{"id":112,"date":"2017-11-17T19:15:24","date_gmt":"2017-11-17T19:15:24","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=112","title":{"rendered":"Rocket League"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73738.jpg\" alt=\"Bild 73738\" style=\"float: right;\">In Sachen eSports hielt sich Nintendo die letzten Jahre dezent zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Konkurrenz sich immer mehr Titel aus der Sparte, beispielsweise <i>Overwatch<\/i>, auf ihre Systeme holte. Immerhin setzten die Japaner mit dem herausragenden <i>Splatoon 2<\/i> (<a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/68-review-splatoon-2.html>zum Test<\/a>) ein Startzeichen in diese Richtung. Eines der gr\u00f6\u00dften Dinger des elektronischen Sports der letzten Zeit war aber das allseits beliebte <b>Rocket League<\/b> aus dem Hause Psyonix. Der Nachfolger des PS3-Nischentitels <i>Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars<\/i>, oder kurz \u201eSARPBC\u201c, ging f\u00f6rmlich durch die Decke und ist mittlerweile f\u00fcr den PC, die PS4, die Xbox One und nun endlich auch die Nintendo Switch verf\u00fcgbar. Erstmals kann man Titel auch jederzeit unterwegs zocken, eine entsprechende Internetverbindung nat\u00fcrlich vorausgesetzt. Aber taugt der Kulthit auch in der portablen Version? Ich habe die Antwort darauf unten im Test versteckt, viel Spa\u00df beim Lesen!<\/p>\n<p><b>\u201eSorry!\u201c &#8211; \u201eUps\u2026\u201c \u2013 \u201eMeine Schuld.\u201c<\/b><br \/>\nBevor ich beginne, noch kurz eine Erkl\u00e4rung zum Spiel an sich, falls jemand noch gar nichts davon geh\u00f6rt haben sollte. <i>Rocket League<\/i> ist im Prinzip Fu\u00dfball, das man mit Autos spielt \u2013 raketenbetriebene Autos! So war es zumindest am Anfang, denn im Laufe der Zeit wurde der Umfang des Spiels durch die sehr aktiven Entwickler massiv erweitert. So kamen etwa Modi wie \u201eK\u00f6rbe\u201c und \u201eSchneefrei\u201c hinzu, in denen man Basketball und sogar mit einem Puck statt einem Fu\u00dfball spielt. Auch die dezent anders gearteten Fun-Modi \u201eDropshot\u201c und \u201eRumble\u201c fanden so ihren Weg in das Spiel. In Dropshot spielt man in einer oktagonal geformten Arena und muss versuchen, durch pr\u00e4zises Spiel den Gegner im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den <s>F\u00fc\u00dfen<\/s> R\u00e4dern wegzurei\u00dfen. In Rumble wiederum spielt man normalen Autofu\u00dfball, bekommt jedoch alle zehn Sekunden ein fetziges Power-Up wie etwa einen Greifhaken zugesteckt.<\/p>\n<p>Allein diese eigentlich eher nebens\u00e4chlichen Spielmodi machen das Spiel schon zu einem Hit. Der eigentliche Hauptaspekt sind aber immer noch die regul\u00e4ren Modi, frei von jeglichen Power-Ups oder St\u00f6reinfl\u00fcssen. Dort finden Partien entweder Spieler gegen Spieler, in Zweier-, Dreier, oder sogar in chaotischen Viererteams statt. Bis auf den Vierermodus \u201eChaos\u201c kann man alle Varianten auch mit Rangliste spielen. Nach zehn Platzierungsmatches sammelt man dort Punkte, um immer weiter Ligen aufzusteigen, wof\u00fcr sogar am Ende einer jeden Saison Belohnungen ausgegeben werden. Bevor man sich an das (noch immer) nicht perfekte Ranglistensystem setzt, sollte man aber besser zun\u00e4chst das Training ausprobieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73737.jpg\" alt=\"Bild 73737\" style=\"float: left;\">Hier bietet Psyonix nicht nur einen freien Modus oder diverse Einheiten f\u00fcr Grundman\u00f6ver an, sondern f\u00fcgte vor einer ganzen Weile auch ein System ein, in dem die Spieler selbst Trainingsman\u00f6ver erstellen und mit der Community teilen d\u00fcrfen. Auch das ist auf der Switch, so wie ziemlich jeder andere Aspekt mit von der Partie. So hat man genug M\u00f6glichkeiten, ob gegen die KI im Saisonmodus oder gegen echte Spieler im Online-Modus, ordentlich an Erfahrung zu sammeln. Die Lernkurve ist dabei erfahrungsgem\u00e4\u00df bei diesem Spiel extrem steil. Floddert man anfangs noch unz\u00e4hlige Male an dem am Boden rollenden Ball vorbei, flattert man schon nach etwa 100 Spielstunden halbwegs zielsicher durch die L\u00fcfte. <\/p>\n<p><b>\u201eGuter Schuss!\u201c \u2013 \u201eOMG!\u201c \u2013 \u201eWow!\u201c<\/b><br \/>\nSoviel zum regul\u00e4ren Inhalt von Rocket League. Nat\u00fcrlich hat die Switch-Version aber auch ein paar Eigenheiten an sich. Neben dem gesamten Portfolio an schicken DLC-Flitzern gibt es f\u00fcr Nintendo-Spieler auch drei kostenlose Vehikel mit dazu. Zwei davon sind direkt zu Beginn verf\u00fcgbar und orientieren sich an der Kleidung von Mario und Luigi. Das dritte ist ein eher futuristischer Wagen mit starker Anlehnung an Samus Arans Raumschiff und muss erst freigespielt werden. Die meisten Items lassen sich dabei ganz simpel nach gespielten Matches erhalten, egal ob Sieg oder Niederlage. Hin und wieder schmei\u00dft das System aber auch Kisten aus, welche gegen Echtgeld mit Schl\u00fcsseln ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen. Die Items daraus sind aber meistens recht gut, ob man daf\u00fcr Geld l\u00e4sst muss aber jeder f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/73735.jpg\" alt=\"Bild 73735\" style=\"float: right;\">Vor kurzem hielt Psyonix jedoch zum ersten Mal ein saisonales Halloween-Event ab, in dem man f\u00fcr Matches eine Unterw\u00e4hrung namens Candy Corn erhielt. Daf\u00fcr konnte man sich mit bis zu f\u00fcnf Spezialschl\u00fcsseln ausstatten, um so auch ohne Echtgeld die begehrten Lootboxen zu \u00f6ffnen. Einziger Haken: Die so erhaltenen seltenen Gegenst\u00e4nde k\u00f6nnen nicht mit anderen Spielern gehandelt werden, was prinzipiell mit jedem anderen Item m\u00f6glich ist. Da die Switch-Version jedoch direkt nach diesem Event erschien, m\u00fcssen Nintendo-Spieler leider noch bis zum n\u00e4chsten Event dieser Art warten. Zu Weihnachten k\u00f6nnte es aber mit etwas Gl\u00fcck bereits so weit sein.<\/p>\n<p>Weiterhin hat man selbstverst\u00e4ndlich auch Anpassungen bei der Grafik vornehmen m\u00fcssen. In unserem unten angef\u00fcgten Angezockt-Video habe ich f\u00e4lschlicherweise noch von der Unity-Engine gefaselt. Tats\u00e4chlich basiert das Spiel aber noch auf der Unreal Engine 3 von Epic Games, welche noch nicht so wirklich auf die Switch ausgelegt war. Das macht sich bemerkbar. So wird das Spiel etwa im Handheld-Modus etwas verwaschen und weist recht auff\u00e4llige Pixeltreppchen auf. Auch Gelegentliche Mikroruckler muss man in Kauf nehmen. Das hei\u00dft aber noch lange nicht, dass <i>Rocket League<\/i> auf der Switch unspielbar ist \u2013 mitnichten! Im TV-Modus sieht das Ganze dann schon wieder eine Schippe besser aus und l\u00e4uft auch sp\u00fcrbar runder. Lediglich das Men\u00fc wirkt in beiden Einstellungen ein wenig zuckelig, was aber durchaus verkraftbar ist und m\u00f6glicherweise sogar noch per Patch behoben wird.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hUkA_NtyNS4\" frameborder=\"0\" gesture=\"media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Sachen eSports hielt sich Nintendo die letzten Jahre dezent zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Konkurrenz sich immer mehr Titel aus der Sparte, beispielsweise Overwatch, auf ihre Systeme holte. Immerhin setzten die Japaner mit dem herausragenden Splatoon 2 (zum Test) ein Startzeichen in diese Richtung. 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