{"id":106,"date":"2017-10-29T10:00:19","date_gmt":"2017-10-29T10:00:19","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=106","title":{"rendered":"Spelunker Party"},"content":{"rendered":"<p>Dass manche Spielehersteller zur Launch-Phase der Switch ziemlich tief in der Mottenkiste gew\u00fchlt haben, sollte bereits bekannt sein. Capcom polierte <i>Street Fighter II<\/i> noch mal ein wenig auf, Konami war mit einem neuen <i>Bomberman<\/i> am Start \u2013 und Square Enix? In Japan entstaubte das Team die <i>Spelunker<\/i>-Marke mit einem auf Multiplayer-Sp\u00e4\u00dfe ausgelegten, neuen Serienableger. Entgegen aller Erwartungen ist besagtes Spiel nun auch in Europa erh\u00e4ltlich, wenn auch lediglich als eShop-Download. Ob <b>Spelunker Party<\/b> den Aufwand auch wirklich wert war, kl\u00e4re ich in meinem Test.<\/p>\n<p><b>Ran an die Steintafeln!<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76202.jpg\" alt=\"Bild 76202\" style=\"float: left;\">Was macht so ein Spelunker eigentlich? In diesem Spiel sind der Titelheld und seine Freundin Spelunkette im Auftrag des Feen-Anf\u00fchrers unterwegs, um im Untergrund nach Lithosteinen zu suchen. Im Prinzip also eine ganz normale Schatzsuche! Eine ziemlich umfangreiche noch dazu, bekommt ihr es doch mit einer ziemlich stattlichen Anzahl regul\u00e4rer Stages und ebenso vielen Nebenleveln zu tun, die euer Plattformer-Geschick abverlangen. Wer hier jedoch blind reinspringt und sich nach bester <i>Super Mario<\/i>-Manier an den 2D-Sidescroll-Abschnitten versucht, verknackst sich ganz schnell das Bein. Nach nur wenigen Pixeln Falltiefe segnet euer H\u00f6hlenforscher bereits das Zeitliche, was bereits das einfache Erfassen einer Kletterranke zur b\u00f6sen Anf\u00e4ngerfalle machen kann! Auch beherzte Spr\u00fcnge entlang kleinerer Neigungen sind tabu. Das wirkt zun\u00e4chst einmal extrem ungewohnt und im Angesicht praktisch aller H\u00fcpfspielkollegen unsinnig, doch der Wahnsinn hat Methode und sorgt f\u00fcr eine deutlich vorsichtigere Spielweise.<\/p>\n<p>Das ist auch gut so, denn der Schwierigkeitsgrad zieht zwar langsam, aber stetig an. So bekommt ihr es zun\u00e4chst nur mit ganz einfachen Sprungpassagen zu tun, w\u00e4hrend sp\u00e4ter Krabbeltiere, Geister und sogar Fledermaus-Ausscheidungen umgangen werden m\u00fcssen \u2013 gerne auch mal gleichzeitig oder zumindest in schneller Abfolge. Zudem will bei all dem Trubel auch noch die Luftanzeige im Auge behalten werden, die sich an freundlich verteilten Checkpoints wieder auff\u00fcllen l\u00e4sst. Wenn man dann auch noch an alle der gro\u00dfz\u00fcgig verteilten Lithosteine m\u00f6chte, ist zudem einiges an Beobachtungsgabe gefragt. Die verstecken sich n\u00e4mlich nicht selten in ziemlich fiesen Ecken oder hinter sprengbaren W\u00e4nden, die man nicht unbedingt beim ersten Mal erwischt. Mit den Gesteinen werden \u00fcbrigens Ausr\u00fcstungsst\u00fccke f\u00fcr eure Spelunker-Crew freigeschaltet, die euch zum Beispiel vor Schaden bewahren oder anderweitig helfen kann und sich sogar aufleveln l\u00e4sst. Das sorgt f\u00fcr etwas Wiederspielwert! Gleiches gilt f\u00fcr die optionalen Quests, die euch nach etwas Spielfortschritt angeboten werden. So m\u00fcsst ihr etwa eine bestimmte Menge an Geistern vertreiben oder Sch\u00e4tze ausheben, um weitere Ausr\u00fcstungs-Objekte oder andere Boni freizuschalten. Genau das Richtige, um f\u00fcr erneute Anl\u00e4ufe mit Freunden zu motivieren, zumal es im Koop auch einen kleinen Bonus auf eure Beute gibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76203.jpg\" alt=\"Bild 76203\" style=\"float: right;\">\u00dcbrigens: Auch wenn der Untertitel nat\u00fcrlich die Mehrspieler-Komponente ins Rampenlicht r\u00fcckt, ist das Einbinden von Freunden und Fremden aus aller Welt nat\u00fcrlich beinahe komplett optional. Ob ihr nun vor der selben Konsole beziehungsweise \u00fcber die Online-Funktion Mitspieler mit einspannen m\u00f6chtet oder lieber solo durch die H\u00f6hlen streift, ist ganz euch \u00fcberlassen. F\u00fcr einige der versteckten Lithosteine ben\u00f6tigt ihr jedoch einen Partner, der bestimmte Schalter f\u00fcr euch gedr\u00fcckt h\u00e4lt. Fraglich ist nur, wie es auf Dauer mit der Spielerdichte aussieht. Zwar bin ich jetzt zum Europa-Start noch auf einige hilfsbereite Mitspieler gesto\u00dfen, doch mit der Zeit d\u00fcrfte dies deutlich abebben. Den Multiplayer-Trip solltet ihr zudem auch von der Gr\u00f6\u00dfe eures Bildschirms abh\u00e4ngig machen, denn dieser wird in jeder Form im Splitscreen gespielt. Hoffentlich habt ihr f\u00fcr den Tabletop-Modus Lupen am Start! Ebenfalls wird schmerzlich der Handheld-Modus vermisst. Ihr k\u00f6nnt <i>Spelunker Party<\/i> wirklich nur mit Steuereinheiten spielen, die nicht direkt an eurer Konsole klemmen. Das ist schade und in gewisser Weise auch unverst\u00e4ndlich, denn das Spielkonzept bietet sich eigentlich prima f\u00fcr kurze Runden unterwegs an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass manche Spielehersteller zur Launch-Phase der Switch ziemlich tief in der Mottenkiste gew\u00fchlt haben, sollte bereits bekannt sein. Capcom polierte Street Fighter II noch mal ein wenig auf, Konami war mit einem neuen Bomberman am Start \u2013 und Square Enix? In Japan entstaubte das Team die Spelunker-Marke mit einem auf Multiplayer-Sp\u00e4\u00dfe ausgelegten, neuen Serienableger. 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