vertrautes Regelwerk einstellen. Darunter sind die Extra-Regel, \u201eZieh 2\u201d- oder \u201eZieh 4\u201d-Karten zu stapeln und die Strafe weiterzugeben, das Dazwischenlegen, wenn man eine identische Karte auf der Hand h\u00e4lt, und dass man so lange Karten ziehen muss, bis man eine passende gezogen hat und diese Karte anschlie\u00dfend spielen muss. Die Spielvariationen \u201e7-0 Uno\u201d und die Anfecht-Methode k\u00f6nnen ebenfalls eingestellt werden. \u201e7-0\u201d kannte ich nur aus der Spielanleitung der analogen Version. Bei dieser Version kann ich meine Karten tauschen, wenn ich eine 7 lege. Legt jemand eine 0, werden alle Karten weitergereicht. Das Anfechten von \u201eZieh 4\u201c-Karten war mir jedoch neu. Wenn ich vier Karten vom Stapel ziehen m\u00fcsste, k\u00f6nnte ich dies Anfechten. Sollte der Spieler, der den Zug gespielt hat, nicht die Farbe, die er gew\u00e4hlt hat, auf der Hand haben, muss er selbst vier Karten ziehen. Hat er sie doch, muss ich ganze sechs Karten ziehen. Diese Regel bringt etwas mehr Spannung ins Spiel und ist im Standard-Regelwerk eingeschaltet. Gespielt wird, bis jemand keine Karten hat. Das \u201eUNO\u201d-Rufen wird dabei nicht au\u00dfer Acht gelassen. Alle \u00fcbrigen Karten der verbleibenden Mitspieler werden zusammengez\u00e4hlt und der Gewinner bekommt die Summe der Kartenwerte. Je nachdem wie das Ergebnislimit eingestellt wurde, hat man nach 200 bis 500 Punkten gewonnen. Ein Match bis 500 Punkte kann dabei gern eine halbe Stunde lang dauern.<\/p>\n<p>Das wahre Highlight beim digitalen <i>Uno<\/i> sind die speziellen Kartendecks im Design anderer Ubisoft -Franchises. Spielt man mit einem Set dieser Themen, verwandelt sich nicht nur das Spielfeld entsprechend, sondern auch die Kartenmotive und Hintergrundmusik passen sich an. Gerade bei den KI-Gegnern wurde Liebe ins Detail gesteckt: So Spielt man etwa beim Rayman-Kartendeck gegen Rayman und Globox, w\u00e4hrend man beim Rabbids-Theme gegen drei Hasen namens \u201eBwah\u201d, \u201eBwaah\u201d und \u201eBwaaah\u201d antritt. Witzigerweise machen diese auch entsprechende Ger\u00e4usche wenn sie am Zug sind. Aber auch das Gameplay wird mit speziellen Aktionskarten etwas aufgepeppt. Zum Beispiel l\u00e4sst die Discokugel-Karte aus dem Just Dance-Theme alle Spieler gleich viele Karten auf der Hand halten. Wer keine Lust auf die Extra-Karten hat, kann diese selbstverst\u00e4ndlich abschalten und nur das Design genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76786.jpg\" alt=\"Bild 76786\" style=\"float: left;\">Das Spiel bietet neben dem Einzelspieler auch eine Option f\u00fcr Partien per lokalem Drahtlosmodus und auch einen Online-Modus. Dieser bietet so ziemlich alles, was der Singleplayer zu bieten hat, nur eben gegen echte Spieler &#8211; wenn man denn welche findet. Wer die Wartezeit in Kauf nehmen will, darf sich wenigstens auf eine stabile Verbindung freuen, bei der Verbindungsqualit\u00e4t gab es bei meinen Partien nichts zu meckern. Der Chat in Form von Emotes ist auch ein nettes Extra. Im Online-Modus gibt es noch Medaillen zu verdienen, welche an sich denselben Nutzen wie Achievements haben. Erh\u00e4lt man eine Medaille, bekommt man auch ein paar Erfahrungspunkte, welche sich auf dem \u00f6ffentlichen Spielerprofil angezeigt werden.<\/p>\n<p><b>Wenn schon digital, dann richtig<\/b><br \/>\nDas Spiel ist bunt und lebhaft gestaltet sowie mit netten Details und Effekten geschm\u00fcckt. Die Animationen und das Gameplay laufen sch\u00f6n fl\u00fcssig, mit Ausnahme der Intro-Animation des Ubisoft-Logos, wieso auch immer gerade das hakt. Themenkarten bekommen ihre eigenen Animationen eingespielt. Zum Beispiel zeigen beim Just Dance-Design ein Paar T\u00e4nzer-Silhouetten ihre Moves und bei den Rabbids tauchen Hasen am Kartenstapel auf. KI-Gegner spielen ihr Z\u00fcge recht flott aus, trotzdem bin ich da zu ungeduldig und h\u00e4tte gern eine Option, um Animationen entweder zu beschleunigen oder abzuschalten. Hat man die Optionen \u201eDazwischenlegen\u201d vor dem Spiel aktiviert, kann, w\u00e4hrend die anderen dran sind, ein Quick-Time-Event passieren, um schnell die eigene Karte reinzuwerfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76788.jpg\" alt=\"Bild 76788\" style=\"float: right;\"><i>Uno<\/i> kann mit allen m\u00f6glichen Controllern gespielt werden, die Steuerung ist direkt und ergibt Sinn. Praktisch sind die Schultertasten, mit denen schnell die n\u00e4chste Farbe auf der Hand gew\u00e4hlt werden kann. Schade ist allerdings, dass der rechte Stick und das D-Pad nicht verwendet werden, so k\u00f6nnte man im Handheld-Modus nur mit dem rechten Joycon allein spielen. Wenn man aber sowieso schon nicht im TV-Modus spielt, kann man auch gleich den Touchscreen verwenden, das Spiel unterst\u00fctzt die Touch-Steuerung n\u00e4mlich exzellent und es f\u00fchlt ganz nat\u00fcrlich an. Demnach ist <i>Uno<\/i> im Handheld-Modus meine bevorzugte Spielweise. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uno d\u00fcrfte ja eigentlich jeder kennen. Das Kartenspiel hat immerhin 46 Jahre auf dem Buckel, ist und bleibt aber weiterhin zeitlos. Das Spielprinzip besteht daraus, Karten derselben Zahl oder Farbe zu stapeln und hin und wieder eine Aktionskarte zu spielen. 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