{"id":116,"date":"2017-11-22T11:00:03","date_gmt":"2017-11-22T11:00:03","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=116","title":{"rendered":"Aces of the Luftwaffe: Squadron"},"content":{"rendered":"<p>Auf anderen Plattformen werden Wehrmachtssoldaten in <i>Wolfenstein II<\/i> erledigt, auf der Switch m\u00fcssen wir uns noch ein wenig in Geduld \u00fcben, bis es soweit ist. Da kann man doch zwischenzeitlich mit der Entr\u00fcstung der Luftwaffe beginnen, oder etwa nicht? In <b>Aces of the Luftwaffe: Squadron<\/b> schl\u00e4gt n\u00e4mlich genau diese Fliegereinheit zu und f\u00e4llt mal eben in die Vereinigten Staaten ein. Dass das nicht einfach so hingenommen werden kann, versteht sich von selbst. Warum Shoot &#8218;em Up-Fans sich diesen fetzigen Genre-Vertreter unbedingt n\u00e4her anschauen sollten, das verrate ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><b>Luftraum-R\u00fcckeroberung<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76459.jpg\" alt=\"Bild 76459\" style=\"float: left;\">Die f\u00fcr Genre-Verh\u00e4ltnisse umfangreiche Kampagne schickt euch als Teil einer vierk\u00f6pfigen Schwadron, die sich zum Kerntrupp im Kampf gegen die Luftwaffe mausert, in die Schlacht. Das geschieht klassisch und zu Beginn noch sanft nach klassischer Baller-Manier: Eure Fliegerstaffel wird mit dem Analog-Stock oder dem Steuerkreuz \u00fcber den Bildschirm gef\u00fchrt, w\u00e4hrend eine Aktionstaste zum Feuern gedr\u00fcckt gehalten wird. Hin und wieder hinterlassen abgeschossene Feinde auch Power-Ups wie Flammenwerfer oder Impuls-Wellen, die f\u00fcr begrenzte Zeit eure Kampfkraft verst\u00e4rken. Anfangs mag man sich aufgrund der simplen Feindformationen noch etwas unterfordert f\u00fchlen, doch der Schwierigkeitsgrad zieht im Laufe der 25 Level gnadenlos an. Das letzte Drittel nimmt dann schon mal deutliche Bullet-Hell-Z\u00fcge an und fordert h\u00f6chste Konzentration! Schade ist jedoch, dass genau bei diesen Szenen auch schon mal die Bildrate in die Knie geht und st\u00f6rende Ruckler auftreten. Das erschwert das Ausweichen, zumal die Trefferzone des eigenen Fliegers inklusive der Fl\u00fcgelm\u00e4nner nicht gerade leicht auszumachen ist. Und wo wir schon bei technischen Nerv-Faktoren sind: Die Ladezeiten vor einer jeden Stufe k\u00f6nnten ebenfalls gerne k\u00fcrzer ausfallen. Zwar ist die Zwangspause gerade im Endgame vielleicht nicht verkehrt, um die Nerven zu beruhigen, doch wer nach einem Patzer schnell zur Wiederholung ansetzen m\u00f6chte, muss einiges an Geduld mitbringen.<\/p>\n<p>Obwohl <i>Aces of the Luftwaffe<\/i> erst gen Ende so richtig anzieht, sind die ersten Auftr\u00e4ge jedoch keineswegs langweilig. Daf\u00fcr sorgen zwei kleine Eigenheiten des Spiels. So ist eure Schwadron keineswegs pers\u00f6nlichkeitslos \u2013 was angesichts der einleitenden Missionsdialoge auch schnell klar wird \u2013 und verf\u00fcgt \u00fcber eigene Ticks, die pro Stufe einmal zum Tragen kommen. Der deutsche Neuling Mark Taylor sp\u00fcrt beispielsweise hin und wieder die Nachwirkungen eines Gifts, weswegen ihr euch dann langsam bewegen m\u00fcsst, um auch nicht an Gesundheit zu verlieren. Der aufbrausende John King wiederum kann manchmal seine Wut nicht mehr z\u00fcgeln und rast wie ein Berserker durch den Himmel \u2013 dann habt ihr euch aus der Flugbahn zu halten, wenn ihr durch seine metaphorische Explosion nicht tats\u00e4chlich in die Luft fliegen wollt. Die zweite Eigenheit sind die Nebenmissionen, von denen es pro Level eine gibt. So m\u00fcssen manchmal Bodentruppen versorgt oder bestimmte Flugmaschinen ausgeschaltet werden, um hinterher einen ganzen Stapel Bonus-Medaillen f\u00fcr euer Punktebuch einzusacken. Das sorgt bei den insgesamt ziemlich gleichf\u00f6rmigen Auftr\u00e4gen f\u00fcr den richtigen Schuss Abwechslung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76458.jpg\" alt=\"Bild 76458\" style=\"float: right;\">Die Medaillen flie\u00dfen \u00fcbrigens in euren Fliegerlevel, der euch bei einem Aufstieg mit einem F\u00e4higkeitspunkt pr\u00e4miert, mit ein. Mit diesen lassen sich allerlei aktive und passive Hilfen f\u00fcr eure vier Piloten freischalten. Von vor\u00fcbergehenden St\u00e4rkungen \u00fcber Reparatur-Order bis hin zu bildschirmleerenden Bomben ist alles dabei, was das Pilotenleben leichter machen k\u00f6nnte. Jede Stufe birgt zudem einen versteckten, zus\u00e4tzlichen Fertigkeitspunkt, was ebenfalls den Wiederspielwert noch ein wenig ankurbelt \u2013 von den h\u00f6heren Schwierigkeitsstufen und den rein kosmetischen Ingame-Achievements ganz zu schweigen. Und weil der Team-Aspekt von <I>Aces of the Luftwaffe. Squadron<\/i> bereits im Namen steckt, d\u00fcrft ihr das Shoot &#8218;em Up nat\u00fcrlich auch mit bis zu vier Spielern im lokalen Koop-Modus an der selben Konsole genie\u00dfen. Hier sto\u00dfen die sonst auflockernden Piloten-Macken jedoch etwas sauer auf, da nur der von Spieler 1 gesteuerte Mark mit seiner noch kontrollierbar ist. Soll hei\u00dfen: Wer einen der anderen Flieger w\u00e4hrend einer solchen Phase kontrolliert, wird vor\u00fcbergehend zum Zuschauen verdammt. Online-Features bietet das Spiel \u00fcbrigens leider nicht \u2013 weder Online-Multiplayer noch -Ranglisten sind mit an Bord. Schade, denn das w\u00e4re noch das T\u00fcpfelchen auf dem Feature-i gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf anderen Plattformen werden Wehrmachtssoldaten in Wolfenstein II erledigt, auf der Switch m\u00fcssen wir uns noch ein wenig in Geduld \u00fcben, bis es soweit ist. Da kann man doch zwischenzeitlich mit der Entr\u00fcstung der Luftwaffe beginnen, oder etwa nicht? 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