{"id":103,"date":"2017-10-26T15:55:04","date_gmt":"2017-10-26T15:55:04","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=103","title":{"rendered":"Super Mario Odyssey"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76190.jpg\" alt=\"Bild 76190\" style=\"float: left;\">Hach, was hat die Spielergemeinde auf ein richtiges, neues <i>Mario<\/i>-Spiel gewartet. Auch wurde es mal wieder dringend Zeit f\u00fcr ein weiteres, pures Einzelspielererlebnis. Seit <i>The Legend of Zelda: Breath of the Wild<\/i> sind nun n\u00e4mlich einige Monate vergangen. Dazwischen lagen aber immerhin hochqualitative Perlen wie <i>Arms<\/i>, <i>Splatoon 2<\/i> oder <i>Mario Kart 8 Deluxe<\/i> &#8211; deren Fokus war aber eher der Multiplayer. Morgen ist es nun soweit und <b>Super Mario Odyssey<\/b> kommt in den Handel. Hier wagt Nintendo sowohl unendlich viel Neues, bekennt sich aber auch zu den Wurzeln. So hat das Spiel zum Beispiel wieder mehr mit dem Klassiker <i>Super Mario 64<\/i> oder noch \u00e4lteren NES-Titeln gemeinsam, als mit den etwas anders gearteten Spielen <i>Super Mario Galaxy<\/i> oder <i>3D World<\/i>. Warum das so ist und ob Marios Reise mit seinem neuen Begleiter den hohen Erwartungen der Spielergemeinschaft standhalten kann, das erfahrt ihr im folgenden Test.<\/p>\n<p><b>Wedding-Planner Bowser<\/b><br \/>\nDie Hintergrundgeschichte wurde schon seit der Ank\u00fcndigung des Spiels mehr als ausf\u00fchrlich von Nintendo thematisiert. Im Groben geht es darum, dass Bowser \u2013 wer h\u00e4tte es vermutet \u2013 mal wieder die Prinzessin des sonst so friedlichen Pilzk\u00f6nigreichs entf\u00fchrt hat. Der Schurke gibt sich aber dieses Mal nicht allein mit dem Fakt zufrieden, die h\u00fcbsche Peach in seiner Obhut zu haben. Stattdessen plant er dieses Mal sogar direkt die Hochzeit. Was Peach selbst davon h\u00e4lt, brauch man wohl nicht weiter zu erl\u00e4utern. Da bedarf es wohl mal wieder eines Klempners, der in solchen Rettungsaktionen mittlerweile mehr als ge\u00fcbt ist. Und ja, das ist als subtile Kritik zu verstehen. Mittlerweile ist die Thematik (trotz neuer Hochzeit) n\u00e4mlich so ausgelutscht, dass man sich von Nintendo mal etwas Originelleres w\u00fcnscht. Wie dem auch sei, das Konzept funktioniert mindestens genauso gut wie damals und verleiht der beschwerlichen Reise einen roten Faden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76192.jpg\" alt=\"Bild 76192\" style=\"float: right;\">Auch kein gro\u00dfes Geheimnis ist, dass Mario diese Odyssee nicht alleine antritt. Im Rahmen des Kidnappings ist n\u00e4mlich noch eine weitere Pers\u00f6nlichkeit abhandengekommen: das putzige Hutgesch\u00f6pf Tiara. Ein gewisser Cappy, der Tiara zuf\u00e4lligerweise sehr nahe steht, findet das aber ganz und gar nicht lustig und tut sich mit Mario zusammen, um die fiese Schildkr\u00f6te ausfindig zu machen. Nur bl\u00f6d, dass der K\u00f6nig der Koopas nicht per pedes, sondern in einem imposanten Luftschiff unterwegs ist. Gl\u00fccklicherweise hausen die besagten Hutgesch\u00f6pfe aber in noch gr\u00f6\u00dferen H\u00fcten, die gleichzeitig auch als Raumschiff fungieren. Kurzerhand machen Cappy und Mario also ein besonders elegantes Hutschiff &#8211; die namensgebende Odyssey &#8211; startklar, und hangeln sich damit von Welt zu Welt. M\u00f6ge das Abenteuer beginnen!<\/p>\n<p><b>Mario lernt dazu und bekommt Hilfe<\/b><br \/>\nIn <i>Super Mario Odyssey<\/i> hat sich Nintendo erneut f\u00fcr eine levelbasierte Aufteilung entschieden. Zu Beginn wird man im Hutland zun\u00e4chst mit den neuen Spielmechaniken vertraut gemacht. Cappy, der sich als Hutgeist auch hervorragend anpassen kann, ist keineswegs nur als Deko zugegen. Im Gegenteil, er bringt sich sogar teils mehr ein als der Klempner selbst. Cappy hat n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit, seine Form zu wechseln und sogar Besitz von diversen Gesch\u00f6pfen zu ergreifen. In Marios M\u00fctze versteckt kann man mit dem Geist etwa zahlreiche Objekte oder Lebewesen beschmei\u00dfen und f\u00fcr eine gewisse Zeit komplett die Kontrolle zu \u00fcbernehmen \u2013 samt aller spezifischen F\u00e4higkeiten versteht sich. Da h\u00f6rt der Mehrwert des kleinen Hutmanns aber noch l\u00e4ngst nicht auf. Mario kann Cappy n\u00e4mlich auch f\u00fcr eine erh\u00f6hte Mobilit\u00e4t zweckentfremden. Wirft er seine besessene M\u00fctze etwa von sich weg, kann man diese per gedr\u00fcckter Aktionstaste ein wenig an Ort und Stelle kreiseln lassen. Springt man anschlie\u00dfend drauf, katapultiert es den Klempner in luftige H\u00f6hen. Aber Mario w\u00e4re nicht Mario, h\u00e4tte er nicht auch ein paar weitere neue Tricks auf Lager.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76194.jpg\" alt=\"Bild 76194\" style=\"float: left;\">Brandneu im Portfolio cooler Moves ist nun n\u00e4mlich die Rolle. Per Druck auf die X-Taste kauert sich Peachs Retter n\u00e4mlich zusammen und macht damit sogar fast schon Sonic Konkurrenz. Je nach Tastendruckfrequenz und Terrain kann man so sogar ziemlich an Fahrt aufnehmen. Freunde des Luftsprungs aus <i>Super Mario 64<\/i> d\u00fcrfen sich ebenso freuen, denn auch das \u201eNach vorne Preschen\u201c aus der Luft heraus ist wieder mit von der Partie. Davon abgesehen kann man aber nat\u00fcrlich auch auf das Standardrepertoir wie die Kehrtwende, den Dreifachsprung oder den Hechtsprung zur\u00fcckgreifen, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Summe pr\u00e4sentiert sich das Duo so nun mit einer noch nie zuvor in der Serie dagewesenen Agilit\u00e4t, was f\u00fcr ordentlich Motivation und Spielfreude sorgt. Das Ganze ist sogar so gut aufeinander abgestimmt, dass man die diversen Moves sogar mit etwas \u00dcbung meisterhaft miteinander verketten kann. So erschlie\u00dft man nach und nach immer neue Sph\u00e4ren und Spielbereiche, von denen man zuvor glaubte sie gar nicht, oder nur auf anderem Wege, erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Mehr Sandbox als je zuvor<\/b><br \/>\nAuch die gesamte Spielwelt wurde um diese Mechaniken herum gestrickt. Quasi an jeder Ecke verleitet das Leveldesign dazu, Marios gesamte M\u00f6glichkeiten auszuprobieren, und oftmals wird man daf\u00fcr sogar belohnt. In den zahlreichen, thematisch komplett abgegrenzten Welten hat Nintendo n\u00e4mlich etliche Geheimnisse versteckt. Statt wie bisher Insignien oder Sterne, hat man es in <i>Odyssey<\/i> zur Abwechslung mal mit Monden zu tun, oder genauer gesagt: Power-Monde. Davon gibt es allerdings nicht nur f\u00fcnf oder zehn in jeder Welt, nein, nein, teilweise kommen sogar \u00fcber 100 (!) Monde in bestimmten Welten vor. Dazu gesellt sich die neue Spezialw\u00e4hrung, die sogar in jeder Welt anders aussieht, aber stets lila gef\u00e4rbt ist. Auch hier schwankt die Anzahl je nach Weitl\u00e4ufigkeit und Komplexit\u00e4t der Welten. Und als w\u00e4re das noch nicht genug, sind auch die klassischen Goldm\u00fcnzen wieder dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76191.jpg\" alt=\"Bild 76191\" style=\"float: right;\">Doch was macht man mit dem ganzen Kram eigentlich? Nun, sowohl die Spezialw\u00e4hrung als auch die normalen M\u00fcnzen kann man in einem Shop ausgeben, der fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in jedem Level zu finden ist. Als Entlohnung gibt es dann beispielsweise neue Kost\u00fcme f\u00fcr Mario und Cappy, die zwar keine besondere Funktion haben, aber doch hier und da bei der Erkundung helfen k\u00f6nnen. Was es damit genau auf sich hat, sollt ihr aber mal sch\u00f6n selbst herausfinden \u2013 darin liegt schlie\u00dflich der Reiz des Spiels. Oder wie w\u00e4re es mit ein paar Souvenirs f\u00fcr die Odyssey? Auch das ist m\u00f6glich. Bei M\u00fcnzen sieht es ganz \u00e4hnlich aus, allerdings kann man sich hier erstmals auch <s>Sterne<\/s> Monde erkaufen. Somit ist quasi auch die \u201eSammle 100 M\u00fcnzen\u201c-Herausforderung wieder am Start. Hier f\u00fchlt es sich aber weniger wie eine Pflicht an, da es M\u00fcnzen im wahrsten Sinne des Wortes unter jedem Steinchen gibt.<\/p>\n<p><b>Abwechslungsreiche Monotonie, die Spa\u00df macht<\/b><br \/>\nWas sich in der \u00dcberschrift wie ein Paradoxon anh\u00f6rt, kommt aber in diesem Spiel tats\u00e4chlich so zum Vorschein. In sich k\u00f6nnten die \u00fcber zehn Welten abwechslungsreicher gar nicht sein. Treibt man sich anfangs noch in Cappys Heimat \u2013 dem Hutland \u2013 rum, findet man sich sp\u00e4ter schon wieder auf dem Mond, in einem Wald, oder sogar in einer richtigen Menschenstadt wieder. Letzteres wurde \u00fcbrigens nicht ohne Grund im Vorfeld so krass beworben. In New Donk City erlebt man n\u00e4mlich so ziemlich die spa\u00dfigsten Stunden \u00fcberhaupt, da es sich hier auch fast schon um die bunteste und komplexeste Welt handelt. Gleichzeitig geht Nintendo damit aber auch einen ziemlich groben Stilbruch ein, der wom\u00f6glich nicht jedem zusagt. In der Gro\u00dfstadt fahren n\u00e4mlich wie man es kennt jede Menge Taxis zwischen Wolkenkratzern umher, Menschen belagern die Gehwege, und sogar Mario selbst kann sich auf ein Mofa schwingen und auf eigene Faust \u00fcber rote Ampeln ballern. Mir hat der Ausflug sehr gefallen, wenngleich das Erlebte auch etwas skurril wirkte. Von einem gigantischen T-Rex Besitz zu ergreifen wirkt dagegen fast schon langweilig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76195.jpg\" alt=\"Bild 76195\" style=\"float: left;\">Das klingt ja nun erstmal wie das Gelbe vom Ei, aber wo ist die besagte Monotonie? \u00dcberall, und doch nirgendwo. Es ist schwer zu beschreiben. Vielleicht bekommt man ein besseres Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wenn man vorher einen Blick in Tjarks Review zu <a href=http:\/\/www.planetswitch.de\/test\/99-review-fire-emblem-warriors.html><i>Fire Emblem Warriors<\/i><\/a> geworfen hat. Bei <i>Super Mario Odyssey<\/i> ist das Ph\u00e4nomen zwar l\u00e4ngst nicht so ausgepr\u00e4gt wie bei <i>Musou<\/i>-Spielen, doch gerade die sich wiederholenden Aufgaben fallen beim Komplettieren der Welten arg auf. Hier und da dachte ich mir auch: \u201eErnsthaft, schon wieder?\u201c Nintendo brachte aber dann doch einige Nuancen ein, etwa muss man in vielen Welten mit Koopas um die Wette rennen. In der mexikanisch angehauchten W\u00fcstenlandschaft hingegen trifft man auch auf einen Koopa, bei dem man f\u00fcr einen Mond einen fast perfekten Kreis laufen soll. Das klingt banal, macht aber wohl den feinen Unterschied aus. Au\u00dferdem sind die immer wieder auftretenden Elemente in so gro\u00dfer Zahl vertreten, dass man selbst stets in anderer Reihenfolgen \u00fcber die Aufgaben stolpert und so quasi automatisch f\u00fcr Abwechslung sorgt. Wir reden hier also von Meckern auf sehr hohem Niveau.<\/p>\n<p>Wer jetzt denkt, man verliert dabei schnell den \u00dcberblick, der ist falsch gewickelt. Ruft man n\u00e4mlich die Karte auf, kann man sich stets einen \u00dcberblick \u00fcber die Landschaft machen und den Mondfortschritt in Listen einsehen. Dort findet man im selben Atemzug auch Informationen zu bereits besessenen Kreaturen oder sogar die schon geh\u00f6rte Musik. Wer mal nicht weiterkommt, kann sich zudem \u00fcber viele Wege kleine Tipps holen. Hat man etwa ein Mario-bezogenes amiibo, kann man diesem bei einem kleinen Roboter einlesen. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter ist der imagin\u00e4re Helfer dann auch schon mit einem Hinweis zur\u00fcck. Auch der auf jeder Map vorkommende Papagei ist einen Besuch wert. Der verr\u00e4t euch n\u00e4mlich keinen Ort, sondern bis zu drei Titel von versteckten Sternen, was manchmal den n\u00f6tigen Impuls gibt auf die L\u00f6sung zu kommen. Bei einem Entdecker-Toad bekommt man analog zum amiibo auch f\u00fcr bare M\u00fcnze Tipps. Bis auf wenige sehr schwer zu knackende R\u00e4tsel hat man so letztlich stets das Gef\u00fchl, voranzukommen.<\/p>\n<p><b>Neues gemischt mit Altem<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76197.jpg\" alt=\"Bild 76197\" style=\"float: right;\">\u00dcber den Inhalt bin ich nun wohl genug Worte losgeworden. H\u00f6chste Zeit, ein wenig \u00fcber die Optik zu palavern. Nintendo hat es wieder mal geschafft, Mario selbst ein wenig detaillierter aussehen zu lassen. Da man den Klempner aber meist eh nur von hinten sieht, ist die Umgebung noch wesentlich wichtiger. Hier klotzen die Japaner dann aber erst richtig. H\u00fcbsche Reflektionen \u00fcberall, kleine Details an jeder Ecke und mit so gut wie allem kann interagiert werden. Die neuen Welten sind zudem jede in ihrem eigenen, kleinen Mikrokosmos gehalten \u2013 so wird es einem auch nach 30 Stunden Spielzeit noch nicht langweilig. Lediglich die Schattenw\u00fcrfe sind hier und da etwa grobk\u00f6rnig geraten. Bei solchen Dingen und auch bei der Kantengl\u00e4ttung im Allgemeinen macht sich die dann doch etwas geringe Power der Switch bemerkbar. Auf dem TV hat es Nintendo trotz des hohen Detailgrads immerhin noch geschafft die Aufl\u00f6sung auf 1600 x 900 Pixel hochzuschrauben. Doch selbst mit 720p im Handheld-Modus wirkt das Geschehen noch wunderbar lebendig. Ich w\u00fcrde jedem raten, wenn m\u00f6glich, auf dem Fernseher zu spielen. So kommen die optische Pracht und die grandiose klangliche Untermalung erst richtig zur Geltung. Aber auch im Handheld-Modus kann sich das Spektakel durchaus sehen lassen. Wie schon beim anderen Toptitel <i>Breath of the Wild<\/i> saugt das Spiel aber ordentlich am Akku, weshalb nach gut drei oder vier Stunden Schluss ist.<\/p>\n<p>Auch der Soundtrack ist mal wieder ein Meisterwerk. Nicht nur der im Rahmen der Werbekampagne ver\u00f6ffentlichte Hitkandidat \u201eJump Up, Super Star!\u201c hat sich in meinem Ohr festgesetzt, sondern auch der gelungene Mix aus erfundenem NPC-Gebrabbel, Umgebungsger\u00e4uschen und den typischen eing\u00e4ngigen Mario-Tunes. \u00d6fter als je zuvor verzichtete Nintendo in gro\u00dfen Gebieten auf akute Dauerbeschallung. Ich finde das zur Abwechslung mal ganz nett, da man sich so bewusster auf die Umgebung einl\u00e4sst. Wem das dann aber doch zu langweilig wird, der kann sich wahlweise mit wenig Aufwand selbst den Soundtrack der Wahl abspielen lassen, vorausgesetzt dieser wurde bereits freigespielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76193.jpg\" alt=\"Bild 76193\" style=\"float: left;\">Auch in Sachen Steuerung zeigen sich Mario und Cappy in diesem neuartigen <i>Mario<\/i>-Epos von ihrer besten Seite. Egal mit welchem Setup man spielt, die Steuerung ist stets auf den Punkt, wenngleich man auch viel Raum f\u00fcr Fehler hat. Mit steigender Spielzeit lernt man das neue Moveset aber nach und nach zu meistern. Neben der klassischen Tastensteuerung lassen sich au\u00dferdem \u00fcber Bewegungen der Controller ein paar weitere Man\u00f6ver ausl\u00f6sen. Rei\u00dft man den Pro Controller etwa nach oben, fliegt auch Cappy nach oben. \u201eWirft\u201c man den Controller wie einen Bumerang, zieht Cappy ein paar ausschweifende Kreise um den Klempner, was sich hervorragend zum Einsammeln von M\u00fcnzen oder zum Beseitigen gro\u00dfer Gegnermassen eignet. Dieser spezielle Move l\u00e4sst sich (etwas umst\u00e4ndlicher) aber zum Beispiel auch \u00fcber Tasten aktivieren. Daf\u00fcr muss man dann lediglich ein wenig mit dem linken Analog-Stick kreiseln bis Mario eine Pirouette dreht und dann Cappy auf den Weg schicken. Hier und da l\u00f6st man zwar bei der Bewegungsteuerung einen falschen Move aus, sonderlich nervig kam mir das aber nie vor.<\/p>\n<p><b>HD Rumble in seiner Bestform<\/b><br \/>\nIhr merkt schon, man k\u00f6nnte stundenlang die zahlreichen Neuerung thematisieren. Am besten entdeckt das aber jeder f\u00fcr sich selbst. Ein paar Kleinigkeiten m\u00f6chte ich dann aber doch noch loswerden. Viele Switch-Besitzer denken sicher schon lange nicht mehr an die speziellen F\u00e4higkeiten der Nintendo Switch, weil es bis auf wenige Titel einfach keine sinnvolle Verwendung findet. Auch hier wurde auf die Integration des Infrarotsensors verzichtet. Daf\u00fcr legte man aber besonders viel Wert auf eine sinnvolle, und damit meine wirklich sinnvolle, Implementierung des HD Rumble. Bei so gut wieder Aktion schl\u00e4gt der Controller oder das Controller-Set aus. Selbst wenn man neben dem Auspuff der Odyssey steht macht sich das bemerkbar. Es w\u00e4re aber nicht \u201eHD\u201c Rumble, g\u00e4be es da nicht einen Clou. Je nachdem, wie stark der Einfluss von Bewegungen oder der Umgebung ist, schl\u00e4gt auch die Vibration mehr oder weniger stark an. Am besten demonstriert das eine Fahrt mit dem Roller in New Donk City. Auch wurden so Spielereien \u00e4hnlich dem Safe Knacker-Minispiel aus <i>1, 2, Switch<\/i> mit eingebaut. Achtet doch einfach mal in der gro\u00dfen W\u00fcste auf Vibrationen und haltet inne. Mal wird es bei nachfolgenden Bewegungen st\u00e4rker, mal aber auch schw\u00e4cher wie beim \u201eHei\u00df, kalt\u201c-Spiel. Wer wei\u00df, vielleicht wartet ja bei erfolgreicher Ortung sogar eine Belohnung\u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/76196.jpg\" alt=\"Bild 76196\" style=\"float: right;\">Ebenfalls nennenswert, wenn auch eigentlich eher nebens\u00e4chlich, ist der eingebaute Koop-Modus. Ein zweiter Spieler kann dort dann n\u00e4mlich die Kontrolle \u00fcber Cappy ergreifen und frei in der Gegend herumfliegen. Der Spieler in Marios Haut ist dann quasi nur noch f\u00fcr das Laufen und Springen zust\u00e4ndig. Hat man sich als Team dann ein wenig eingespielt, kann man sogar noch effizienter vorgehen und die M\u00f6glichkeiten des Duos so komplett aussch\u00f6pfen. Mehr als eine Gaudi f\u00fcr zwischendurch stellt der \u201eMultiplayer\u201c dann aber auch nicht dar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hach, was hat die Spielergemeinde auf ein richtiges, neues Mario-Spiel gewartet. Auch wurde es mal wieder dringend Zeit f\u00fcr ein weiteres, pures Einzelspielererlebnis. Seit The Legend of Zelda: Breath of the Wild sind nun n\u00e4mlich einige Monate vergangen. 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